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Auf der Meyer Werft in Papenburg kam es am Dienstag, den 3. Februar 2026, zu einem Treffen hochrangiger Vertreter von MSC Cruises, Meyer Werft und aus der Politik, um über den wichtigen MSC Milliardenauftrag zu sprechen. Im Dezember 2025 wurde lediglich ein erster Vertrag über vier Schiffe plus zwei Optionen für die neue New Frontier Class unterzeichnet, bei dem es sich noch nicht um eine feste Bestellung handelt.
Aktuell müssen noch einige Vertragsdetails zwischen Werft und Reederei geklärt werden, bevor dann vermutlich im Juni eine feste Bestellung unterzeichnet wird. Dies hat man sich gemeinsam zum Ziel gesetzt. Bei MSC Cruises, in Papenburg und darüber hinaus blickt man äußerst zuversichtlich auf die neue Partnerschaft. Pierfrancesco Vago, Aufsichtsratsvorsitzender MSC Cruises, sagte: “Heute möchte ich ganz klar sagen: Wir engagieren uns langfristig. Wir sind nicht nur für ein einziges Projekt hier. Wir sind nicht nur für eine symbolische Geste hier. Wir sind hier, weil wir an deutsches Know-how glauben.”
Bei dem Treffen in Papenburg war auch Olaf Lies, Ministerpräsent des Landes Niedersachen, mit dabei. Er vertritt das Bundesland auch als Miteigentümer, da die Traditionswerft seit 2024 teilverstaatlicht ist. Von Seiten der Werft war unter anderem CEO Bernd Eikens vor Ort. Es gab am Dienstag nicht nur interne Verhandlungen, sondern auch Statements gegenüber von Medienvertretern und Beschäftigten.
Das Gesamtvolumen des geplanten MSC Auftrags liegt bei bis zu 10 Milliarden Euro. Ab 2030 sollen die Schiffe der „New Frontier“-Klasse mit Platz für rund 5.400 Gäste und einer Vermessung von 180.000 BRZ jährlich ausgeliefert werden. Weitere Details zur ersten MSC Baureihe von der Meyer Werft folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Der Bau dieser Schiff dürfte 2027 oder 2028 beginnen und ist ein wichtiges Bekenntnis zu Papenburg als führendem Standort für den Bau moderner Kreuzfahrtschiffe.