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MS Artania: Weitere Coronavirus-Verdachtsfälle – Rückholaktion wurde eingeleitet

An Bord der MS Artania soll es weitere Coronavirus-Verdachtsfälle geben – Derweil ist die Rückholaktion per Chartermaschinen gestartet worden

Die MS Artania, die für den Reiseveranstalter Phoenix Reisen unterwegs ist, liegt immer noch an der Pier im australischen Fremantle südlich von Perth. Die Vorbereitungen für die Ausschiffung der Gäste, die mit Chartermaschinen von Condor nach Deutschland gebracht werden sollen, sind in vollem Gange.

Die inzwischen 9 Personen, die positiv auf das Cornavirus getestet wurden, sind in örtliche Krankenhäuser in Quarantäne-Stationen gebracht worden. Bei 3 von ihnen sei der Gesundheitszustand so kritisch, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssten, so berichten es Medien mit Bezug auf die Aussagen des Gesundheitsministers von Western Australia.
Nun wurde auch bekannt, dass es an Bord bei 46 weiteren Personen den Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion gebe. Es handle sich um 30 Passagiere und 16 Crewmitglieder. Dies soll der Premierministern von Western Australia Mark McGowan gegenüber Journalisten bestätigt haben. Die Gesundheitsbehörden sind wiederholt an Bord gekommen und haben Abstriche der Personen genommen und somit seien die Tests in vollem Gange.

Von Bord erhielten wir die Information, dass es eine pressewirksame „Danke-Aktion“ für die australischen Behörden gegeben habe. Dabei sollen die Passagiere der Steuerboard-Seite mit Fähnchen gewunken haben und über die Bordlautsprecher soll „Ode an die Freude“ gespielt worden sein. Der aus der TV-Serie „Verrückt nach Meer“ bekannte Kapitän Morten Hansen soll zum Abschluss „Fremantle, we love you!“ gerufen haben.
In der Tat ist es so, dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Artania überhaupt noch an der Pier von Fremantle liegen darf, da immer mehr Verdachtsfälle dazu kommen. es schon einige bestätigte Fälle gibt und trotzdem die Ausreise der Gäste genehmigt zu sein scheint.

Die Passagiere werden weiterhin auf der Kabine verpflegt und es finden großflächige Fiebermessungen statt, bei denen die weiteren Verdachtsfälle identifiziert wurden.

Derweil sollen die Chartermaschinen von Condor in Frankfurt gestartet sein und befänden sich mit einem Zwischenstopp in Phuket / Thailand auf dem Weg zum Flughafen von Perth, wo sie am morgigen Sonntag erwartet werden und die angekündigten 4 Maschinen im Stundentakt die Gäste nach Hause bringen sollen (Details siehe unten).
Somit stehe gemäß der Aussage des Kreuzfahrtdirektors der Ausschiffung und des Heimfluges nichts im Wege. Sollten sich die Coronavirus-Tests bei den 46 Verdachtsfällen nicht bestätigen, so sollen diese Personen mit nach Deutschland fliegen. Bestätigen sich Fälle ist davon auszugehen, dass die Personen ebenfalls in lokale Krankenhäuser gebracht werden.

Hier die aktuellen Information von der Phoenix Reisen-Internetseite (Stand beachten!):

Aktuelle Information (27.03.2020 / 13:39) zur Situation von MS Artania in Fremantle, Australien.

MS Artania liegt zur Zeit im Hafen von Fremantle, Australien.

An Bord von MS Artania wurden nach Prüfung durch die australischen Gesundheitsbehörden am 25.03.2020 sieben bestätigte Fälle mit Covid-19-Ansteckung gemeldet. Diese sieben Personen wurden am heutigen Morgen, australischer Zeit, vorsorglich in vorab informierte Krankenhäuser auf Quarantänestationen gebracht. Allen Passagieren und Crewmitgliedern an Bord von MS Artania geht es den Umständen entsprechend gut.

Wir sind gemeinsam mit der Reederei im stetigen Austausch mit dem Auswärtigen Amt, der Deutschen Botschaft in Australien sowie den zuständigen Behörden, um unsere Gäste an Land und weiter nach Hause zu bringen. Die Australische Regierung und die Deutsche Botschaft in Australien haben gemeinsam entschieden, dass der Rückflug unserer Gäste nach Deutschland am 29.03.2020 erfolgen kann. Nach Vorgabe der australischen Behörden und um deren Organisationen so wenig wie möglich zu beinträchtigen ist es den Gästen erlaubt, jeweils ein Gepäckstück mit auf den Flug zu nehmen. Diese eigens gecharterten Flüge mit Condor werden von Phoenix Reiseleitern begleitet werden. Auch an Bord befindliche Gäste, die ihren ständigen Wohnsitz nicht in Deutschland haben, werden auf diesen Vollcharterflügen befördert, sofern die Weiterreise ab Frankfurt zum ausländischen Heimatort gewährleistet ist. Um dies organisieren zu können, befinden wir uns im Kontakt mit den jeweiligen Botschaften bzw. Konsulaten.

Die geplanten Flugzeiten am 29.03.2020 der vier Condormaschinen auf der Strecke Perth (PER) – Phuket (HKT) – Frankfurt (FRA) sind wie folgt:

DE 8593: PER 17:20 – 22:20 HKT / HKT 23:30 – 07:25+1 FRA

DE 8461: PER 18:20 – 23:20 HKT / HKT 00:30 – 08:25+1 FRA

DE 8471: PER 19:20 – 00:20 HKT / HKT 01:30 – 09:25+1 FRA

DE 8575: PER 20:20 – 01:20 HKT / HKT 02:30 – 10:25+1 FRA

Im Anschluss an die Ankunft in Frankfurt am 30.03.2020 erfolgt ein Rücktransfer per Bus.

Alle Gäste an Bord von MS Artania wurden und werden von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka über die Ereignisse und Entscheidungen der Behörden sowie die Organisation der Rückreise informiert.

Unsere Bitte an Angehörige:

Wir versichern Ihnen, dass wir an Bord und in Deutschland alles uns Mögliche dafür tun, dass es Ihren Verwandten und Freunden an Bord gut geht und alle bald wohlbehalten nach Hause zurückkehren.
Bitte sehen Sie von Anrufen in unserer Zentrale ab und helfen uns damit, dass wir die Rückreise Ihrer Lieben so schnell und komplikationslos wie möglich organisieren können. Alle Gäste an Bord haben aufgrund der jetzigen Situation kostenfreien Internetzugang und können sich direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

Kreuzfahrten mit Phoenix Reisenab
MS Albatros, MS Artania, MS Amadea und MS Deutschland von Phoenix Reisen beim Vierfachanlauf in Bremerhaven am 31.07.2016 / © Phoenix Reisen

Klassische Kreuzfahrten mit Phoenix Reisen

ganzjährig

weltweite Kreufzahrten mit MS Amadea, MS Albatros, MS Artania und MS Deutschland

Klassische Kreuzfahrten, deutsche Bordsprache, relativ kleine Schiffe

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