MSC Grandiosa startet heute wieder im Mittelmeer!

MSC Grandiosa startet heute wieder im Mittelmeer!

MSC Grandiosa bekommt eine weitere, dritte Schwester
MSC Grandiosa

MSC Grandiosa startet heute wieder im Mittelmeer

Anfang Dezember 2020 gab es auf dem europäischen Kreuzfahrtmarkt einige Lichtblicke, mit TUI Cruises, Hapag Lloyd Cruises, MSC Cruises und Costa Kreuzfahrten befanden sich zahlreiche Reedereien wieder im Dienst. Kurz danach wendete sich das Blatt bekanntermaßen wieder, MSC Cruises und Costa Kreuzfahrten mussten den Dienst aufgrund eines italienischen Dekrets wieder einstellen, AIDA Cruises hat den Dienst aufgrund IT-technischer Probleme wieder eingestellt. 

Bei MSC Cruises war es MSC Grandiosa, die Ende letzten Jahres noch einige Kreuzfahrten für die mediterrane Reederei durchführen konnte. Und genau dieses Kreuzfahrtschiff wird wieder das erste Schiff des Unternehmens sein, das den Neustart wagen wird. Sie nimmt heute den Dienst im Mittelmeer ab / bis Italien auf. Der einzige Hafen, der außerhalb Italiens angesteuert wird ist La Valletta auf Malta. 

So wirklich wollte man es noch gar nicht glauben, als MSC Cruises Mitte Januar mitgeteilt hatte, dass der Starttermin beim 24.01.2021 bleiben würde, doch vor wenigen Tagen wurden die Reisen noch einmal bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt stand dann fest: MSC Grandiosa wird tatsächlich wieder starten.

Nach dem jüngsten Ministerialerlass der italienischen Regierung und den damit verbundenen aktualisierten Gesundheitsmaßnahmen wird das Flaggschiff der Reederei seine geplanten wöchentlichen Kreuzfahrten ab Genua (Italien) wiederaufnehmen und die anderen italienischen Häfen Civitavecchia, Neapel, Palermo sowie Valetta (Malta) anlaufen. Die Einschiffung wird von jedem Hafen in Italien aus möglich sein.

Selbstverständlich werden die neuen Kreuzfahrten der MSC Grandiosa auch dem Hygiene- und Sicherheitskonzept der MSC Cruises unterliegen. Auch wird es wieder Auflagen im Bezug auf die Einreise nach Italien sowie die Rückreise nach Deutschland geben. An dieser Stelle gilt es aber, sich tagesaktuell auf dem Laufenden zu halten, denn die Bestimmungen, die heute gelten, könnten morgen bereits wieder überholt sein.

Das Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll von MSC Cruises

MSC Cruises war im August 2020 die erste große Kreuzfahrtgesellschaft, die nach dem weltweiten Shutdown im März, der durch die Pandemie an Land verursacht wurde, die Fahrt wieder aufnahm.

Die MSC Grandiosa, das Flaggschiff des Unternehmens, stach am Sonntag, den 16. August 2020, von Genua in Italien aus mit Gästen an Bord zur ersten ihrer 7-Nächte-Reisen im westlichen Mittelmeer in See. Dies geschah, nachdem die zuständigen Behörden in Italien, Malta und Griechenland ein branchenweit führendes Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll genehmigt hatten, das das Wohlergehen aller Gäste, der Crew und der Gemeinden, die angelaufen werden, schützen soll.

Die zusätzlichen Maßnahmen umfassen Folgendes:

  • Zusätzliche Antigentests an Bord auf COVID-19 für alle Gäste in der Mitte ihrer Kreuzfahrt, die zusätzlich zu den bestehenden universellen Tests vor dem Einschiffen für alle Gäste durchgeführt werden
  • Erhöhung der Testhäufigkeit aller Besatzungsmitglieder während ihrer Zeit an Bord von zweimal pro Monat auf wöchentlich, zusätzlich zu den Tests vor dem Boarding für alle Besatzungsmitglieder und anderen laufenden Maßnahmen zur Gesundheitsüberwachung
  • Erhöhte Häufigkeit der Desinfektionsmaßnahmen an Bord, insbesondere in öffentlichen Bereichen und an Orten mit hohem Kontakt
  • Verschärfung der Definition von engem Kontakt zum Zweck der Rückverfolgung, indem die Zeit, in der Personen in Kontakt sind, von 15 Minuten auf 10 Minuten reduziert wird.

Das Protokoll von MSC Cruises basiert auf neun Schlüsselelementen, von denen viele auch von anderen Kreuzfahrtunternehmen, der Cruise Lines Industry Association (CLIA) und internationalen Fluggesellschaften und Flughäfen übernommen wurden.

  • Überprüfung aller Gäste mindestens zweimal pro Reise
  • Testung der gesamten Crew mindestens dreimal vor der Einschiffung und wöchentlich an Bord
  • Nur geschützte Landausflüge, als organisierte „Social Bubbles“
  • Belüftung mit HVAC-Frischluft
  • Notfallmaßnahmen, die die lokalen Gesundheitsinfrastrukturen nicht belasten
  • Isolierraum an Bord und Tracking und Tracing einschließlich enger Kontakte
    Masken
  • Social Distancing – unterstützt durch reduzierte Kapazität des Schiffes
  • COVID-19-Prävalenzüberwachung

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