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DGzRS holt Patientin von Kreuzfahrtschiff MSC Poesia
Am Samstagabend, 7. Februar 2026, kam es an Bord des Kreuzfahrtschiffes MSC Poesia zu einem medizinischen Notfall. Das Schiff befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Reise von Southampton nach Hamburg und verbrachte den Tag planmäßig auf See. Eine Passagierin erlitt plötzlich eine halbseitige Erblindung und musste kurzfristig in eine Spezialklinik gebracht werden, da das Bordhospital für die erforderliche Behandlung nicht ausreichend ausgestattet war.
Die Brückenbesatzung informierte das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) in Bremen. Gemeinsam wurden mögliche Rettungsoptionen geprüft. Aufgrund der niedrigen Temperaturen und der damit verbundenen Vereisungsgefahr kam ein Hubschraubereinsatz nicht infrage. Stattdessen wurde der Seenotrettungskreuzer Bernhard Gruben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), stationiert im niedersächsischen Hooksiel, alarmiert.
Die MSC Poesia brachte sich gegen 22 Uhr nördlich der ostfriesischen Insel Langeoog in Position. Rund eine halbe Stunde später erreichte der Seenotrettungskreuzer das Kreuzfahrtschiff und übernahm die Patientin über die Tenderplattform. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 24 Knoten lief die Bernhard Gruben anschließend Hooksiel an. Dort wartete gegen Mitternacht bereits ein Rettungswagen, der die Patientin in eine Spezialklinik transportierte.
Nach der erfolgreichen Übergabe setzte die MSC Poesia ihre Reise nach Hamburg fort und machte am Sonntag planmäßig am Cruise Center HafenCity fest.
Medizinische Notausschiffungen werden durchgeführt, wenn eine ausreichende Versorgung im Bordhospital nicht mehr gewährleistet werden kann. In solchen Fällen stimmen Kapitän und Schiffsarzt das weitere Vorgehen mit den zuständigen Stellen an Land ab, um die bestmögliche Lösung für den Patienten zu finden. Je nach Situation erfolgen diese Evakuierungen per Hubschrauber, Boot oder durch das Anlaufen eines geeigneten Hafens.
Inzwischen hat die MSC Poesia Hamburg wieder verlassen und befindet sich auf dem Weg nach Rotterdam, wo sie am morgigen Tag erwartet wird. Am 13. Februar 2026 wird der Kreuzfahrtbetrieb des Schiffes vorübergehend für einen Werftaufenthalt eingestellt. Anschließend ist ein langfristiger Einsatz in Nordamerika vorgesehen, sodass der jüngste Aufenthalt in Hamburg vorerst der letzte war.
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