MV Werften: die Zukunft der Global Class Schiffe

MV Werften: die Zukunft der Global Class Schiffe

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Seit 2018 haben die MV Werften in Wismar und Warnemünde an den Schiffen der Global Class gebaut. Mit über 9000 Passagieren sollten diese einmal die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt made in Mecklenburg Vorpommern werden. So die Theorie. Jedoch hat die Coronapandemie jegliche Pläne der MV Werften zunichte gemacht. Gleichzeitig ist die Kreuzfahrtreederei Dream Cruises, ebenfalls ein Unternehmen des asiatischen Genting-Konzerns, nicht mehr aktiv. Schließlich ist der asiatische Kreuzfahrtmarkt, vor allem in Folge der No-Covid-Strategie der chinesischen Regierung, am Boden. Somit hat man in den Docks der MV Werften zwei Kreuzfahrtschiffe ohne LNG Antrieb gebaut, die keinen Kunden mehr haben.

Das erste Schiff, die Global Dream, liegt aktuell in der Werfthalle in Wismar. Dort ist der Stahlbau beendet und der Innenausbau  hat begonnen. Weil die MV Werften und die Reederei Pleite sind, sucht der Insolvenzverwalter Christopher Morgen fieberhaft nach einem Abnehmer. Zuletzt ist die Fährreederei Stena AB aus Schweden, die plante das Schiff für Kreuzfahrten nach Asien zu verchartern, aufgrund der unkalkulierbaren Situation auf dem asiatischen Kreuzfahrtmarkt gescheitert.

Somit gibt es Stand Ende Mai 2022 noch zwei Interessenten für das zu 80% fertiggestellte Kreuzfahrtschiff. Einer davon ist der Ex-Chef des Genting-Konzerns Tan Sry Lim Kok Thay. Er hat nach der Pleite des Genting-Unternehmens Dream Cruises, der mit den ehemaligen drei Schiffen der Reederei Resort World Cruises gegründet hat. Ebenfalls eine Kreuzfahrtreederei für den asiatischen Markt.

Um das zweite Schiff ist die Situation währenddessen nahezu aussichtslos. Für die Global 2 hat der Bau in Warnemünde begonnen. Der Schiffsrumpf wurde bereits teilweise gefertigt. Unter anderem die Motoren sind schon vor Ort. Eine Reederei, die das Schiff zu Ende bauen möchte fehlt hingegen. Daher haben Insolvenzverwalter und Werft beschlossen das Schiff mithilfe der Transfergesellschaft in Warnemünde zu verschrotten und so weit wie möglich zu verkaufen. Dabei wird man versuchen die Motoren und weitere technische Systeme zu verkaufen und den Schiffsstahl zur Wiederverwendung zu verwerten.

Ob auch nur ein Schiff der Global Class jemals zahlende Gäste begrüßt, bleibt ungewiss. Der Traum vom Bau von Kreuzfahrtschiffen in Mecklenburg Vorpommern scheint gescheitert.

 

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