Nach Insolvenz: Zukunft der MS Astor ist offen

Nach Insolvenz: Zukunft der MS Astor ist offen

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Unklarheit über die Zukunft der MS Astor

Der Mutterkonzern von Cruise & Maritime Voyages und der deutschen Tochter TransOcean Kreuzfahrten ist Pleite. Die bisherigen Meldungen lesen sich nicht, als würde es noch einmal einen Neustart geben. Dies könnte ein bitteres Ende für das ein oder andere Kreuzfahrtschiff des Konzerns bedeuten. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der MS Astor.

MS Astor ist eines letzten klassischen Kreuzfahrtschiffe auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt. Im letzten Jahr war der Schock bei den Fans des Kreuzfahrtschiffes groß, als es hieß, dass MS Astor TransOcean Kreuzfahrten verlassen und zu einem neuen CMV Unternehmen nach Frankreich wechseln soll. Doch sowohl TransOcean als auch sein Mutterkonzern sind nun pleite. Damit wird es wohl auch keinen neuen französischen Ableger geben. 

Derzeit sieht alles danach aus, als würde MS Astor also nicht zur MS Jules Verne werden. Die Zukunft des klassischen Kreuzfahrtschiffes ist absolut offen, denn es ist auch noch unbekannt, ob das Unternehmen einen neuen Versuch starten wird oder ob die Schiffe abgegeben werden. In der aktuellen Situation, in der der Schiffsmarkt mit Kreuzfahrtschiffen geflutet wird, könnte es auch das Ende der MS Astor bedeuten. 

Zahlreiche Kreuzfahrtschiffe werden im Bezug auf die aktuelle Situation verschrottet werden – dies könnte im schlimmsten Fall auch mit MS Astor geschehen. In den nächsten Wochen wird es sicherlich auch Klarheit über dieses Kreuzfahrtschiff geben. Mit Blick auf ihre Beliebtheit kann man nur noch hoffen, dass das Kreuzfahrtschiff noch einmal einen Betreiber findet. Auf der anderen Seite sollte allerdings auch bedacht werden, dass das Schiff nicht mit großer Effizienz – geschweige denn mit einem positiven Umweltfaktor betreiben kann. Schließlich handelt es sich bei MS Astor nicht nur um ein klassisches – sondern auch sehr betagtes Kreuzfahrtschiff (Baujahr 1987).

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