
Norwegian Escape verlässt Halifax vorzeitig: Nor'easter zwingt zu Routenänderung
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Norwegian Cruise Line hat die Verträge mit Fincantieri für die letzten beiden Prima Class Schiffe angepasst. Der Antrieb soll nicht mehr ausschließlich auf Schiffsmotoren mit konventionellen Schifftreibstoffen basieren. Für diesen alternativen Treibstoff müssen einige Änderungen an der Schiffsplanung vorgenommen werden. Die beiden Kreuzfahrtschiffe mit Auslieferung in den Jahren 2026 und 2027 befinden sich noch in der Planungsphase.
Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass die Prima Class Neubauten eins bis vier mit den konventionellen Schiffstreibstoffen betrieben werden. Während viele andere Reedereien bereits bei heutigen Neubauten auf das Flüssiggas LNG setzen, fahren die Kreuzfahrtschiffe der Norwegian Cruise Line Holdings weiterhin mit Marinediesel oder Schweröl.
Dazu arbeitet die amerikanische Kreuzfahrtreederei mit den Unternehmen World Fuel Services, GoodFuels und PRIO zusammen.
Für langfristige Erfolge bei der Nachhaltigkeit müssen die Reedereien entschlossen handeln. Norwegian Cruise Line bekennt sich zwar zur Dekarbonisierung und zum Netto-Null-Treibhausgase-Ziel für das Jahr 2050, wirkt aber deutlich weniger entschlossen als viele andere Kreuzfahrtreedereien. Dass für die letzten beiden Prima Class Schiffe die Möglichkeit des Methanol-Betriebs geschaffen wird, bedeutet nicht, dass die beiden Schiffe ab 2026 und 2027 mit grünem Methanol fahren werden.
Den Triebstoff Methanol haben alle großen Schiffswerften und Kreuzfahrtreedereien für die Zukunft im Blick. Dieser Treibstoff muss jedoch aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden, um in Sachen Nachhaltigkeit fortschrittlich zu sein. Der Treibstoff muss bis dahin in ausreichender Menge verfügbar sein, um das Kreuzfahrtschiff vergleichsweise umweltfreundlich zu betreiben.
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