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Norwegian Cruise Line mit allen Marken verpflichtet sich auf Netto-Null Emissionen bis 2050

Norwegian Cruise Line mit allen Marken verpflichtet sich auf Netto-Null Emissionen bis 2050

Norwegian Prima / © Norwegian Cruise Line
Norwegian Prima / © Norwegian Cruise Line

Norwegian Cruise Line Holdings verpflichtet sich, bis 2050 seine Emissionen auf Netto-Null zu reduzieren

  • Das Ziel der Netto-Null-Emissionen beeinflusst das operative Geschäft sowie die gesamte Wertschöpfungskette
  • Diese Verpflichtung unterstreicht das Engagement des Unternehmens zur Dekarbonisierung

Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., ein weltweit führendes Kreuzfahrtunternehmen und Muttergesellschaft von Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises, verpflichtet sich zum Erreichen der Netto-Null-Emissionen bis 2050. Das Vorhaben wird im operativen Geschäft sowie entlang der Wertschöpfungskette umgesetzt. Zusätzlich plant das Unternehmen, kurz- und mittelfristige Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen zu entwickeln, um das Erreichen des Netto-Null-Status zu gewährleisten.

Darüber hinaus hat das Unternehmen seinen ersten TCFD-Bericht zu klimabezogenen wirtschaftlichen Interessen („Task Force on Climate-related Financial Disclosures“) veröffentlicht, der Stakeholdern Transparenz in Bezug auf klimarelevante Informationen bietet.

„Das Erreichen der Treibhausgas-Neutralität wird eine Reise sein, die unser Unternehmen in einem nie dagewesenen Ausmaß bestimmen wird. Der Umfang unserer ’Netto-Null‘-Bestrebungen umfasst die gesamte Wertschöpfungskette, denn unser Ziel ist es, wichtige Partner und unser weltweites Zulieferernetzwerk in dieses transformierende Projekt miteinzubeziehen,“, 

sagte Frank Del Rio, President und Chief Executive Officer der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd 

„Während wir anerkennen, dass der Weg nicht einfach sein wird, viel Aufwand bedeutet und es beachtlicher Anstrengungen hinsichtlich Kooperation, Innovation und technologischen Fortschritts bedarf, sind wir entschlossen, unseren Beitrag zum Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu leisten.“

Die neuen Klimaziele des Unternehmens erweitern und untermauern die bereits bestehende Strategie zum Klimaschutz, die sich auf drei Kernbereiche konzentriert:

  1. Einsparung von CO2-Emissionen,
  2. Investitionen in neue Technologien und die Erforschung alternativer Kraftstoffe,
  3. Einführung eines Programms zum Kohlenstoffausgleich.

Das Unternehmen wird weiterhin die Möglichkeiten zur Verringerung von Emissionen prüfen und in geeignete Maßnahmen investieren. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit Partnern essenziell, um Best Practices zu identifizieren und so die Bemühungen zur Dekarbonisierung zu beschleunigen. Im vergangenen Jahr verpflichtete sich das Unternehmen zum Kauf von drei Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent (MTCO2e), um mit dieser Maßnahme kurzfristig Lücken bei der Dekarbonisierung zu schließen, während an langfristigen Lösungen gearbeitet wird.

Ein wichtiger Treiber zur Erreichung des Netto-Null-Ziels des Unternehmens ist die Entwicklung alternativer Kraftstoffe sowie damit verbunden der Aufbau der kritischen Infrastruktur an Reisezielen weltweit, um die Nutzung dieser Kraftstoffe zu gewährleisten. Das Unternehmen setzt daher auf Kooperation, Forschung und branchenübergreifenden Austausch, um eine geeignete alternative Kraftstoffquelle zu identifizieren, deren Einsatz ausreichend skaliert werden kann. So arbeitet das Unternehmen derzeit beispielsweise aktiv mit Partnern wie Motorenherstellern und Klassifikationsgesellschaften zusammen, um eine sichere und effektive Nachrüstung von Methanolmotoren umzusetzen.

Das Unternehmen veröffentlichte auch seinen ersten TCFD-Bericht. In diesem Zusammenhang waren Teams aus der gesamten Organisation damit beauftragt worden, ein umfassendes Screening durchzuführen und vorrangige klimabedingte Risiken zu identifizieren. Die beiden wichtigsten materiellen sowie Übergangsrisiken des Unternehmens, die durch das Screening erkannt wurden – nämlich der Anstieg des Meeresspiegels und die CO2-Kosten – wurden anschließend in einer Szenarioanalyse unter verschiedenen hypothetischen klimatischen Gegebenheiten abgebildet und eingeordnet. Anhand der Ergebnisse dieser Bewertung passt das Unternehmen sein Risikomanagement und seine strategischen Planungsprozesse weiter an die Herausforderungen des Klimawandels an.

„Die Veröffentlichung unseres ersten TCFD-Berichts verdeutlicht unsere Bestrebung, unsere Transparenz hinsichtlich der Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (englisch: ESG; Environmental Social Governance) kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern“, 

sagte Jessica John, Vice President für ESG, Investor Relations und Corporate Communications der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. 

„Im vergangenen Sommer haben wir unseren ersten umfassenden ESG-Bericht und den ersten Index des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) in der Kreuzfahrtbranche veröffentlicht. Unser neuer TCFD-Bericht ist nun ein weiterer bedeutender Schritt nach vorne. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Resilienz zu verbessern, und die Ergebnisse unserer Auswertungen werden uns dabei helfen, klimabezogene Risiken noch weitgehender in Strategie- und Entscheidungsprozessen im gesamten Unternehmen zu berücksichtigen.“

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