Pullmantur Cruises: Erste Anzeichen einer kompletten Betriebseinstellung!

Pullmantur Cruises: Erste Anzeichen einer kompletten Betriebseinstellung!

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Wird Pullmantur Cruises den Betrieb nicht wieder aufnehmen? – Erste Anzeichen unterstreichen bestehende Gerüchte 

Schon seit einiger Zeit kursieren Gerüchte, dass es um Pullmantur Cruises nicht gut aussehen würde, nun soll es wohl starke Anzeichen darauf geben, dass die Flotte den Betrieb wohl tatsächlich nicht mehr aufnehmen wird und die spanische Reederei ihrem Ende entgegen sieht. In der Kreuzfahrtbranche wäre Pullmantur Cruises damit das erste größere Opfer der Coronavirus-Pandemie. Aktuell ist allerdings noch überhaupt nichts bestätigt. 

Cruiselawnews, das immer sehr fundiert und faktenbasiert berichtet, will am Wochenende von diversen Mitarbeitern der Flotte erfahren haben, dass von den Kreuzfahrtschiffen der Pullmantur Cruises große Mengen an Ausstattungen entfernt wurden. Namentlich werden an dieser Stelle die MS Monarch und die MS Sovereign genannt. Diese beiden befindet sich demnach aktuell im italienischen Hafen von Neapel. Hier sollen laut Aussagen einer Person alle wertvollen Gegenstände von den beiden Kreuzfahrtschiffen aktuell entfernt werden. Im Detail werden Kunstwerke, Navigationsgeräte und weitere technische Ausstattungen erwähnt. Weiterhin sollen viele Innenbereiche der Schiffe ausgeräumt werden. 

Weiterhin berichtet die Quelle, dass die Informanten durch das Unternehmen nicht wirklich darüber in Kenntnis gesetzt werden, was sich auf den Schiffen aktuell abspielt. Das dritte Schiff der Flotte, die MS Horizon befindet sich aktuell in Mumbai. Die Quelle berichtet nun ebenfalls von Gerüchten, dass Pullmantur Cruises den Betrieb einstellen und die Schiffe verschrotten lassen könnte. Mit MS Sovereign, Baujahr 1988, MS Horizon Baujahr 1990 und MS Monarch 1992 sind die Kreuzfahrtschiffe der Flotte bereits relativ betagt und sollen auch sehr ineffizient im Betrieb sein. 

Zudem habe die Quelle erfahren, dass sowohl MS Monarch als auch MS Horizon zum Verkauf stehen sollen. MS Monarch solle demnach 125 Millionen USD und MS Horizon 65 Millionen USD einbringen. Diese Information sei von mehreren Personen unabhängig voneinander dargestellt worden.

In der vergangenen Woche kündigte Pullmantur Cruises bereits an, dass man den Betrieb bis 15.11.2020 einstelle und die Kreuzfahrtschiffe in einen „Cold Lay Up“ versetze. Ob dies nun wirklich das Ende der Reederei bedeutet, ist weiterhin nicht klar. Fest steht allerdings, dass das Unternehmen in diesem Jahr ein großes Minus schreiben wird, auch ist nicht absehbar, wann die Reederei wieder wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden kann. Weiterhin gilt zu beachten, dass die Reederei zu 51% einer Investmentfirma gehört, zu 49% zu Royal Caribbean. Vor allem die Investmentfirma als Mehrheitseigner wird wohl wenig daran interessiert sein, dass das Unternehmen wohl bis ins nächste Jahr hinein rote Zahlen schreibt. 

Zudem wird es sicherlich nicht günstig werden, die Schiffe vom Cold Lay Up wieder in den Betrieb zu nehmen, denn hierzu ist oftmals ein Werftaufenthalt unabdingbar. Somit erscheinen die Gerüchte um die endgültige Betriebseinstellung nicht unrealistisch. Auch die Information zum Verkauf der Kreuzfahrtschiffe ist durchaus denkbar. Vor allem die Aussage zum Ausstattungsentfernung scheint recht eindeutig zu sein – wenn diese Informationen unserer Quelle denn wahrheitsgemäß sind. 

Bitte beachten: Derzeit wurde noch nichts offiziell bestätigt, es ist in der Theorie noch alles möglich. 

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3 Kommentare zu „Pullmantur Cruises: Erste Anzeichen einer kompletten Betriebseinstellung!“

  1. Es war nur eine Frage der Zeit, bis erst Marken oder sogar Reedereien den Betrieb einstellen. Dann ist die Grandeur of the Seas wohl auch bald Geschichte.

  2. Schade. Das erste Kreuzfahrtschiff aus Papenburg, dass den Schneidbrennern zum Opfer fallen würde.

    Hoffentlich macht die Marella Dream noch etwas länger mit. Glaube ich aber nicht.

    PS: Ist es nicht unüblich, dass man die Ausstattung entfernt? So etwas passiert doch eigentlich immer im Rahmen eines Werftaufenthaltes oder auf dem Strand.

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