Kanaren Kreuzfahrten: Reisewarnung für die kanarischen Inseln wird neu bewertet

Kanaren Kreuzfahrten: Reisewarnung für die kanarischen Inseln wird neu bewertet

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Nach und nach steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Reisewarnung für die Kanaren schon bald wieder gekippt werden könnte 

Schon seit einigen Wochen besteht eine Reisewarnung für ganz Spanien, kurze Zeit später wurde ebenfalls eine für die Kanaren ausgerufen, zuvor wurden diese außen vor gelassen. Vor allem für AIDA Cruises war dies sehr ärgerlich, denn die Reisewarnung wurde kurz nach der Bekanntgabe der Kreuzfahrten von AIDAmar (01.11.2020) und AIDAperla (07.11.2020) ausgerufen. Mit dieser Meldung standen die Reisen recht schnell wieder auf der Kippe. Doch nicht nur AIDA, sondern auch weitere Kreuzfahrtanbieter wie die TUI Cruises planen eine Wintersaison auf den kanarischen Inseln – und diese benötigen diesen Tourismus. 

Durch die Reisewarnung für die Kanaren ist dort der Tourismus wieder stärker eingebrochen – obwohl die Inselgruppe von den Einnahmen der Reisebranche angewiesen ist. Durch die dortigen Witterungen sind die Kanaren eines der beliebtesten Urlaubsziele im europäischen Winter. Die Beliebtheit beruht nicht zuletzt darauf, dass die Kanaren auch aus Deutschland vergleichsweise mit anderen Winterdestinationen schnell zu erreichen sind. 

Die aktuelle Reisewarnung führt aber dazu, dass sich nur wenige Deutsche Gäste auf die Inseln trauen. Nach und nach zeichnet sich nun aber ab, dass die Reisewarnung für die Kanaren wieder aufgehoben werden könnte. Die Zahlen dort bessern sich langsam wieder in eine Richtung, die es möglich machen würde, dass auch die Kreuzfahrtschiffe auf den Kanaren wieder Fahrt aufnehmen könnten. 

In diversen Medien heißt es nun, dass es bereits Gespräche zwischen den örtlichen Behörden und einem Gesandten der deutschen Botschaft gegeben haben soll. Innerhalb des Gesprächs soll auch in Aussicht gestellt worden sein, dass Deutschland die Reisewarnung bei einer weiteren positiven Entwicklung wieder aufheben würde. Dies wäre nicht nur für die Kanaren, sondern auch für die Kreuzfahrtbranche immens wichtig. Derzeit sollen die Kanaren bereits unter 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegen – dies ist der Maßstab zur Erklärung zum Risikogebiet. Unter 50 könnte diese Erklärung und damit auch die Reisewarnung wieder aufgehoben werden. 

Am Mittwoch soll hier eine neue Bewertung stattfinden – entweder Beibehaltung der Warnung oder Aufhebung. Bleibt die Warnung bestehen, so bleibt es spannend wie die Planungen der Reedereien diesbezüglich ausfallen werden.

Bekannt ist bereits, dass AIDA Cruises Anfang November mit zwei Schiffen (siehe oben) auf den Kanaren starten möchte. Auch TUI Cruises scheint im Hintergrund bereits an Kanaren Kreuzfahrten mit der Mein Schiff 2 zu arbeiten. Die Umsetzbarkeit dieser Kreuzfahrten stehen wohl im engsten Zusammenhang mit der Aufhebung oder dem Erhalt der aktuellen Reisewarnung. 

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8 Kommentare zu „Kanaren Kreuzfahrten: Reisewarnung für die kanarischen Inseln wird neu bewertet“

  1. Beim hiesigen Lockdown und der Ausweisung von Risikogebieten „Rote Todeszonen“ hat auch kein Hahn danach gekräht was aus den Gastro- und Torismusanbietern wird. Schon spannend, dass wenn ein Herr X einen Brief schreibt die Sache plötzlich ganz anders aussieht.

      1. Das dieser Brief wirkungslos ist glaube ich nicht, aus Langerweile wird er nicht geschrieben wurden sein. Ansonsten müsste ja wohl jemand von den „Hochwohlgeboren Entscheidern“ Kastanien auf dem Kanaren im Feuer haben. Obwohl, vielleicht besitzt die Schwester eines Schwibschwagers oder das 7. Kind zufällig ein paar Hotels auf den Kanaren.

        1. Ob der Wirkung hat sieht man im Nachgang, mit den Kanaren spricht man bereits seit Wochen und Monaten und der Gesandte kam nicht weil Herr Thamm das jetzt wollte, das wäre ja zeitgleich mit dem Brief.

  2. Und dann kommt bis Jahresende erneut eine Reisewarnung und wieder hat man eine Buchung umsonst gemacht und sich umsonst gefreut. SO kann es mit diesen wahnsinnigen Reisewarnungen nicht weitergehen!

    1. Dem kann ich nur vollkommen zustimmen! Unsere Grundrechte werden völlig willkürlich beschnitten und die Basis, auf der die Entscheidungen getroffen werden, ist völlig intransparent, sonst ließe sich jetzt genau vorhersagen, ob die Reisewarnung aufgehoben wird oder nicht. Alleine die Tatsache, dass man es nicht vorhersagen kann, widerspricht jeder Maßgabe für Entscheidungen in einem Rechtsstaat, erschreckend!

  3. Reise Warnung aufheben ist für die Kreuzfahrer völlig unwichtig da in Spanien alle Häfen gesperrt sind das gilt auch für die Kanaren

    1. Wenn Du Dich dann auch richtig informierst, weisst Du über die Gespräche bzgl. Sondergenehmigungen und „Tunnelreisen“ bescheid.

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