Kreuzfahrt: Stornierung und Umbuchung für Kanaren (AIDA / TUI / Hapag Lloyd)

Kreuzfahrt: Stornierung und Umbuchung für Kanaren (AIDA / TUI / Hapag Lloyd)

AIDAperla am 04.12.2020 in Las Palmas
AIDAperla am 04.12.2020 in Las Palmas

Kreuzfahrten auf den Kanaren können durch Reisewarnung umgebucht und storniert werden 

Am Freitag hat das Robert-Koch-Institut die Kanaren erneut in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Diese Maßnahme wurde gegriffen, nachdem die Inselgruppe die Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten hatte. Hauptsächlich lag dies allerdings an Teneriffa und La Gomera – daher grenzt die Entscheidung an dieser Stelle an eine Konventionalstrafe für die spanische Inselgruppe. 

Nach der Erklärung zum Risikogebiet herrschte erneut eine gewisse Unsicherheit unter den gebuchten Kreuzfahrern bei AIDA Cruises, TUI Cruises und Hapag Lloyd Cruises. 

Durch die neue Reisewarnung greifen nun auch die Test- und Quarantänepflichten der Bundesländer wieder. Viele Reisende können sich die anschließende Zeit in Quarantäne aufgrund von Arbeit oder auch Kindern einfach nicht erlauben. Aus diesem Grund haben die Anbieter bereits recht schnell mit Alternativen auf sich aufmerksam gemacht. 

Sowohl bei AIDA Cruises, als auch bei TUI Cruises und Hapag Lloyd Cruises besteht nun die Möglichkeit, die gebuchte Kreuzfahrt auf den Kanaren umzubuchen, zu stornieren – oder wenn es die Gegebenheiten zulassen -durchzuführen. Wer also die Chance hat, die Kreuzfahrt trotz der Reisewarnung durchzuführen, der kann seinen geplanten Urlaub wie gebucht antreten. Gäste, bei denen sich durch die Regelungen im eigenen Bundesland Problematiken ergeben, haben die Möglichkeit auf eine Umbuchung oder eine Stornierung der Kreuzfahrt. 

Der Anteil der Stornierungen auf den Kreuzfahrten die am Wochenende begonnen haben, soll recht gering gewesen sein. Vor der jeweiligen Entscheidung sollten die Regelungen im jeweiligen Bundesland eingesehen werden. 

Die Sicherheit an Bord der Kreuzfahrtschiffe ist wie gewohnt gewährleistet, die Sicherheits- und Hygienekonzepte der Reedereien greifen und werden auch entsprechend durch das Personal durchgesetzt. In den letzten Wochen kam es bei den genannten drei Unternehmen zu keinen Corona-Ausbrüchen an Bord. Die Reisenden halten sich während ihrer Kreuzfahrt in einer Blase auf, Kontakt nach außen besteht selbst bei Landgang nicht. Alle Teilnehmer der Ausflüge, inklusive Guides, Busfahrer, etc. wurden im Vorfeld getestet. 

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1 Kommentar zu „Kreuzfahrt: Stornierung und Umbuchung für Kanaren (AIDA / TUI / Hapag Lloyd)“

  1. Patrick Schneider

    So gern ich meine Reise am 02.01.2021 mit AIDAperla angetreten hätte, wenn es die Infektionslage auf den Inseln nicht zulässt, muss man eben mit den Konsequenzen leben – in meinem Fall aufgrund der Probezeit beim Arbeitgeber eben mit der unausweichlichen Stornierung der Kreuzfahrt. Jetzt geht es eben vom 26.12. bis Neujahr nach Madeira – inklusive Silvesterfeuerwerk. Es gibt definitiv Schlimmeres – die Kreuzfahrt wird dann nachgeholt, sobald die Kanaren wieder als risikofrei eingestuft werden.

    Schade, dass auch die 5 risikofreien Inseln mit ins Verderben gezogen werden – aber so ist das eben überall. Ob nun auf den Balearen, den Kanaren oder auch den Azoren. Da interessiert die Lage auf den einzelnen Inseln die deutschen Behörden halt herzlich wenig.

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