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Orient Risikomanagement: Lag AIDA richtig und Mein Schiff handelte falsch?

AIDAcosma in Dubai / © AIDA Cruises
AIDAcosma in Dubai / © AIDA Cruises

Mit Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 von TUI Cruises sitzen seit Ausbruch des Irankriegs zwei deutsche Kreuzfahrtschiffe im Persischen Golf fest, was die Reederei bereits zu Reiseabsagen in einem Zeitraum von zwei Monaten zwang. In den Kommentaren unter Social Media Beiträgen ist aktuell vielfach Kritik an der Risikobewertung von Mein Schiff und Zuspruch für die Entscheidungen von AIDA zu lesen. 

Angesichts des aktuell laufenden Kriegs am Persischen Golf mit Beteiligung von Iran, Israel und den USA sowie Luftangriffen gegen die Golfstaaten lassen sich die Aussagen pro AIDA und contra Mein Schiff im nachhinein natürlich einfach treffen. Im Verlauf der ersten Hälfte der Orientsaison sah die Risikoeinschätzung noch komplett anders aus. Gäste berichteten von schönen Orient-Kreuzfahrten ohne offensichtliche Probleme bezüglich der Sicherheitslage und manche Kunden hinterfragten die Saisonabsage von AIDA.

Schon im Juli 2025 hatte sich AIDA Cruises zur Absage der vollständigen Orientsaison 2025/26 entschlossen, um Planungssicherheit für die Gäste zu schaffen. Kurz zuvor gab es Luftangriffe gegen Atomanlagen im Iran und zeitweise Auseinandersetzungen mit Israel, was sicherlich in die Risikobewertung einging. Auch Costa Crociere, die italienische Reederei aus dem Carnival Konzern, stricht die Orientsaison 2025/26 mit Costa Toscana. Mit diesen Entscheidungen standen AIDA und Costa am Kreuzfahrtmarkt alleine da, weil Aroya Cruises, Celestyal Cruises, MSC Cruises und TUI Cruises an ihrer Wintersaison im Persischen Golf festhielten. 

Selbst im Februar diesen Jahres fuhren die vier genannten Reedereien weiter wie geplant im Orient. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts existierte vor Ausbruch des Irankriegs nicht. Die USA verstärkten zwar militärische Aktivitäten in Richtung des Persischen Golfs, woraufhin Sicherheitsbehörden und Kreuzfahrtreedereien ihre Risikoeinschätzung für die Golfstaaten nicht grundlegend veränderten. Dies geschah erst mit Ausbruch des Kriegs am 28. Februar 2026. Eine solche Eskalation mit Luftangriffen gegen andere Golfstaaten, die sich selbst nicht am Krieg beteiligen, wurde im voraus kaum prognostiziert. 

Wenn man sich den Verlauf der Ereignisse im Orient nun einmal genau anschaut, so lassen sich für mich keine schwerwiegenden Fehlentscheidungen von TUI Cruises erkennen. Mit Aroya Cruises, Celestyal Cruises und MSC Cruises verfolgten drei andere Reederei ein ähnliches Vorgehen. Die Durchführung der Orientsaison hätte für die Reedereien problemlos geklappt, wenn der Irankrieg erst kurz nach Saisonabschluss rund einen Monat später ausgebrochen wäre. Dann hätte es für Mein Schiff keinerlei Schwierigkeiten mit der Durchführung von Orient-Kreuzfahrten gegeben. 

Erst durch Kriegsausbruch, was außerhalb des Einflussbereichs der Reedereien liegt und ohne direkte Vorwarnung geschah, haben sich die Orient-Kreuzfahrten im Winter 2025/26 als falsch erwiesen. Gleichzeitig zeigte dies, dass AIDA und Costa mit der frühzeitigen Absageentscheidung richtig gehandelt haben. 

Aroya, Celestyal, MSC und TUI Cruises müssen nun mit der aktuellen Sicherheitslage am Persischen Golf umgehen und auf ein sicheres Zeitfenster zur Passage der Straße von Hormus warten. Innerhalb von circa zwei Wochen nach Kriegsausbruch organisierten die Reedereien sichere Rückflüge für betroffene Gäste und Teile der Crew. Die sechs Kreuzfahrtschiffe Mein Schiff 4, Mein Schiff 5, MSC Euribia, Celestyal Discovery, Celestyal Journey und Aroya sind nun bis auf weiteres außer Dienst. Je länger dieser Zustand anhält, desto mehr Reisen müssen abgesagt werden. 

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