Royal Caribbean Cruises Ltd. sichert sich 250 Millionen USD Liquidität durch Kreditanpassungen

Royal Caribbean Cruises Ltd. sichert sich 250 Millionen USD Liquidität durch Kreditanpassungen

Navigator of the Seas / © Royal Caribbean
Navigator of the Seas / © Royal Caribbean

Royal Caribbean Cruises Ltd. sichert sich zusätzliche Liquidität in der Coronavirus-Krise

Mitten in der Coronavirus-Krise, die weitreichende Folgen für die weltweite Wirtschaft und somit auch die Kreuzfahrt-Reedereien hat, nimmt der zweitgrößte Kreuzfahrtkonzern der Welt Royal Caribbean Cruises Ltd. ein Angebot zur „Schuldenpause“ des Kreditversicherers Euler Hermes an.
Das spezielle Angebot der „Schuldenpause“, also einer Pause finanzieller Verpflichtungen, wurde von Euler Hermes speziell für Kreditnehmer geschaffen, die von der aktuellen weltweiten Coronavirus-Pandemie besonders betroffen sind, um so eine Erleichterung bei den finanziellen Vertragsverpflichtungen herbeizuführen.

Um von diesem Angebot zu profitieren und die beabsichtigte finanzielle Entlastung zu erhalten, musste Royal Caribbean Cruises die Exportkredite für 5 in Deutschland gebaute Schiffe ändern lassen. Hierbei handelt es sich um die Finanzierungen der Quantum of the Seas von Royal Caribbean International und der Celebrity Eclipse, Celebrity Equinox, Celebrity Solstice and Celebrity Silhouette von Celebrity Cruises.
Die deutsche Niederlassung der französischen Euler Hermes SA ist im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland für die sogenannten Exportkredite, die für solche Exporte von Deutschland ins Ausland abgeschlossen werden können, zuständig.
Durch die Vertragsänderungen bei den Finanzierungen der 5 Schiffe wird eine zusätzliche Liquidität in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar generiert, die für Zahlungen im Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 verwendet werden können. Bereits davor hat sich Royal Caribbean Cruises durch Änderungen bei den von Euler Hermes abgewickelten Krediten eine Liquidität von ca. 200 Millionen US-Dollar gesichert.

Da Kreuzfahrtschiffe derzeit alle temporär außer Dienst gestellt wurden und auf ihren erneuten Einsatz warten, handelt es sich hierbei um einen wichtigen finanziellen Baustein für das Unternehmen. Denn wann es mit der Kreuzfahrt weiter geht und somit wieder regelmäßige Einnahmen durch die Reisen der Kreuzfahrtpassagiere in die Kassen der Reedereien laufen, kann derzeit niemand gesichert sagen. Auch wenn die Schiffe nicht im regulären Betrieb unterwegs sind, verursachen sie trotzdem hohe Kosten u.a. für den Betrieb der Schiffe an sich , das Personal, Versicherungen und finanzielle Verpflichtungen.

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