Titanic 1912: Speiseraum der ersten Klasse / © Blue Star Line

Titanic Werft in Belfast meldet Insolvenz an

Die Blue Star Line träumt von einer Titanic II, unterdessen muss die Werft der originalen Titanic Insolvenz anmelden 

Es war das bis heute größte Drama in der Geschichte der Kreuzfahrt. Die Titanic, das unsinkbare Schiff, ist 1912 in der Folge eines Zusammenstoßes mit einem Eisberg gesunken. 107 Jahre später geht es auch der Bauwerft der originalen Titanic nicht mehr gut. Die Harland & Wolff Werft in Belfast musste Insolvenz anmelden. 

Die Werft wurde bereits 1851 gegründet, 11 Jahre später erfolgte die Umfirmierung zum heutigen Namen. Die größten Erfolge feierte die Werft beim Bau von Passagierschiffen für den Transatlantikverkehr. Die Titanic gehörte zu einem von drei Schiffen einer Schiffsklasse, die von der Harland & Wolff gefertigt wurde. Die Schiffe gehörten allesamt der White Star Line. Bei den drei Schiffen handelt es sich um die Titanic, die wie bekannt, 1912 sank. Die beiden Schwestern der Titanic sind die Olympic, die 1935 verschrottet wurde und die Britannic, die durch eine Seemine im ersten Weltkrieg versenkt wurde. 

Nun ist die Bauwerft in Belfast insolvent. Derzeit sind dort noch 120 Mitarbeiter beschäftigt. Im schlimmsten Fall muss nun der Ein oder Andere Mitarbeiter um seinen Job fürchten. In den besten Zeiten beschäftigte die nordirische Werft bis zu 30.000 Mitarbeiter, war für Belfast eines der wichtigsten Unternehmen. Diese Tatsache zeigt bereits den Absturz der Werft. 

Im zweiten Weltkrieg veränderte die Werft ihr Konzept, fertigte von nun an Kriegs- und Handelsschiffe. Selbst über den Krieg hinaus arbeitete die Werft weiter für die britische Marine. Durch die immer stärker werdende Konkurrenz, auch aus Asien, geriet die Harland & Wolff Werft immer weiter unter Druck, die Konkurrenz schnappte der Werft ein ums andere Mal die Aufträge vor der Nase weg. 

Nachdem die Werft 1989 wieder in private Hände viel wurden vorwiegend Tanker gefertigt, eine Rückentwicklung in den Bau der Passagierschiffe blieb aus, obwohl der Bau von Kreuzfahrtschiffen boomt und auch die nordirische Werft gute Chancen auf Aufträge gehabt hätte. 

 

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