USA stellt Möglichkeit der Reisewarnung für Kreuzfahrtschiffe in den Raum

USA stellt Möglichkeit der Reisewarnung für Kreuzfahrtschiffe in den Raum

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USA erwägen Reisende von Kreuzfahrten abzuhalten

In den Vereinigten Staaten von Amerika soll es laut internationaler Medien Pläne der Regierung geben einige oder alle Reisende von Kreuzfahrten abzuhalten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass es gemäß der Information von vier mit der Situation betrauten US-Beamten, die anonym bleiben möchten, Pläne geben könnte, einige oder alle Reisende davon abzuhalten zum jetzigen Zeitpunkt eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Es sei jedoch noch nichts beschlossen worden.

Es handle sich um Diskussionen, die vor dem Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence und der Kreuzfahrtindustrie getätigt würden. Mike Pence ist den USA für die Maßnahmen den Coronavirus betreffend verantwortlich.

Eine Möglichkeit wäre, dass die Regierung einheimischen Reisenden raten könne, eine Kreuzfahrt vorübergehend zu vermeiden, da die Anzahl der Coronavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiffen derzeit zunehme. Es könnten jedoch auch Reisebeschränkungen erlassen werden.

Am Freitagabend gab es eine Pressekonferenz im Weißen Haus und US-Vizepräsident Mike Pence soll gesagt haben, dass die Menschen gesunden Menschenverstand und Vorsicht bei der Planung einer Kreuzfahrt wallten lassen sollten. Weiterhin seien Kreuzfahrtschiffe eine einzigartige Herausforderung für die Gesundheitsbehörden. Er soll weiter gesagt haben, dass die Regierung eng mit den großen amerikanischen Kreuzfahrtunternehmen zusammenarbeiten werde, um die Screening-Verfahren zu festigen und zu verbessern.

Die Offiziellen sollen Kreuzfahrtschiffe als „große Inkubatoren“ sehen, insbesondere ältere Menschen seien für die Situation besonders anfällig.

Währenddessen befinden sich die Aktien der großen Kreuzfahrtkonzerne – insbesondere der Carnival Corporation, der Norwegian Cruise Lines und von Royal Caribbean International – auf Talfahrt. Seit Januar haben alle ca. 50% an Wert verloren.

Die Cruise Lines International Association (CLIA), in der alle wichtigen Kreuzfahrtgesellschaften der Welt organisiert sind, sagte diese Woche, dass Maßnahmen seitens der Reedereien getroffen würden, um die Coronavirus-Fälle zu begrenzen – u.a. damit, einigen Nationalitäten die Reise zu verwehren und Gesundheitsscreenings durchzuführen. In einer schriftlichen Stellungname soll der Verband kommuniziert haben, dass die Hervorhebung der Tourismusbranche und insbesondere der Kreuzfahrtindustrie erhebliche Nachteile bringen könnte, die teilweise nicht mehr umkehrbar sein und so auch der nationalen Wirtschaft schade.

 

Es bleibt also abzuwarten welche Maßnahmen die US-Regierung tatsächlich beschließt. Unabhängig davon ist die Kreuzfahrtbranche bereits massiv angegriffen und sollten harte Maßnahmen beschlossen werden, so könnte die Branche weiter absacken. Denkbar ist auch, dass andere Staaten sehr gespannt auf das schauen, was in den USA entschieden wird und ebenfalls ähnliche Einschränkungen anordnen. Dies würde die weltweite Kreuzfahrtbranche mit großer Wucht und enormen wirtschaftlichen Folgen treffen.

Durch den aktuellen Fall auf der Grand Princess von Princess Cruises werden diese Diskussionen über größere Einschränkungen sicher noch lauter werden.

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