Viking Cruises stellt den Betrieb bis 01.05.2020 ein

Viking Cruises stellt den Betrieb bis 01.05.2020 ein

Viking Sun / © Viking Ocean Cruises
Viking Sun / © Viking Ocean Cruises

Viking stellt den Betrieb der Fluss- und Hochseeschiffe ein

Viking hat nun hart durchgegriffen, die beiden Kreuzfahrtunternehmen Viking Ocean Cruises und Viking River Cruises stellen den Betrieb ein. Keines der insgesamt 79 Hochsee – und Flussschiffe wird den Betrieb in den nächsten Wochen fortsetzen. Alle Schiffe des Unternehmens werden bis zum 01.05.2020 in Häfen platziert. 

Die schwierige Entscheidung habe man aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus getroffen. Zahlreiche Häfen und Reisegebiete können aktuell nicht bespielt werden. Viele Experten behaupten, das Virus würde sich noch deutlich stärker verbreiten. Mittlerweile sollen bereits über 100 Länder betroffen sein – für Viking Grund genug um den Betrieb einzustellen. 

Laut odt stellt Viking den Betrieb ab Donnerstag, dem 12.03.2020 ein. Auch Viking wird von den Umständen deutlich getroffen, für gewöhnlich befördert das Unternehmen auf all seinen Schiffen rund eine halbe Millionen Menschen im Jahr. 

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1 Kommentar zu „Viking Cruises stellt den Betrieb bis 01.05.2020 ein“

  1. Gerd Habersack

    Nach dem Einreisestopp für Europäer in die USA ( an nur 30 Tage dürfte aktuell nur besondere Optimisten glauben oder verzweifelte Manager der großen Reedereien festhalten) ist der Schritt von Viking eigentlich konsequent, denn man muss aktuell kein großer Prophet sein, einen zeitweiligen kompletten Stopp aller Kreuzfahrten vorauszusagen. Allerdings sind die Schiffe von Viking ja auch deutlich kleiner, da kann man die Reisekostenrückzahlungen wohl auch besser finanziell verkraften (ansonsten hätte man die Entscheidung wohl nicht getroffen). Bei den großen Anbieter mit tausenden von betroffenen Reisenden ist eine solche Entscheidung möglicherweise existensbedrohend, denn die Rückzahlungen müßten ja kurzfristig erfolgen, wenn man nicht in die Insolvenz geht. Zumindest kommt man auf diese Vermutung, wenn man die Informationspolitik bezüglich des Verleugnens von eigentlich mit gesundem Menschenverstand Vorhersehbarem der letzten Wochen betrachtet. Den Mitarbeitern der Reedereien darf man da keinen bösen Willen unterstellen, da ist vermutlich gerade Panik ausgebrochen, und wenn man statt einigen Hundert wie bei Reedereien mit kleineren und wenigen Schiffen gleich Tausende von Passagieren mit Informationen zu versorgen hat, ist es kein Wunder, wenn die „Hotlines“ zusammenbrechen. Allen Betroffenen (ich gehöre auch dazu, allerdings nicht bei den Anbietern mit den Megaschiffen)kann man nur raten, nicht mehr sicher mit der Reise zu rechnen, aber auch nicht selbst zu stornieren (mit Stornekosten), sondern die nicht unwahrscheinlichen Reiseabsagen der Veranstalter abzuwarten, Alternativbuchungen machen ja eh keinen Sinn.

    Und obwohl ich nicht immer inhaltlich mit den Betreibern von schiffe-und-kreuzfahrten.de übereinstimme., aktuell ist es eine wichtige Informationsquelle, dafür Dank. Und ich hoffe, das Finanzierungsmodell von schiffe-und-krteuzfahrten ist auch weiterhin gesichert, den aktuell lesen die großen Anbieter hier ja wenig, was sie erfreuen dürfte.

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