Viking Line: Mit Blockchain gegen Corona

Viking Line: Mit Blockchain gegen Corona

Heckwelle irgendwo in der Biskaya

Pressemitteilung der Viking Line 

Viking Line setzt als erste Reederei weltweit auf innovatives Covid-19-Risikomanagement · Seit Anfang Juli wieder alle Schiffe im Passagierverkehr aktiv · Reisebeschränkungen für Schweden und Finnland aufgehoben · CEO Hanses: „Jeder muss sicher mit uns reisen können.“

Lübeck im Juli 2020 – Die Ostsee-Fähren von Viking Line setzen auf modernste Datentechnik beim Kampf gegen Corona. Als erste Reederei weltweit nutzt Viking Line für alle seine Schiffe und Hafenanlagen die Blockchain-Technologie. Sie ist besser bekannt als Grundlage der Digitalwährung Bitcoin und garantiert deren Sicherheit. Nun schützt Viking Line seine Passagiere und Mannschaften auf allen sieben Schiffen und in allen sechs Hafenanlagen mit einer innovativen Infektionsschutz-Software auf Blockchain-Basis. Entwickelt wurde sie unter dem Namen MyCare von dem norwegischen Schifffahrtsdienstleister „Det Norske Veritas Germanischer Lloyd“ (DNV GL).

Anders als bisher übliche, starre Hygiene-Zertifizierungen, passt sich MyCare den verändernden Bedingungen der Corona-Pandemie immer wieder neu an – ein grundlegender Sicherheitsvorteil. Management, Mitarbeiter und Passagiere können aufgrund der Transparenz der Blockchain stets nachvollziehen, welche Infektionsschutzmaßnahmen angewendet bzw. erneuert oder sich verändernden Gegebenheiten angepasst werden. So entstehen neben langfristiger Sicherheit vor allem dringend benötigtes Vertrauen und Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Pandemie.

Passagiere können sich jederzeit über MyCare informieren, indem sie mit Handy oder Tablet einen QR-Code scannen und so ausführliche Informationen zur DNV GL-Bewertung und den praktizierten Infektionsschutz-Maßnahmen erhalten. Die Pandemie-Prävention umfasst die gesamte Schiffspassage von der Ankunft im Hafen-Terminal und dem Boarding bis zum Verlassen des Hafen-Terminals am Ziel. Und selbstverständlich werden auch die Mitarbeiter an Land sowie die Crews an und unter Deck kontinuierlich geschult und mit den geltenden Schutz-Richtlinien vertraut gemacht.

Zu den konkreten Maßnahmen an Bord zählen:

· Kontaktloser Check-In an Boarding-Automaten

· Striktes Hygieneprogramm für alle öffentlichen Bereiche; gratis Desinfektionsmittel-Spender für die Passagiere

· Reduzierung der Passagierzahl auf 50 Prozent zur Gewährleistung der Abstandsregeln

· Speisen in den Restaurants werden serviert. Auf ausgewählten Schiffen wird das Essen auch in der Kabine serviert.

· Mehr Personal an Bord für die Gästebetreuung

· Plexiglas-Trennscheiben an den Shop-Kassen

· Bargeldloses Bezahlen – ist in Skandinavien und Finnland ohnehin allgemein üblich

· Bord-Sauna und Bällebad bleiben bis auf Weiteres geschlossen

· Kostenlose Umbuchungen und Stornos bis zu 24 Stunden vor Abfahrt

Seit 2. Juli operieren wieder alle Viking Line-Schiffe auf der Ostsee im Passagierverkehr und verbinden einerseits Finnland und Schweden mit Stop-over auf den Åland-Inseln – sowie andererseits die finnische Hauptstadt Helsinki mit Tallin in Estland; auf saisonalen Routen kreuzen Fähren zudem im August und September zwischen der schwedischen Hauptstadt Stockholm und Visby auf Gotland. Seit Mitte Juli sind Reisen nach Schweden und Finnland von Deutschland aus wieder unkompliziert möglich. Alle Fahrpläne der diversen Routen sowie Corona-Informationen finden Interessierte stets aktuell hier (https://www.sales.vikingline.com/find-cruise-trip/timetable/). Mit der dynamischen MyCare-Zertifizierung gewinnt die seit Langem gepflegte Vorsorge und Infektionsabwehr an Bord nun eine zusätzliche Qualitätssicherung, die zudem von unabhängigen Dritten überwacht wird.

„Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für Viking Line immer höchste Priorität, und das ist umso mehr während dieser Pandemie der Fall. Jeder muss sicher mit uns reisen können“, so Jan Hanses, Präsident und CEO von Viking Line: „Wir haben lange Zeit vorbeugende Maßnahmen gegen Infektionsrisiken durchgeführt und uns nun dafür entschieden, von Dritten bewertet zu werden, um unsere Arbeit in Verbindung mit Covid-19 qualitätssicher zu machen.“

DNV GL ist eine weltweit agierende Klassifizierungs- und Zertifizierungsgesellschaft. Sie unterstützt insbesondere Reedereien und Schifffahrts-Dienstleister in über 100 Ländern bei Risikomanagement, Betriebssicherheit und Nachhaltigkeit. Aktuell konzentriert sich das seit 1864 bestehende Traditionsunternehmen auf Risikomanagement und Qualitätssicherung in der Bekämpfung von Corona- sowie möglichen künftigen Infektionsrisiken.

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