wien-2-a-rosa-bella-donau-61

Wien profitiert von ansteigenden Donau Kreuzfahrten

Die Kreuzfahrtbranche boomt nicht nur im Bereich der Hochsee – auch der Markt der Flusskreuzfahrten wächst

Ein Hafen nach dem anderen stellt sich im Bereich der Hochseekreuzfahrt quer, möchte weniger Schiffe haben. Bei den Flusskreuzfahrten sieht es anders aus, vor allem die österreichische Hauptstadt Wien erfreut sich an dem Boom der gerade auf der Donau von statten geht. 

Laut Klischee sei es zwar so, dass die Kreuzfahrer die Städte kurze Zeit überfluten, keinen finanziellen Mehrwert für die Stadt schaffen und nach kurzer Zeit wieder verschieden würden. Doch laut der Branchenvertreterin der Wiener Fremdenführer würde die Realität in der Landeshauptstadt anders aussehen. 

Etwa 350.000 Kreuzfahrer kommen jedes Jahr nach Wien. Die Tendenz ist stark steigend, viele von ihnen finden gefallen an der Stadt, kehren noch einmal zurück. Und für die Fremdenführerszene ist das natürlich ein sehr lukratives Geschäft. Doch auch andere Branchen sollen davon profitieren, schließlich seien die Kreuzfahrer laut Branchenvertreterin keine Heuschrecken, die über die Stadt herfallen. 

Ein Grund für die größere Lukrativität für Wien sei, dass die Flusskreuzfahrtschiffe tendenziell immer länger liegen bleiben, den meisten Kreuzfahrer stehen schon heute mindestens 1,5 Tage zur Verfügung und je länger sie dort liegen bleiben, desto mehr Geld würden sie in die örtliche Wirtschaft spülen. 

Auch die Wiener Hotellerie würde von den Kreuzfahrern profitieren, da sie zahlreich entweder in die Landeshauptstadt zurückkehren, oder auch im Vorfeld ihrer Kreuzfahrt bereits einige Tage in Wien verbringen würden. Auch die Reedereien selbst würden sich gerne in Wien mit verschiedenen Dienstleistungen und Artikeln eindecken. 

Doch die Branchenvertreterin der Fremdenführer sieht auch Verbesserungsmöglichkeiten, denn die Schiffe legen zu meist in sehr engen Zeitraum fast zeitgleich an, dies würde zu überfüllten Zügen führen. Viele Einheimische und auch Besucher müssten oftmals länger auf den Transport warten als es sein sollte. 

Werde Mitglied in der AIDA Facebook-Gruppe

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht


*