Die lange Welle hinterm Kiel: MS Delphin im TV


    Die MS Delphin kommt nicht nur in diesem Jahr zurück auf die Weltmeere mit Passat Kreuzfahrten, nein sie kommt auch mit Starbesetzung ins TV. Mario Adorf, Veronica Ferres und Christiane Hörbinger waren an Bord der MS Delphin in 2010 und drehten den Film „Die lange Welle hinterm Kiel„. Spannend dabei war das genau zu dieser Zeit bereits das Schwesterschiff festgesetzt wurde aufgrund der Insolvenz von Hansa Kreuzfahrten. Man sei 41 Stunden lang nonstop in Richtung Kroatien gefahren, raus aus Hoheitsgewässern Griechenlands um den Film fertig zu drehen, so Mario Adorf in einem Interview.

    => MS Delphin im TV:  „Einsatz in Hamburg“

    MS Delphin auf Reede mit Tenderboot

    MS Delphin auf Reede mit Tenderboot



    Der Film „Die lange Welle hinterm Kiel“ mit MS Delphin, Mario Adorf, Veronica Verres und Christiane Hörbinger wird am 04.Januar 2012 auf ARD und ORF um 20.15 Uhr ausgestrahlt, ein Muss für die MS Delphin Fans! Der Sendezeitpunkt ist zwar nun rum, aber in der ARD-Mediathek lässt sich der Film noch immer anschauen. =>



    Filmbeschreibung © „Das Erste“:

    „Die lange Welle hinterm Kiel“ Literaturverfilmung in Starbesetzung im Ersten

    Auf einer luxuriösen Kreuzfahrt kommt es im Indischen Ozean zur schicksalhaften Begegnung zweier Menschen, die sich seit Jahrzehnten nicht gesehen haben …

    Die exzentrische Millionärin Margarete Kämmerer (Christiane Hörbiger) geht 1990 in Jakarta an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes. Es ist die letzte Reise der unheilbar Kranken, sie hat Krebs im Endstadium. Ihr junger Neffe Sigi (Christoph Letkowski) soll nach ihrem Tod die Asche seiner Tante ins Meer streuen – in die lange Welle hinter dem Kiel. Eines Abends weckt in ihr die Stimme eines älteren Herrn am Nachbartisch schmerzhafte Erinnerungen. Die Nachforschungen ihres Neffen bestätigen, dass mit Martin Burian (Mario Adorf) tatsächlich jener Tscheche an Bord ist, der 1945 im Sudetenland viele männliche Deutsche liquidieren ließ – darunter Margaretes ersten Mann Sepp Pichler (Michael Steinocher). Um ihren Seelenfrieden zu finden, muss Margarete dessen Mörder richten. Doch Sigi will das Unglück abwenden und weiht Burians Schwiegertochter Sylva (Veronica Ferres) in die Rachepläne seiner Tante ein. Sylva, die von ihrem Mann verlassen wurde und seither Selbstmordgedanken hegt, stellt ihren Schwiegervater zur Rede. Dabei erfährt sie eine ganz andere Version der damaligen Ereignisse: Pichler war ein strammer Nazi, der Burians Bruder auf dem Gewissen hatte. Bei dem Versuch, zwischen den Todfeinden zu vermitteln, kommen Sigi und Sylva einander näher und verbringen die Nacht miteinander. Am nächsten Morgen sind Margarete und Martin spurlos verschwunden.

    Schuld und Sühne, Liebe und späte Vergebung: Das sind die Themen dieses ungewöhnlichen Melodrams nach dem gleichnamigen Roman des tschechisch-österreichischen Schriftstellers Pavel Kohout.

    Die „Traumschiff“-Kulisse täuscht eine Idylle vor: Christiane Hörbiger und Mario Adorf spielen zwei erbitterte Todfeinde, die sich im Zuge der Auflösung der politischen Machtblöcke im Jahr 1990 ihrer quälenden Vergangenheit stellen. Die Rolle der Schwiegertochter ist glänzend besetzt mit Veronica Ferres. Christoph Letkowski, der durch den Überraschungserfolg „Parkour“ auf sich aufmerksam machte, spielt eine weitere Hauptrolle. Nikolaus Leytner, mehrfach ausgezeichnet für „Ein halbes Leben“, inszenierte nach dem Buch von Klaus Richter. Gedreht wurde in Wien und Umgebung sowie in Sri Lanka.




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