MS Hamburg / © Plantours und Partner

MS Hamburg Unfall: Kapitän wurde in Belfast verurteilt

Der Kapitän der MS Hamburg von Plantours und Partner wurde zu einer Geldstrafe von 800 Pfund verurteilt wegen des Unfalls der MS Hamburg am 11.Mai.

Grund dafür sei die Tatsache, dass der 58-jährige Kapitän Joao Manuel Fernandes Simoes die Einfahrt in die Bucht Tobermory Bay auf der Isle of Mull nicht ordnungsgemäß geplant hat und einen Unfall verursachte. Bei der Einfahrt in die Bucht streifte er mit der Backboard-Seite des Schiffes einen Felsen und auch der Propeller hat einen Schaden erlitten, weshalb die Backboard-Maschine nicht mehr genutzt werden konnte. Zudem kam es laut BBC bei diesem Unfall zu einem Stromausfall an Bord.

MS Hamburg / © Plantours und Partner
MS Hamburg / © Plantours und Partner

Der Kapitän der MS Hamburg hielt es scheinbar nicht für notwendig die Küstenwache zu informieren. Ein Besatzungsmitglied hatte ihre Mutter angerufen und ihr erzählt dass es eine Grundberührung gab. Nach dem das Telefonat abgebrochen war, hatte die Mutter sofort die irische Küstenwache angerufen, welche wiederum die britische Küstenwache informierte. Nur aufgrund dieser Tatsache, scheint der Vorfall überhaupt ans Tageslicht gekommen zu sein.

Der Richter in Belfast sagte, dass der Kapitän die volle Verantwortung zu tragen habe und hat ihn deshalb zu einer Strafe von 800 Pfund verurteilt. Fraser Heasley, der verantwortliche Mitarbeiter der MCA Glasgow geht indes soweit und sagte, dass der Kapitän weder für eine ordnungsgemäße Ausschau gesorgt hat noch die Sicherheit seiner Passagiere zu diesem Zeitpunkt gewährleisten konnte und dieser kleine Unfall auch durchaus in einer Tragödie hätte enden können.

Auch kritisierte man, dass die MS Hamburg angeblich ohne Taucheruntersuchung des Rumpfes in Richtung Belfast ausgelaufen war, noch dass man die Behörden informierte.

1 Kommentar zu „MS Hamburg Unfall: Kapitän wurde in Belfast verurteilt“

  1. Schuglitsch Peter ( Hurtigrouten )

    Hi,
    schade daß die Tommys die Kiste nach dem Vorfall von Unfallflucht nicht an die Kette gelegt und verschrottet haben.
    Dann breuchte man sich diese von unseren Gebühren finanzierte (GEZ) Planturs Kaffefahrten, mit unendlichem Senioren
    bal-bla nicht reinziehen.
    Außerdem ist eine bodenlose Frechheit den von Phönix geschützten Titel „verrückt nach Meer“ auch in der TV-direkt zu
    missbrauchen für diesen Mist !

    Eine Beschwerde von mir an die ARD und die Produktions Firma ist schon erfolgt. Eine Einstellung der Gebührenzahlung
    an die GEZ wird in Erwegung gezogen.
    Ahoi aus Marl.

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