Pacific Jewel © P&O Cruises
Pacific Jewel © P&O Cruises

P&O Cruises schafft „Zwangstrinkgelder“ ab

Für viele ein sehr umstrittenes Thema – P&O Cruises schafft Trinkgeldpauschale ab 

Eines der diskussionsreichsten Themen der Kreuzfahrer nimmt bei P&O Cruises ein Ende, die „aufgezwungene“ Trinkgeldpauschalde, die allerdings selbstregelbar ist. Immer wieder gibt es Diskussionen, ob und wieviel Trinkgeld am Ende des Tages überhaupt bei den Mitarbeitern ankommt. Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Die Reedereien beteuern, dass es in vollem Maße der Crew zu Gute kommt. Selbstverständlich ist es aber auch das gute Recht des Einzelnen, diese Aussagen in Frage zu stellen. Doch ab Mai 2019 hat dieses Diskussionsthema bei P&O Cruises ein Ende, das „Zwangstrinkgeld“ wird umgewandelt.


Trinkgeldpauschale

Bisher handhabte man es bei der P&O Cruises so, wie bei den meisten anderen Reedereien auch: Euer Bordkonto wird täglich mit der Trinkgeldpauschale belastet. Wer das nicht möchte, dem stand und steht es frei, die Pauschale beliebig ändern oder gänzlich löschen zu lassen. Es gibt sowohl Verfechter, die der Meinung sind, dass sie unbedingt stehen bleiben soll, als auch die Gegenseite, die meist mit Argumenten wie „Ich verteile mein Trinkgeld selbst“ oder „Das Geld kommt sowieso nicht an“ ihre eigene Schiene fahren.

Andere Varianten der Trinkgeldvergabe

Betrachtet man AIDA oder TUI Cruises, sprich die größten Reedereien auf dem deutschen Markt, fällt einem auf, dass die Frage der Trinkgeldpauschale hier anders gehandelt wird. Die beiden Reedereien haben das Trinkgeld bereits seit Jahren in den Reisepreis inkludiert. Hierbei tritt das Problem auf, dass die Kritiker, mit der Meinung „das Geld kommt nicht an“, den höheren Preis entrichten, obwohl sie ihre Trinkgelder „selbst verteilen“ möchten. Im puncto Selbstverteilung kommen für mich persönlich die nicht-sichtbaren Mitarbeiter schlichtweg zu kurz. Ich begrüße die Variante der beiden Reedereien (gibt noch mehr, bsp. Costa Kreuzfahrten).

Künftig Pauschale bei P&O nur noch auf freiwilliger Basis

Ab Mai 2019 wird P&O mit einer neuen Taktik fortfahren. Nichts innovatives, aber am Ende des Tages bietet die neue Variante die größte Freiheit für die einzelnen Gäste. Denn künftig wird das Trinkgeld nicht mehr auf das Bordkonto geschrieben. Es wird auch keine Pauschale mehr geben. Jeder Gast kann für sich entscheiden, ob und wieviel Trinkgeld er am Ende des Reise in den „Pott für alle“ werfen möchte.



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Über den Verfasser
Niklas
Der Kreuzfahrtpraktikant! Ne, das ist ja rum, ich bin ja jetzt fester Mitarbeiter! Juhu!Ich versuche euch Einblicke in die Welt der Kreuzfahrten zu geben aus einer ganz neuen und frischen Sicht. Ich habe keine Ahnung von Kreuzfahrten und bin absoluter Anfänger in dem Bereich. Auch von meiner Arbeit bei SuK werde ich hier und da berichten, dann werden wir mal sehen wie viel „Urlaub“ man hier so hat...Ach so, eines meiner Hauptthemen ist es, euch die besten und schönsten Kreuzfahrten zu präsentieren. Das mache ich, in dem ich täglich für euch die besten Kreuzfahrtangebote durchstöbere und für euch auf SuK präsentiere.Mit der AIDAprima war ich schon zwei Mal auf hoher See, die Mein Schiff 5 habe ich schon einmal besucht, ebenso wie die Mein Schiff 1. In 2018 werde ich mit der Ocean Majesty und der MS Berlin in See stechen, sicherlich wird noch viel mehr auf mich warten, in meinem ersten Jahr!Diese Schiffe kenne ich bereits persönlich: AIDAprima - AIDAcara - Mein Schiff 1 - Mein Schiff 5 - Norwegian Breakaway - MS Berlin - Costa Mediterranea - Neue Mein Schiff 1 - MSC Meraviglia - MSC Seaview
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