»50 Years of Victory« Ab 2016 keine Nordpol-Expeditionen mehr


    Kreuzfahrt: Ab 2016 keine Nordpol-Expeditionen mehr – Poseidon Expeditions, der Spezialist für Expeditions-Kreuzfahrten, startet in 2015 zum vorerst letzten Mal in Richtung Nordpol – Der größte und stärkste Eisbrecher der Welt, die »50 Years of Victory«, steht nicht mehr für Kreuzfahrten zur Verfügung

    „Once in a lifetime“ – dazu zählen die Expeditions-Kreuzfahrten zum Nordpol an Bord des Eisbrechers »50 Years of Victory« auf jeden Fall. Im kommenden Jahr wird Poseidon Expeditions die spektakulären Fahrten mit Kurs 90° Null zum letzten Mal anbieten. Der Grund: Der größte und stärkste Eisbrecher der Welt wird dann ganzjährig für die russische Regierung im Einsatz sein. Ob jemals wieder Expeditions-Kreuzfahrten durch drei Meter dickes Eis bis zum Nordpol angeboten werden, ließ Nikolay Saveliev, Präsident von Poseidon Expeditions, offen. Das Programm für den diesjährigen Sommer ist bereits komplett ausgebucht, für den Sommer 2015 aber eine zusätzliche Reise geplant.



    50 Years Of Victory Klein / © Poseidon Expeditions

    50 Years Of Victory Klein / © Poseidon Expeditions



    Mit 75.000 PS bricht die »50 Years of Victory« das Eis. Gebaut, um die Seewege im Norden Sibiriens insbesondere im Winter für die Handelsschifffahrt frei zu halten, steht das 160 Meter lange Schiff in den Sommermonaten für wenige Woche als Kreuzfahrtschiff der besonderen Art für Expeditionen zum Nordpol zur Verfügung. Maximal 128 Passagiere sind dann nördlicher als jeder andere Mensch der Welt unterwegs. Sobald die Instrumente auf der Schiffsbrücke die Position 900 Null anzeigen, stoppen die Maschinen – Ausstieg und nicht nur ein Spaziergang auf dem Eis des Nordpols stehen auf dem nördlichsten Punkt der Erde auf dem Programm, sondern auch das Baden im „Nordpol-Meer“ in der frei gebrochenen Fahrrinne der »50 Years of Victory«.

    Einmal im Leben einen eigenen Breitengrad aufbauen
    Die Passagiere an Bord der Nordpol-Expeditionsreisen kommen aus der ganzen Welt: „Japaner, Amerikaner, Australier und Deutsche stehen Hand in Hand am Nordpol und bauen einen eigenen Breitengrad auf“, so Nikolay Saveliev. Der unvergessliche Moment hat seinen Preis: Ab 18.975 Euro pro Person beginnt der Reisepreis. „Once in a lifetime!“

     
     
    Routen & Preise der 50 Years of Victory
     



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