
Reisebericht: Kurzreise mit MS Amadea nach Amsterdam und Texel
MS Amadea Reisebericht: „Kurzurlaub mit dem Traumschiff“ vom 6. bis 10. Mai 2024 Autor: Jan Klostermann Im Rahmen einer Pressereise habe ich die Chance die
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Was kann ich beim Schnorcheln vor Isla Catalina alles entdecken? Ist die Insel wirklich so schön, wie alle sagen? Oder sollte ich doch eher Isla Saona besuchen?
Im Rahmen meiner Karibik Kreuzfahrt im Januar und Februar 2026 stellte ich mir vor meiner Ausflugsplanung genau diese Fragen. Was ich auf dem Ausflug „Schnorchelausflug vor Isla Catalina und Strandaufenthalt alles erlebt habe und ob ich den Ausflug nochmal machen würde, lest ihr in diesem Bericht!
Schon früh am Morgen ging es los! Bei schönstem Sonnenschein machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt unseres Ausflugs: Den Ausflugsbussen. Ich war zugegebenermaßen etwas spät dran, da die Busse weiter vom Schiff wegstanden als erwartet – ich kam aber nach wenigen Minuten noch pünktlich an und war auch nicht die Letzte. Scheinbar war ich also nicht die Einzige, die die Zeit etwas unterschätzt hatte. Der Weg ist keinenfalls weit, aber die Busse stehen nicht direkt vor der Pier.
Dort angekommen, wurde wie immer ersteinmal zum Abgleich meine Bordkarte von einem AIDA Mitarbeiter gescannt. Im Anschluss erhielten wir in einer Art Transportnetz unsere persönliche Schnorchelausrüstung. Enthalten waren eine Schnorchelmaske sowie Schwimmflossen. Dieses Netz nahm ich dann mit in den Bus und suchte mir einen Sitzplatz. Der Bus war angenehm klimatisiert und nicht zu voll. Von hier fuhren wir dann los und kamen wirklich nach sehr kurzer Zeit am Anleger unseres Katamarans an. Dort konnten wir dann aufsteigen und die Fahrt entlang der wunderschönen Küste ging los. Dabei fuhren wir ganz nah an AIDAperla vorbei und konnten die schöne Aussicht auf das Schiff bei bestem Wetter genießen.
Wir hatten einen lokalen Guide sowie einen AIDA Guide dabei. Da der lokale Guide aber wirklich sehr gut und verständlich Deutsch sprach, war eine Übersetzung durch den AIDA Guide kaum nötig. Der lokale Guide erzählte uns nun also, dass wir eine Weile fahren würden und dann am ersten Schnorchelstopp ankommen würden. Zudem bereitete er uns schonmal darauf vor, dass es beim Schnorcheln vorgeschrieben sei, eine Rettungsweste zu tragen.
Dann startete bald ein bisschen entspannte Musik und wir fuhren in moderatem Tempo weiter. Auch wurden wir direkt mit kühlen Softgetränken versorgt. Ich hatte mir einen Platz auf dem oberen Deck des Katamarans gesichert und hatte so einen wunderschönen Ausblick. Allerdings erreichte mich hier die Sonne auch sehr gut, sodass ich mich nochmal kräftig mit Sonnencreme einschmierte und mich dazu entschied, meine Kappe aufzuziehen.
Wir kamen dann bald am vorgesehenen Ort fürs Schnorcheln an. Schon von oben hatte man eine tolle Sicht auf den nahe gelegenen weißen Sandstrand und das türkisfarbene Meer.
Wir rüsteten uns hier alle mit unserem Equipment aus, bekamen eine Rettungsweste und durften dann losschnorcheln. Ich brauchte erst einen kurzen Moment, um mit den Flossen klarzukommen, aber als ich es erstmal geschafft hatte, konnte ich das Schnorcheln so richtig genießen. Ich konnte durch das wirklich sehr klare Wasser die Korallen sehen und sogar einzelne Fische entdecken! Es war wirklich ein sehr besonderes, naturverbundenes Gefühl, hier in aller Runde herumzuschwimmen und der Unterwasserwelt so nah zu sein! Wir hatten hier auch wirklich ausreichend Zeit, sodass kein Stressgefühl aufkam und man den Moment richtig genießen konnte.
Nach einiger Zeit ging ich dann zurück an Bord des Katamarans, gab meine Rettungsweste ab und genoss die angenehm warme Sonne.
Nachdem kurz der Motor nicht startete, fuhren wir nach einer kleinen Verzögerung weiter.
Am zweiten Schnorchelstopp hatten wir dann wieder Zeit, um zu schnorcheln und zu schwimmen. Auch hier war eine Rettungsweste wieder Pflicht. Wir rüsteten uns also aus und es ging wieder los. Da ich mich diesmal zum einfachen Schwimmen entschied, ließ ich die Schnorchelausrüstung an Bord und trieb ganz entspannt mit meiner Rettungsweste auf dem Wasser. Tatsächlich kam bald ein Guide an allen vorbei geschwommen und zeigte uns einen Seestern – was für ein besonderer Moment!
Nach einiger Verweilzeit gingen wir alle zurück auf den Katamaran. Dort gab es dann Rum-Cola oder Bier sowie Käse-Schinken-Sandwiches. Die Stimmung war entspannt und voller Gelassenheit.
Weiter fuhren wir nun zum Strand. Bevor wir an Land gehen konnten, mussten wir allerdings von dem Katamaran in ein kleineres Motorboot umsteigen, was sich als wacklige Angelegenheit herausstellte. Mit der Unterstützung der Mitarbeitenden gelang der Umstieg aber allen Gästen und die kleinen Boote fuhren uns ans Ufer. Auf Isla Catalina angekommen, erzählte uns der lokale Guide, dass wir uns nun hier am Buffet bedienen dürften und zeigte uns, welche Liegen für uns vorgesehen waren. Tatsächlich hatten wir aber effektiv nur eine halbe Stunde Aufenthalt am Strand. Das war für Baden, Spazieren, Trinken, Essen und vielleicht noch etwas Entspannung einfach zu wenig war. Ich stöberte also erst einmal durchs Buffet und aß etwas Reis mit Bohnen. Da die Auswahl sehr fleischlastig war und ich Vegetarierin bin, fiel die Auswahl hier für mich nicht so groß aus. Ich spazierte dann etwas am Strand entlang und dann fiel mir auch schon auf: Die Zeit war quasi rum. Ich erfrischte meine Füße nochmal im Wasser, aber zum entspannten Baden reichte es nicht mehr. Ich packte also meine Sachen wieder zusammen und ging Richtung Boot, welches uns zurück zum Katamaran brachte. Ich fand es wirklich mehr als schade, dass wir hier so wenig Zeit hatten, denn der Strand war wirklich wunderschön. Er strahlte für mich das pure Karibikgefühl aus. Türkises Wasser, heller Sand und wunderschöne Palmen – was braucht man mehr?
Zurück auf dem Katamaran wurden wir nochmal mit Softgetränken, Rumpunsch oder Bier versorgt und fuhren gemütlich zurück Richtung AIDAperla. Zwischendurch lief wieder entspannte Reggae Musik und zwei Mitarbeitende vom Katamaran sorgten mit Tänzen für gute Stimmung und Unterhaltung.
Voller karibischer Leichtigkeit und mit viel getankter Sonne im Gepäck kamen wir dann wieder am Bootsanleger an. Von dort holte uns wieder der Ausflugsbus ab und wir fuhren innerhalb weniger Minuten zurück zum Schiff.
Im Rückblick war dieser Ausflug wirklich sehr, sehr schön und hat mich weitestgehend überzeugt. Die Gegend rund um La Romana und vor allen Dingen Isla Catalina verkörpert für mich wirklich die pure Karibik. Das wunderschöne Wasser, die hellen Sandstrände und natürlich der angenehm warme Sonnenschein strahlen reines Urlaubsgefühl aus und tun so, so gut!
Dass wir beim Schnorcheln eine Rettungsweste tragen mussten, schien einige Gäste sehr zu stören. Mich persönlich störte es weniger, da man so wirklich entspannt auf dem Wasser treiben und sich auf das Beobachten der Unterwasserwelt konzentrieren konnte. Zudem geht es hier vermutlich einfach auch um Sicherheitsvorschriften, deren Einhaltung ich auf jeden Fall nachvollziehen kann.
Durch das klare Wasser, war die Aussicht beim Schnorcheln gut zu genießen und man hatte hier meiner Ansicht nach auch ausreichend Zeit.
Schade fand ich dann die kurze Zeit am Strand der Isla Catalina. Gerne hätte ich hier nochmal in Ruhe gebadet und diesen schönen Ort ohne Eile genossen. Dass beim Buffet nicht wirklich etwas für mich dabei war, war zwar schade, aber für mich nicht weiter schlimm. Die Zeit vor Ort hätte ich aber dennoch definitiv gern länger und entspannter genossen.
Die Mitarbeitenden an Bord des Katamarans waren fantastisch. Sie waren außerordentlich nett, hilfsbereit und man war immer bestens mit Getränken versorgt. Da es auch hier ein Käse-Schinken-Sandwich gab, empfehle ich den Vegetariern unter euch auf jeden Fall, gut zu frühstücken und nochmal einen eigenen Snack einzupacken.
Alles in allem war der Ausflug total schön und ich würde ihn so wieder machen. Viele fragen, ob Isla Catalina oder Isla Saona schöner sind und ich kann und will hier ehrlicherweise gar keine richtige Entscheidung treffen. Isla Saona habe ich vor ein paar Jahren besucht und fand sie auch wahnsinnig schön. Sie ist oft recht voll, wohingegen Isla Catalina etwas kleiner ist und nicht ganz so viele Leute vor Ort sind. Wobei ich dennoch einräumen muss, dass natürlich auch diese Insel immer beliebter wird. Auf Isla Catalina fand ich alles noch etwas kleiner und schnuckeliger – zusammenfassend sind aber beide Inseln total schön und meiner Ansicht nach sehenswert! Auf keinen Fall vergessen sollte man auf diesem Ausflug ausreichend Sonnencreme, eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille!
Ausflug LRM48: Schnorchelausflug vor Isla Catalina und Strandaufenthalt.
“Tauchen Sie bei einem Schnorchelgang ein in die Unterwasserwelt vor der Privatinsel Isla Catalina. Auch über Wasser von der Steilküste aus, mit ihrer ungewöhnlichen kargen Flora, erfahren Sie herrliche Blicke auf die Buchten bis weit hinaus auf das Festland. Die Insel bietet wunderbare Möglichkeiten die herrliche Ruhe und wunderschönen Strände zu genießen.
Dauer: 5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Sportlich
Mahlzeiten /Getränke: Snacks, Softdrinks, frische Früchte
Mindestalter: 2 Jahre
Die Stationen Ihres Ausflugs:
– mit dem Boot entlang der Küste zur Isla Catalina und Einweisung in den Schnorchelsport
– ca 45 min. erster Schnorchelstopp am Korallenriff, um die Unterwasserwelt zu erkunden
– ca. 2h 15 Aufenthalt am Strand mit Möglichkeit zum Baden und eigenständigem Schnorcheln
– Rückfahrt zum Schiff“

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