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AIDA Ausflug St. Vincent: Wanderung im Vermont Valley

Tessa im Papageienreservat auf St. Vincent
Tessa im Vermont Valley

Wie gut ist die Organisation bei einem Reedereiausflug von AIDA eigentlich wirklich? Gibt es etwas zu beachten? Und sollte man so eine Reise wirklich direkt mit einer Wanderung beginnen?

Auf meiner Reise an Bord von AIDAperla durch die Karibik habe ich mir genau diese Fragen bei der Entscheidung für den Ausflug „St. Vincent und Wanderung im Vermont Valley“ gestellt. Auf jeden Fall war ich gespannt, was mich erwarten würde und ob ich die Wanderung mit dem Jetlag des ersten Tages gut beiältigen können würde.

Nachdem ich erst einmal ein fantastisches erstes Frühstück im French Kiss genossen hatte und ein bisschen übers Schiff spaziert war, ging es dann um 13 Uhr los. Ich war echt müde, da ich durch die Zeitumstellung total früh wach geworden war, freute mich aber sehr auf den Ausflug und war froh, dass er „erst“ mittags begann.

Der Treffpunkt war am Pier. Alle Infos rund um den Ausflug mit Beschreibung, Treffpunkt und Zeiten kann man übers Bordportal einsehen, was ich echt praktisch finde. Nachdem ich mich hier also nochmal mit allem rückversichert hatte, machte ich mich mit meinem Rucksack, viel Sonnencreme und einer Kopfbedeckung ausgestattet auf den Weg zum Pier. Besonders praktisch: Im Premium Tarif sind täglich zwei Flaschen Wasser auf der Kabine inbegriffen (davon einmal stilles und einmal sprudliges Wasser), sodass ich mir für den Ausflug direkt etwas davon einpacken konnte.

Am Pier wurde ich von wunderschönem Sonnenschein und warmen Temperaturen empfangen und die Vorfreude stieg so immer mehr! Schnell fand ich dann hier auch meine Ausflugsgruppe. Ein AIDA Mitarbeiter stand mit einem Schild am Pier, auf dem der Ausflugsname deutlich zu lesen war, sodass ich direkt wusste, wo ich hin muss. Ich meldete mich bei ihm an, er scannte zur Bestätigung meine Bordkarte und dann ging es auch schon bald los.

Mit dem Bus fuhren wir erstmal eine recht lange Weile einen Berg hinauf. Dort machten wir dann zwischendurch auch einen Fotostopp, denn von hier oben hatte man wirklich eine wahnsinnig schöne Aussicht auf St. Vincents Natur und tatsächlich auch auf AIDAperla. Nach ein paar Minuten Aufenthalt ging’s nochmal ein gutes Stück weiter mit dem Bus. Wir kamen dann bald am Eingang des Naturreservats an. Dort wurden wir von unserem Guide empfangen und konnten in einem kleinen Häuschen nochmal die Toiletten benutzen, bevor es losging. Zudem bestand hier auch die Möglichkeit, sich kostenfrei Wanderstöcke zur Unterstützung auszuleihen.

Empfangen von wirklich atemberaubend schönem Grün und einem Wald, wie wir ihn hier nicht kennen, war ich direkt überwältigt und begeistert! Da es ein Papageienreservat war, hegte ich große Hoffnungen, dass ich heute im Laufe der Wanderung vielleicht auch den ein oder anderen sehen können würde!

Nachdem alle ausgerüstet und bereit zum Start waren, erhielten wir erst einmal einige Infos von unserem Guide. Er war ein Einheimischer und konnte und so enorm viel über die örtliche Flora und Fauna erzählen, was wirklich sehr interessant war. Unter anderem erzählte er ganz begeistert, dass Prinz Harry aus Großbritannien das Reservat vor einigen Jahren besucht habe und er ihn sehen konnte. Allerdings fokussierte er sich bei seinen Erzählungen darauf dann doch wieder hauptsächlich auf heimische Pflanzen und die Papageien. 

Unterwegs konnten wir dann wirklich auch eine sehr große Pflanzenvielfalt sehen. Die Wanderung machte echt Spaß, war aber durchaus auch nicht ganz zu unterschätzen. Mit einer guten Grundfitness und guten Schuhen ließ sie sich wunderbar machen, es ging jedoch auch sehr viel bergauf. Zudem gab es viele Unebenheiten durch Wurzeln, Steine und Stufen, die teilweise nass, matschig und auch rutschig waren. Eine gewisse Trittfestigkeit ist also in jedem Fall gefragt.

Nachdem alle tief durchgeatmet und die Aussicht gebührend genossen hatten, machten wir uns mit der Gruppe dann auch wieder auf den Rückweg. Der Guide erklärte, dass der gelaufene Wanderweg normalerweise ein Rundweg sei, man ihn aber aktuell wegen Arbeiten im Wald nicht als Runde gehen könne. Daher blieb uns nichts anderes übrig, als die gleiche Strecke noch einmal zurückzulaufen. Bergab musste man gerade wegen des Matschs noch etwas besser aufpassen, als auf dem Hinweg, da man doch leicht ausrutschen konnte. Es schafften aber alle, sicher wieder am Fuße des Bergs anzukommen. Hier gab es die Möglichkeit, sich die Schuhe mit Wasser zu säubern und wir wurden alle Bestens mit einem Becher Rum-Punsch versorgt. Dieser ist ganz typisch für die Karibik und es gab ihn während meiner Reise auch auf Ausflügen immer mal wieder. Auch gab es hier eine Schaukel, die nochmal als schönes Fotomotiv diente. Bald holte uns dann der Ausflugsbus wieder ab und wir machten uns geschafft vom Ausflug, aber doch sehr glücklich zurück auf den Weg zum Hafen.

Fazit

Der Ausflug hat mir rückblickend wirklich wahnsinnig gut gefallen. Natürlich war ich echt müde, aber ich bin der Überzeugung, die Wanderung war das Beste, was ich gegen die Müdigkeit machen konnte. Ich war draußen an der frischen Luft und im Wald doch größtenteils von der Sonne geschützt und die Bewegung tat unglaublich gut.

Es war durchaus auch anstrengend, aber die Aussichten in der wunderschönen grünen Natur haben sich für mich wirklich gelohnt. Alles war gut organisiert und die Erzählungen unseres Guides waren lehrreich und dennoch angenehm kurzweilig. Es war ein wirklich schöner erster Eindruck von den karibischen Inseln und ich würde den Ausflug trotz dass wir keine Papageien sehen konnten auf jeden Fall wieder machen!

Wichtig: Eine gewisse Grundfitness sollte vorhanden sein und ich empfehle euch wirklich, ein Paar gute Schuhe anzuziehen, die aber ruhig auch ein bisschen dreckig werden dürfen. Zieht euch luftig, aber dennoch geschützt an. Es soll wohl auch einige Mücken im Wald geben, ich habe hiervon aber nicht wirklich etwas mitbekommen.

Alles in allem war es also ein sehr schöner Ausflug durch Vermont Valley, den ich gerne für alle weiterempfehle, die gerne ein bisschen aktiv sind!

Das sagt AIDA zu dem Ausflug

Ausflug VIN05: Wanderung im Vermont Valley

„Bei einer Wanderung durch den üppigen Regenwald können Sie die erstaunliche Vielfalt tropischer Pflanzen bestaunen. Unterwegs haben Sie die Chance, den berühmten St. Vincent Papagei in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Dauer: 4 Stunden 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: sportlich
Mahlzeiten/Getränke: Rum- oder Fruchtpunsch
Mindestalter: 12 Jahre

Die Stationen Ihres Ausflugs:

– ca. 45 min Busfahrt entlang der Westküste Richtung Norden durch kleine Dörfer bis ins Vermont Valley
– ca. 2 h Wanderung durch den Regenwald mit Erklärungen zur Flora in das Papageienreservat
– ca. 30 min Erfrischungspause
– Rückfahrt zum Schiff“

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