
Reisebericht: Kurzreise mit MS Amadea nach Amsterdam und Texel
MS Amadea Reisebericht: „Kurzurlaub mit dem Traumschiff“ vom 6. bis 10. Mai 2024 Autor: Jan Klostermann Im Rahmen einer Pressereise habe ich die Chance die
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Wie gut ist die Organisation bei einem AIDA Ausflug wirklich? Lohnt sich ein Ausflug Richtung Stonehenge und Salisbury? Oder hätten wir doch lieber nach London fahren sollen?
Als großer England-Fan war ich zuversichtlich: Dieser Ausflug konnte eigentlich nur schön werden! Ich erwartete eine Mischung aus Natur, Mystik und Historie und war noch positiver überrascht als erwartet als es für mich auf der Metropolenreise mit AIDAperla im Mai 2026 nach England ging.
Southampton war der erste Hafen auf dieser Reise und ich war voller Vorfreude auf den ersten Landgang! Den Ausflug haben wir bereits einige Zeit vor der Reise in myAIDA vorgebucht und hatten ihn ausgesucht, da wir uns bewusst gegen die lange Fahrt nach London und für einen Ausflug in ruhigere Ortschaften Englands entschieden hatten.
Nachdem wir an Bord alles fertig gepackt hatten und bereit für den Ausflug waren, mussten wir noch zur Passkontrolle. Nach dem Ausritt Großbritanniens aus der EU ein absolutes Must-Do. Schon am Morgen gab es entsprechende Borddurchsagen und es wurde kommuniziert, dass man sich auf Deck 7 begeben müsse. Das taten wir entsprechend. Alles lief geordnet ab und die AIDA Mitarbeitenden führten uns nach und nach in den Plaza Bereich auf Deck 6, wo die lokalen Behörden einen sogenannten „Face Check“ durchgeführt haben. Im Endeffekt wurde ganz einfach der Pass kontrolliert, das Foto mit unserem Gesicht verglichen und dann war es auch schon geschafft. Zur Bestätigung, dass wir die Kontrolle durchlaufen hatten, bekamen wir jeweils einen kleinen Klebepunkt auf unsere Bordkarte und konnten dann auch schon von Bord gehen. Dort waren die Ausflugsbusse gut ausgeschildert, sodass wir unseren Bus für den Tag schnell fanden und einsteigen konnten. Vorher wurde unsere Bordkarte noch von einem AIDA Mitarbeiter kontrolliert. Los ging es dann um 11:45 Uhr.
Wir fuhren dann tatsächlich erst einmal circa eineinhalb Stunden durch Englands Landschaften und konnten hier wahnsinnig schöne Aussichten genießen. Unter anderem führte uns der Weg durch den sogenannten „New Forest“ – einen großen Nationalpark im Süden Englands, in dem wir auch die für dort typischen „New-Forest-Ponys“ sehen konnten! Zudem kamen wir an vielen alten und historischen Häusern und kleinen Örtchen vorbei. Ich persönlich habe die Busfahrt sehr genossen und fand es total schön, in aller Ruhe die Aussicht genießen zu können. Auch, wenn das Wetter sich zuerst noch etwas grau zeigte, spürte man im satten Grün der Landschaft bereits den Frühling kommen.
Zugegebenermaßen bin ich nach wenig Schlaf nochmal kurz eingeschlafen, bevor wir dann aber auch am Busparkplatz des Stonehenge Monuments angekommen waren. Dort bekamen wir dann von der Ausflugsleitung Eintrittsarmbänder ausgehändigt, die wir uns anlegen sollten. Mit dem Ausflugspreis war der Eintritt schon bezahlt und durch die Armbänder konnten die Mitarbeitenden vor Ort eben dies erkennen. Am Parkplatz gab es auch nochmal eine recht große Anzahl an sauberen Toiletten, die man nochmal in Ruhe nutzen konnte.
Wir hatten dann Zeit, individuell Richtung Besucherzentrum zu laufen, von wo aus man dann auch das berühmte Monument erreichen sollte. Im Besucherzentrum konnte man sich Ausstellungen ansehen und von dort aus war es möglich, mit einem nicht weiter kostenpflichtigen Shuttlebus Richtung Stonehenge zu gelangen. Ein paar Minuten mussten wir also in einer Schlange anstehen, bevor wir dann auch schon in den Bus steigen konnten. Wir fuhren nur etwa fünf Minuten und kamen dann unweit vom Monument entfernt an. Es gab hier die Möglichkeit, direkt dorthin zu laufen oder einen kurzen Rundweg zu wählen. Wir entschieden uns für den Rundweg und konnten so von verschiedensten Perspektiven das mystische Stonehenge bestaunen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich absolut berührt war und sich dieser geschichtsträchtige Ort einfach nur magisch war. Ich wurde beinahe ehrfürchtig und war sehr dankbar für diesen wunderschönen Moment. Am Wegesrand fanden sich auch immer wieder Tafeln mit Informationen rund um das Rätsel von Stonehenge.
Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt mussten wir dann aber auch wieder zurück zum Ausflugsbus, da die Reise nun weiter Richtung Salisbury gehen sollte. Dafür nahmen wir den Shuttlebus zum Besucherzentrum, wo man auch noch Snacks und Souvenirs kaufen konnte, und liefen von dort zurück zum Parkplatz. Dort gab es auch einen Automaten mit kleinen Snacks und Getränken für alle, die sich hier nochmal etwas zum Stärken mitnehmen wollten.
Wir fuhren etwa eine halbe Stunde, bevor wir dann im mittelalterlichen Salisbury ankamen. Und was soll ich sagen? Ich war einfach sofort begeistert. Schon beim Hereinfahren in die Stadt sahen wir wirklich so schöne historische Gebäude, sodass mein geschichtsvernarrtes Herz nur aufblühen konnte. Und das Beste: Nun kam auch langsam die Sonne raus und tauchte das gemütliche Salisbury in goldenes Licht.
Unsere Reiseleiterin zeigte uns zuerst den Weg Richtung Kathedrale. Um das Gebäude herum ist ein wunderschön angelegter, zu der Jahreszeit sehr grüner Park, durch den wir liefen, um dann dort anzukommen. Die Kathedrale ist wirklich sehr beeindruckend und schon von außen aufwendig verziert und gestaltet. Wer wollte, konnte nun mit unserer Reiseleitung in die Kathedrale hineingehen. Wichtig zu wissen ist, dass der Eintritt kostenpflichtig ist. Wir entschieden uns dagegen, da wir lieber die Stadt an sich erkunden wollten. Vorher schlenderten wir aber noch etwas durch den kostenfrei zu betretenden, wunderschönen Innenhof der Kathedrale.
Weiter führte es uns dann aber ins Städtchen hinein, wo wir einfach durch die gemütlichen Gassen bummelten. Wir kamen vorbei an einer roten Telefonzelle, einer alten Mühle und vielen historischen Gebäuden. Auch machten wir einen Stopp an der geschichtsträchtigen St. Thomas Kirche und konnten uns ein paar Fotos mit dem süßen Paddington Monument in der Fisherton Street nicht entgehen lassen! In der Stadt gab es außerdem viele kleine Cafés sowie Geschäfte. Hier waren große Ketten, aber auch Kleineres, Unbekannteres vertreten. Eine besondere Empfehlung für alle, die es gern magisch mögen, ist das „House of Wonders“ in der High Street. Hier gibt es allerlei Zauberhaftes und besonders Harry Potter Fans werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.
Wir schlenderten dann noch ein wenig durch die Seitenstraßen, wo es überall traumhaft schön blühte und duftete, bevor wir uns nach den zwei Stunden Freizeit wieder auf den Weg zum Treffpunkt machten.
Dort wurden wir dann vom Bus eingesammelt und fuhren wieder zurück nach Southampton. Die Rückfahrt dauerte etwa eine Stunde und ich war so unglaublich glücklich und beseelt von diesem wunderschönen Städtchen und habe wieder erkannt, warum ich England eigentlich so liebe.
Wenn ich an diesen AIDA Ausflug zurückdenke, fühle ich absolute Glückseeligkeit und mein Herz ist voller schöner Erinnerungen. Alles war wirklich problemlos und wunderbar organisiert und ich fand besonders schön, dass wir auch sowohl in Stonehenge als auch in Salisbury ausreichend Zeit zum individuellen Aufenthalt hatten. Da dies ein Punkt ist, der mir sonst oftmals bei Reedereiausflügen fehlt, ist mir das wirklich besonders positiv aufgefallen.
Für mich war es eine gute Mischung aus organisiertem Ausflug und der Freiheit des individuellen Erkundens der Orte.
Stonehenge ist absolut sehenswert und lohnt sich total zu sehen. Wie gesagt: Es ist ein Ort voller Mystik und Magie, an dem man einfach mal Träumer sein darf. Empfehlenswert ist auch der Rundweg. Er ist wirklich nicht weit zu laufen und die verschiedenen Perspektiven auf das Monument sind wirklich toll.
Der Ausflug ist ja auch ohne Salisbury buchbar, aber ich empfehle euch ganz klar, das kleine historische Städtchen auf jeden Fall noch mitzunehmen. Es war führ mich ein echtes Highlight und eine guter Mix aus Historie, Stadtbummel und englischer Lebensart. Es ist ein Ort der gleichzeitig entschleunigt, aber dennoch belebt ist. Ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann und es dennoch nicht langweilig wird.
Grundsätzlich lässt sich sagen: Ich empfehle diesen Ausflug absolut. Er war top organisiert, ich bin noch immer begeistert, wenn ich daran zurückdenke und es ist eine wunderschöne, wenn auch nicht vergleichbare Alternative zu einem Ausflug nach London. Klar: Auch London lohnt sich und ist immer wieder schön! Aber wer Magie, Natur und Geschichte mag, wird sich auf diesem Ausflug mehr als wohlfühlen!
Ausflug SOU1: Das Rätsel von Stonehenge und mittelalterliches Salisbury
„Wo sich Himmel und Erde berühren, stehen die gewaltigen Steine von Stonehenge: Ein megalithisches Monument, das seit Jahrtausenden Rätsel aufgibt über Druiden, Sonnenkulte und die Artussage. In der Stadt Salisbury geht Ihre Zeitreise weiter ins tiefe Mittelalter, durch enge Gassen, vorbei an uralten Mauern und dem höchsten Kirchturm Englands.
Dauer: 7 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Moderat
Mahlzeiten/Getränke: keine
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