Eagle Beach Aruba – Einer der schönsten Strände der Welt?

Eagle Beach Aruba – Einer der schönsten Strände der Welt?

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Der Eagle Beach auf Aruba gehört mit zu den schönsten Stränden der Welt, so jedenfalls heißt es in verschiedenen Rankings und auf diversen Seiten im World Wide Web. Doch was ist wirklich dran an dem Phänomen Eagle Beach, raubt er einem wirklich den Atem oder ist es eher ein schöner Strand von vielen?

Als wir 2018 unsere Karibik Kreuzfahrt planten, war klar dass wir uns auf die Suche einiger Traumstrände machen würden. Bei den Vorbereitungen stießen wir immer wieder auf Aruba und den Eagle Beach. Seit Jahren schon findet man den Eagle Beach in diversen Rankings der schönsten Strände der Welt auf den oberen Platzierungen. Schnell stand außer Frage, welchen Strand wir während unseres Aruba Aufenthaltes wohl besuchen würden.

Türkisblaues Wasser, weißer Sand, viele natürliche Schattenplätze und der berühmte Fofoti-Baum, der wohl am häufigsten fotografierte Baum auf Aruba – das macht den Eagle Beach aus, davon schwärmen die Menschen wenn sie den so häufig schon ausgezeichneten Strand besucht haben. Und tatsächlich, sucht man vorab nach Bildern des Eagle Beachs, so sieht man auf fast jedem Foto den Fofoti-Baum und fast schneeweißen Sand.

Dort angekommen waren wir uns zunächst nicht wirklich sicher, ob wir richtig sind, ob es sich hier tatsächlich um den berühmten Eagle Beach handelt. Zwar fanden wir hier einen wirklich schönen weitläufigen Strand vor, türkisblaues Wasser, weißen Sand, aber einen der schönsten Strände der Welt? Den schönsten Strand der Karibik? Auch vom berühmten Fofoti-Baum war weit und breit nichts zu sehen…

Wem weitläufige weiße Strände gefallen, dem wird sicherlich auch der Eagle Beach gefallen, denn das ist er ein weißer Strand mit türkisblauem Wasser. Er ist nicht sehr überlaufen und naturbelassen. Natürliche Schattenplätze allerdings, die sind rar und gleichzeitig heiß begehrt, denn in der prallen Karibik Sonne hält man es ohne Schutz nicht lange aus, auch nicht am Eagle Beach. Dazu kommt, dass einige Liegenvermieter, die Schattenplätze quasi mit vermieten, so dass man ohne das Mieten einer Liege kaum eine Chance auf einen Schattenplatz hat. Wir bezahlen für zwei abgerockte Liegen im Schatten (wobei der Baum eigentlich schon vermietet war) 15$ für 2 Stunden.

Als wir am Eagle Beach waren, war es teilweise bewölkt und das Wasser aufgewühlt. Zwar war dies tatsächlich, wie man es sich vorgestellt hat, türkis aber leider nicht klar, so dass man schon in recht flachem Wasser seine Füße nicht mehr sehen konnte. Schnorcheln wäre zumindest an diesem Tag nicht möglich gewesen. Dafür wurden aber verschiedene Wasseraktivitäten wir Jetski, Parasail oder Banana-Boot angeboten. 

Für Familien mit Kindern ist der Strand nur bedingt geeignet. Zum einen wegen dem Mangel an Schattenplätzen, zum anderen geht es recht schnell recht steil ins Wasser mit ordentlicher Strömung, was selbst für Kinder die schwimmen können, schnell gefährlich werden kann.

Alles in allem ist der Eagle Beach wirklich ein schöner Strand, aber im Ranking der schönsten Strände der Welt, würde er bei uns wohl eher nicht auftauchen, denn da haben wir selbst in Europa für uns schon beeindruckendere Strände gesehen.

Zu erreichen ist der Eagle Beach vom Hafen aus mit dem Taxi in ca. 15 Minuten, die Kosten hierfür betragen 13$. Es gibt aber auch die Möglichkeit vom Hafen Bus einen Ausflugsbus zu nehmen und den Eagle Beach in Kombination mit einer Inselrundfahrt zu besuchen. Der Fofoti-Baum (Divi Tree) ist übrigens am nördlichen Ende des Strandes, man muss also ein wenig am Strand entlang laufen, wenn man nicht eh grad zufällig am nördlichen Ende ist. So atemberaubend wie auf den meisten Fotos ist aber auch dieser nicht.

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