
TUI Cruises Kapitäne: Aktuelle Kapitänsliste der Mein Schiff Flotte
Das sind die TUI Cruises Kapitäne Alle Mein Schiff Kapitäne auf einen Blick: Viele Kreuzfahrer legen ganz viel Wert auf ihren Kreuzfahrt-Kapitän. Bei TUI
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Hallo Mein Schiff Flow!
Am 12. Juni war es soweit – ich durfte als eine der ersten Gäste an Bord der nigelnagelneuen Mein Schiff Flow gehen. Was für ein besonderes Gefühl! Noch vor dem offiziellen Gästebertrieb durfte ich den Neubau erkunden und für euch jede Menge spannende Eindrücke sammeln, die ich natürlich unbedingt mit euch teilen möchte!
Ankommen an Bord
An Bord waren ausschließlich geladene Gäste aus dem Reisebüro- und Pressebereich und natürlich Mitarbeitende von TUI Cruises selbst sowie noch einige Handwerker und Werftmitarbeiter und natürlich die Crew. Alle waren ganz aufgeregt und an der ein oder anderen Ecke wurde noch gewuselt, sodass das Schiff schon bald auch in den offiziellen Gästebetrieb gehen sollte. Es war wirklich ein sehr einzigartiges Gefühl, mit so wenigen Leuten an Bord zu sein und das neuste TUI Cruises Schiff kennenlernen zu dürfen!
An Bord gingen wir gemeinsam mit zwei TUI Cruises Mitarbeiterinnen in Monfalcone – also direkt in der Fincantieri Werft. Die Übergabe des Schiffes von der Werft an die Reederei hatte am Vormittag des gleichen Tages stattgefunden, wenngleich das Schiff noch bis Samstagabend in der Werft liegen würde. Für uns bedeutete das, dass wir das Schiff wirklich erstmal mit ganz wenigen Menschen für uns hatten und es entdecken durften. Diese sogenannte „Einführungsfahrt“ fand vom 12. bis 15. Juni statt. Samstagabend fuhren wir erstmalig aus der Werft heraus – ein unglaublich emotionales Gefühl! Wir machten uns dann auf den Weg nach Triest, wo Sonntag dann weitere Gäste zur Vorpremierenfahrt an Bord kamen.
Auch, wenn man erstmal denken mag, dass dieser Zeitraum wirklich viel Zeit bietet, um das neuste Schiff von TUI Cruises zu erkunden, gab es doch so unglaublich viel zu entdecken, dass ich auf jeden Fall noch länger hätte bleiben können!
„Go with the Flow“ – was steckt dahinter?
„Go with the Flow“ ist das offizielle Motto für den TUI Cruises Neubau, aber was steckt eigentlich dahinter? Übersetzen wir uns die englische Phrase, bedeutet sie: Geh mit dem Fluss. Laut Mein Schiff geht es also an Bord des neuen Schiffes nicht darum, alles mitzunehmen und alles zu erleben, sondern ganz individuell für sich das Richtige zu finden. Auch in der Kommunikation haben sie uns vermittelt: Hier soll sich jede und jeder angekommen und abgeholt fühlen, aber ganz individuell abgestimmt. Statt einem straffen Programm zu folgen, lässt man sich hier treiben und entscheidet im Moment, wonach einem gerade ist. Aber wie ist es denn wirklich, an Bord zu sein? Ist man hier „im Fluss“? Ganz klar beantworten, wie sich das auf einer „normalen“ Reise anfühlt, kann ich natürlich nicht. Was ich aber beurteilen kann, ist mein erstes Gefühl: An Bord der Mein Schiff Flow fühlt es sich ruhig an. Keine grellen Farben, kein zu viel an Blinklichtern, keine Räume, die trotz ihrer Größe vollgestopft wirken. Stattdessen: viel Licht, ruhige Farbgestaltung, dezentralisierte Bereiche. Es fühlte sich für mich an wie Ankommen.
Generell ist die Raumgestaltung auch sehr fließend. In den vielen Kunstwerken, aber auch Wandmalereien, finden sich viele fließende Elemente wieder und durch die vielen großen Fenster hat man das Gefühl, dem Meer ganz nah zu sein.
Auch, wenn das Schiff für mich komplett neu war und nicht gerade klein ist, habe ich mich nicht überrumpelt gefühlt. An der ein oder anderen Stelle hatte ich zugegebenermaßen schon auch mal Orientierungsschwierigkeiten, was bei einem Schiff dieser Größe beim ersten Betreten wohl kaum vermeidbar ist. Aber selbst das war kein Problem. Ich war mal kurz etwas verwirrt, konnte mich dann aber anhand der Deckpläne auf den Fluren immer schnell wieder orientieren. Ich kann also sagen: Ich habe mich hier (allermeistens) ganz im Fluss gefühlt!
Kabinengestaltung
Die ruhige Raumgestaltung findet sich auch in den Kabinen wieder. Egal ob Innenkabine oder Suite – überall kehrt Ruhe ein. Die Kabinen sind nicht aufregend gestaltet, sondern finden sich – ganz Mein Schiff typisch – in Weiß sowie Blautönen wieder.
In einigen Kabinen gibt es auch vereinzelt kräftigere Farben. So gibt es teilweise korallfarbene Bettrücken und die Fernwehsuite ist mit einem knalligeren Blau gestaltet. Grundsätzlich bleiben die Farben aber unaufgeregt, was ich persönlich sehr angenehm finde. Man ist wahrlich im Flow und nicht unterschiedlichsten Reizen ausgesetzt. Mich persönlich sprach oft die Kunst in den Kabinen nicht so sehr an, da sie mir manchmal zu sehr nach Ausstellungsräumlichkeiten aussah, das mag aber Geschmackssache sein. Was mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat war, dass es in allen Kabinen wirklich einiges an Stauraum gab. Meist gab es auch nochmal Aufbewahrungsfächer über dem Bett und selbst in den Einzelkabinen gab es nochmal versteckten Stauraum im Seitenteil des Bettes.
Ich selbst durfte während der Reise eine Junior Suite auf Deck 7 bewohnen, jedoch auch fast alle anderen Kabinen besichtigen. Mehr dazu findet ihr in anderen Blogbeiträgen, in denen ich euch diese nochmal im Detail vorstelle!
Restaurants
An Bord der Mein Schiff Flow gibt es genau wie auf der Relax 14 Restaurants und 17 Bars – hier ist also wirklich für alle etwas dabei. Wie auf allen anderen TUI Cruises Schiffen gibt es natürlich auch unter anderem das Atlantik Restaurant. Es befindet sich am Heck über die Decks 4 und 5 und man hat durch die durchgehenden Fensterfronten wahnsinnig schöne Aussichten. Auch, wenn ich ein Fan von den Zahlenschiffen bin, muss ich sagen, dass ich die Gestaltung hier auf der Intuition Class absolut gelungen finde. Auch ich habe einen Morgen im Atlantik gefrühstückt und habe den Ausblick sehr genossen. Die Auswahl war auch wirklich groß und es hat sehr gut geschmeckt. Ein Restaurant, in dem ich mich wirklich wohlfühle.
Zu den weiteren Inklusivrestaurants gehören die Osteria (Pizza/Pasta), die Taverna Dionysos (Griechisch), das Sur Mer Bistrot (Französisch) und selbstverständlich der Harbour Market.
Das Sur Mer Bistrot wie auch die Taverna befinden sich auf Deck 5 – mit wirklich schöner Gestaltung und der Möglichkeit, im Außenbereich Platz zu nehmen. Das griechische Restaurant durfte ich auch einmal ausprobieren und hier war ich wirklich überzeugt. Ich hatte sehr gelungene Tagliatelle in einer Art Gemüsesoße und fand vor allen Dingen das Brot zur Vorspeise toll. Der Harbour Market ist das Buffetrestaurant, welches sowohl auf der Steuerbord- wie auch auf der Backbordseite zu finden ist. Es gibt hier ein wirklich großes Buffet zu allen Mahlzeiten und auch an die Kleinsten ist mit dem extra Kinderbuffet gedacht. Der Harbour Market ist zwar ähnlich trubelig wie wohl jedes Buffetrestaurant, dennoch gefällt mir auch hier die ruhig gehaltene Gestaltung sehr. Außerdem finde ich toll, dass man auch hier wieder richtig große Fenster mit Blick aufs Meer hat. Der Harbour Market befindet sich auf Deck 16. Auch die Osteria ist auf Deck 16 zu finden und bietet einen fantastischen Ausblick nach draußen. Einen Mittag habe ich dort gegessen und muss leider sagen, dass mich das Essen nicht ganz so überzeugt hat – vielleicht habe ich mit den Spaghetti Aglio e Olio auch einfach nicht die richtige Wahl getroffen. Es gibt eine gute Auswahl, wobei zu beachten ist, dass manche Speisen auch aufpreispflichtig sind.
Zusätzlich zu den Inklusivrestaurants, gibt es natürlich auch Inklusivbistros. Wir haben hier das Mein Schiff Bistro auf Deck 4, das Pool Bistro auf Deck 17 sowie das Pane e Sole – ebenfalls auf Deck 17.
Das Mein Schiff Bistro ist 24/7 geöffnet, was ich absolut super finde und meiner Meinung nach ein totaler Vorteil im Gegensatz zu anderen Reedereien bildet. Egal, ob morgens, mittags, abends oder mitten in der Nacht – hier findet man immer was. Auch ich war einen Abend mit dem Abendessen etwas spät dran und habe mich dann hier mit Pommes, veganer Currywurst und Salat gestärkt und war froh, hier noch etwas zu bekommen. Es hat mir in der Tat auch gut geschmeckt! Es gibt Fensterplätze sowie auch Plätze mit Blick ins Theatrium. Man kann hier also wählen – je nach dem, wonach einem ist. Es gibt hier hauptsächlich einfache Gerichte. Am Pool Bistro gibt es eine Auswahl an internationalen Variationen von Teigtaschen und er befindet sich – wie der Name sagt – nahe des 25m Pools. Das Pane e Sole vereint Bistro und Bar in einem. Es gibt Snacks für groß und klein und auch hier befinden wir uns nahe des Pools. Mir persönlich gefällt die Gestaltung des Bistros mit den Pflanzen, schattigen und sonnigen Sitzmöglichkeiten und den Holzelementen sehr gut, ich konnte sie aber leider in der kurzen Zeit noch nicht testen.
Exklusiv sind das Fugu by Tim Raue, das Chalet sowie das Høfde.
Das Fugu befindet sich auf Deck 5 und vereint Genuss und Entertainment in einem. Während einer digitalen Show genießt man hier ein 5-Gänge-Menü aus einer festgelegten Menüauswahl. Wichtig: Hier muss bis 24 Stunden vor Beginn reserviert werden! Das Restaurant befindet sich im Innenraum ohne Fenster. Das Chalet ist auf Deck 4 zu finden und strahlte für mich sofort die absolute Gemütlichkeit aus. Es gibt hier Spezialitäten der alpenländischen Küche. Das Ambiente passt absolut dazu: das Restaurant ist mit gemütlichen Farben, Grün- und Brauntönen, einem Kamin und viel Gemütlichkeit total einladend gestaltet. Es gibt hier einige Fenster, sodass man zum Teil toll nach draußen sehen kann.
Das Høfde befindet sich angrenzend an die Captains Bar auf Deck 16 und strahlt genau das aus, was es soll: Absolute Hygge. Es ist ein Steakhouse und konzentriert sich auf Klassiker aus Fisch und Fleisch. Es ist sehr offen gestaltet, findet aber durch Dekoelemente wie etwa Elektrokamine dennoch die gewisse Gemütlichkeit. Durch die Fensterfronten kann man wunderschön nach draußen sehen.
Zudem gibt es auch noch die zwei Restaurants in den X-Bereichen: Das X-Coast auf Deck 6 und das X-View auf Deck 16. Die X-Bereiche sind tatsächlich ausschließlich den Suitengästen vorbehalten und anderen Gästen nicht zugänglich.
Das Essen im X-Coast ist für Suitengäste tagsüber und auch abends inklusive. Getränke kosten abends extra – über den Tag sind sie größtenteils inkludiert. Auch ich habe hier einen Tag frühstücken können. Servicetechnisch lief es an dem Tag leider gar nicht rund, aber es war sehr lecker. Neben einem Frühstücksbuffet konnte man sich Diverses dazubestellen. Ich beispielsweise bestellte noch Pancakes sowie Egg Benedict hinzu – beides super lecker! Es gibt einen Indoor- sowie einen Outdoorbereich.
Das X-View befindet sich weiter oben auf Deck 16. Tagsüber gibt es hier ein für die Suitengäste inkludiertes Buffet. Abends müssen diese jedoch die Speisen und Getränke hier zahlen. Auch hier konnte ich einen Abend essen und muss sagen, dass es herausragend lecker war. Es gab ein 3-Gänge-Menü mit einer kleinen Auswahl. Das Beste: Vor dem Menü gab es das typische Mein Schiff Artisan Brot – einfach unglaublich lecker!
Bars
An Bord der Mein Schiff Flow finden wir tatsächlich viele verschiedene Bars, sodass hier wirklich jeder und jede etwas für sich findet.
Hier die Bars einmal im Überblick:
Es gibt also wirklich die unterschiedlichsten Möglichkeiten! Mein ganz persönliches Highlight ist die Captains Bar. Zwar ist diese leider exklusiv, aber die Atmosphäre sowie die einzigartigen Cocktails machen dies wett. In der Gestaltung der Bar liegt so eine unglaubliche Liebe im Detail – sei es der detailreich gestaltete Schachtisch oder die unterschiedlichsten Dekostücke. Mir gefällt besonders auch die Auswahl der Stühle und Sessel, die sich unterscheiden und wodurch eine totale Gemütlichkeit entsteht. Auch ist der Kapitänsblick über den Bug unglaublich schön und ich durfte hier während der Reise einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten. Das war für mich ein echtes Highlight! Die Cocktails sind Kreationen von niemand anderem als Cocktaildesignerin Linh Nguyen. Wir durften sie tatsächlich sogar kennenlernen und sie erklärte uns ihre Gedanken hinter ihren Ideen zu den einzelnen Cocktails. Es wurde schnell klar: Hinter diesen Entwürfen steckt ein extrem kreativer Kopf mit viel Liebe zum Detail. Auch, wenn die Getränke hier extra kosten, empfehle ich jedem, mal einen ihrer fantastischen Cocktails zu probieren – es lohnt sich!
Für alle Kaffeeliebhaber lohnt sich die Barista Bar – hier kann man auf Deck 3 ganz entspannt fantastische Kaffeespezialitäten gegen Aufpreis genießen. Ein sehr beliebter Anlaufpunkt mit wirklich gutem Kaffee!
Seit der Relax gibt es bereits sehr unterschiedliche Meinungen zum La Cage. Hier werden Burlesque, Bar und Casino vereint. Die Glam Girls aus Berlin präsentieren hier zwei wechselnde Burlesque Shows, ganz im Stil der 20er Jahre. Wir durften auf der Reise bei der allerersten Show dabei sein und ich persönlich muss sagen, dass es mir unglaublich gut gefallen hat. Einige sahen das wohl nicht so, da zu beobachten war, dass einige die Show in der Pause verlassen haben. Ich dagegen fand die Burlesqueshow sehr unterhaltsam und auch stilvoll gestaltet. Es war nicht überzogen und man hat gemerkt, wie viel Kunst und Mühe hinter den Darbietungen steckt. Egal ob Gisela Kloppke in der Anmoderation und mit dem unterhaltsamen Gesang oder die Glam Girls selbst – ich fand die Künstlerinnen fantastisch. Ich denke, es ist ganz wichtig, sich hier mal ganz ohne Vorurteile drauf einzulassen und sich mitziehen zu lassen von den Darbieterinnen. Es ist sicher nicht für alle etwas, aber meiner Meinung nach lohnt es sich total, sich mal drauf einzulassen! Filmen und Fotografieren während der Shows ist nicht gestattet. Die Gestaltung vom La Cage im Allgemeinen ist vor allen Dingen von der Farbe Rot und Samtstoffen geprägt und passt zum Stil der 20er Jahre. Man muss hier vorreservieren und zahlt zwischen 29 und 49 Euro pro Platz. Die Plätze sind dabei in drei Platzkategorien eingeteilt. Hinten ist es entsprechend am günstigsten und vorne am teuersten. Man muss sich also überlegen, ob einem ein Besuch die Extrakosten wert ist – ich für meinen Teil würde immer wieder eine Show der Glam Girls besuchen.
Aber auch die Inklusivbars lohnen sich auf jeden Fall! Ich konnte in der kurzen Zeit kaum alle ausprobieren. Mein Favorit ist unter anderem die Bar 17. Ich mag die Lounge-Atmosphäre mit Ausblick Richtung Heck richtig gerne und finde die Gestaltung total gemütlich! Aber auch die Street Art Bar, wo auch meist Live-Musik zu hören ist, finde ich von ihrem Ambiente richtig schön. Wer mehr Lust auf Party und Unterhaltung hat, findet im D4 schöne Plätze. Die Bars rund um den Pool laden tagsüber zum Ausspannen und abends auch mal zum Feiern ein. Ganz egal, ob man ein ruhiges Plätzchen oder etwas im Trubel sucht, man wird auf jeden Fall fündig!
Wellness und Sport
Was wäre die Mein Schiff Flow ohne Wellness und Sport? Die Bezeichnung des neuen Schiffes impliziert ja wortwörtlich das „in den Fluss“ kommen und dafür dürfen Entspannung und Aktivität natürlich nicht fehlen.
Wer Lust auf Sport und Fitness hat, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten! Ob Kurse in der Arena oder im Kursraum oder eigenständiges Training im Fitnessstudio – hier findet man auf jeden Fall was! Die Arena bietet verschiedene Möglichkeiten: Man kann hier Fußball oder Basketball spielen, individuell trainieren oder an einem Kurs wie etwa Jumping Fitness oder Indoor Cycling teilnehmen. Auch gibt es hier Kinoabende und gelegentliche Veranstaltungen. Auf dieser Reise wurde etwa die WM für alle Interessierten live übertragen. Im Kursraum finden ebenfalls Kurse statt und wenn dieser frei ist, kann man sich auch hier eigenständig austoben. Das Fitnessstudio grenzt direkt an die Arena an und hier kann man mit richtig schöner Aussicht nach draußen nach Herzenslust trainieren. Egal, ob Ausdauer oder Kraft – es gibt für alles hochwertige Geräte. Was natürlich auch nicht fehlen darf: Der Joggingparcours. Er erstreckt sich über Deck 17 und lädt alle Joggingbegeisterten zum Auspowern ein.
Wer es lieber entspannt mag, findet ganz sicher im Spa & Meer auf Deck 15 das Richtige für sich! Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Wellnessbereich total begeistert hat. Es gibt wirklich eine großzügig gestaltete Saunalandschaft mit so unglaublich schöner Aussicht nach draußen. In der Sauna schwitzen mit Blick aufs Meer? Das geht hier ohne Probleme! Natürlich gibt es auch einige Anwendungsräume, in denen man sich eine wohltuende Massage oder Kosmetikanwendungen gönnen kann. Es gibt Anwendungsräume mit Meerblick, aber auch solche, die im Innenraum liegen. Was mich richtig begeistert hat, war die Kältekammer – die ist wirklich etwas Besonderes. Wichtig ist, dass diese in jedem Fall vorreserviert werden muss. Leider hatte ich keine Zeit, sie auszuprobieren, interessiert hätte es mich auf jeden Fall! Allerdings hat mir ein sehr netter Mitarbeiter das Konzept der Kammer erklärt. Man geht hier eine Minute in eine sogenannte Vorkammer und anschließend drei Minuten in die kühlere Hauptkammer. Die Temperaturen liegen hier bei 80 bis 110 Grad. Ein weiteres Highlight der Intuition Class ist natürlich die Fasssauna auf dem Mistraldeck auf Deck 19. Hier kann man mit echt schönem Ausblick in Ruhe saunieren. Auch hier muss eine Vorbuchung erfolgen.
Wichtig zu wissen ist, dass die Saunalandschaft auf Deck 15 im Reisepreis inbegriffen ist – alle anderen Leistungen wie Anwendungen, Kältekammer und Fasssauna aber extra bezahlt werden müssen.
Entertainment
Natürlich darf an Bord des frischsten TUI Cruises Neubau auch die Unterhaltung nicht fehlen!
Im Theater auf Deck 4 und 5 finden die verschiedensten Shows und Veranstaltungen statt – Konzerte verschiedener Genres, Artistik und auch Zauberei. Leider konnte ich das Theater nicht in Action erleben, da hier vor dem offiziellen Gästebetrieb noch einiges gewerkelt wurde. Die Gestaltung an sich ist sehr offen und in dunklen Farben gehalten, was für eine gewisse Gemütlichkeit sorgt. Zusätzlich zum Theater befindet sich auf Deck 5 die Blaue Flora. Hier gibt es eine kleine Bühne sowie eine Bar. Hier finden Lesungen, Vorträge und Schauspiele statt. Außerdem ist dies auch der Ort, wo alle bei der Silent Party abtanzen, die natürlich auf keiner Reise fehlen darf. Die Getränke in der angeschlossenen Bar sind zum großen Teil inkludiert. Da im Allgemeinen noch keine Shows während unserer Einführungsfahrt stattfanden, konnte ich auch hier noch keinen richtigen Programmpunkt austesten.
Wer es ruhiger mag, kann sich jederzeit in die Leselounge auf Deck 3 zurückziehen. Hier muss ich sagen, dass ich sie deutlich schöner gestaltet finde als auf den Zahlenschiffen. Es ist ein wirklich gemütlicher Lesebereich direkt angrenzend an die Baristabar. Es stehen Bücher sowie Spiele zur Auswahl und man kann hier in gemütlichen Sesseln bei wunderschöner Aussicht durch die großen Fensterfronten wunderbar entspannen. Ein Ort, der mir persönlich richtig gut gefällt.
Wenn man aber lieber kreativ sein möchte, kann man das Angebot im Atelier entdecken. Hier werden regelmäßig verschiedene kreative Kurse veranstaltet. In der Praxis konnte ich das Atelier noch nicht nutzen, finde das Angebot aber wirklich spannend.
Wem das alles noch nicht reicht, der lässt sich ein Tattoo im bordeigenen Tattoostudio stechen. So verrückt, wie das vielleicht im ersten Moment klingt, finde ich es gar nicht so abwegig. Zur schönsten Zeit des Jahres – der Urlaubszeit an Bord – eine Erinnerung für immer mit nach Hause nehmen? Das klingt doch wunderbar!
Familienbereiche
Was natürlich auch auf keinen Fall fehlen darf, sind die Bereiche für Kinder und Familien! Besonders liebevoll gestaltet fand ich den Nest-Baby-Raum sowie die Insel der Seeräuber auf Deck 17. Der Nest-Baby-Raum ist ein so unglaublich liebevoll gestalteter Raum mit altersgerechten Spielsachen sowie entsprechender Literatur und Platz zum sich Austoben. Die Insel der Seeräuber ist der Kids-Club für Kinder zwischen drei und elf Jahren. Auch hier gibt es diverse Spielmöglichkeiten – ob Klettern, Basteln, Spielen oder Lesen, hier finden alle was. Draußen auf Deck 17 – gleich neben der Eis Bar – befinden sich dann noch die Wasserspiele, in denen sich auch die Kleinsten schon spielend erfrischen können. Da ich keinen eigenen Erfahrungswert zu den Kinderbereichen habe und auf der Reise auch noch keine Kinder waren, kann ich zur Praxis noch nicht viel sagen. Ich persönlich finde die Bereiche sehr liebevoll gestaltet!
Was mir auffällt: Für Teenager ist eher weniger dabei. Hinter der Insel der Seeräuber befindet sich noch ein Raum mit Spielkonsolen und Tischkickern, der aber zum Zeitpunkt der Einführungsfahrt noch in der Fertigstellung war. Zudem soll wohl auf Deck 2 noch eine Chill Area für Jugendliche eingerichtet werden, die zu meinem Reisezeitpunkt noch nicht fertiggestellt war. Spricht man die Kollegen von Mein Schiff auf die fehlenden Teensangebote an, sagen diese, es sei Absicht, keinen komplett eigenen Teensraum eingerichtet zu haben. Man wolle vermeiden, dass sich die Jugendlichen einigeln und ihnen mit diversen Programmpunkten im Tagesprogramm diverse Beschäftigungsmöglichkeiten und Angebote bieten. Inwiefern dies im Bordalltag gegeben ist, kann ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht ausreichend beurteilen.
Außenbereiche
Die Außenbereiche der neuen Mein Schiff Flow sind etwas, in das ich mich direkt verliebt habe. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich die Gestaltung sehr liebe. Ein besonderes Highlight der gesamten Mein Schiff Flotte ist für mich immer wieder der große 25m Pool, der natürlich auch hier wieder vorhanden ist! Wichtig zu beachten ist, dass er hier allerdings lediglich eine Tiefe von 1,30m hat – wie auch der Pool auf der Relax. Alles um den Pool herum ist aber wirklich richtig schön gestaltet. Auch auf der Intuition Class sieht man: Das ist Mein Schiff! Gedeckte Farben, immer wieder Grün und Holzelemente zwischendurch – mir gefällt es jedenfalls richtig gut! Der Pool befindet sich auf Deck 17 und ist umgeben von verschiedenen Bars, in denen man gemütlich etwas trinken oder snacken kann. Auch befinden sich die Wasserspiele direkt daneben.
Auf Deck 16 finden wir dann die Agora – ein absolut schön gestalteter Bereich. Auch hier zieht sich das Farbkonzept durch und man hat viele Loungemöglichkeiten. Abends finden hier auch immer wieder Veranstaltungen oder Partys statt, wofür gern die Bühne genutzt wird. Auch der Whirl- sowie der Infinitypool sind echt sehr cool. Groß sind sie allerdings nicht, sodass fraglich ist, wie sehr man hier bei richtigem Betrieb wirklich in Ruhe ausspannen kann – das wird sich wohl in der Praxis zeigen. An der Agora Bar kann man schön gemütlich sitzen, was auch während der Einführungsfahrt schon einige genutzt haben.
Auf Deck 19 befindet sich dann noch die Mistral Bar sowie die Fasssauna sowie diverse Sitzmöglichkeiten und Outdoorschach.
Zudem gibt es natürlich noch das X-Sonnendeck auf Deck 16, welches wirklich sehr schön gestaltet ist. Man hat hier nochmal schöne Liege- und Sitzmöglichkeiten sowie einen kleinen Pool, der sich aber keinesfalls zum Baden, sondern vielmehr zum Abkühlen eignet. Man hat hier zudem einen wunderschönen Blick über das Heck. Zu beachten ist, dass man von der Bar 17 direkt auf das X-Sonnendeck drauf schauen kann.
Während der Reise hatte ich leider nicht wirklich Zeit, um mich viel draußen aufzuhalten, muss aber sagen, dass alle Außenbereiche wirklich sehr einladend gestaltet sind. Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Möglichkeit, dass ich auch diese mal im vollen Betrieb unter die Lupe nehmen kann.
Wie unterscheidet sich die Mein Schiff Flow von der Mein Schiff Relax?
Was gleich zu Beginn jedoch klar wird: Die Mein Schiff Flow und die Mein Schiff Relax unterscheiden sich kaum merklich. Irgendwo ist dies natürlich nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass es sich um zwei Schiffe der gleichen Schiffsklasse handelt. Alle, die die Relax bereits kannten, waren sich schnell sicher: viel Neues gibt es hier nicht. Ich von meiner Seite aus muss allerdings gestehen, dass ich die Intuition Class noch nicht persönlich kannte, sodass für mich natürlich alles neu war. Grundsätzlich wurden wohl einige Farben verändert, das wurde von denen, die die Relax kennen, mit als größter Unterschied herauskristallisiert.
Zudem wurden im Gegensatz zur Relax wohl einige Sonnenschirme auf den Außendecks ergänzt. Deren Fehlen auf dem Schwesternschiff war auch einer der größten Kritikpunkte der Mein Schiff Relax. Spricht man direkt die Mitarbeitenden von Mein Schiff darauf an, bestätigen sie einem dies auch genauso.
Außerdem informierten sie uns darüber, dass es kleine Änderungen in den Restaurants und Bars gibt. So soll etwa das Konzept des Fugu überarbeitet worden sein und es gibt neue Cocktails in der Captains Bar. Zudem gibt es zwei sich von der Relax unterscheidende Shows im La Cage. Wie viel Veränderung hier aber von der Mein Schiff Relax zur Mein Schiff Flow im Gesamten vorhanden ist, wird sich wohl am allerbesten in der Praxis im geregelten Gästebetrieb zeigen. Grundsätzlich ist das Schiff aber wirklich gleich aufgebaut.
Die optische Gestaltung der X-Restaurants ist nochmal deutlich ruhiger und gedeckter als die der anderen. Helles Blau und Beige dominieren hier, was doch auch einfach nochmal ruhiger wirkt, aber auch etwas fade erscheinen kann.
Grundsätzlich hat man also wirklich eine große Auswahl an Restaurants mit einer Vielfalt an verschiedenen Küchen und Speisen. Ich persönlich finde es fantastisch, dass die allermeisten Restaurants Bedienrestaurants sind und ich liebe die ruhige Gestaltung. Ich mag es sehr, mich in Ruhe hinsetzen und mein Essen auch wirklich mal abseits des Trubels genießen zu können und fühle mich hier daher absolut abgeholt.
Mein persönliches Fazit
In den vier Tagen an Bord der Mein Schiff Flow habe ich so unglaublich viele Eindrücke sammeln dürfen. Und was soll ich sagen? Ich finde das Schiff einfach nur wunderschön. Ich liebe das viele Licht, die großen Fenster, die ruhige Gestaltung. Dieses Schiff strahlt für mich Ruhe, Entspannung und Wohlfühlen aus. Es vermittelt einem das Gefühl, wirklich ankommen zu und durchatmen zu dürfen. Dieses Gefühl rührt nicht aus einem einzigen Moment, sondern aus dem Zusammenspiel aus dem dezentralisierten Aufbau und der Gestaltung des Gesamten Schiffes. Was mir so gefallen hat: Das Schiff schreit einen nicht an „Hier musst du noch hin“, „Dort blinkt es, da gibt es noch was zu entdecken“ oder „Da hinten verpasst du was, wenn du nicht hingehst“. Ganz im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, man darf hier eben einfach „im Fluss“ sein. Das Schiff in seinem Tempo entdecken und die Bereiche für einen nutzen, die eben zu den eigenen, ganz individuellen Bedürfnissen passen. Ob ich Ruhe oder Action suche – ich finde den Ort an Bord, der zu mir passt.
Wie zwischendurch beschrieben, hat das Schiff durchaus auch seine Kritikpunkte. Dennoch ist es alles in allem ein Schiff, was mir richtig gut gefällt und bei dem ich nach der kurzen Zeit schon sage: Probiert es auf jeden Fall mal aus. Natürlich wird sich sicher auch im normalen Gästebetrieb nochmal das ein oder andere zeigen und auch beweisen müssen. Ich selbst muss sagen, dass ich auch unglaublich gerne nochmal auf eine „normale“ Reise an Bord der Flow gehen möchte, um sie wirklich im Bordalltag zu erleben und auch einfach nochmal auskosten zu können.
Was ich aber vor allen Dingen aus den vier Tagen an Bord mitnehme: Man muss sich an Bord der neuen Mein Schiff Flow gar nicht groß bemühen, anzukommen. Man darf einfach sein und sich treiben lassen. Daher meine klare Empfehlung: Kommt einfach mal an Bord, lasst euch vom Fluss mitnehmen, seid offen und vertraut darauf, dass ihr ganz ohne zu suchen findet, was ihr braucht.
Die wichtigsten Daten der Mein Schiff Flow nochmal im Überblick:
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