NEU: Bären Club auf AIDA und Mein Schiff


    Länger schon ist bekannt, dass Kreuzfahrten nicht nur eine bevorzugte Reiseform für betagtere Menschen ist, auch Familien mit Kindern nutzen immer häufiger Kreuzfahrten um ihre Ferien und den Jahresurlaub zu verbringen. Dies ist absolut verständlich, denn kaum eine Reederei ist nicht auf Familien als Zielgruppe eingestellt. So gibt es auf den diversen Kreuzfahrtschiffen neben Familienkabinen und Familienrestaurants vor allem eins: Spaß und Unterhaltung für groß und klein! Während die Eltern sich eine Auszeit im meist großzügig gestalteten Wellness-Bereich gönnen oder in Zweisamkeit ein romantisches Dinner verbringen werden die Kinder, teils sogar schon ab einem Alter von 6 Monaten, in den Kids Clubs und Mini Clubs der Kreuzfahrtschiffe betreut und unterhalten – Langeweile ist hier Fehlanzeige!

    Trend: Plüschtier statt Kind – Erwachsene im Kinderrausch

    Während die vielfältigen Angebote bei Familien auf große Begeisterung treffen, rufen sie bei anderen Mitreisenden zum Teil aber Unmut hervor. Die noch kinderlose Familie Birkklaus verreist seit vielen Jahren mit ihrem Plüschteddy Fridolin, dieser gehört zur Familie und ist überall dabei. Ihn im Urlaub zu Hause zu lassen und ihn für so lange Zeit fremd betreuen zu lassen kommt nicht in Frage. So hat Fridolin schon allerhand erlebt und vieles von der Welt gesehen, denn auch Familie Birkklaus fährt während der Ferien am liebsten auf Kreuzfahrt um Fridolin in kurzer Zeit möglichst viele verschiedene Länder und Kulturen zu zeigen und näher zu bringen. Allerdings ist es für Familie Birkklaus nicht immer ganz einfach auf Kreuzfahrt, denn im Gegensatz zu dem großzügigen Angebot für Familien, wurde bisher für Plüschtiere relativ wenig bis gar nichts an Bord der Kreuzfahrtschiffe geboten.



    Fridolin Birkklaus - Teddy auf Kreuzfahrt

    Fridolin Birkklaus – Teddy auf Kreuzfahrt



    So ist Familie Birkklaus in ihrer Urlaubsplanung natürlich eingeschränkt, ein Tag im SPA ist fast unmöglich, denn wohin in dieser Zeit mit Fridolin? Ihn alleine auf der Kabine zu lassen wäre verantwortungslos. Auch auf das romantische Dinner zu zweit in einem der Spezialitäten-Restaurants muss Familie Birkklaus verzichten, denn auch hier ist Fridolin an ihrer Seite. Diese Probleme kennt nicht nur Familie Birkklaus, immer mehr Menschen verreisen mit ihren Plüschtieren und sind bestürzt darüber wie sie von den Reedereien als Zielgruppe bisher ignoriert wurden.

    Mehr Rechte für Teddybären auf Kreuzfahrt

    Doch dies hat nun ein Ende! Familie Birkklaus hat im November des vergangenen Jahres eine Organisation gegründet, die den Namen „Mehr Rechte für Teddybären“ trägt. Deren Aufgabe ist es für die Gleichstellung von Kindern und Plüschteddys in der Touristik zu kämpfen. Die Arbeit der Organisation zeigt nun erste Erfolge, so hat AIDA Cruises als Marktführer in Deutschland als erste Reederei den Bären Club auf allen 11 Schiffen der Flotte eingeführt. Genauso wie man es von den Kids Clubs kennt, werden die Plüschtiere hier betreut während deren Eltern Zeit für sich haben. Auch TUI Cruises hat mittlerweile auf diesen Trend reagiert und inkludiert versuchsweise auf der Mein Schiff 3 und Mein Schiff 4 den Bären Club in die Insel der Seeräuber. Auch ist es für Reisende mit Plüschtieren ab sofort möglich die Mein Schiff Familienkabinen an Bord zu buchen. Costa Kreuzfahrten überprüft gerade die Möglichkeit für Teddybären an Bord ihrer Schiffe.

    Bären Club auf AIDAvita

    Bären Club auf AIDAvita

    Doch der Erfolg der Organisation bricht hier noch nicht ab. So haben sich diverse Fluggesellschaften darauf geeinigt auch die Anreise betreffend den Kreuzfahrern entgegen zu kommen. So erhält Fridolin, gegen einen geringen Aufpreis, zukünftig seinen eigenen Sitzplatz im Flugzeug. Im Flugpreis ebenfalls inbegriffen sind 10kg Freigepäck für Plüschtiere, so dass auch hier kein Stress mehr beim Koffer packen entsteht, schließlich braucht so ein Teddy ja auch Garderobe auf einem Kreuzfahrtschiff.

    Erfolgreicher Start des Bären Clubs auf Kreuzfahrtschiffen

    Die ersten Reisen waren bereits erfolgreich und der Bären Club an Bord gut besucht. Familie Birkklaus ist glücklicher denn je, denn endlich hat auch Fridolin die Möglichkeit gleichgesinnte und neue Freunde zu finden. Die ersten Verabredungen für kommende Reisen wurden schon getroffen. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald auch schon ein eigenes Restaurant für Plüschtiere. Heute schon hat man separate Essenszeiten für Familien mit Kindern, an denen sich die Plüschtiere ebenso beteiligen können, um in aller Ruhe essen zu können. Natürlich sind auch Puppen und andere Plüsch- und Kuscheltiere herzlich im Bären Club willkommen.

    Kabinen für Plüschtiere bei AIDA und TUI Cruises

    AIDA Cruises hat angekündigt auf den neuen Kreuzfahrtschiffen von der Meyer Werft zu prüfen, in wie weit der Bau von Kabinen für Plüschtiere umsetzbar ist. TUI Cruises ist ebenso dabei zu prüfen ob man bei den Neubauten Mein Schiff 7 und Mein Schiff 8 noch mehr Annehmlichkeiten für die Teddys verbauen kann.

    AIDA Clubstufen für Plüschtiere

    Natürlich dürfen die Plüschtiere ebenso wie Kinder und Erwachsene bei AIDA Cruises auch Mitglied im AIDA Club werden. Hier gelten die selben Regeln wie für Kinder. Das fröhliche Seemeilen-Sammeln und demonstrative Angeben mit der AIDA-Clubstufe wird also auch den Plüschtieren nicht verwehrt.

    Offizieller Bussibär-Song für alle Plüschtier-Kreuzfahrer

     

    Fridolin feiert seinen Erfolg bei einem Cocktail

    Fridolin feiert seinen Erfolg bei einem Cocktail

    Manchmal übertreibt Fridolin auch ein wenig, so wie hier, er liegt betrunken auf der Theke

    Manchmal übertreibt Fridolin auch ein wenig, so wie hier, er liegt betrunken auf der Theke

    Fridolin hat im Bären Club neue Freunde gefunden. Von links nach rechts: Fridolin, Bu und Itzi

    Fridolin hat im Bären Club neue Freunde gefunden. Von links nach rechts: Fridolin, Bu und Itzi

     
     
    AIDA: Teddys & Kids an Bord
     
    Costa: Teddys & Kids an Bord
     
    Mein Schiff: Teddys & Kids an Bord
     
     

    Warnhinweise: Dieser Beitrag enthält Satire und ist nicht für Personen mit einer Vorliebe für Teddybären geeignet.



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