Beratung +49 6451 7186001

Telefon - Kreuzfahrtlounge:
Mo - Fr: 09:00 - 21:00
Sa, So & Feiertags: 10:00 - 17:00
Tippe auf die Nummer

Reisebericht: AIDA Festival Cruise 2026

AIDA Festival Cruise 2026
ClockClock im Theatrium
Route: Hamburg – Seetag – Zeebrügge – Seetag – Hamburg | Autorin: Annika
 

Vom 08.06.26 bis 12.06.26 ging die AIDA Festival Cruise in die bereits dritte Runde. Nachdem ich auf der allerersten Festival Cruise 2024 dabei war, war ich sehr gespannt, ob die Reise mich auch dieses Mal wieder so „mitnimmt“ wie die Premiere in 2024.

Bei den meisten der Gäste dürfte die Route zweitrangig gewesen sein. Bei der Festival Cruise steht ganz klar das Festival-Erlebnis im absoluten Vordergrund der Reise. Da ich persönlich Zeebrügge/Brügge aber schon von der Metropolen-Tour kannte, freute ich mich sehr auf dieses Ziel und plante auch dort rauszugehen.

Festival Cruise auf AIDAprima / © AIDA Cruises

Inhaltsverzeichnis

Montag, 08.06.2026: Anreise nach Hamburg

Heute war es endlich so weit. Das Glück rief und es hieß: ab aufs Festival, volle Kraft voraus. In Hamburg wartete AIDAprima auf mich und damit der Start zur mittlerweile dritten Festival Cruise und meiner zweiten Reise dieser Art.

Da ich eine Check in Zeit zwischen 13 und 14 Uhr gebucht hatte, machte ich mich bereits um 11 Uhr von Kiel aus mit dem Auto auf den Weg Richtung Hamburg. Eigentlich klang das nach einem entspannten Zeitplan, doch eine Vollsperrung machte mir einen Strich durch die Rechnung. Die Fahrt dauerte deutlich länger als erwartet, sodass ich schließlich erst gegen 14 Uhr am Cruise Terminal ankam.

Doch alle Sorgen waren völlig unbegründet. Im Terminal war praktisch nichts los. Ohne Wartezeit konnte ich direkt zum Check in gehen, mein Ausweisdokument vorzeigen und erhielt meine Bordkarte. Anschließend ging es durch die Sicherheitskontrolle, die ähnlich abläuft wie am Flughafen. Wenige Minuten später war es dann soweit: die ersten Schritte an Bord von AIDAprima.

Bereits beim Check in hatte man mir die erfreuliche Nachricht überbracht, dass meine Kabine schon bezugsfertig war. Also machte ich mich direkt auf den Weg zu meiner Verandakabine 9153 auf Deck 9. Während mein Koffer noch unterwegs war, konnte ich mir schon einmal einen ersten Eindruck von meinem Zuhause für die kommenden Tage verschaffen. Ich gebe zu: Das ist doch die deutlich komfortablere Variante als in einem Zelt, wie sonst auf einem Festival üblich.

Zunächst stand allerdings die obligatorische Sicherheitsübung auf dem Programm. Dazu schaute ich mir den Sicherheitsfilm über den Kabinenfernseher an und begab mich anschließend mit Rettungsweste und Bordkarte zu meiner Sammelstation, wo die Teilnahme elektronisch erfasst wurde.

Danach meldete sich der erste Hunger. Eigentlich hatte ich einen Besuch in der Scharfen Ecke geplant, doch die hatte leider noch geschlossen. Kurzerhand entschied ich mich daher für einen kleinen Snack im Fuego Restaurant. Frisch gestärkt kehrte ich anschließend zur Kabine zurück und stellte erfreut fest, dass mein Koffer inzwischen vor der Tür auf mich wartete. Nun konnte ich mich in aller Ruhe einrichten und richtig an Bord ankommen.

Natürlich durfte auch ein Blick in die AIDA Heute nicht fehlen. Beim Durchblättern des Tagesprogramms wurde schnell klar: Gleich am ersten Abend wartete ein absolutes Highlight auf uns. Mit Clueso stand schließlich einer der großen Headliner dieser Festival Cruise auf dem Programm. Vor dem Konzert stand allerdings noch ein weiterer Höhepunkt an: das Auslaufen aus dem Hamburger Hafen. Gemeinsam mit Melanie und Lilli verfolgte ich dieses besondere Erlebnis vom Balkon von Melanies Kabine aus. Die Stimmung war einfach großartig. Hamburg verabschiedete sich von uns, während AIDAprima langsam Fahrt aufnahm. Für einige Lacher sorgte dabei das Typhon des Schiffes, das besonders in Richtung Bug beeindruckend laut zu hören war.

Gegen 18:30 Uhr wurde es dann Zeit, sich auf den Weg ins Theatrium zu machen. Schließlich wollten wir uns gute Plätze für Clueso sichern. Das erwies sich als die richtige Entscheidung, denn das Konzert war hervorragend besucht. Von 19 Uhr an begeisterte Clueso das Publikum mit seinen Songs und sorgte für einen perfekten Auftakt der Festival Cruise. Besonders überraschend war der kurze Gastauftritt von SDP, die später während der Reise ebenfalls noch auftreten sollten. Die Stimmung im Theatrium war von Anfang an fantastisch und zeigte sofort, warum diese Reise bei vielen Gästen so beliebt ist.

Doch nach dem Konzert war natürlich noch lange nicht Schluss. Im Beach Club wartete bereits die Salitos Stage, die sich schnell als die große Partylocation der Reise entpuppte. Dort übernahm zunächst Listorio die Regler, bevor Noel Holler und David Puentez das Publikum weiter einheizten. Das absolute Highlight der Nacht war für mich jedoch HBz. Das DJ Duo hatte schon auf vergangenen Festival Cruises für unvergessliche Momente gesorgt und lieferte auch diesmal wieder ab. Von etwa 0:30 Uhr bis 1:45 Uhr verwandelten sie den Beach Club in einen einzigen riesigen Dancefloor.

Wer danach noch Energie übrig hatte, konnte auf der Plaza Stage oder im D6 sogar bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern. Für mich gab es nach dem Auftritt von HBz allerdings noch eine wohlverdiente Currywurst an der Scharfen Ecke, bevor ich mich schließlich auf den Weg in die Kabine machte.

Bereits an diesem ersten Abend wurde mir wieder bewusst, was die Festival Cruise so besonders macht. Es ist nicht nur die Musik, nicht nur die Künstler und auch nicht nur das Schiff. Es ist dieser ganz besondere Vibe an Bord, die ausgelassene Stimmung und das Gefühl, gemeinsam mit tausenden anderen Menschen ein einzigartiges Erlebnis zu teilen.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fiel ich schließlich ins Bett. Der erste Tag hätte kaum besser beginnen können. Und das Beste daran: Der nächste Tag sollte ein entspannter Seetag werden.

Gegen 18:30 Uhr wurde es dann Zeit, sich auf den Weg ins Theatrium zu machen. Schließlich wollten wir uns gute Plätze für Clueso sichern. Das erwies sich als die richtige Entscheidung, denn das Konzert war hervorragend besucht. Von 19 Uhr an begeisterte Clueso das Publikum mit seinen Songs und sorgte für einen perfekten Auftakt der Festival Cruise. Besonders überraschend war der kurze Gastauftritt von SDP, die später während der Reise ebenfalls noch auftreten sollten. Die Stimmung im Theatrium war von Anfang an fantastisch und zeigte sofort, warum diese Reise bei vielen Gästen so beliebt ist.

Doch nach dem Konzert war natürlich noch lange nicht Schluss. Im Beach Club wartete bereits die Salitos Stage, die sich schnell als die große Partylocation des Abends entpuppte. Dort übernahm zunächst Listorio die Regler, bevor Noel Holler und David Puentez das Publikum weiter einheizten. Das absolute Highlight der Nacht war für mich jedoch HBz. Das DJ Duo hatte schon auf vergangenen Festival Cruises für unvergessliche Momente gesorgt und lieferte auch diesmal wieder ab. Von etwa 0:30 Uhr bis 1:45 Uhr verwandelten sie den Beach Club in einen einzigen riesigen Dancefloor.

Wer danach noch Energie übrig hatte, konnte auf der Plaza Stage oder im D6 sogar bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern. Für mich gab es nach dem Auftritt von HBz allerdings noch eine wohlverdiente Currywurst, bevor ich mich schließlich auf den Weg in die Kabine machte.

Bereits an diesem ersten Abend wurde mir wieder bewusst, was die Festival Cruise so besonders macht. Es ist nicht nur die Musik, nicht nur die Künstler und auch nicht nur das Schiff. Es ist dieser ganz besondere Vibe an Bord, die ausgelassene Stimmung und das Gefühl, gemeinsam mit tausenden anderen Menschen ein einzigartiges Erlebnis zu teilen.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fiel ich schließlich ins Bett. Der erste Tag hätte kaum besser beginnen können. Und das Beste daran: Der nächste Tag sollte ein entspannter Seetag werden.

Dienstag, 09.06.2026: Seetag

Guten Morgen, Seetag!

Wie so oft auf Kreuzfahrten begann auch dieser Tag für mich mit einem ganz besonderen Luxus: dem sanften Meeresrauschen direkt vor der Balkontür. Wann immer ich eine Verandakabine habe, schlafe ich nachts gerne mit leicht geöffneter Balkontür. Es gibt kaum etwas Schöneres, als vom Sound des Meeres geweckt zu werden.

Als ich die Augen öffnete, erwartete mich draußen strahlender Sonnenschein und ein herrlich blauer Himmel. Besser hätte ein Seetag kaum beginnen können.
Das Frühstück nahm ich ganz entspannt im Weite Welt Restaurant ein. Dabei fiel schnell auf, dass viele Festivalgäste offenbar noch etwas Schlaf nachholten. Nach der langen Partynacht vom Vortag waren die Restaurants angenehm leer und die Atmosphäre entsprechend ruhig.

Natürlich durfte anschließend der erste Blick in das Tagesprogramm nicht fehlen. Auch an diesem Seetag hatte das Entertainment Team wieder jede Menge auf die Beine gestellt. Wer schon am Vormittag aktiv werden wollte, konnte beispielsweise einen Tanzkurs besuchen und den inoffiziellen Clubtanz El Tiburon erlernen. Auch das beliebte Shuffleboard durfte natürlich nicht fehlen und wurde ebenso angeboten wie Volleyball auf den Außendecks.

Ein Programmpunkt sprang jedoch sofort ins Auge. Von 11 bis 12.30 Uhr fand im Beach Club an der Salitos Stage der Frühschoppen mit den Gastgebern und DJ Maik statt. Für viele Gäste sicherlich eines der ersten Highlights des Tages, entsprechend gut war der Beach Club gefüllt und das Bier floss in Strömen.

Am Nachmittag wurde es dann kreativ. Beim sogenannten Cheers and Paint auf dem Sportdeck konnten sich die Gäste zwischen 14 und 17 Uhr künstlerisch ausprobieren. Dabei standen nicht nur Pinsel und Leinwand im Mittelpunkt, sondern natürlich durfte auch das eine oder andere Getränk nicht fehlen. Eine ungewöhnliche, aber sehr unterhaltsame Kombination. Ich hatte dies zwar nicht ausprobiert, es sah aber durchaus interessant aus.

Mein persönliches Highlight des Tages stand allerdings schon fest, bevor es überhaupt begonnen hatte. Wer mich kennt, weiß, dass auf jedem Seetag einer Kreuzfahrt ein Programmpunkt für mich absolut gesetzt ist: Bingo. Diesmal handelte es sich sogar um ein 6000 Euro Super Jackpot Bingo. Doch nicht nur die Gewinnsumme machte die Veranstaltung besonders. Statt wie gewohnt im Theatrium fand das Ganze im Beach Club an der Salitos Stage statt. Außerdem wurde das Bingo nicht von den Gastgebern moderiert, sondern von Entertainment Manager Benni gemeinsam mit dem DJ Duo HBz. An dieser Stelle möchte ich Benni wirklich ein großes Kompliment machen. Man merkt ihm einfach an, wie sehr er seinen Job liebt und lebt. Seine Begeisterung überträgt sich sofort auf die Gäste und es macht einfach nur Spaß ihm zuzusehen. Danke Benni.

Bevor es jedoch zum Bingo ging, stand für uns noch ein Programmpunkt auf dem Plan, den wir bisher noch nicht ausprobiert hatten: das VR Erlebnis auf der Plaza Stage.
Für zehn Euro pro Person konnte man dort mithilfe einer Virtual Reality Brille in verschiedene virtuelle Welten eintauchen. Zur Auswahl standen etwa zwölf unterschiedliche Spiele und Erlebnisse, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Natürlich wollten wir das ausprobieren. Die Technik funktionierte gut und schon nach wenigen Minuten war man komplett in die virtuelle Welt eingetaucht. Besonders schön fand ich, dass auch Lilli das Angebot problemlos nutzen konnte. Selbst mit Rollstuhl war die Teilnahme ohne Schwierigkeiten möglich, was ich wirklich positiv hervorheben möchte. Insgesamt war das VR Erlebnis eine kurzweilige und unterhaltsame Abwechslung für zwischendurch. Es machte jede Menge Spaß und war eine tolle Ergänzung zum ohnehin schon abwechslungsreichen Tagesprogramm an Bord. Leider hakte am Ende bei mir etwas die Technik, weshalb ich beim Spiel „Rettet Dodo“ den beliebten Clubbie nicht ganz retten konnte. Als kleiner Trost wurde das Spiel dann nicht meinem Bordkonto belastet. Ich muss das wohl noch mal an anderer Stelle nachholen. 

Anschließend wurde es dann Zeit für meinen persönlichen Pflichttermin auf jedem Seetag einer Kreuzfahrt: Bingo. Schon vor Beginn hatte ich mir im Casino einen großen Bingoschein besorgt. Die Investition von 18 Euro war bestens angelegt, denn selten habe ich ein so unterhaltsames Bingo erlebt. Immer wenn die Zahl Acht gezogen wurde, startete ein kleiner fünfzehnsekündiger Rave. Die Musik wurde aufgedreht, alle tanzten mit und der Beach Club verwandelte sich für kurze Zeit in eine Festivalbühne. Bingo mit Festivalfeeling also. Eine Kombination, die ich so bisher noch nicht erlebt hatte.

Auch danach ging das Programm abwechslungsreich weiter. Es gab eine Poolparty mit Live Beats, weitere Tanzkurse und natürlich zahlreiche Fotoshootings für alle, die ihre Erinnerungen an diese besondere Reise festhalten wollten. Insgesamt war es genau die Mischung, die eine Kreuzfahrt mit AIDA ausmacht. Entspannung, Unterhaltung und jede Menge Möglichkeiten, den Tag ganz individuell zu gestalten.

Am Abend richteten sich dann alle Blicke wieder auf das Theatrium. Dort wartete zunächst Esther Graf auf die Gäste. Von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr begeisterte sie das Publikum mit ihrem Auftritt. Besonders schön war dabei der gemeinsame Auftritt mit SDP, die während ihres Konzerts auf die Bühne kamen, um ihren gemeinsamen Song zu performen. Dementsprechend tobte auch das Publikum.

Direkt im Anschluss folgte dann das Konzert, auf das ich mich persönlich am meisten gefreut hatte. Von 21 bis 22.30 Uhr gehörte die Bühne SDP. Und was soll ich sagen? Für mich war das ganz klar das Highlight der gesamten Reise. Ich hatte zwar erwartet, dass der Auftritt gut werden würde, aber wie viel Energie, Humor und Stimmung die beiden auf die Bühne bringen, hat mich wirklich überrascht. Es war praktisch unmöglich, sich dieser Begeisterung zu entziehen. Von der ersten Minute an rissen sie das gesamte Publikum mit. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht und gefeiert. Die anderthalb Stunden vergingen wie im Flug.

Währenddessen wurde im Beach Club bereits bei einer 90`er Party gefeiert. Nach dem Ende des SDP Konzerts zog es auch uns dorthin. Sofort wurden Erinnerungen wach, als die bekannten Hits der Neunziger durch den Beach Club schallten.

Mit Captain Jack stand einer der bekanntesten Vertreter dieser Zeit auf der Bühne und sorgte mit seinen Klassikern für beste Stimmung. Später folgte dann noch Oli P. Spätestens bei „Flugzeuge im Bauch“ sang gefühlt der gesamte Beach Club mit.

Die Party ging bis etwa 1.30 Uhr. Doch wer dann noch nicht genug hatte, konnte anschließend auf der Plaza Stage oder im D6 weiterfeiern. Dort sorgten unter anderem Morten Heuer, DJ Matthew und die East Beat Brothers für Musik bis tief in die Nacht.

So ging ein weiterer ereignisreicher Tag zu Ende. Besonders schön war dabei die Mischung aus typischem Festivalfeeling und den klassischen Kreuzfahrtmomenten, die man von AIDA kennt und liebt. Ob Bingo, Tanzkurse, Fotoshootings oder große Konzerte: dieser Seetag bot von allem etwas.

Irgendwann gegen zwei Uhr morgens fiel ich schließlich müde, aber glücklich ins Bett. Am nächsten Tag wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns. AIDAprima sollte in Zeebrügge festmachen und für diesen Tag hatte ich mich tatsächlich für einen Ausflug entschieden.

Mittwoch, 10.06.2026: Zeebrügge/Brügge

Guten Morgen, Zeebrügge!

Bei bestem Wetter begann der Tag an Bord von AIDAprima, unserem Kussmund-Festivalzuhause. Gegen 08:30 Uhr stand ich dann noch leicht verknittert von der letzten Festivalnacht auf dem Balkon und versuchte mich erstmal wach zu blinzeln. Belgien also, Willkommen in Zeebrügge. Die Müdigkeit war schnell vergessen und ich freute mich auf den Tag.

Anschließend machte ich mich auf den Weg zum Frühstück. Eigentlich hatte ich geplant, im Weite Welt Restaurant zu essen, welches auf AIDAprima mein absolutes Lieblingsrestaurant unter den Buffetrestaurants ist. Allerdings hatte es zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen. Während der Festival Cruise öffnete es etwas später und bot dafür bis 13 Uhr einen ausgedehnten Brunch mit vielen warmen Speisen an. Also entschied ich mich kurzerhand für das Marktrestaurant und stärkte mich dort für den bevorstehenden Ausflug.

Für diesen Tag hatte ich über AIDA einen Transfer nach Brügge gebucht. Der Ausflug kostete 42 Euro pro Person und sollte um 10.30 Uhr starten. Gegen 10.20 Uhr begab ich mich deshalb zu den Ausflugsbussen, die direkt an der Gangway bereitstanden. Die Abwicklung war denkbar einfach. Statt eines separaten Tickets genügte die Bordkarte, die beim Einstieg in den Bus gescannt wurde. Einer der AIDA Scouts begleitete die Fahrt und erklärte uns während der Fahrt den Ablauf. Die Busfahrt nach Brügge würde etwa 25 Minuten dauern, anschließend hätten wir rund vier Stunden Freizeit, bevor der Bus um 15 Uhr wieder zurück nach Zeebrügge fahren sollte.
Pünktlich um 10.30 Uhr setzte sich der Bus in Bewegung.

Vom Parkplatz bis zur historischen Altstadt sind es nur etwa 15 Gehminuten. Schon auf dem Weg dorthin zeigte sich Brügge von seiner schönsten Seite. Das Wetter war hervorragend und die Sonne sorgte für echtes Sommerfeeling. Da für den späteren Nachmittag Regen angekündigt war, entschied ich mich direkt nach meiner Ankunft für eine Grachtenfahrt. Das hatte ich bereits bei einem früheren Besuch gemacht und wusste noch, wie beeindruckend diese Perspektive auf die Stadt ist.
Ein Ticket kostete 15 Euro. Nach einer kurzen Wartezeit von etwa zehn Minuten ging es auch schon los. Die Fahrt war wieder wunderschön. Vom Wasser aus eröffnet sich ein ganz besonderer Blick auf die mittelalterliche Altstadt mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Brücken und verwinkelten Gassen. Für mich gehört eine Grachtenfahrt zu jedem Besuch in Brügge einfach dazu.

Nach der Bootsfahrt ließ ich mich ohne festen Plan durch die Stadt treiben. Genau das macht für mich den Reiz von Brügge aus. Die Innenstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und wirkt angenehm entschleunigt. Autos sieht man nur wenige, dafür begegnet man immer wieder Pferdekutschen, die durch die historischen Straßen fahren und das besondere Flair der Stadt unterstreichen.

Besonders beeindruckend war erneut der große Marktplatz. Dort fand gerade ein Wochenmarkt statt und die zahlreichen Cafés und Restaurants waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Überall saßen Menschen in der Sonne, unterhielten sich oder genossen belgische Spezialitäten. Die Atmosphäre war einfach herrlich.

Irgendwann stellte sich dann die wohl wichtigste Frage eines Belgienbesuchs: Was gönnt man sich zuerst? Belgisches Bier, belgische Pommes, belgische Schokolade oder doch eine belgische Waffel? Da mir an diesem Tag eher nach etwas Süßem war, fiel die Entscheidung schnell. Ich suchte einen kleinen Waffelladen auf und bestellte eine Waffel mit Erdbeeren, belgischer Schokolade und Granatapfelkernen. Mit dieser Köstlichkeit setzte ich mich auf ein kleines Mäuerchen direkt an einer Gracht und genoss den Moment. Es war einer dieser Augenblicke, die man auf Reisen nicht plant und die trotzdem lange in Erinnerung bleiben. Die Sonne schien, die Boote fuhren vorbei und vor mir lag eine der leckersten Waffeln, die ich seit Langem gegessen hatte.

Natürlich kommt man in Brügge auch an den zahlreichen Chocolaterien nicht vorbei. Gefühlt befindet sich an jeder zweiten Ecke ein Schokoladengeschäft. In vielen Läden durfte man verschiedene Sorten probieren, was ich selbstverständlich ausgiebig nutzte. Für die Lieben zu Hause durfte natürlich auch ein Mitbringsel nicht fehlen. Deshalb kaufte ich noch eine Auswahl der berühmten belgischen Meeresfrüchte Pralinen ein, die bei uns besonders beliebt sind.

Viel zu schnell verging die Zeit. Bereits gegen 14.40 Uhr machte ich mich wieder auf den Rückweg zum Bus. Dort angekommen stellte sich heraus, dass die meisten anderen Gäste ebenfalls schon zurück waren. Deshalb konnten wir sogar etwas früher als geplant losfahren. Gegen 15.20 Uhr war ich schließlich wieder an Bord von AIDAprima.

Natürlich warf ich anschließend einen Blick in die AIDA Heute. Auch während unseres Aufenthalts in Zeebrügge wurde an Bord wieder einiges geboten. Auf dem Programm standen unter anderem Volleyball, Dart und ein sogenannter Coffee Rave mit den East Beat Brothers im Pier 3 Market. Die Kombination aus Kaffee trinken und elektronischer Musik klang auf jeden Fall interessant und muss ein echtes Highlight gewesen sein. Ich war jedoch nicht traurig, so hatte ich doch einen tollen Ausflug in Brügge.

Wer sich passend zum Festival stylen lassen wollte, konnte sich außerdem im Friseursalon eine Festivalfrisur oder ein schnelles Make up zaubern lassen. Dazu gab es erneut das beliebte VR Erlebnis sowie verschiedene Tanzkurse.

Am frühen Abend hieß es dann wieder Leinen los. Gegen 18 Uhr verließ AIDAprima Zeebrügge und nahm Kurs auf das nächste Ziel bzw. Kurs auf einen weiteren Seetag, der uns wieder nach Hamburg bringen sollte.

Vor den Konzerten gönnte ich mir noch ein schnelles Abendessen im Marktrestaurant. Viel Zeit blieb allerdings nicht, denn bereits um 19.30 Uhr begann der erste große Auftritt des Abends. Mit Curse stand einer der bekanntesten deutschen Rapper auf der Bühne des Theatriums. Seine Musik verbindet starke Texte mit viel Tiefgang und emotionalen Botschaften. Die Atmosphäre während seines Auftritts war entsprechend besonders und sorgte für viele Gänsehautmomente.

Direkt im Anschluss folgte mit ClockClock der nächste Höhepunkt des Abends. Auch wenn der Name nicht jedem sofort etwas sagt, kennt man ihre Songs meist sofort. Zu ihren bekanntesten Hits zählen „Sorry“, „Someone Else“ und „Over“. Spätestens bei den ersten Takten sangen viele Gäste begeistert mit.

Die Stimmung im Theatrium war ausgelassen und gleichzeitig sehr emotional. Dazu kam ein weiterer besonderer Moment. Während des Konzerts ging draußen langsam die Sonne unter. Durch die großen Fenster des Theatriums konnte man beobachten, wie sich der Himmel in warme Orange und Goldtöne färbte. Zusammen mit der Musik entstand eine ganz besondere Atmosphäre, an die ich mich noch lange gerne erinnern werde.

Doch auch nach den Konzerten war noch lange nicht Schluss. Auf der Salitos Stage sorgte zunächst Niklas Dee für beste Stimmung. Später übernahmen Fast Boy, VIMA und Neelex das musikalische Kommando und verwandelten den Beach Club erneut in eine riesige Partylocation.

Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte auf der Plaza Stage oder im D6 weiterfeiern. Dort standen unter anderem Küstenklatsch, DJ Matthew und Listorio an den Reglern.

So ging ein weiterer erlebnisreicher Tag auf der Festival Cruise zu Ende. Der Ausflug nach Brügge war die perfekte Ergänzung zum Festivalprogramm an Bord und zeigte einmal mehr, wie abwechslungsreich diese Reise war.

Für mich endete die Nacht schließlich gegen zwei Uhr morgens. Müde, aber glücklich fiel ich ins Bett und freute mich bereits auf den nächsten Tag, der wieder ganz im Zeichen eines entspannten Seetages stehen sollte. Hörte ich da eigentlich schon wieder leise Bingo rufen?

Donnerstag, 11.06.2026: Seetag

Guten Morgen, Seetag!

Der letzte Seetag dieser Festival Cruise begann für mich ganz entspannt und mit einem kleinen Highlight direkt am Morgen. Das Frühstück stand heute im Weite Welt Restaurant auf dem Programm und da das Wetter perfekt mitspielte, ließ ich mir diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen das Frühstück entsprechend draußen einzunehmen.

Das Weite Welt Restaurant hat einen wunderschönen Außenbereich, der ein bisschen in die angrenzende Lanai Bar übergeht. Also suchte ich mir draußen eine gemütliche Ecke, genoss die Sonne und startete ganz entspannt in den Tag.

Natürlich durfte danach der Blick in die AIDA Heute nicht fehlen. Auch am letzten Seetag wartete noch einmal ein abwechslungsreiches Programm auf uns. Mein persönliches Highlight für den Abend kündigte sich bereits an. Auf der Salitos Stage im Beach Club sollte es noch einmal richtig stimmungsvoll werden. Unter dem Motto Mallorca Style standen Julian Sommer, Frenzy und Marc Eggers auf dem Programm. Frenzy und Marc Eggers waren kurzfristig für die erkrankte Isi Glück eingesprungen und sollten gemeinsam mit Julian Sommer für echte Partystimmung sorgen.

Eigentlich bin ich gar nicht unbedingt der größte Fan von typischer Malle Musik, aber eines muss man sagen: Die Stimmung bei solchen Abenden ist einfach immer besonders. Genau deshalb war ich sehr gespannt, was uns erwarten würde. Bis dahin gab es aber natürlich noch jede Menge Programm an Bord. An der Lanai Bar sorgten Live Beats für einen tollen Auftritt und auch der beliebte Frühschoppen im Beach Club durfte nicht fehlen.

Auch das Bingo stand wieder auf dem Tagesprogramm, diesmal im Theatrium mit den Gastgebern. Ich entschied mich allerdings gegen eine Teilnahme. Nach dem legendären Festival Bingo mit HBz am vorherigen Seetag war die Messlatte ehrlich gesagt ziemlich hoch. Wäre HBz wieder dabei gewesen, hätte ich vermutlich nicht lange überlegen müssen.

Am Nachmittag gab es dann noch eine besondere Durchsage. Der Salitos Rekord aus dem vergangenen Jahr war tatsächlich geknackt worden. Zur Feier dieses Erfolges warteten 500 kostenlose Salitos Flaschen auf dem Pooldeck auf die Gäste und wurden dort von Benni und HBz ausgegeben. Wie man sich vorstellen kann, ließ der Andrang nicht lange auf sich warten. Die Festival Crowd war natürlich sofort zur Stelle und verwandelte auch diesen Moment wieder in ein kleines Event.

Ich stärkte mich im Anschluss noch mit einem leckeren Crois Sandwich im French Kiss. Hier kann man am Nachmittag entweder ein Stück Tarte oder eben etwas Herzhaftes zu sich nehmen. Ich entschied mich hier für ein Crois Sandwich Cesar Style. Dies ist im Preis inklusive. Der Kaffee dazu hingegen ist aufpreispflichtig.

Für den Abend hatten wir einen Tisch im Casa Nova Restaurant reserviert. Das Casa Nova ist mein absolutes Lieblingsrestaurant auf den AIDA-Schiffen. Das Essen ist hier inklusive, lediglich die Getränke werden extra berechnet. Schon der erste Gang war für mich ein Highlight, denn meine geliebte Parmesansuppe durfte natürlich nicht fehlen. Danach folgte Schweinefilet und zum Abschluss noch ein Tiramisu. Dazu gab es einen AIDA Virgin Sprizz. Ein wirklich perfektes letztes Abendessen dieser Reise.
Gut gestärkt ging es danach zu den letzten Konzerten der Festival Cruise im Theatrium.

Den Anfang machte LOI. Viele kennen sie vielleicht durch ihren großen Durchbruch bei der Castingshow „The Voice Kids“ und ihre späteren erfolgreichen Songs wie „Gold“ oder „Am I Enough“. Mit ihrer starken Stimme und ihrer sympathischen Art sorgte sie für eine tolle Stimmung im Theatrium.

Danach wurde es noch einmal richtig voll, denn Bausa betrat die Bühne. Besonders Lilli und Melanie freuten sich sehr auf seinen Auftritt. Ich selbst kannte tatsächlich nur wenige seiner Songs, aber die Reaktion des Publikums zeigte sofort, welchen Stellenwert er für viele Gäste hat. Die Stimmung war ausgelassen und das Theatrium feierte jede Minute mit. Auch unser Kapitän Michael Schmid ließ sich den Auftritt nicht entgehen und schaute vorbei. Für einen kleinen Moment sorgte allerdings ein fragender Blick bei ihm, denn während des Konzerts zündete sich Bausa eine Zigarette an. 

Nach den Konzerten hieß es aber noch einmal: ab in den Beach Club. Schon auf dem Weg dorthin merkte man, dass dort etwas Besonderes bevorstand. Kaum kam ich aus dem Fahrstuhl, waren die Türen zum Beach Club noch geschlossen, doch die Musik und die Stimmung drangen bereits nach draußen. Aus dem Inneren erklangen die ersten „Ola, ola, ola, da steht der Sooooooooohn von Miguel, Miguel, Miguel, der schööööööne San Miguel“ Rufe und die Party war eigentlich schon in vollem Gange, bevor die Künstler überhaupt auf der Bühne standen.

Den Anfang machte Marc Eggers, der aktuell mit seinem Hit „Mon amour“ sehr präsent ist. Danach folgte Frenzy und anschließend Julian Sommer, der den Beach Club endgültig zum Kochen brachte. Den krönenden Abschluss übernahmen dann noch einmal HBz. Wie schon an den Tagen zuvor bewiesen sie, warum sie zu den absoluten Highlights dieser Festival Cruise gehören. Die Energie war sofort wieder da und der Beach Club feierte bis tief in die Nacht.

Doch diese Nacht war leider etwas kürzer als die vorherigen. Denn am nächsten Morgen stand bereits die Abreise bevor. Wie immer erhielt man schon am Vortag die Informationen zur Abreise. Entweder konnte man den Koffer bis 2 Uhr nachts vor die Kabinentür stellen, damit die Crew ihn ins Terminal bringt, oder man nahm sein Gepäck selbst mit von Bord. Ich entschied mich diesmal dafür, meinen Koffer selbst mitzunehmen und erst am nächsten Morgen in Ruhe den Rest zu packen.
Und so endete ein letzter, wunderschöner Festival-Abend.

Gute Nacht, Seetag.
Gute Nacht, Festival Cruise.

Freitag, 12.06.2026: Hamburg und Abreise

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Gerade erst hatte ich die ersten Schritte an Bord von AIDAprima gemacht und schon stand der letzte Morgen dieser besonderen Reise bevor.

Wie auf jeder AIDA-Reise müssen die Kabinen am Abreisetag bis spätestens 9 Uhr verlassen werden. So hat das Kabinenpersonal ausreichend Zeit, alles wieder für die nächsten Gäste vorzubereiten. Damit ich den Morgen ganz entspannt angehen konnte, stellte ich mir den Wecker auf 07:30 Uhr. Tatsächlich war ich aber schon vorher wach und nutzte die Zeit, um die letzten Sachen einzupacken und meinen Koffer endgültig zu schließen.

Gegen 08:30 Uhr verließ ich dann meine Kabine 9153. Da ich meinen Koffer noch bei mir hatte, machte ich mich zunächst auf den Weg zum D6. Die Disco auf Deck 6 diente am Abreisetag als praktische Gepäckaufbewahrung. Dort konnten die Gäste ihre größeren Handgepäckstücke oder Koffer abstellen und den letzten Morgen an Bord noch ohne Gepäck genießen. Eine richtig gute Lösung, denn schließlich möchte niemand seinen Koffer mit ins Restaurant nehmen und zwischen Frühstücksbuffet und Kaffeemaschine durch die Gänge navigieren.

Zum letzten Mal ging es für mich anschließend zum Frühstück ins Weite Welt Restaurant. Heute zeigte sich Hamburg allerdings ganz typisch norddeutsch und begrüßte uns mit grauem Himmel. Nach den vielen sonnigen Tagen der Reise war das aber fast schon ein passender Abschied.

Später kam auch Lilli noch zum Frühstück dazu und so blieb noch Zeit für einen letzten gemeinsamen Austausch und eine Verabschiedung.

Gegen 09:45 Uhr holte ich meinen Koffer wieder aus dem D6 und machte mich schließlich mit meinem Gepäck auf den Weg von Bord. Ein letzter Blick zurück auf AIDAprima durfte natürlich nicht fehlen. Gegen 10:00 Uhr trat ich dann die Heimfahrt nach Kiel an. Dieses Mal lief die Fahrt deutlich entspannter als bei der Anreise und bereits gegen 11:30 Uhr war ich wieder zu Hause.

Im Gepäck hatte ich nicht nur meinen Koffer, sondern auch jede Menge Erinnerungen, Musik im Kopf und dieses ganz besondere Festival Cruise Gefühl.
Mein Fazit nach dieser Reise: Die Festival Cruise ist einfach etwas ganz Besonderes. Sie verbindet Kreuzfahrt, Festival, Städtetrip und Gemeinschaft auf eine Art, die man erlebt haben muss.

Wer Lust auf eine außergewöhnliche Reise hat, dem kann ich die Festival Cruise wirklich nur ans Herz legen. Besonders die Festival Cruise 2027 klingt bereits jetzt wieder nach einem echten Highlight. Sie findet vom 24. bis 29. Mai 2027 statt und führt diesmal mit der AIDAprima-Schwester AIDAperla von Hamburg über Göteborg und Kopenhagen wieder zurück nach Hamburg. Ein zusätzlicher Seetag und diese tollen Destinationen machen die Kombination aus Festival und Kreuzfahrt noch einmal abwechslungsreicher.

Das Line up steht zwar noch nicht fest, aber wenn man sich die vergangenen drei Festival Cruises anschaut, darf man sicherlich wieder mit vielen besonderen Künstlern und Momenten rechnen.

Bis dahin bleibt nur zu sagen: Danke AIDA für diese unvergessliche Reise

Fazit

Wenn ich diese Reise zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Eine Festival Cruise ist definitiv mehr als nur eine schwimmende Party mit Musikprogramm. Sie ist eine ganz eigene Mischung aus Konzertfeeling, Urlaub, kleinen Abenteuern und ganz besonderen Momenten zwischendurch.

Ich würde diese Reise jedem empfehlen, der Lust hat, ein Kreuzfahrterlebnis mit Live-Musik und Festivalstimmung zu verbinden. Denn so laut und energiegeladen die Abende auch sein können, es gibt genauso diese leisen Augenblicke, die die Reise so besonders machen: morgens der erste Kaffee an der Lanai-Bar mit Blick auf die Heckwelle oder ein paar ruhige Minuten im Four Elements, einem Bereich, der auf normalen Reisen eher als Kinderbereich bekannt ist, der während der Festival Cruise aber ganz entspannt genutzt werden kann.

Natürlich sollte man sich bei der Buchung bewusst sein, worauf man sich einlässt: Wer nachts um 01:30 Uhr plötzlich merkt, dass die Kabinennachbarn nebenan ihre eigene kleine Aftershow-Party gestartet haben, darf sich nicht wundern. Eine Festival Cruise bringt eben auch mit sich, dass die Musik und die gute Laune nicht immer mit dem letzten Konzertakkord enden. Da ist der Gang zur Rezeption wegen „zu viel Stimmung nebenan“ wahrscheinlich eher weniger zielführend, das gehört ein Stück weit einfach dazu.

Aber genau diese Mischung macht den Reiz aus. Die Begegnungen, die Musik, die besonderen Momente und die Erinnerungen, die man mit nach Hause nimmt, überwiegen ganz klar.Ich würde diese Reise auf jeden Fall noch einmal machen. Denn am Ende bleiben nicht die kurzen Nächte in Erinnerung, sondern die vielen schönen Augenblicke, das Lachen, die Atmosphäre und das Gefühl, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Fazit zur Kabine 9153

Ich hatte auf dieser Reise eine Verandakabine auf Deck 9, die Kabine 9153. Grundsätzlich würde ich auch bei einer Festival Cruise jederzeit wieder eine Balkonkabine wählen, denn gerade bei so einer intensiven Reise ist eine kleine Auszeit zwischendurch Gold wert. Einfach mal die Tür aufmachen, aufs Meer schauen und kurz dem Festivaltrubel entkommen –  das ist schon ein kleines Stück Urlaub im Urlaub.

Meine Kabine 9153 würde ich für eine Festival Cruise allerdings nicht noch einmal wählen. Sie liegt relativ mittig in der Rundung des Theatriums und ich hatte zunächst gedacht: „Deck 9 bis hoch zum Beach Club auf Deck 15/16 – da sind ja ein paar Decks dazwischen, das wird schon passen.“ Tja, die Festival Cruise hat mich eines Besseren belehrt. 

Denn hier wird natürlich nicht mit der normalen Bordmusik gearbeitet. Es wird ordentlich Technik aufgefahren und diese Bässe finden offenbar ihren ganz eigenen Weg durchs Schiff. Sagen wir mal: Man bekommt nicht nur Musik auf die Ohren, sondern auch ein kleines Vibrationsprogramm dazu.

Dessen sollte man sich bei der Kabinenwahl bewusst sein. Wer mittendrin im Festivalgeschehen sein möchte, für den ist das vielleicht sogar genau das richtige Erlebnis. Wer aber zwischendurch auch mal Ruhe sucht, sollte die Lage der Kabine etwas strategischer wählen.

Meine persönliche Empfehlung wäre deshalb: lieber eine Balkonkabine ganz weit unten, zum Beispiel auf Deck 5 und eher im hinteren Bereich des Schiffes. Die Nähe zum Wasser finde ich dort sowieso besonders schön. Im vorderen Bereich muss man bedenken, dass rund um den D6 und die Plaza die Party teilweise bis in die frühen Morgenstunden weitergeht. Da kann es schon mal passieren, dass der Sonnenaufgang näher rückt, bevor das Schiff zur Ruhe kommt.

Alternativ würde ich auch eine Balkonkabine auf höheren Decks wählen, dann aber ebenfalls eher im hinteren Bereich und nicht mitten in der Rundung.

Für alle, die wirklich komplett ins Festivalfeeling eintauchen möchten, kann sogar eine Innenkabine eine gute Wahl sein: Wenn man erst gegen 05:00 Uhr morgens ins Bett fällt, ist es draußen schließlich schon wieder erstaunlich hell – da ist eine schön dunkle Kabine vielleicht sogar der beste Schlafplatz an Bord. 

Alles in allem: Die Veranda bleibt für mich ein absolutes Plus, nur die Lage würde ich beim nächsten Mal mit dem Wissen dieser Reise anders wählen.

AIDA Festival Cruise 2027 buchen:

Angebot der Kreuzfahrtlounge

Dein Partner in Sachen Kreuzfahrten!

Schon seit 2011 informiert dich Schiffe und Kreuzfahrten über alle Neuigkeiten aus der Kreuzfahrtwelt, bietet dir aber auch Tipps, Tricks und Reiseberichte zu allen relevanten Reedereien auf dem deutschsprachigen Markt. 

Doch damit nicht genug! Seit 2019 steht dir das perfekte Gegenstück zur Verfügung: die Kreuzfahrtlounge. Hier kannst du dich ohne jegliche Zusatzkosten umfassend, persönlich und individuell für deine nächste Traumreise beraten lassen ! 

Kontaktdaten und Erreichbarkeit: 

 

Unsere Ladengeschäfte:

  • Kreuzfahrtlounge Buxtehude, Lüneburger Schanze 7b, 21641 Buxtehude – TERMINABSPRACHE
  • Kreuzfahrtlounge Burgwald (Edersee Region), Wickersdorfer Ring 25, 35099 Burgwald-Bottendorf – TERMINABSPRACHE
  • Kreuzfahrtlounge Anfahrt und Öffnungszeiten

Deine Nachricht an die Kreuzfahrtlounge

Mehr Reiseberichte

Mehr Kreuzfahrt News

Cookie Übersicht

Unsere Webseite benutzt Cookies, um unseren Besuchern das bestmögliche Nutzungserlebnis zu bieten. Dazu werden Cookie Informationen in Ihrem Browser gespeichert. Cookies helfen dabei Sie wieder zu erkennen, wenn Sie unsere Webseite erneut besuchen. Diese Informationen helfen auch uns dabei zu verstehen welche Bereiche unserer Webseite für unsere Nutzer am nützlichsten sind.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies helfen uns dabei, unsere Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen.

Drittanbieter Cookies

Die sogenannten Drittanbieter-Cookies helfen uns dabei, unsere Webseite und das damit einhergehende Nutzerlebnis zu verbessern.

Wir nutzen auf unserer Webseite Symbolschriftarten wie FontAwesome. Diese beinhalten Icons, um eine visuelle Optimierung der Inhalte zu ermöglichen.

Wir setzen auf unserer Webseite Google Analytics ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird dabei anonymisiert übertragen und die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.