Reisebericht MSC Poesia Nordland/Ostsee: Kopenhagen


    Nach einer ruhigen Überfahrt von Kiel nach Kopenhagen machten wir noch vor der Mein Schiff 1 im Hafen Kopenhagen fest. MSC Poesia legt dabei seit diesem Jahr am Sundhavn an. Mein Schiff 1 dagegen lag gegenüber vom DFDS Terminal in Kopenhagen. Nach ca. einer Stunde kam dann auch noch die Costa Fortuna dazu, diese sollte uns die Reise über treu bleiben. Neben uns lag bereits bei der Ankunft noch die Grand Mistral.



    Crown Seaways aus Oslo - Bildquelle: Schiffe und Kreuzfahrten.de/Marcel Brech

    Crown Seaways aus Oslo – Bildquelle: Schiffe und Kreuzfahrten.de/Marcel Brech



    Wir nutzten an diesem Tag zum ersten Mal den Frühstücksservice und frühstückten auf der Kabine.

    Was macht man nun den ganzen Tag in Kopenhagen? Man kann entweder einen Ausflug für rund 60 Euro buchen oder besichtigt Kopenhagen auf eigne Faust. Vom Sundhavn kommt man nach rund 950 Metern zur S-Bahn Station Nordhavn. Die S-Bahn bringt einen in nicht mal 10 Minuten zum Hauptbahnhof Kopenhagen. Die Fahrt mit der S-Bahn kostet One-Way 24 Kronen pro Person. Wir entschieden uns, zu Fuß nach Kopenhagen zu gehen. Schon unterwegs kommt am DFDS-Terminal vorbei direkt zur kleinen Meerjungfrau. Weiter geht es von dort über die Kastellen in Richtung Innenstadt, wo man mehrere Schlösser besichtigen kann.

    Auf dem weiteren Weg kommt man am Tivoli vorbei, das ist ein Vergnügungspark im Herzen von Kopenhagen. Solche Parks findet man auch in Helsinki und Stockholm. Man kann also auch ohne geführte Tour Kopenhagen erkunden. Unserer Besuch endete mit der Besichtigung vom Schloss Rosenborg. Von dort ging es dann schnell mit der S-Bahn zum Nordhavn.

    Wieder an Bord verbrachten wir den Nachmittag am Pool und an einer der zwei Pool-Bars an Bord der MSC Poesia. An Deck gab es ausreichend Liegen zum Sonnen. Zusätzlich verfügt die MSC Poesia über zwei Pools mit je zwei Whirlpools.

    Am Abend gingen wir diesmal nicht in das Dinner-Restaurant, sondern sahen uns die Ausfahrt aus Kopenhagen an. Dabei gab es ein schönes Hupkonzert von MSC Poesia, Grand Mistral und der Mein Schiff 1. Wieso auch immer kam von der Costa Fortuna nicht ein Ton.

    Am Abend gab es dann noch ein Show-Programm in der Zebra Bar an Bord. Wobei ich schon am Vorabend erfahren habe, was wohl kommen wird. Die Show hatte den Namen „Nordic Carnival Party“ und dann kam der Hammer. Eine so schlechte Show habe ich persönlich noch nicht gesehen, was hat Zumba oder Aerobic bitte schön mit „Nordic Carnival Party“ zu tun??? Zwar waren einige Crew-Mitglieder Nordisch angezogen, aber das war es auch schon wieder.

    Naja und was den Getränkeservice in der Bar oder beim Abendbuffet angeht, so hat sich dieser nicht geändert. Die Kellner liefen lustlos oder etwas überfordert herum und man wurde auch teilweise ignoriert. Es ging schneller, wenn man sich die Getränke direkt an der Bar geholt hat. Ich kann nur wieder sagen, daran muss MSC Kreuzfahrten dringend arbeiten.

    Den nächsten Tag verbrachten wir den ganzen Tag auf See.



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