AIDAaura Reisebericht – Rund um Großbritannien

AIDAaura 14 Tage Rund um Großbritannien, Mai/Juni 2010: Hamburg – Dover – Le Havre – Falmouth – Cobh – Dublin – Greenock – Oban – Lerwick – Invergordon – Hamburg

Da wir auch mal nicht fliegen wollten, hatten wir uns Anfang 2010 eine Kreuzfahrt ab/bis Hamburg mit der AIDAaura „Rund um Großbritannien“ ausgesucht. Den Entschluß dazu haben wir relativ spät gefaßt und so wurde nicht Premium gebucht, sondern Vario innen, das erste Mal für uns. Natürlich war uns dabei etwas mulmig, aber als dann die Kabinenzuteilung kam, waren wir doch hocherfreut: Deck 6 im Vorschiff, Vierbett Innen. Da sind wir sowieso am liebsten und bei einer Vierbettkabine können wir getrennt schlafen, wie schön! Und ein bißchen Geld zu sparen hat natürlich auch noch nie geschadet, ist ja klar!



AIDAaura Reisebericht England-Kreuzfahrt

AIDAaura Reisebericht England-Kreuzfahrt



Route der England-Kreuzfahrt mit AIDAaura - Reisebericht

Route der England-Kreuzfahrt mit AIDAaura – Reisebericht

Anreise von Bremen nach Hamburg

Wie gesagt, da es diesmal ab Hamburg losging, konnten wir mit dem Zug von Bremen anreisen, das Ticket war im Preis enthalten. Der Zug fuhr ausnahmsweise einigermaßen pünktlich, aber zum Ausgleich riß mir beim Verstauen im Gepäckfach der Griff von meinem Handgepäck ab, irgendwas muß ja immer sein!

In Hamburg angekommen haben wir gleich die Koffer am AIDA Kofferbus abgegeben, der direkt am Ausgang des Hauptbahnhofs stand und sind dann zu McDonalds essen gegangen. Natürlich war es brechend voll da drin (Sonntag!) und eine Mordshitze, aber das war immer noch die bequemste Lösung, da die Einschiffung erst um 14:00 losgehen sollte und wir etwas früh dran waren.

Anschließend haben wir uns zum Transferbus beim ZOB auf den Weg gemacht, das war noch ein kleines Stück zu laufen und wir waren froh, nur das Handgepäck dabei zu haben (besonders ich mit meinem kaputten Ding). Beim Bus gab es noch eine große Diskussion, weil der Fahrer uns das Handgepäck nicht mit reinnehmen lassen wollte. Er kannte auch nach langem Hin und Her kein Pardon und so haben wir die wichtigsten Wertsachen in meine Handtasche gestopft und das restliche Zeugs unten in den Bus getan.

Der Transfer war nur kurz und unser Handgepäck war noch unversehrt vorhanden als wir ankamen. Wir konnten auch schon einchecken und ausnahmsweise stand bei unserem Deck mal keine lange Schlange, aber gedauert hat es natürlich trotzdem. Als wir an Bord kamen, konnten wir auch gleich schon auf die Kabine obwohl es erst 15:00 war, das war gut. Und die Koffer wurden auch wenig später geliefert.

Wir sind dann nochmal nach draußen, um in der Hafencity einige Bilder zu machen. Gott sei Dank war ich so schlau und habe den Regenschirm mitgenommen, denn kurze Zeit später fing es an zu regnen wie aus Eimern, sintflutartig! Wir sind praktisch zum Schiff zurück geschwommen und natürlich hatte ich wegen des Wetters mal wieder schlimme Kopfschmerzen, wie sollte es auch anders sein. Nachdem wir uns trockengelegt hatten, sind wir zum Abendessen (gut wie immer) und Bier und Wein sind ja bei den Mahlzeiten inklusive, schließlich mußten wir eine eventuell beginnende Erkältung im Keim ersticken!

Erster Seetag

Am nächsten Tag war um 10:20 die Seenotrettungsübung angesagt, die immer wie folgt abläuft: schnell zur Kabine und Rettungsweste an wenn das Signal ertönt und nichts wie hin zu unserer Musterstation an Deck. Die Crew hakt alle Passagiere ab (die Kabinennummern stehen außen auf den Westen) und wer nicht da ist, wird öffentlich ausgerufen. Anschließend gibt’s dann einen Sicherheitsvortrag durch die Lautsprecheranlage und wenn das überstanden ist (plus der Bordfotograf natürlich), können alle wieder gehen.

Den Rest des Tages haben wir irgendwie so rumgebracht, Poolwetter war natürlich keins, aber mit essen oder lesen vergeht die Zeit auch irgendwie.

Dover, England

(07:00 – 20:00)

Die erste Station unserer Reise war Dover. Dover hat unter den englischen Städten die geringste Entfernung zum europäischen Festland (ca. 34 km), daher ist der Fährhafen eines der meist genutzten Häfen der englischen Küste. Er hat allerdings an Bedeutung verloren, seitdem 1994 der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal eröffnet wurde. Berühmt ist Dover natürlich auch wegen der weißen Kreidefelsen, die man schon von sehr weit entfernt sieht, natürlich nur, wenn kein Nebel ist, der hier wirklich urplötzlich aufziehen kann.

Da wir hier 2006 schon einmal mit der MS Astor angelegt hatten, kannten wir uns aus und haben keinen Ausflug gebucht, sondern wollten lieber shoppen gehen. Ein Ersatz für mein lädiertes Handgepäck mußte ja auch noch her.

Auf dem Weg in die Innenstadt sind wir dann tatsächlich an einem Outlet-Center vorbeigekommen und haben uns bei der Gelegenheit gleich noch umgesehen was die so zu bieten haben. Und Bingo! Es gab einen wunderschönen roten Rolli zum Superschnäppchenpreis von 15 Pfund, erweiterbar und genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Da wir das Ding aber nicht die ganze Zeit rumschleppen wollten, sind wir erst mal weiter in die Stadt marschiert und haben es dann auf dem Rückweg gekauft. Die Fußgängerzone in der Innenstadt war schon sehenswert mit einigen malerischen altenglischen Häusern, bloß mit Shopping war nicht mehr viel, irgendwie sah alles ein bißchen nach Ausverkauf aus.

Auf dem Rückweg zum Schiff zog dann der berühmte englische Nebel ganz schlagartig auf und wir haben uns beeilt, wieder ins Warme zu kommen, die Nässe ging uns durch und durch.

Le Havre, Frankreich

(08:00 – 20:00)

Am nächsten Tag haben wir in Le Havre, Frankreich angelegt. Le Havre unmittelbar an der Mündung der Seine ist nach Marseille der zweitgrößte Hafen Frankreichs und hat ca. 174.000 Einwohner. Da die Stadt im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört wurde, hat man sie von 1945-1954 im Stadtkern fast vollständig nach Plänen des Architekten Auguste Perret wieder aufgebaut und wegen der außergewöhnlichen Architektur wurde sie 2005 als bisher einzige Stadt des 20. Jahrhunderts in das UNESCO Welterbe aufgenommen.

Auch hier hatten wir keinen Ausflug gebucht, das war ein echter Glücksfall. Die Stadtverwaltung hatte nämlich einen kostenlosen Shuttlebus ins Zentrum mit mehreren Haltepunkten zur Verfügung gestellt, der den ganzen Tag fuhr, sogar ein Reiseführer war an Bord.

Wir sind gleich bei der zweiten Station am Rathaus ausgestiegen und haben uns dort die Häuser und schönen Parkanlagen angeguckt. Zu unserer Freude gab’s natürlich auch ein Shopping Center mit einem großen Supermarkt. Ich gucke mir immer gerne die Angebote in anderen Ländern an, die Preise sind besonders interessant, finde ich.

Nachdem wir die Geschäfte ausgiebig durchgeguckt hatten, sind wir zurück zum Schiff zum Mittagessen und nachmittags ging’s nochmal los an Land mit dem Shuttlebus. Diesmal sind wir erst an der 4. Station an der Strandpromenade ausgestiegen, dort konnte man wunderbar laufen, zumal noch herrlicher Sonnenschein war. Der Strand an sich bestand aus sehr grobem Kies und es waren kaum Menschen dort, aber der Wind war auch ziemlich kalt und außerdem war es erst Anfang Juni. Wir sind dann nur die Promenade einmal rauf und runter und haben uns bald wieder auf den Rückweg gemacht.

Aber als wir grade bei der Haltestelle ankamen, sahen wir nur noch die Rücklichter vom AIDA Shuttlebus und mußten uns für 45 Minuten im Wartehäuschen niederlassen, aber laufen wäre einfach zu weit gewesen. Auf alle Fälle war das ein schöner Landgang, Wartezeit hin oder her.

Falmouth, England

(09:00 – 19:00 mit Ausflug FAL01 „St. Michael’s Mount und St. Ives“)

Am 4. Tag der Kreuzfahrt erreichten wir Falmouth in Cornwall, eine Stadt mit ca. 21.000 Einwohnern, die zusammen mit der Meeresbucht Carrick Roads den drittgrößten Naturhafen der Welt hat.

Hier hatten wir einen Ausflug zum St. Michael’s Mount, einer Festung auf einer kleinen Insel vor der Küste so ähnlich wie Mt. Saint Michel in Frankreich gebucht. Leider machten wir auf der Fahrt dorthin nur auf einem Busparkplatz Halt, von wo aus der Blick auf die Festung nicht so überwältigend war, aber unterwegs hab ich dann noch zwei ganz gute Bilder geschossen, zwar mit Stromleitungen im Vordergrund aber doch ganz passabel.

Nächster Halt war dann St. Ives, einem Ferienort in Cornwall mit ca. 12.000 Einwohnern, in dem sich auch viele Künstler niedergelassen haben. Hier hatten wir 2 Stunden Freizeit weil es ja auch schon fast Mittag war und man sich was zu essen suchen mußte. Ich war aber autark und hatte mir was mitgenommen und mein Mann hat wie so oft auf Ausflügen Hungerstreik gemacht.

Nachdem also der Reiseleiter uns mit vielen Ermahnungen pünktlich zurück zu sein abgesetzt hatte, sind wir runter in den Ort gelaufen. Und wie das runterging! Total steil, es gab natürlich noch die Möglichkeit mit einem kleinen Bus zu fahren, aber wir sind natürlich zu Fuß gegangen, schließlich muß man sich ja bewegen.

Unten im Ort haben wir verzweifelt versucht, eine Postkarte für Euro oder für Dollar zu kaufen, aber alle wollten partout nur englische Pfund haben, gemein! Na, dann eben nicht. Gott sei Dank waren wenigstens die öffentlichen Toiletten umsonst, wenn nicht, hätten wir ein echtes Problem gehabt. Wir haben noch versucht Geld einzuwechseln, aber selbst die Bank wollte das nicht machen oder nur gegen Vorlage vom Reisepaß und wer weiß was noch alles und das ging ja nun gar nicht, weil die Pässe doch auf dem Schiff waren. Merke: für England unbedingt Geld eintauschen!

Das Wetter war toll sonnig, aber es wehte ein ziemlich eiskalter Wind und ich war froh, daß ich meine Regenjacke anhatte. Die Engländer fanden das aber irgendwie heiß, sie hatten sich in Badekleidung an den „Strand“ gelegt und sogar noch mit Sonnencreme eingeschmiert, das fand ich nun doch etwas übertrieben!

Als die Zeit langsam zu Ende ging, haben wir uns an den „Almaufstieg“ gemacht. Schnauf, schnauf kann ich da nur sagen. Aber wir sind ja trainiert und mein Mann hat es auch erstaunlich schnell geschafft. Oben angekommen habe ich mich erst mal auf eine Mauer gesetzt und mein Mitgebrachtes verzehrt, die Kraxelei hatte hungrig gemacht.

Zurück auf dem Schiff am späten Nachmittag hat mein Mann sich dann noch für sein entgangenes Mittagessen mit Pizza entschädigt, obwohl die ja nicht so prall war, ziemlich mager belegt, drei Scheiben Salami in sieben Reihen. Reichlich Parmesan oben drauf machte das Ganze aber doch irgendwie sättigend.

Cobh, Irland

(08:00 – 19:00 mit Ausflug COB06 „Kinsale“)

Cobh (gesprochen: Coov) liegt auf einer Insel an einem der weltweit größten Naturhäfen, dem Cork Harbour und ist mit Fähren und einer Brücke mit dem Festland verbunden.

Für unseren Ausflug war das Treffen schon um 8:30, also mußten wir mal wieder früh aufstehen. Aber schließlich will man ja auch was sehen, Tourist sein ist manchmal kein leichtes Los.

Wir hatten erst eine schöne Landschaftsfahrt durch das grüne Irland, bis wir zum Fort Kinsale gekommen sind. Da hatten wir 45 Min. Zeit zum besichtigen, wir sind natürlich nicht hinter der Horde her getrabt sondern haben die Besichtigung alleine gemacht, was der Reiseführer so erzählt kann man sich sowieso nie merken, ich lese das lieber zu Hause nochmal nach. Und auf die Art und Weise konnte ich noch sehr schöne Bilder machen, ohne daß mir ständig irgendwelche Touristen ins Bild gelaufen sind.

Anschließend ging’s dann weiter zum Ort Kinsale, er liegt 25 km südlich von Cork City und hat ca. 4.100 Einwohner. Im 17. Und 18. Jahrhundert war hier ein wichtiger Flottenstützpunkt, heute ist in Kinsale aber nur noch ein bekannter Jachthafen und die Einnahmen kommen hauptsächlich vom Tourismus. Wir hatten hier 2 Stunden Freizeit, wobei meiner Meinung nach 1 Stunde auch gelangt hätte, da der Ort zwar sehr malerisch, aber nicht besonders groß ist und man schnell alles gesehen hat.

Natürlich wie so oft auf Ausflügen stellte sich bei uns auch nach einiger Zeit wieder die Frage, wo gehen wir aufs Klo? Leider war die öffentliche Bedürfnisanstalt wegen Renovierung geschlossen, aber wir haben nach einigem Suchen doch noch eine andere Gelegenheit gefunden. So ein automatisches Dings, in das man 1 Euro reinwerfen mußte und das sich dann von selbst schließt und später reinigt. Aber nachdem wir da eine Ewigkeit gewartet hatten und keiner rauskam, hat uns dann eine Einheimische erzählt, daß die örtlichen Restaurants auch oft Touristen aufs Klo lassen, weil sie deren Nöte wegen der geschlossenen öffentlichen Toilette verstehen können.

Wir uns also auf die Suche gemacht und nach kurzer Zeit wurden wir fündig, wir also ins Restaurant rein marschiert und einfach frech auf die Toilette. Hat keiner gemeckert, erst als ich wieder rauskam, wurden unsere Nachfolger darüber informiert, daß das so nicht geht und jetzt einfach zu viel wird. Hui, noch mal Schwein gehabt!

Ach ja, wir haben auch noch zwei schöne Postkarten gekauft (hier war ja Euroland), aber Sweatshirts hatten sie leider keine. Und sehr schöne Bilder habe ich auch gemacht, die Häuser waren meist quietsch bunt angestrichen, sehr fotogen.

Dann ging’s zurück zum Bus und zurück zum Schiff, wir hatten aber auch schon ziemlichen Hunger, jetzt war Mittagessen dran!

Nachmittags sind wir nochmal losgegangen, das Schiff lag ja sozusagen mitten in Cobh, das sich so am Berg langzog. Zuerst haben wir ein Internetcafe gefunden und nachdem alles gecheckt war, sind wir weiter die Straße raufmarschiert, von da hatte man eine super Aussicht auf das Schiff. Insgesamt ein sehr schöner Tag, das Wetter war auch gut, sodaß sogar einige Leute in Badezeug an Deck in der Sonne lagen als wir wieder zurückkamen.

Dublin, Irland

(08:00 – 20:00)

Dublin an der Mündung des Flusses Liffey in die Dublin Bay ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Irlands mit ca. 500.000 Einwohnern. Im Laufe der Zeit hat sich Dublin zu einem Zentrum der pharmazeutischen Industrie und des IT-Sektors entwickelt und war 2011 auf Platz 2 der attraktivsten Städte für Firmen-Hauptquartiere in Europa nach Antwerpen.

Da der Weg in die Stadt etwas weit war, hatte AIDA in Dublin Shuttlebusse eingesetzt, die für den ganzen Tag €9 pro Person kosteten. Keine schlechte Idee fanden wir, haben uns zwei Tickets gekauft und sind an Land, in der Hoffnung, gleich fahren zu können. Ha, leider zu früh gefreut, da stand eine Schlange, die mindestens 150 Meter lang war und da wir absolut keine Lust hatten ewig zu warten, haben wir unsere Tickets zurückgegeben und sind zu Fuß losmarschiert (das Geld haben wir tatsächlich wiedergekriegt!).

Wie gesagt, der Weg war etwas weit, aber wir sind ja sturmerprobt was das Laufen betrifft und Gott sei Dank immer noch gut zu Fuß. Auf dem Weg in die Stadt sind wir an einem Markt vorbeigekommen und dann weiter am Fluß entlang Richtung Innenstadt. Es war grade das Maritime Festival und daher war sehr viel los am Ufer. Jede Menge Buden mit Essen und anderen Dingen und da meine Sonnenbrille mal wieder den Geist aufgegeben hatte, habe ich mir gleich eine neue gekauft.

Nach ca. 60 Minuten Fußmarsch sind wir in der Innenstadt in der Fußgängerzone angekommen und haben doch tatsächlich einen Souvenirladen gefunden, in dem sie wunderschöne Sweatshirts sogar ohne Kapuze hatten. Natürlich haben wir gleich drei Stück gekauft und noch zwei Postkarten. Sehr schöne Bilder habe ich natürlich auch gemacht, die Doppeldeckerbusse sind aber auch zu fotogen!

Nach drei Stunden waren wir wieder zurück an Bord und natürlich entsprechend k.o., zumal es auf dem Rückweg sehr warm wurde, aber das Mittagessen schmeckte dann umso besser.

Liverpool, England

(08:00 – 18:00)

Liverpool an der Mündung des Flusses Mersey hat ca. 440.000 Einwohner und hat den zweitgrößten Exporthafen Großbritanniens. Die historische Innenstadt wurde 2004 zum Weltkulturerbe erklärt, doch am meisten bekannt ist die Stadt wohl durch die Beatles, die sich hier 1960 erstmals zusammengefunden haben und für die es sogar ein eigenes Museum gibt.

Als wir morgens in Liverpool an Land gegangen sind, regnete es wie aus Eimern, aber davon haben wir uns nicht abhalten lassen, schließlich nehme ich immer meinen Schirm mit. Wir hatten natürlich keinen Ausflug gebucht, da wir ja shoppen wollten, ist doch klar! Zwar war Sonntag, aber ich hatte mich vorher erkundigt, ob die Geschäfte auch geöffnet haben.

Wir waren nur etwas früh dran, vor 11:00 tat sich da nix, also haben wir erst mal in der Fußgängerzone einen Orientierungsmarsch gemacht um zu sehen, wo die Geschäfte sind. Dann ging’s noch etwas weiter den Berg rauf an einer Kirchenruine vorbei, einige architektonisch sehenswerte alte Häuser haben wir auch noch gefunden und vorher hatten wir natürlich auch noch einige Bauten der historischen Innenstadt von außen besichtigt (Rathaus, Pier Head, „The Three Graces“: Royal Liver Building, Cunard Building und Port of Liverpool Building).

Auf dem Rückweg sind wir wieder durch die Fußgängerzone gelaufen und mittlerweile war es auch 11:00 Uhr und die Geschäfte sind so langsam aufgewacht. Bei einem Reformhaus haben wir jede Menge Vitamine usw. gekauft (die sind in England wesentlich billiger als bei uns und meist ohne Zusatzstoffe) und sind dann mit unseren Schätzen zurück zum Schiff, war ja auch bald Mittagessenszeit.

Nachmittags sind wir nochmal los (es regnete immer noch) und haben dann Waterstones, einen riesigen Buchladen, heimgesucht. Mein Mann hat noch diverse Bücher gefunden und anschließend sind wir zum Schiff zurückgeschwommen, da es immer noch regnete wie verrückt.

Das Wetter war zwar nicht so berühmt, aber insgesamt gesehen war Liverpool doch ein erfolgreicher Landgang und schöne Bilder habe ich auch noch gemacht.

Greenock, Schottland

(08:0 – 20:00 mit Ausflug GRN05 „Loch Lomond“)

Greenock liegt ca. 40 km westlich von Glasgow in der Nähe der Mündung des Flusses Clyde und hat knapp 46.000 Einwohner. James Watt, der Erfinder der Dampfmaschine, wurde in Greenock geboren und IBM gründete hier 1951 seine erste Niederlassung,

Weil unser Ausflug hier erst nachmittags losging, sind wir gleich nach dem Frühstück schnell noch an Land um zumindest mal schnell zu sehen, was der Ort so zu bieten hat. Tatsächlich haben wir eine kleine Shopping Mall entdeckt, die eigentlich gar nicht so klein war im Verhältnis zum Ort und die Angebote waren auch nicht übel. Wenn’s um Shopping geht sind wir manchmal kaum zurückzuhalten.

Um Punkt 12:30 mußten wir aber wieder beim Mittagessen sein, weil um 13:30 das Treffen für den Loch Lomond Ausflug war. Wir sind zuerst mit dem Bus auf eine Fähre, das war ziemlich schwierig weil Niedrigwasser war und beim Runterfahren hat er ganz schön aufgesetzt, aber Gott sei Dank ist alles heil geblieben. Während der Überfahrt durften wir aus dem Bus aussteigen, das war irgendwie wesentlich angenehmer als wie eine Sardine in der Büchse übers Wasser zu fahren.

Es ging dann so an diversen Lochs entlang (Loch = See) und anschließend in die Berge. Oben auf dem Gipfel haben wir am „Rest and be thankful“ Punkt angehalten und sind dann weiter bis wir zum Dorf Luss am Westufer des Loch Lomond gefahren. Luss, in der Grafschaft Dunbarton, liegt in einem Naturschutzgebiet und ist als Standort für die Außenaufnahmen der britischen Fernsehserie „Take The High Road“ berühmt geworden, allerdings bei Deutschen wohl eher nicht so bekannt.

Hier hatten wir eine Stunde Freizeit und ich habe noch diverse Bilder von den malerischen Granitsteinhäusern gemacht, blitzsaubermit vielen bunten Blumenkästen geschmückt. Es gab natürlich auch einen Andenkenladen, aber der Besitzer wollte nur Pfund nehmen bzw. wenn er Dollars akzeptiert hätte, wäre das zu einem horrenden Preis gewesen und das wollten wir ihm nun doch nicht in den Rachen schmeißen. Ich habe ja gleich gesagt, wir sollten etwas englisches Geld umtauschen, aber mein Göttergatte wollte ja nicht. Dabei waren die Postkarten so schön! Aber dann kam mir das Schicksal noch zu Hilfe, ich hatte irgendwo 10 Pence gefunden und zusammen mit einem Dollar konnte ich dafür doch noch eine Postkarte kriegen, ha!

Auf dem Rückweg zum Schiff standen wir eine Weile in Greenock an einem Kreisverkehr im Feierabendverkehrsstau, aber wir haben es doch noch bis 19:00 relativ pünktlich zum Abendessen geschafft, Ausflüge machen hungrig!

Oban, Schottland

(08:00 – 20:00)

Oban mit ca. 8.200 Einwohnern an der Westküste Schottlands liegt an einer geschützten Bucht mit der vorgelagerten Insel Kerrera, vor der auch die AIDAaura geankert hatte. Die Stadt ist der Hauptfährhafen für die Inneren und Äußeren Hebriden und beliebtes Ziel bei Touristen und Tiefseeanglern.

In Oban hatten wir unseren ursprünglich geplanten Ausflug storniert (noch ein Loch mußte nicht sein!) und so sind wir nach dem Frühstück mit dem Tenderboot ohne Hektik an Land gefahren. Wir haben uns ein bißchen umgesehen und auch eine Mini Shopping Mall entdeckt. Natürlich mußte ich auch mal wieder für kleine Mädels, bloß leider wollten sie diesmal Geld haben (1 Pfund!), das hatte ich natürlich nicht, aus vorher erwähnten Gründen und so hab ich dann zur Nothilfe gegriffen und bin unter dem Drehkreuz durch gekrabbelt als keiner guckte. Ist zwar nicht die feine englische Art, aber was soll man machen?

Ein Stück weiter runter haben wir einen Whiskyspezialitätenladen entdeckt und ein paar Geschenke für meine Eltern gekauft, die ja bald Geburtstag hatten. Oban hat übrigens seit 1794 eine Whiskybrennerei, die auch heute noch produziert.

Schwer bepackt mit den Sachen in meiner Umhängetasche sind wir anschließend auf einen Aussichtspunkt gekraxelt. Dort oben steht nämlich der McCaig’s Tower, eine nicht fertiggestellte Nachbildung des Kolosseums in Rom, das der Bankier McCaig 1897 bauen ließ, um die einheimischen Arbeiter während der arbeitsarmen Wintermonate zu beschäftigen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen. Fertig geworden ist er aber nie, da die gesamte Familie in den darauffolgenden Jahren starb oder verarmte. Heute ist im Inneren des Monuments eine Parkanlage und man kann die Aussichtsplattform besteigen. Das haben wir natürlich auch gemacht und der Blick über die gesamte Bucht war es wert, ich habe sehr schöne Panoramaaufnahmen gemacht.

Nach dem „Almabstieg“ sind wir mit dem Tenderboot wieder zurück aufs Schiff, schließlich gab’s bald Mittagessen und von dem vielen Bergsteigen waren wir natürlich auch hungrig. Den Nachmittag haben wir an Bord verbracht, ein bißchen Erholung muß schließlich auch sein!

Zweiter Seetag

Vormittags bin ich ins Fitneßcenter trainieren gegangen, da man ja bei dem vielen Essen auch mal was für den Body tun muß. Habe ich übrigens vorher schon öfter gemacht, aber das muß ja nicht immer erwähnt werden. Mein lieber Gatte war auch mit, er hat aber mehr seine Augen trainiert und sich bequem auf eine Bank am Fenster gesetzt und gelesen.

Nachmittags habe ich mir auch ein Buch aus der Bibliothek geholt und so haben wir die Zeit bis zum Kaffe um 15:30 ganz gut rumgekriegt. Kuchen habe ich natürlich keinen gegessen, da gehe ich immer heroisch dran vorbei, aber die zu meiner Freude ungesüßte Schlagsahne hatte es mir doch angetan. Und in der allergrößten Not schmeckt die Sahne auch ohne Kuchen, oder?

Anschließend folgte noch eine längerer Schwatz mit dem Bordfotografen, bei dem wir recht gute Kunden waren (natürlich muß man von jedem Landgang ein Bild haben!) und dann war es auch schon wieder Zeit, sich zum Abendessen fertigzumachen.

Lerwick, Shetland Inseln

(08:00 – 1800)

Lerwick mit ca. 6.600 Einwohnern ist die größte Stadt der Shetland Inseln. Da Lerwick in der Nähe der Ölförderanlagen in der Nordsee liegt und auch die Fischgründe des Atlantiks nicht weit entfernt sind, wird der Hafen oft durch Schiffe der Ölindustrie, der Fischereiflotten und auch von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Die AIDAaura hatte hier keinen Liegeplatz an der Kaimauer bekommen, sondern wir mußten wieder ausgebootet werden. Da wir hier ebenfalls keinen Ausflug gebucht hatten, konnten wir in Ruhe an Land fahren und uns umsehen.

Die Tourismusbehörde hatte netterweise Stadtkarten verteilt und da ich dringend mal wieder ans Internet wollte, sind wir den Berg rauf Richtung Bibliothek gegangen, da dort eine Möglichkeit eingezeichnet war. Es war dann aber doch nicht in der Bibliothek direkt, aber nebendran war ein „Learning Center“ und dort konnte man das Internet umsonst benutzen, nachdem man seine persönlichen Daten (Name, Adresse) eingetragen hatte, sehr praktisch.

Anschließend sind wir noch unten im Ort rumgelaufen und da wir natürlich immer noch auf der Suche nach Sweatshirts waren, sind wir in einen kleinen Laden, der sich aber als ein riesiges unterirdisches Kaufhaus entpuppte, das erst an der gegenüberliegenden Straße endete. Beinahe hätten wir uns noch da drin verlaufen! Bloß Sweatshirts hatten sie keine, aber sonst gab’s da wirklich alles. Die haben wir später aber noch in einem anderen Shop gekriegt, rochen zwar stark nach Mottenkugeln, aber wozu hat man schließlich eine Waschmaschine.

Bepackt mit unseren Schätzen ging’s mit dem Tenderboot zurück aufs Schiff. Nachmittags bin ich nochmal trainieren gegangen, dann konnte ich mir später wenigstens noch die leckere Schlagsahne zum Tee gönnen ohne allzu schlechtes Gewissen. Aber was soll’s, ich nehme sowieso immer zu auf Kreuzfahrt.

Invergordon, Schottland

(07:00 – 16:00 mit Ausflug INV01 „Loch Ness“)

Invergordon mit ca. 4.000 Einwohnern liegt 20 km nördlich von Inverness am Cromarty Firth, einem Meeresarm des Moray Firth. Hier hat sich viel Schwerindustrie zur Herstellung von Ölbohrplattformen entwickelt und die obligatorische Whiskybrennerei gibt es selbstverständlich auch.

In Invergordon hatten wir natürlich einen Ausflug zum Loch Ness gebucht, wir sind zwar schon mal 1982 dagewesen, aber das war ja ’ne Weile her. Viele andere hatten auch die gleiche Idee und so sind wir mit diversen Bussen in einem langen Troß auf den Ausflug gefahren. Praktischerweise hatte aber ein Bus eine Panne, sodaß nicht alle auf einmal ankamen und so konnte ich beim Loch Ness am Urquhart Castle noch gute Aufnahmen ohne viele Touristen im Bild machen.

Wir sind auf alles raufgekrabbelt, was da war, die hatten die Burgruine ganz schön renoviert seit 1982! Das Wetter war zwar ziemlich grausig, aber wenigstens hat es nicht geregnet und irgendwie war das auch die Kulisse, die man von dort erwartet. Nessie hat sich mal wieder nicht gezeigt, aber bei so vielen Touristen würde ich auch in meiner Unterwasserhöhle bleiben, vielen Dank! Die Zeit bis zur Weiterfahrt haben wir dann im Touristikcenter verbracht, Sweatshirts hatten sie zwar keine, aber immerhin doch ganz schöne Postkarten. Und inzwischen hatten wir an Bord auch englische Pfund eingetauscht, das Problem war also auch aus der Welt.

Im Anschluß ging’s weiter nach Inverness und da mir so richtig eiskalt war, sind wir nach einem kurzen Rundgang zu McDonalds marschiert und ich habe zwei große Kaffee zum Durchwärmen getrunken.

Da der Ausflug vormittags war (wir mußten 6:00 aufstehen!), waren wir zum Mittagessen um 13:20 zurück auf dem Schiff, sehr praktisch, der Hunger war nämlich auch schon entsprechend. Wir sind dann gleich ins Marktrestaurant gestürmt, das war auch gut so, denn kurze Zeit später war es brechend voll und man hat kaum noch einen Platz gekriegt. Aber das Essen ging bis 15:00 und so haben wir alles gekriegt, was wir wollten.

Dritter Seetag

Am letzten Seetag vor der Rückkehr nach Hamburg war natürlich Kofferpacken angesagt. Aber zunächst haben wir in Ruhe gefrühstückt, ich bin nochmal trainieren gegangen (der Gang auf die Waage zu Hause lauerte ja schließlich!) und nach dem Mittagessen sollte es dann eigentlich losgehen unsere sieben Sachen zusammen zu sammeln. Aber wir haben uns doch spontan anders entschlossen und das Ganze auf abends vor dem Schlafengehen verschoben.

Nachmittags gab’s nochmal Tee und einige Gespräche mit Leuten am Nachbartisch und nachdem wir das Abendessen mit Bier und Wein hinter uns hatten, haben wir leicht blau die Koffer gepackt. Da wir irgendwie mehr Krempel als vorher hatten (wie das wohl möglich war???), habe ich meine alten Turnschuhe, die ich schon seit ewigen Zeiten wegschmeißen wollte, endlich dagelassen und das kaputte Handgepäck natürlich auch, so waren wir schon etwas Ballast los.

Die Koffer haben wir vor die Tür gestellt, die werden von den AIDA Leuten an Land gebracht, man braucht schließlich nicht alles zu schleppen!

Rückreise von Hamburg nach Bremen

Am nächsten Morgen in Hamburg angekommen sind wir mit unserem Handgepäck um 8:30 zum Frühstück gegangen, da wir sowieso um 9:00 aus der Kabine mußten. Um 9:30 sind wir von Bord, haben unser großes Gepäck aus der Einschiffungshalle mitgenommen und da wir keine gesteigerte Lust hatten, mit dem Shuttlebus zum Bahnhof zu fahren, haben wir uns ein Taxi geschnappt, die standen reichlich vor dem Gebäude rum.

Bei McDonalds am Hauptbahnhof habe ich noch Kaffee getrunken, da wir natürlich wie immer zu früh da waren. Aber besser zu früh als zu spät. Mein Mann hat aber schlauerweise schon mal nach unserem Zug geguckt und der stand tatsächlich schon da (20 Min. Aufenthalt), also sind wir eingestiegen und haben auf die Abfahrt gewartet.

In Bremen angekommen habe ich mir am Bahnhof einen Salat fürs Abendessen gekauft (es war schließlich Sonntag) und als wir zu Hause waren, sind wir dann zu McDonalds, das übliche Nachurlaubsmahl verzehren.

Nun war aber Schluß mit lustig, am nächsten Tag war einkaufen angesagt, schließlich mußten wir uns wieder auf Gesundkost umstellen. Auf die Dauer geht das gute Leben doch ganz schön aufs Gewicht, besonders wenn man älter wird.

AIDAaura Beurteilung

Schiff

Unsere Innenkabine im Vorschiff auf Deck 6 war ca. 14,5 qm groß, eine Vierbettkabine zur Zweierbenutzung. Wir hatten das 1. mal zum Vario Tarif gebucht und für uns war die Zuteilung ein Glück, da wir gerne getrennt schlafen und man außerdem mehr Schubladen am Bett und mehr Schrankplatz hat als in einer Zweierkabine.

AIDAaura Innenkabine

AIDAaura Innenkabine

Die Koffer paßten problemlos unter die Betten und Stauraum im Bad war auch genügend vorhanden.

Mit den Liegen an Deck hatten wir keine Probleme, da es immer ziemlich kalt war und Sonnenbaden somit kein Thema. Manche Leute lagen zwar in Decken eingemummelt draußen, aber das ist nicht so unser Ding.

AIDAaura Pooldeck

AIDAaura Pooldeck

Essen

AIDAaura Essen

AIDAaura Essen

Wir haben fast immer im Restaurant Calypso gegessen, da uns das Marktrestaurant zu klein und eng ist und man für unser Empfinden im Calypso mehr Auswahl hat. Einen Platz haben wir eigentlich immer problemlos gefunden, wir sind meist in den hinteren Bereich beim „kleinen“ Calypso in der Nähe der Pizzastation, dort ist etwas mehr Luft auch wenn hier mehr Durchgangsverkehr herrscht.

Das Essen war schmackhaft wie immer, ich hätte mir nur gewünscht, daß es bei den Salaten mehr Zutaten gegeben hätte, die nicht schon von vornherein angemacht waren, aber das ist mein persönliches Problem, da ich Balsamico Essig nicht besonders vertrage.

Service

Die Kabine wurde im Laufe des Vormittags gereinigt, alles war immer sauber und ordentlich. Auch als die Toilette mal streikte, war das in kurzer Zeit behoben ohne daß wir Probleme bekamen.

Im Büffetrestaurant wurde das benutzte Geschirr zügig abgeräumt und die Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam.

An den Bars wurde man ebenfalls prompt und freundlich bedient, da gab es keine Beanstandungen.

Überhaupt war das gesamte Personal sehr nett und zuvorkommend, aber ich denke auch mal, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Ich begegne ihnen mit Freundlichkeit und bin höflich, sie haben es auch nicht leicht, da kann man auch eventuelle Beanstandungen in nettem Ton vorbringen, das macht es für alle einfacher.

Unterhaltung

Die Shows im Theater haben wir uns nicht angeguckt, wir haben lieber in der AIDA Bar die Abende ausklingen lassen und noch etwas Musik gehört. Lang waren unsere Abende sowieso nie, da wir lieber früh aufstehen um uns an Land umzusehen.

Und die Seetage haben wir meist mit Lesen oder einem Gespräch mit neuen Bekannten verbracht, da war ein Unterhaltungsprogramm für uns nicht notwendig.

Route

Die Häfen auf der Route waren absolut sehenswert und man hatte genug Zeit für Erkundungen. Wir hätten uns lediglich noch einen Hafen in Guernsey oder Jersey gewünscht, aber diese Inseln werden leider selten angefahren.

Altersdurchschnitt

Das dominierende Alter war so 65+, nach oben hin offen. Kommentar von meinem Mann „Alle unter 60 mußten im Kidsclub essen“. Das scheint wohl bei Routen ohne notwendige Fluganreise symptomatisch zu sein, aber gestört hat es uns überhaupt nicht, wir sind ja nun auch keine Teenager mehr.

Ausflüge

Bei den Ausflügen war in jedem Bus immer ein Scout von AIDA dabei, an den man sich bei Problemen wenden konnte und der auf die korrekte Ausführung geachtet hat. Die Busse wurden nicht zu vollgestopft und man hatte angenehm Platz.

Gesamt

Es war eine wunderschöne Reise mit wirklich sehenswerten Zielen. Das Wetter war zwar nicht immer besonders schön, aber trotzdem haben wir die Kreuzfahrt genossen und werden sie bestimmt irgendwann nochmal wieder machen.

 
 
 
England Kreuzfahrten mit AIDA
 
 



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