AIDAcara Reisebericht – Nordeuropa mit Nord-Ostsee-Kanal

AIDA Reisebericht: Nun war es endlich soweit, unsere lang ersehnte Nordland-Kreuzfahrt mit der AIDAcara durfte beginnen. Die Anreise war wie man sich denken kann bei gerade mal einer Stunde Anfahrt mit dem Auto absolut stressfrei, auf der Strecke von Flensburg nach Kiel hat man seltenst Stau und somit kann man ganz entspannt durchfahren. Da wir uns in Kiel bereits auskennen und schon öfter am Ostseekai waren, wussten wir natürlich auch genau wohin. Für Passagiere die das erste Mal ab Kiel mit AIDA oder einem anderen Kreuzfahrtschiff fahren sind die Liegepositionen der einzelnen Schiffe aber auch ausgeschildert, so dass man es nicht verfehlen kann.

Am Ostseekai angekommen nahm man direkt unseren Koffer entgegen und wir stellten uns in die Schlange zum einchecken. Mit Wartezeit kann man hier eigentlich immer rechnen, bei uns dauerte es ca. eine halbe Stunde bis wir endlich am Schalter waren, kann einem schon sehr lang vorkommen mit einem 4-jährigen Kind, der jetzt lieber was anderes machen würde als still zu stehen.



Reisebericht: AIDAcara Nordland-Kreuzfahrt mit Nord-Ostsee-Kanal

Reisebericht: AIDAcara Nordland-Kreuzfahrt mit Nord-Ostsee-Kanal



Endlich auf dem Schiff war unsere Kabine, eine Meerblick-Kabine auf Deck 6 schnell gefunden. Die Kabine ist sehr geräumig und bietet für eine Erwachsene Person und ein Kind mehr als genügend Platz. Auch zwei Erwachsene und ein Kind würden hier super unterkommen, denn unter dem Fenster befindet sich noch ein Schlafsofa. Schade dass es mit der nachträglich angefragten Balkonkabine nicht mehr geklappt hat, aber die Warteliste war wohl mehr als voll, ebenso die Kabinen an sich.

Noch einen Tag vor unserer Reise hieß es dass unsere Reise auf Grund des Lotsenstreiks in Norwegen umgeroutet wird, an Bord erfuhren wir nun aber, dass die Streikerei ein Ende hat und wir doch die geplante Route fahren können. So werden wir uns dann wohl in Kürze auf den Weg nach Bergen, Oslo, Göteborg, Kopenhagen und wieder zurück nach Kiel machen.

Kurz vorm Auslaufen wurde zur Seenotrettungsübung gerufen, Leon kennt das Prozedere bereits von anderen Schiffen, daher war er dieses mal eher etwas desinteressiert und hätte lieber etwas anderes gemacht als bei der Musterstation rumzustehen und zuzuhören. Zum Glück haben die Rettungswesten hinten eine Schlaufe zum festhalten, so dass er wenigstens nicht abhauen konnte. Die Schlaufen befinden sich übrigens nicht nur an den Rettungswesten für Kinder, die bei Anreise noch nicht auf der Kabine lag, sondern an jeder Rettungsweste, damit man im Notfall eine Kette bilden und sich am Vordermann daran festhalten kann. Die Rettungsweste haben wir an der Rezeption bekommen. Leon wurde aber auch erst sehr spät eingebucht, kurz vor der Abreise, daher war das dieses Mal anders.

Seenotrettungsübung mit Kind auf AIDAcara

Seenotrettungsübung mit Kind auf AIDAcara

Apropos Rettungsweste, die fand Leon natürlich wie immer sehr toll, am liebsten hätte er sie gar nicht mehr ausgezogen. Auch schon vor der Sicherheitsübung zog er sie in der Kabine an und während ich mir auf dem Notfallplan an der Kabinentür anschaute wo wir denn hinmüssen wenn es soweit ist, posierte Leon mit seiner Rettungsweste vor dem Spiegel und hatte sichtlich Spaß.

Danach ging es dann auch schon bald los und wir legten in Kiel ab, dementsprechend begann dann auch bald die Auslaufshow, die im Übrigen echt klasse ist. Das Show-Team auf der AIDAcara, sowie auf allen anderen AIDA Schiffen die ich bisher bereist habe, sind wirklich top und es macht eine Menge Spaß sich die Shows anzusehen. Leon empfand die Tanzeinlagen der Tänzer und Tänzerinnen irgendwie als Einladung mitzumachen und wäre am liebsten auf die Bühne gerannt, zum Glück war das Personal vom Schiff schneller als er und er wurde kurz vorm Ziel dann doch aufgehalten.

Das absolute Highlight am ersten Tag war wohl die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal, sowas erlebt man wirklich nicht alle Tage. Allein das Schleusen in Holtenau und Brunsbüttel war mehr als aufregend, aber auch die Tour an sich. Überall am Ufer standen Menschen die uns zuwinkten, der Höhepunkt hier wahrscheinlich die Schiffsbegrüßungsanlage in Rendsburg wo unsere zwei Daheimgebliebenen auf uns warteten und ebenfalls winkten.

Zu den Mahlzeiten und zum Essen kann ich nun am ersten Tag folgendes sagen, entweder gibt es die perfekte Zeit zum Essen gehen nicht oder wir müssen sie noch finden. Geht man etwas später zum Essen wird es verdammt schwer einen Platz zu finden, beim Abendessen wichen wir auf die Lambada-Bar aus. Geht man zeitig zum Essen gibt es großes Gerangel ums Büffet, geht man zu zeitig muss man sogar vor dem geschlossenen Restaurant Schlange stehen. Wir sind heute etwas später gegangen und hatten demnach echt Schwierigkeiten überhaupt noch einen Platz zum sitzen zu finden. Mal sehen wie das in den nächsten Tagen wird und ob wir da noch die perfekte Lösung für uns finden.

Das Fazit von unserem ersten Tag fällt dennoch sehr positiv aus, Leon der den kompletten Tag schon völlig übermüdet war hatte sicherlich mehr Spaß als ich, denn ich war meiste Zeit damit beschäftigt ihm hinterher zu rennen und ihn in seinem Tatendrang zu bändigen. Dank der Räumlichkeiten im KidsClub auf der AIDAcara mit Rutsche, Piratenschiff und Co hatte er aber noch die Möglichkeit sich ordentlich auszutoben, so dass wir am späten Abend dann beide völlig kaputt aber zufrieden ins Bett fielen.

Noch ein paar Videos:

 

 

AIDAcara Nordland-Kreuzfahrt: Seetag nach Norwegen

Unser zweiter Tag unserer Kinderkreuzfahrt mit der AIDAcara durchs Nordland war ein reiner Seetag zwischen den Destinationen Kiel und Bergen. Die Fahrt durch den Skagerrak war bei den herrschenden Windverhältnissen von bis zu 8Bft und einer Wellenhöhe von bis zu 5 Metern etwas schaukliger wie ich es sonst gewohnt bin, aber so merkt man wenigstens dass man auf See ist.

Leon machte der Seegang auch nicht viel aus, zwar beschwerte er sich anfangs dass das Wasser mal damit aufhören soll, weil er des öfteren hinfiel, gegen Abend dann aber fand er es sehr belustigend und konnte von den Schlägen und Stößen gar nicht mehr genug bekommen, alberte rum und ließ sich auch hin und wieder extra irgendwo hinfallen um es dann auf den Seegang zu schieben.

AIDAcara auf dem Seetag nach Norwegen

AIDAcara auf dem Seetag nach Norwegen

Ich persönlich finde reine Seetage ja toll, einfach mal nichts tun, Füße hochlegen und beim Blick aufs Wasser schön entspannen. Diese Rechnung hatte ich allerdings ohne Leon gemacht, rumsitzen und nichts tun ist nicht so seins. Also war umdenken angesagt und die große Frage stand im Raum, wie werde ich heute mit meinem nicht ganz 4jährigen Sohn den Tag verbringen?

Zunächst einmal gönnten wir uns natürlich ein ausgiebiges Frühstück, zu späterer Stunde, als das Calypso Restaurant schon etwas leerer war. Dieses Restaurant gefällt mir sehr gut, da man von hier aus bei der richtigen Platzwahl einen tollen Blick über das Heck des Schiffes auf Meer hat. Wäre es etwas wärmer, könnte man auch hier super auf der Terrasse frühstücken, dafür war es allerdings etwas kühl und windig.

Nachdem Frühstück versuchte ich mein Glück mit Leon im KidsClub, wir malten dort ein wenig und spielten zusammen. Alleine dort bleiben wollte er allerdings nicht, zwar kennt er Kindergarten von Zuhause, hier war es ihm aber irgendwie nicht geheuer, dass der Papa jetzt weggehen will. Nun gut, so drehten wir eben gemeinsam ein paar Runden übers Schiff an der frischen Luft und genossen den wundervollen Ausblick.

Im Laufe des Tages verschwanden auch die Wolken die sich am Morgen noch über uns breit machten und die Sonne kam zum Vorschein. Zum Sonnen auf dem Pooldeck war es aber definitiv zu kühl, denn der Wind und die frischen Temperaturen verließen uns nicht.

Nach dem Mittagessen wollte ich mich gerne ein Stündchen hinlegen, da mich ein fürchterlicher Kopfschmerz plagte. Aber auch diese Rechnung machte ich ohne Leon, denn der fand das gar nicht so witzig, dass Papa sich nun hinlegen möchte. Stattdessen verbrachten wir dann unsere Zeit gemeinsam im Spielraum des KidsClubs, wo Leon Pirat spielte, rutschte und ordentlich Blödsinn machte.

Da meine Kopfschmerzen allerdings nicht besser wurden, eher schlimmer und ich natürlich meine Reiseapotheke Zuhause gelassen hatte, statteten wir dem Bordhospital der AIDAcara einen kurzen Besuch ab. Nun war ich zwar um ein paar Kopfschmerztabletten reicher aber auch um rund 100 Euro ärmer. Das waren somit sehr teure Kopfschmerzen und fürs nächste Mal weiß ich, niemals ohne Reiseapotheke eine Kreuzfahrt machen.

Nach dem Kuchenbüffet, was übrigens Leons Lieblingsmahlzeit an Bord ist, schauten wir uns im Theater noch an was das Ausflugsteam der AIDAcara für den nächsten Tag in Bergen zu bieten hat. Da ich glaube dass eine Mehrstündige Tour mit Leon keinen Sinn machen wird, werden wir dort wohl etwas auf eigene Faust machen.

Nach dem Abendessen gönnten wir uns dann noch die Show im Theater, die mal wieder ausgesprochen gut war und verzogen uns dann relativ bald auf unsere neue Kabine. Während des Tages sind wir nämlich nochmal umgezogen, da auf Deck 7 noch eine Premium-Suite mit privatem Sonnendeck zur Verfügung stand, die uns freundlicherweise zu einem akzeptablen Aufpreis angeboten wurde.

In unserer Suite machten wir es uns dann bei mittlerweile recht heftigen Seegang gemütlich, schauten noch ein wenig Fernseher, bevor uns dann ich glaube so gegen ca. 2 Uhr vor Erschöpfung die Augen zufielen.

 

AIDAcara Nordeuropa-Kreuzfahrt: Norwegen: Bergen, Fløibanen

Heute, am dritten Tag unserer Nordland-Reise mit AIDAcara sind wir in der Früh um 09:00 nach Bergen eingelaufen. Leon hat geschlafen bis halb 11, er war noch fertig von der Nacht in der er nur wenig schlaf gefunden hat, weil der Seegang so lustig war und er sich lieber durch die Kabine geworfen hat als das er geschlafen hat. ;) – Ich habe mir derweil das Einlaufen angesehen und ein paar Fotos geschossen. In Bergen lag direkt neben uns die Costa Luminosa, beziehungsweise war diese schon da als wir angekommen sind. Ein paar Meter weiter war auch noch die MSC Opera zu sehen, es war also allerhand los in Bergen.

AIDAcara beim Einlaufen nach Bergen

AIDAcara beim Einlaufen nach Bergen

Nach dem Leon aufgestanden war, sind wir zum Frühstück gegangen, gab leckeres Ei, Speck, Würstchen und Toast, wie jeden Morgen. Das Essen ist wirklich sehr gut bei AIDA, da kann man sagen was man will. Auch wenn´s oftmals dauert bis man ans Büfett kommt, beziehungsweise letztlich auch eine Sitzgelegenheit bekommt.

Nach dem Frühstück haben wir uns fertig gemacht und sind auf Deck 3 zum Ausgang gelaufen, dort sind wir noch schnell ins Bordhospital der AIDAcara gegangen um ein paar Fotos zu machen.

Draußen angekommen vor dem Schiff, ist Leon direkt aufgefallen das wir ja mit einer AIDA unterwegs sind und ein weiteres Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. So sind wir noch einmal um ein paar Lagerhallen herum gelaufen um Fotos von der Costa Luminosa im Hafenbecken von Bergen zu schiessen bevor es dann weiter ging zu Floyen-Bahn.

Der Fussweg vom Schiff zur Floyenbahn dauert etwa 15 Minuten, wenn man gut läuft und das Kind trägt. ;) Andernfalls kann man da auch locker 25-30 Minuten laufen. Der Weg zieht sich schon ordentlich, die Geschäfte in Bergen sind aber auch sehr interessant und im Hafen ist allerhand los.

An der Floyenbahn angekommen, darf man sich erstmal in der Schlang einreihen, das ging aber relativ schnell, wir haben keine 10 Minuten gewartet. Der Preis für eine Fahrt nach oben und zurück kostet für Erwachsene 80 Kronen, Kinder ab 4 Jahren zahlen 40 Kronen, Leon musste also mit seinen drei Jahren noch nichts bezahlen.

Die Fahrt mit der Bahn ist sehr lustig, das muss man auf jeden Fall mal gemacht haben wenn man in Bergen ist, das fasziniert nicht nur Kinder. Hab von der Fahrt nach unten auch ein kleines Video gemacht. Der Panoramablick über die Stadt ist aber auch nicht zu verachten. Dort oben gibt´s viel Platz zum fotografieren und zum ausruhen. Wer will findet auch Souvenir-Shops und ein Restaurant, beides haben wir nicht besucht.

Panoramablick über Bergen

 

Die Abfahrt mit der Floyenbahn

 

Beim Einsteigen in die Floyenbahn geht´s heiss her, die besten Plätzen werden mit Ellbogen erkämpft, da muss man halt auch mal zurück hauen und dann verstehen die Leute das die Kids auch mal aus dem Fenster schauen wollen. ;) Hat also super funktioniert mit dem Prügeln um die Plätze, Leon war zufrieden. Auf der Hinfahrt musste Leon auf dem Boden sitzen, da war es den Rentnern wichtiger mit ihrer Nase direkt in/an und auf der Scheibe zu kleben… – Die Fahrt dauert auch nicht mal mehr als drei Minuten.

Auf dem Weg zurück zur AIDAcara hat sich Leon noch ein Eis gegönnt und ist dann ganz langsam zurückgetrödelt. Am Schiff angekommen war es auch schon soweit das uns die Costa Luminosa Bergen wieder verlassen hat, das haben wir uns gemeinsam angesehen. Leon war fasziniert von der Größe des Schiffes, kein Wunder, ist die Luminosa auch ein paar Meter länger und höher als die kleine Ur-Aida.

Costa Luminosa auslaufen aus Bergen

 

Natürlich waren wir auch wieder im Kidsclub, vielmehr im Spielschiff und an der Rutsche, da könnte sich Leon sicherlich 24h lang aufhalten, zwischendrin gab´s aber auch noch Essen. Nach dem Essen ging es direkt wieder zum Spielen, bis es dann am Abend auch irgendwann in die Heija ging für den kleinen Mann…

Morgen folgt ein Seetag, danach erreichen wir am 06.Juni gegen 22 Uhr Oslo wo wir eine Übernachtung haben und am 7.Juni am Abend wieder auslaufen.

 

AIDAcara Nordland-Kreuzfahrt: Seetag – Eisessen mit Dodo vom Kidsclub

Zum Start der Reise war wohl eines der AIDA Clubbies kurz auf dem Pooldeck, davon haben wir allerdings nichts mitbekommen, viele andere auch nicht, so war die Freude dann doch recht groß, das Dodo heute mit den Kindern ein Eis gegessen hat. Vor dem Eisessen hat Dodo auch Fotos mit den Kindern gemacht, alle hatten sichtlich Spaß und die Enttäuschung das die Clubbies nicht so präsent waren war verschwunden.

Dodo von den AIDA Clubbies

Dodo von den AIDA Clubbies

Im kleinen Marktrestaurant hat die Crew für die Kinder einen Tisch eingedeckt mit drei Eissorten und verschiedenen Dingen wie Gummibärchen und M&M´s die dem Eis beigemischt wurden. Die Kids hat´s gefreut und ebenso geschmeckt. Das Eisessen war das Ende der Fragestunde mit dem Club-Direktor und dem Entertainment-Offizier.

Das Eis wurde an zwei großen runden Tischen gegessen, neben Dodo waren auch der Entertainment-Chef Tommy Noack und der Club-Direktor Steffen Haller mit dabei und haben sich wirklich rührend um die Kinder gekümmert mit den Damen von der Kids-Crew.

Nach dem Eisessen gab es noch ein Gruppenfoto mit allen Kindern aus dem Kidsclub und natürlich Dodo und den beiden AIDA-Mitarbeitern. Zum Schluss hat das AIDA-Video-Team noch eine Sequenz aufgenommen zur Verabschiedung der Kinder, ich war so frei und hab´s auch mal aufgenommen, weil der Entertainment-Chef einfach ein sehr lustiger Typ ist.

 

 

Leon war nicht in der Gruppe, durfte aber ebenso wie ein anderes Mädchen bei dem Eisessen mit Dodo teilnehmen und hat sich riesig gefreut. Das Bild mit Dodo war im nicht so geheuer, mittlerweile spricht er aber nur noch von dem Clubbie.

Tipp: Mittlerweile gibt es auch ein Kinderbesteck von AIDA für die kleinen Seefahrer.

 

AIDAcara Nordeuropakreuzfahrt Norwegen: Seetag und Oslofjord

Am 4. Tag unserer AIDAcara – Kinderkreuzfahrt, dem zweiten Seetag der Woche hat Leon erstmal relativ lange geschlafen so dass wir erst gegen 10:30 Uhr zum Frühstück gegangen sind. Nach dem Frühstück ging es wie immer zum KidsClub wo Leon das Piratenschiff geentert hat und die Rutsche unsicher machte. Als wir über das Pooldeck schlenderten ist Leon eingefallen das er unbedingt schwimmen wollte, ich fand die Idee nicht so prall, da es doch relativ kalt und windig war. So habe ich ihn überreden können doch in der Badewanne zu „schwimmen“ fand er auch ganz super, bis ich die Whirlpool-Funktion eingeschaltet habe. ;)

AIDAcara im Oslofjord

AIDAcara im Oslofjord

Nach dem Baden sind wir wieder über das Schiff gelaufen, Leon wollte dann etwas Sport machen und „verging“ sich an den Fitnessgeräten, danach wollte er dann eine Massage in Anspruch nehmen, weil wenn man das macht bekommt man keinen dicken Bauch hat er mir erzählt.

Nachdem Leon erste Müdigkeitsanzeichen vermeldet hat, habe ich ihn noch eine Stunde ins Bett legen wollen. Das funktionierte auch super. Ich war kurz an Deck, vielleicht 15 Minuten, als ich wieder kam war Leon nicht im Bett sondern im Bad, das hatte er schön überschwemmt. Ich schätze da stand das Wasser locker 6-7-8 Zentimeter hoch auf dem Boden. Er fand´s lustig, die Housekeeper dann sicher nicht mehr und der Techniker der die Rolle Toilettenpapier aus der Toilette fischen musste wohl auch nicht… (Merke: ein Kind schläft erst wenn es schläft ;) )

Wir sind dann auch direkt wieder in Richtung KidsClub gegangen, da kann er nicht so viel Blödsinn machen und hat dennoch viel Spaß auf der Burg, der Rutsche und dem Schiff. Sehr interessant fand es Leon auch durch das Theater zu rennen, hoch und runter und wieder hoch und wieder runter.

Kurz darauf war auch schon das Eisessen mit dem AIDA Clubbie „Dodo“ – das hat Leon und den anderen Kindern wirklich sehr gefallen, das kann man deutlich öfter machen. ;)

Nach dem Abendessen sind wir noch ein wenig im KidsClub gewesen, einen Drink in der Bar einnehmen und dann ist Leon auch bald auf die Kabine. Dort haben wir uns das Einlaufen der AIDAcara nach Oslo angesehen auf dem Freideck. Der Anblick ist herrlich.

Später hat der Kleine noch mit seinem Puzzle gespielt, gemalt und dann auch irgendwann geschlafen.

 

AIDAcara Nordeuropa-Kreuzfahrt Norwegen: Oslo, Shopping, Stadtrundgang

Der fünfte Tag auf der AIDAcara Kinderkreuzfahrt hat uns ins schöne Norwegen, nach Oslo gebracht. Leon hat heute wieder gut geschlafen und ist erst gegen halb zehn aufgewacht, so dass wir auch erst um zehn Uhr frühstücken gegangen sind. Von der Zeit her optimal um locker einen Sitzplatz zu bekommen und keinen Stress bei der Futterausgabe zu haben. Die meisten sind zu der Zeit schon auf den Ausflügen so das man in aller Ruhe Essen kann. ;)

AIDAcara in Oslo

AIDAcara in Oslo

Nach dem Essen sind wir auch von Bord gegangen. Leon wollte unbedingt einkaufen gehen, was wir auch getan haben. Wir sind zu einer Shopping-Mall gelaufen. Im Gesamten waren wir etwa 2,5 Stunden zu Fuss in Oslo unterwegs. Die Stadt ist echt schön, man sieht viel und alles ist sehr relaxed.

Direkt hinter uns lag die MSC Opera, vor uns der Dreimaster von gestern, den haben wir uns noch schnell angesehen, kurz beim Captain nachgehakt ob wir das Schiff mal entern dürfen und schon waren wir drauf. So ein Segler hat auch was, schön urig. ;)

Auf dem Weg zum Einkaufszentrum sind wir auf eine junge Dame mit ihrem Vater gestossen die in einem Café gesessen haben. Die Frau hatte einen Hund so groß wie ein Meerschweinchen, Leon fand das total toll und wollte gar nicht mehr weiterlaufen.

Die vielen Strassenbahnen und Busse fand Leon auch sehr interessant, die silbernen Figuren in der Innenstadt ebenso. Ich wäre auch gerne noch einmal in die Eisbar in Oslo gegangen, das wäre mit Leon aber sicherlich nicht gut ausgegangen, da ist es ja dann doch echt kalt und für Kids absolut langweilig, jedenfalls in dem jungen Alter.

Nach dem Leon dann shoppen war sind wir kreuz und quer durch Oslo zurück zum Hafen gelaufen. Zurück auf der AIDAcara angekommen wollte Leon dann noch einen Dodo kaufen, den fand er gestern so toll beim Eisessen das er ständig davon spricht. Natürlich ging es danach direkt wieder in den Kinderbereich auf der Cara, rutschen und Kapitän spielen gehört ja zur Tagesordnung für Leon. Die Tanzkurse findet Leon immer sehr interessant, traut sich aber auch nicht so recht dran teilzunehmen. ;)

Zwischendurch hat Leon noch geschaut wie die Tenderboote von AIDAcara gesäubert und gewartet werden und fand es super spannend wie die Crew das Beiboot der Aidacara wieder an Bord geholt haben das sie zum putzen der Fenster runtergehoben hatten mit einem Kran.

Am Abend hat sich Leon mit viel Spielzeug bewaffnet, da wir uns noch mit dem Club-Direktor Steffen Haller in der AIDA-Bar auf einen Umtrunk getroffen haben. Ich hatte ein sehr nettes Gespräch mit ihm, während Leon sich von seiner schlechtesten und nervigsten Seite zeigte weil er einfach total übermüdet war aber auch nicht eingesehen hat ins Bett zu gehen.

Wir haben uns gemeinsam noch das Auslaufen angesehen und die Landschaft im Oslo-Fjord. Gegen 23 Uhr ist der Kleine dann auch endlich erschöpft mit seinem gekauften Flugzeug, den Polizeiautos, Dodo und anderen Spielsachen im Bett eingeschlafen…

 

AIDAcara Nordeuropa-Kreuzfahrt: Abschlusstag im KidsClub

Leon fand die komplette Woche über den Kidsclub nicht so wirklich interessant, das er permanent dort hin wollte. Er ging immer mal wieder hin aber war auch oft genug wieder schneller weg als er dort war. Am letzten Tag unserer Kinder-Kreuzfahrt mit AIDAcara wollte er allerdings gar nicht mehr weg aus dem Kidsclub. Mittags haben die Kinder Fernrohre gebastelt und Spiele gespielt. Danach ging es zum gemeinsamen Abendessen, was allerdings auch so ein wenig fragwürdig abgelaufen ist.

AIDAcara Abschiedstanz im Kidsclub

AIDAcara Abschiedstanz im Kidsclub

Man hat Leon wohl gefragt ob er mitgehen möchte zum Essen, er habe wohl nein gesagt, wollte später dann aber doch und da hat es geheissen dass es nun nicht mehr geht, Es wären jetzt nur fünf Plätze eingedeckt. Ich fragte mich ob ich im falschen Film bin, habe es aber akzeptiert weil mir eine Diskussion zu blöd war. Für mich gibt es da keinen Unterschied ob die Crew für 5 oder 6 Kinder eindeckt – gekocht wird eh für mehr als die angegeben fünf Kinder.

Nun ja, am Abend wurden noch einige Spiele gemacht mit den Kindern, unter anderem auch das Spiel „Stopp-Tanzen“ – Leon versagte direkt, weil er es einfach nicht schafft mal auch nur eine Sekunde still zu sein. ;)

 

 

Danach gab es noch das AIDA-Abschiedslied mit Tanzeinlage, war sehr lustig anzusehen und den Kindern hat es riesige Freude bereitet.

 

 
 
 
Günstige Kreuzfahrten mit AIDAcara
 



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