AIDAdiva Reisebericht – Asien Kreuzfahrt mit Kind (14 Tage)

Anreise mit Emirates

Im Februar 2013 war es soweit, es ging los zur Südostasien-Kreuzfahrt mit AIDAdiva nach Bangkok, mit Stopp und drei Stunden Aufenthalt in Dubai. Wir sind direkt von Hamburg nach Dubai ohne Umwege mit dem Emirates-Flug EK062 geflogen. Die Maschine war eine Boeing 777-300.

Wir sind mir einer guten Stunde Verspätung aufgrund von Schnee abgehoben, aber dennoch pünktlich gelandet. Die Triple Seven bietet genügend Platz und Emirates den notwendigen Komfort und Service um die 6 Stunden Flugzeit nach Dubai bequem und entspannt zu überleben.



Das Essen war leider nicht so wie das letzte Mal gut, das „Chicken“ war schon echt grenzwertig. Das Kinderessen war auch nicht so schmackhaft, dafür gab es allerhand Geschenke für die Kids. Getränke kamen öfter als notwendig und das Entertainment-Programm hat bei Laune gehalten, als es mit dem Schlafen nicht funktioniert hatte.

Vor allem überzeugt das Entertainment-System ICE in den neuen Emirates-Maschinen mit großem Bildschirm, Touchscreen und einer riesigen Auswahl.

Anreise zur AIDAsol nach Bangkok mit Emirates - Sternenhimmel in der Boeing 777

Anreise zur AIDAsol nach Bangkok mit Emirates – Sternenhimmel in der Boeing 777



Das Einchecken und die Gepäckaufgabe in Hamburg am Emirates-Schalter ging nicht so problemfrei. Die Maschine wurde ausgetauscht und die Reservierung storniert. So haben wir erstmal nicht in einer Reihe gesessen, nach zehn Minuten warten und ein wenig Diskussion ging das dann aber doch. Die Sicherheitskontrollen waren dieses Mal ok, keine Schikanen oder sonstige Aussetzer der Kollegen. Das Einsteigen in die Maschine von Emirates erfolgt nach Aufruf – es gibt verschiedene Zonen die nacheinander aufgerufen werden, das funktioniert sehr koordiniert und entspannt.

Ein Online Check In ist bei AIDA Cruises auf Emirates-Flügen derzeit noch nicht möglich da es sich wie bei TUI Cruises auch um Gruppenbuchungen handelt. (Soll in Kürze aber geändert werden). Die E-Ticket-Nummer um Sitzplätze bei Emirates reservieren zu können erhält man ein paar Tage vor Abflug von AIDA, per Telefon kann man sich dann seinen Wunschplatz bei der Emirates-Hotline reservieren sowie das Essen und andere Annehmlichkeiten. Die Reservierung ist bei Emirates im übrigen kostenlos, AIDA Cruises nimmt pro Strecke und Person 15 Euro – kann man sich also sparen.

In Dubai angekommen haben wir noch Zigaretten gekauft, der Preis im Dubai Airport ist fast unschlagbar und die Qualität sehr gut – Die Doppelstange liegt bei etwa 24 Euro. Um unser Gepäck mussten wir uns nicht kümmern in Dubai, das wurde logischerweise durchgecheckt bis Bangkok. Danach warteten wir auf unseren Anschlussflug von Emirates.

Mit der Flugnummer EK 418 ging es sodann auch gut 3,5 Stunden später weiter von Dubai nach Bangkok – unserem eigentlichen Ziel, auch wieder in einer Triple Seven, einer Boeing 777-300 – aber ein altes Modell. Der Flug dauerte noch einmal effektiv nur 5 Stunden, sind auch in Dubai nicht pünktlich weggekommen – Emirates scheint da aber Gas zugeben unterwegs und die Zeit immer wieder aufzuholen, da wir nur 15 Minuten später ankamen – aber eine Stunde später los geflogen sind. Die alten Maschinen haben einen kleineren Monitor, ein deutlich kleineres Programm und keinen Touchscreen – da sind die neuen ICE Entertainment-Systeme schon um Welten besser. Letztlich war aber alles super, das Essen vom Geschmack nicht der Brüller aber es hat gesättigt. also Ziel erreicht.

Kein Vergleich zu der Geschichte mit AirBerlin aus Ushuaia via Recife nach Düsseldorf wo man fast 20 Stunden wie ein Tier im Flieger gehalten wurde vor zwei Wochen.

In Bangkok, am Bangkok Suvarnabhumi International Airport angekommen, holten wir unser Gepäck ab und irrten erstmal durch den Flughafen. Scheinbar sind wir am falschen Ausgang raus und sind erstmal eine halbe Stunde herumgelaufen bis wir einen AIDA Mitarbeiter gefunden haben der uns an die richtigen Busstationen verwiesen hat, wo die entsprechenden Reisebusse zum Schiff-Transfer auf uns warteten.

Die Koffer haben wir dann in den Bus laden lassen und haben uns auf die Busfahrt zur AIDAdiva in den Hafen von Laem Chabang gemacht. Die Fahrt dauerte auch noch einmal eine Stunde und vierzig Minuten. Sehr positiv zu werten sind die Fast-Lane-Schalter bei der Passkontrolle, Kinder, Familien, Rentner und Behinderte haben hier einen extra Schalter und wurden schnell durchgeschleust, während die anderen Passagiere locker eine halbe bis zur einer Stunde warten mussten.

Die AIDAdiva haben wir gegen 22 Uhr erreicht, der Check-In dauerte etwa 20 Minuten und ging problemlos. (Kinderschalter wären echt mal sinnvoll!) – Danach gab es Essen in der Pizzeria Mare und nun geht es ab in die Heija. Gute Nacht, wir haben nun 1:20 Uhr – in Deutschland ist es 19:20 Uhr da muss man sich auch erstmal dran gewöhnen. ;)

In myAIDA sieht man im übrigen unter den Anreiseinfos auch die Flugdaten:

Flugdaten in myAIDA einsehen / © AIDA Cruises

Flugdaten in myAIDA einsehen / © AIDA Cruises

Die Südostasien Route von AIDAsol im Überblick:

TagHafenLand/InselAnkunftAbfahrt
04.02.2013 – MontagBangkok / Laem ChabangThailand
05.02.2013 – DienstagBangkok / Laem ChabangThailand19:00 Uhr
06.02.2013 – MittwochKoh SamuiThailand10:00 Uhr18:00 Uhr
09.02.2013 – SamstagPenangMalaysia10:00 Uhr17:30 Uhr
10.02.2013 – SonntagKuala Lumpur / Port KlangMalaysia7:00 Uhr18:00 Uhr
11.02.2013 – MontagSingapurSingapur9:00 Uhr23:59 Uhr
14.02.2013 – DonnerstagMuaraBrunei8:00 Uhr17:00 Uhr
16.02.2013 – SamstagHo Chi Minh Stadt / Phu MyVietnam7:00 Uhr17:00 Uhr
18.02.2013 – MontagBangkok / Laem ChabangThailand6:00 Uhr

 

 

Pattaya (Laem Chabang)

Unseren ersten Ausflug machten wir noch vor dem Ablegen in Laem Chabang. Nach einem Overnight auf AIDAdiva in Bangkok (Laem Chabang) sind wir am Morgen raus ins Terminal gegangen mit der Absicht ein Taxi zu buchen um nach Pattaya zu fahren. Wir hatten also keinen Ausflug gebucht und sind individuell an Land gegangen Im Terminal waren allerdings kleine Schalter aufgebaut mit einheimischen Unternehmern, unter anderem auch einem Busbetrieb. Die haben einen Bustransfer in die City von Pattaya angeboten – Preis 12 US-Dollar pro Erwachsenem, Kinder waren kostenlos. Der Preis war für die Hin- und Rückfahrt. Die Fahrt dauerte mit dem Bus etwa 40 Minuten, von daher war der Preis ok, der Bus auch.

Der Strand von Pattaya

Der Strand von Pattaya

In Pattaya angekommen, wurden wir an einem Vorplatz vor einem großen Einkaufszentrum, der „Mike Shopping Mall“ rausgelassen. Wir sind nicht in die Mall gegangen sondern daran vorbei. Durch enge Gassen sind wir in Richtung Strand gelaufen, der sich hinter dem Einkaufszentrum befand. In der einen kleinen Gasse reihte sich Tattoo-Studio an Tattoo-Studio – kenn die Qualität nicht, hab mich aber auch nicht getraut was machen zu lassen. Darauf folgten Shops ohne Ende, Kleidung, Souvenirs und und und. Die ersten 10 Läden hab ich mitgenommen und eingekauft für Leon, seinen Bruder und mich. Die Auswahl ist riesig und die Preisspanne auch, immer erst mal die Hälfte vorschlagen von dem was die Verkäufer haben wollen, dann loslaufen und schon kostet der Spaß fast nichts mehr. In den Seitengassen gab es dann noch ganz viel Thai-Massage Studios, die Damen davor werden auch nicht müde davon zu rufen „Hey sexy Boy, come here“ – egal wer da läuft bekommt das zugerufen. Natürlich findet man auch viele Restaurants, Supermärkte, Apotheken und Banken in den Gassen.

Vollgepackt mit Tüten ging es dann an den Strand von Pattaya. Der Strand an sich ist nicht hübsch, viele Liegen mit Überdachungen und ganz viele Menschen und nur wenig Strand/Sand. Tourismus-Hochburg halt, das muss man schon wollen – wer es ein wenig schöner haben will und ruhiger ist da denke ich fehl am Platz. Die Kinder hatten Spaß, das war wichtig. Ich denke aber das es auch deutlich schönere Ecken gibt in Pattaya – dennoch fand ich den Tag dort sehr gut und ich muss definitiv noch einmal nach Thailand, das Land ist auch ohne Rotlicht-Gedanken eine Reise wert. Die Menschen sind total zuvorkommend und vor allem sehr kinderfreundlich, Essen, Trinken, Kleidung – fast geschenkt. Ich hab 12 T-Shirts, 5 Boxershorts und 2 kurze Hosen für Erwachsene, sowie für 8 T-Shirts, 6 Hosen und 5 Boxershorts für Kids knapp 100 Euro bezahlt – in Deutschland wäre man locker das fünf bis sechsfache los, wenn es reicht.

Zurück zum Strand, wir haben für 3 Liegen etwa 3 Euro bezahlt, die Dame die den Verleih betrieben hat verkaufte auch Kokosnüsse, da haben wir auch einige bestellt, die kosteten nicht mal einen Euro. Verkäufer kamen vorbei, wie viel bekomm ich ohne Taschenrechner nicht zusammen, ab und an auch mit brauchbarem Gut. So hab ich ein Holzmotorrad (20 Euro) gekauft und zwei handgemachte Obstkörbe (4 Euro das Stück) die mach flach zusammenfalten kann. Zwischendrin gab es noch Eis und Erdbeeren – die Verkäufer mit Fisch, Sonnenbrillen, Schmuck, Teppichen, Halstüchern, Gemälden usw. haben wir passieren lassen. – Achso, die Sonne brannte ordentlich, merkte man so gar nicht, Resultat: Sonnenbrand trotz Lichtschutzfaktor 30.

Letztlich doch ein toller erster Tag, trotz des nicht so schönen Strandes. Vor allem der Japaner der uns ständig belagerte war lustig – ein Urlauber aus Japan dem so langweilig war das er alles und jeden zugetextet hat. Er zeigte uns noch seinen Zimmerschlüssel vom Hotel, falls wir Hilfe bräuchten oder Fragen hätten. Herrlicher Typ.

Um 16 Uhr ging es zurück mit dem Bus zur AIDAdiva. Dort duschten wir und gingen dann auch relativ zeitnah zum Abendessen, da die Kids doch schon echt fertig waren nach dem Tag. Nach dem Essen und dem Auslaufen aus Laem Chabang am Abend, rief auch schon ganz laut das Bett und so endete der Tag schon relativ früh gegen 21 Uhr. Achso – beim AIDA Friseur war ich auch noch, das erste Mal auf hoher See beim Friseur.

AIDA Landausflüge Bangkok / Laem Chabang:

AIDA bietet in Bangkok / Laem Chabang verschiedene Ausflüge an, unter anderem „Bangkok klassisch“ mit Übernachtung in 4* oder 5* Sternehotel und Stadtrundfahrt. Einen Ausflug zu den „schwimmenden Märkten“, auch wieder mit Übernachtung in Bangkog, oder auch „Bangkok kompakt“ – unterm Strich eine einfache Stadtrundfahrt wie auch „Bangkoks Höhepunkte“. Man kann sich auch Bangkok „ganz entspannt“ ansehen, da hat mehr Zeit und auch Mittag- und Abendessen, ist aber nur für abreisende Gäste.

Auch gibt es den „Bummel durch Pataya“ – 40 Minuten Busfahren, kurz den 12 Meter großen Buddha ansehen, 45 Minuten Zeit zum Einkaufen in einer Schmuckfabrik, einer kurzen Bahnfahrt mit Infos zur Edelsteingewinnung und letztlich knapp 3 Stunden Zeit für Shopping im „Central Pattaya Festival Shopping Center“. Kostet pro Erwachsenem 29,95 und pro Kind 19,95 Euro – also 100 Euro in unserer Konstellation. Wir zahlten für das Taxi umgerechnet 20 Euro und hatten noch Strand dabei, wer den besseren Deal gemacht habt müsst ihr nun entscheiden.

Natürlich gab es auch Golf-, Biking- und Tauchausflüge – mit Kindern aber alles nicht zu machen, leider.

Zu Pattaya:

Pattaya ist ein international bekannter Badeort, wahrscheinlich aber nicht nur wegen dem Strand… Er liegt im Landkreis Provinz Chonburi im östlichen Teil von Zentralthailand. Mit dem Bus braucht man rund 2 Stunden von Bangkok nach Pattaya. Viele deutsche sind dahin ausgewandert oder machen auch Urlaub dort. Im Fernsehen gab es mal eine Reportage der „Villa Germania“ auch deutsche Auswanderer. Viele Rentner aus Deutschland bleiben über den Winter 3-4 Monate in Pattaya und kehren dann wieder zurück nach Deutschland. Pattaya hat etwas mehr als 105.000 Einwohner, ist also relativ klein.

In den frühen 1960er Jahren hatten die Amerikaner im Krieg Pattaya als Erholungsort mehr oder weniger genutzt und dessen Poipularität aufgebaut. Nach dem Ende des Vietnamkriegs blieben zwar Mitte der 70er die Amis fern, dennoch schaffte es Pattaya sich innerhalb weniger Jahr zu einem der bedeutesten touristischen Ziele in Asien zu entwickeln. Ende der 70er wurde Pattaya der Status einer Großstadt mit eigener Verwaltung zugesprochen.

Das Wetter in Pattaya kennt drei Jahreszeiten: von November bis Februar ist es trocken und 20-30 Grad warm. Richtig heiss ist es von Februar bis Mai, da kann es auch gut und gerne 40 Grad heiss sein mit 75% Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit ist von Juni bis Oktober, die Luftfeuchtigkeit liegt da bei rund 90%, die Temperaturen schwanken zwischen 25 und 35 Grad.

Zu Laem Chabang
Laem Chabang eine Kleinstadt in Thailand, rund 1 Stunde 40 Minuten von Bangkok entfernt mit dem Bus. Der Hafen liegt etwa 25 km nördlich von Pattaya, südlich der Stadt Chonburi und ist der größte Industriehafen und Umschlagplatz in Thailand. Die Stadt ist absolut abhängig von dem Hafen, der auch zu den 20 größten Häfen der Welt gehört. Sieht man auch, Container, Autos usw. wo man hinschaut. Laem Chabang wird auch als Gegensatz zu Pattaya vermarktet im Tourismus. Chabeng bietet wunderbare Golfplätze und man erreicht relativ schnell einige Strände entlang des Golf von Thailands.

 

 

Tendern Koh Samui

AIDA Cruises – Tendern: Gestern lagen wir vor Koh Samui auf Reede mit der AIDAdiva von AIDA Cruises. Wenn man auf Reede liegt, hat man keine Pier und fährt mit Rettungsbooten, auch Tenderboote gennant, an Land. Nach dem vier Tenderboote beziehungsweise Rettungsboote von der AIDAdiva abgelassen wurden, kamen auch noch 3 große Schiffe von Land zur AIDAdiva gefahren. Ich dachte schon das sei wie vor Santorini das die Schiffe ihre Tender nicht selbst benutzen dürfen. Es war aber anders, es wurde auf der AIDAdiva über zwei Ausgänge getendert. Zwischen dem Ankern und unserer Ausbootung lagen nicht mal 20 Minuten.

AIDAdiva auf Reede vor Koh Samui

AIDAdiva auf Reede vor Koh Samui

Da wir keinen Ausflug gebucht haben ging ich davon aus das wir erst einmal warten müssen wie vor Santorini mit der Costa Fascinosa – da mussten wir locker 1,5 Stunden warten. Hier auf AIDAdiva vor Koh Samui war das nicht so, hier wurde gleichzeitig getendert. Individuelle Landgänger kamen genau so schnell raus wie die Passagiere mit Ausflug. Fand ich sehr gut, und die Koordination war erste Sahne.

Wir sind mit einem Rettungsboot gefahren, das fanden die Kinder ganz toll, jeweils 100 Passagiere werden pro Boot befördert und die Tenderfahrt dauerte in etwa 20 Minuten. Beim Einsteigen wird man unterstützt und um die Kids wird sich, wie auf allen Schiffen immer etwas gestritten, wer sie denn nun reintragen darf.

Im Boot selbst soll man sitzen, verstehen nur die Wenigsten weil alle rumrennen und fotografieren wollen. Ein Ausflugscout von AIDA war da knallhart und mahnte direkt das wir nicht fahren wenn sich irgendwer nicht an die Regeln halten will. DIe Kids waren super lieb, der Rest hatte sich weniger gut benommen. Kaum stand das Boot, waren auch schon 96 Leute aufgestanden und wollten als erste aussteigen – Peinlichkeit kennt manchmal keine Grenzen.

In unserem Tender war auch ein Golfausflug, daher die vielen Golftaschen im Boot, schön sind auch die oberen Sitze im Tender, da hat man eine tolle Aussicht. Zurück von Land sind wir mit einem einheimischen Tender gefahren, das hatte ein tolles Sonnendeck mit Matratzen, da haben die Kids noch ihren Rausch ausgeschlafen. Zum Bilder machen war das natürlich auch deutlich schöner als in den bordeigenen Tenderbooten.

Was ich sehr schön fand, auf Deck 3 wo ausgebootet wird befinden sich ja auch Fahrstühle, einige hielten sich für ganz intelligent und wollten die Schlangen umgehen in dem sie mit dem Fahrstuhl runterkamen, das haben AIDA-Mitarbeiter direkt unterbunden und die Kumpels nach hinten durchgereicht.

Ich kann es nicht mehr zählen wie oft ich schon getendert bin, AIDA muss sich da keineswegs vor einer MS Delphin, MS Astor oder anderen kleinen Schiffen verstecken. Ich war total überrascht wie schnell und sauber die Ausbootung gelaufen ist. Ich hab mit allem gerechnet, nur nicht damit. Respekt!

 

 

Koh Samui

Gestern sind wir mit der AIDAdiva vor Koh Samui angekommen, wir lagen dort auf Reede, sprich wir mussten tendern und sind nicht an der Pier gelegen. Liegt daran das dort Ebbe und Flut herrscht, am Nachmittag war nur relativ wenig Wasser zu sehen. Die MS Volendam von Holland America Line lag auf dem Ankerplatz der AIDAdiva den sie sonst nutzte, so das wir etwas weiter hinten geankert hatten. Wir entschieden uns individuell nach Chaweng mit dem Taxi an den Strand zu fahren. Der Strand an der Tenderstelle ist wirklich hässlich. Die Strände in Lamai und Chaweng hingegen ein echter Traum. Wir sind also mit dem AIDAdiva Tenderboot an Land gefahren, das dauerte etwa 20 Minuten. Dort angekommen, erwarteten uns geschätze 300.000 Taxifahrer die alle die besten Autos und besten Wege kannten.

Am Strand von Koh Samui mit AIDAdiva

Am Strand von Koh Samui mit AIDAdiva

Da man ja weiss das die Taxen am Hafen immer teurer sind als in der Ortsmitte, sind wir die 500 Meter in den Ort reingelaufen. Im Supermarkt haben wir uns Getränke und für die Kinder ein paar Futteruntensilien gekauft, die nicht mal 2 Euro gekostet haben. 2 Flaschen Wasser, Kekse, Chips, Saft, Kaugummis – irgendwo 1,80 hat das gekostet. In Deutschland wären 10 Euro weg.

Vor dem Supermarkt suchten wir uns ein Taxi, das war auch nicht schwierig zu finden. Wir fuhren also mit dem Taxi rund 45 Minuten in den Osten der Insel, an den Strand von Chaweng. Die Fahrt kostet 15 Euro, wir machten mit dem Fahrer aus das er uns dann um 15:30 Uhr wieder abholt – er war pünktlich und die gesamte Zahlung erst an der Pier fällig. Die Jungs sind sehr zuverlässig, das kennt man so auch nicht.

Auf dem Weg haben wir viele Hotels gesehen, Restaurants, Bekleidungsgeschäfte und was man halt sonst so kaufen kann. Die Häuser sehen nicht immer sehr stabil aus, oft auch vereinsamt und kurz vor dem Zusammenfallen. KFZ-Werkstätten fand ich sehr interessant, offene Hallen wo geschraubt und gebastelt wird und die Lackiererei daneben auf dem Vorhof.

Neben verschiedenen Autohäusern von Toyota und Mitsubishi gibt es dort auch eine Harley-Davidson Verkaufsstätte, kein Wunder so fahren in Koh Samui super viele Motorräder und auch Roller rum. Eine Roller-Miete liegt am Tag bei 4 Euro, im Monat zahlt man knapp 80 Euro, also sehr günstig.

Am Strand angekommen haben wir uns zwei Liegen gemietet, die kosteten umgerechnet etwa 4 Euro zusammen für den Tag. Für die Kinder gab es noch kostenlos einen Sonnenschirm. Auch hier kamen immer wieder Verkäufer mit Eis, Schmuck und anderen Dingen vorbei, waren aber lange nicht so penetrant wie in Pattaya am Strand.

Die Wellen waren relativ heftig am Strand, die Kinder hatten dennoch riesigen Spaß. Ich konnte auch gut und gerne 100 Meter ins Wasser reinlaufen, sofern mich die Wellen nicht immer zurückgeworfen haben. Es war also nicht wirklich tief. Am Strand konnte man wie in Pattaya auch, Motorboote und Jetskis ausleihen.

Das mit dem JetSki hab ich in Koh Samui auch ausprobiert, es war wirklich der Hammer und ist jedem zu empfehlen. Etwas ängstlich war der Anfang mit den hohen Wellen beim Rausfahren, aber nach 50 Meter war die See relativ glatt und der Spaß riesengroß, wenn da nicht auf einmal der Motor ausgegangen wäre. Ich trieb dann etwa 5 Minuten ohne Motorkraft herum bis ein zweites JetSki vom Verleih kam und fragte was los sei, ob ich nicht fahren möchte. Ich wollt schon nur wenn der Motor aus ist, ist es auch doof. Er gab mir sein Jetski mit dem ich dann noch eine Runde gefahren bin und es dann nach insgesamt 35 Minuten zurückgebracht habe. Das defekte Wassermoped haben die Jungs dann abgeschleppt, das sah heiss aus. Gekostet hat der Spaß für 20 Minuten 20 Euro. Ich habe mir 3 Euro wiedergeben lassen und bin ja dann ohnehin schon 30 Minuten effektiv gefahren – gab also auch etwas Kulanz auf Wunsch von mir.

Am Strand findet man auch viel Gastronomie vor, Essen und Trinken gibt es alle 20 Meter, selbst Massagestudios hat man dort am Strand errichtet. W-Lan gab es auch – kostenfrei, war sehr nett dort und ist definitiv zu empfehlen.

Ich fand die Zeit zu wenig und spekuliere darauf noch einen Landurlaub in Thailand zu machen, ich finde das Land sehr interessant, habe nur leider viel zu wenig davon gesehen. Die Landausflüge sind nicht wirklich kindsgerecht, da blieb erstmal nicht viel mehr als Strand wobei das wunderschön ist.

AIDA Landausflüge für Koh Samui:

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge für Koh Samui / © AIDA Cruises

Die Strandausflüge sind derbe teuer, wir gesagt 30 Euro haben wir zu viert für das Taxi im Gesamten bezahlt – via Ausflug wären wir bei 220 Euro gewesen, ok da hätte es noch ein Buffet-Mittagessen gegeben. Das kostet hier in Koh Samui im Schnitt 1,50 Euro mit Getränk…

Die Activity-Ausflüge fand ich persönlich spannend, aber mit Kind leider nicht umsetzbar. Den Buddha fand ich nun auch nicht so spannend, die Kinder hätten sich gelangweilt und entsprechend Theater gemacht, so denke ich war das ein toller Tag auch ohne Ausflug in Ko Samui. Die Bootstouren fand ich auch interessant, aber über 200 Euro – dafür leih ich den ganzen Tag ein kleines Speedboot und fahr selbst.

Über Koh Samui
Koh Samui, auch Ko Samui geschrieben, ist eine sehr beliebte Insel in Thailand, gelegen im Golf von Thailand, rund 35 Kilometer entfernt vom Festland. Sie ist die drittgrößte Insel nach Ko Chang und Phuket mit 233 Quadratkilometern. Koh Samui gehört zum Samui-Archipel mit rund 60 weiteren Inseln. Bangkok ist knapp 260 Seemeilen von Ko Samui entfernt. Koh Samui ist im Landesinneren eher einer Berglandschaft mit vielen Wäldern, der Urwald wurde schon fast komplett abgeholzt auf der 21-25 Kilometer breiten Insel. Das älteste Haus auf Ko Samui, das auch noch heute bewohnt ist, wurde 1850 errichtet.

Mit dem Auto kann man wunderbar rund um die Insel fahren, dafür gibt es eine Strasse die etwa 51 Kilometer lang ist und einmal rund um die Insel führt.

Wirtschaftlich hält man sich in Koh Samui mit Tourismus, Fischfang und den Erzeugnissen von den Plantagen über Wasser. Im Monat werden über 2 Millionen Kokosnüssen exportiert. Beliebt ist nicht nur die Kokosnuss-Milch sondern auch die Fasern aus denen Matten hergestellt werden, das Holz nutzt man als Baumaterial und die Blätter zum Abdecken der Häuser.

Der Tourismus begann 1970 als die Leute die damals auf Ibiza, Bali und Goa keine Lust mehr auf den Massentourismus hatten. Ende der 80er Jahre war es dann aber auch schon fast rum mit der Idylle, denn auch dann kamen massenweise die Touristen nach Koh Samui. Heute sind rund 1,2 Millionen Touristen jährlich zu Besuch auf Ko Samui. Durch den Tsunami 2004, der Phuket und Khao Lak fast vollständig zerstörte hat sich der Tourismus in Koh Samui fast verdoppelt. Seit 1989 hat Ko Samui einen eigenen Flughafen. Die Flugzeit von und nach Bangkok beträgt 70 Minuten, ist also relativ schnell und einfach zu erreichen. Mittlerweile kommen und gehen Flieger beispielsweise nach Singapur, Phuket, Hong-Kong und Bangkok. Vorher musste man Fähren und Busse nutzen um auf die Insel zu gelangen.

Die beliebtesten und auch schönsten Strände mit feinstem Sand befinden sich im Osten der Insel. Das wären der Strand von Chaweng und Lamai. Chaweng ist auch der touristische Hauptanlaufpunkt auf der Insel. Im Norden gibt es noch die Stränge Mae Nam und Bo Phut die in etwas offeneren Buchten liegen. Gerne besucht werden die Nationalparks in Ko Phangan und die INseln des Ang Thong Nationalparks.

Die Einheimischen, rund 40.000 Menschen (und etwa 100.000 saisonale Hilfsarbeiter) sind allerdings gar nicht so glücklich über den vielen Tourismus. Vieles an Wirtschaft haben sie an Menschen vom Festland verloren, dazu haben sich die Preise für Lebensmittel um fast 300% erhöht in den letzten Jahren, so zahlen sie mittlerweile das gleiche Geld wie die Touristen. Das ist für uns zwar wenig, aber für thailändische Verhältnisse schon extrem viel. Auch beschwert man sich das die vielen schönen Kokosnuss-Palmen nahezu verschwunden sind die früher entlang der Strände standen, heute sind da Hotelkomplexe und Fahrtwege zu den Stränden.

Auf Ko Samui landen am Tag zwischen 10-20 Flüge allein von der Bangkok Airways, mehrfach am Tag kommt eine Fähre mit Autos, welche die kleine Insel doch schon fast zum erliegen bringen auf der einen Ringstrasse.

 

 

Penang Buta Ferringhi

Auf der Insel Penang angekommen mit der AIDAdiva, entschieden wir uns dafür den Strand „Buta Ferringhi“ zu besuchen. Wir haben uns nach dem Frühstück ein Taxi genommen und sind in den Norden der Insel gefahren zum „Golden Sands Resort“. Den gleichen Ausflug bietet AIDA auch an „PEN11“ – wir sind allerdings wieder individuell unterwegs gewesen. Die Fahrt mit dem Taxi hoch in den Norden dauerte rund eine Stunde – wir nutzten wieder ein Taxi außerhalb des Hafenterminals und dessen Nähe um niedrigere Preise auszuhandeln was auch gut funktionierte.

Am Strand angekommen hat uns der Fahrer an einem Hinterhof auf einem Parkplatz rausgelassen – dort sind wir durch eine Gasse gelaufen mit Bekleidungsständen, Restaurants und Tattoo-Studios und dahinter war direkt der Strand und das „Golden Sands Resort“ mit Pool, Restaurants, Toiletten und vielen Liegen in einem abgetrennten Bereich – wo aber jeder reinlaufen kann – WLAN gibt es dort im übrigen auch inklusive.

Alle 5 Meter bekommt man an dem Strand Wassersportangebote zugetragen – aber super höflich und nett, wenn man keine Lust hat bekommt man einen schönen Tag gewünscht und alles ist super. Die Leute waren absolut nicht penetrant und die Preise waren echt ok. Jetski, Parasailing, Bananaboot und vieles mehr war am Strand möglich und wurde ordentlich genutzt.

Der Strand an sich war schon super, es gab auch hier einen abgetrennten Schwimmbereich: großes Manko = Feuerquallen. Nach dem dann auch welche gesichtet wurden, beließen wir es dabei mit dem Schwimmen und haben die Kids im Sand spielen lassen. Der Sandstrand ist sehr breit und sauber, jedenfalls war es der Abschnitt an dem wir waren und den ich abgelaufen bin.

Man kann sogar Jetski-Touren zum Affenstrand (eine Bucht weiter) oder nach GeorgeTown buchen, das geht auch mit Kindern, war mir aber zu unsicher so habe ich es sein gelassen. Auf jeden Fall hatten die Leute mächtig Spaß und die Einheimischen einen guten Verdienst. Man sollte sich allerdings die Gerätschaften gut ansehen, immerhin geht man auch ein gewisses Risiko ein. Das Parasailing fand ich sehr interessant und genial – das sind selbst ältere Menschen, locker 60 Jahre alt mitgeflogen, super!

Kids am Strand von Penang

Kids am Strand von Penang

JetSki Verleiher am Strand von Penang

JetSki Verleiher am Strand von Penang

An der Strandpromenade entlang reihten sich Bars und Restaurants und natürlich die ganzen Mietstationen für die Wassersportgeräte. Ich bin dann einmal oben die Strasse entlang gelaufen, dort findet man auch einige Restaurants mit Küchen aus vielen Ländern der Welt vor. Ganz toll war ein Restaurant auf der Strasse das ausgesehen hat wie ein Schiff, vielleicht war es auch mal ein Schiff und wurde einbetoniert, keine Ahnung – war leider geschlossen.

Letztlich war es ein schöner Tag am Strand, die Penang-Brücke haben wir gesehen, ich habe leider kein Foto gemacht – sollte man aber machen, gigantisches Teil. Wir hatten keine Zeit mehr auf dem Rückweg und die sichere und pünktliche Rückkehr war mir lieber als ein Foto. In Malaysia ist der Fahrstil der Autos auch etwas gewöhnungsbedürftig – ich glaube da gibt es keine Verkehrsregeln und wenn man nicht so hart im nehmen ist, dann sollte man die Augen schließen beim Autofahren.

Preise:
Das Taxi kostete uns 60 Euro hin und zurück. Wir haben für drei Liegen zusammen etwa 5 Euro bezahlt, dann für Essen und trinken auch noch einmal gut 5 Euro in Summe. AIDA bietet einen nahezu identischen Ausflug für 54,50 pro Erwachsenen und 39,95 pro Kind an. Der Ausflug dauert 5,5 Stunden wovon rund 2 Stunden Fahrzeit sind. Beim Ausflug organisiert von AIDA hat man neben einem reichhaltigen Mittagessen im Golden Sands Resort auch die Nutzung der Poollandschaft des 4-Sterne-Resorts im Preis inklusive. Es gibt ja viele Menschen die lieber in einen Pool als ins Meer gehen.

Wir lagen am Strand vor dem Resort, nutzten aber kostenfrei die Toiletten – da fragte niemand nach. Am Strand standen für AIDA Ausflügler ebenso kostenfreie Liegen zur Verfügung . Ich persönlich fand den Sandstrand bedeutend besser als eine Hotelanlage. 

Ein großer Vorteil beim Ausflug mit AIDA, das Schiff wartet wenn man auf dem Rückweg zu spät kommt, bei individuellen Ausflügen nicht (war dieses Mal schon knapp). Der Preis ist natürlich höher, der liegt für uns vier bei knapp 190 Euro – allerdings ist ein Lotsenboot bei weitem teurer wenn man nicht pünktlich ist.

AIDA Landausflüge in Penang

https://www.kussmundschiffe.de/1/aida-landausflugsbroschueren

https://www.kussmundschiffe.de/1/aida-landausflugsbroschueren

https://www.kussmundschiffe.de/1/aida-landausflugsbroschueren

https://www.kussmundschiffe.de/1/aida-landausflugsbroschueren

https://www.kussmundschiffe.de/1/aida-landausflugsbroschueren

Über Penang

Penang ist eine 285 Quadratkilometer große Insel in der Strasse von Malakka. Sie liegt vor der Westküste der malaaischen Halbinseln. Einzig im Norden der Insel gibt es noch den tropischen Regenwald. George Town ist die Hauptstadt der Insel mit über 400.000 Einwohnern. Penang lebt vom Tourismus und der Elektroindustrie, so produzieren beispielsweise AMD und OSRAM Produktionsstätten im Bundesstaat Penang. emals Jalan Yahudi oder Jewish Street) in George Town

Die Penangbrücke ist eines der Highlights der Insel, mit 13,5 Kilometern länge verbindet sie die Insel mit dem Festland und wurde 1985 eröffnet. Sie ist die längste befahrbare Brücke in Südostasien. Neben der Brücke gibt es durch den anhaltend großen Verkehr nach wie vor die alten Fährverbindungen die eigentlich durch die Brücke ersetzt werden sollten. Per Flughafen kann man Penang erreichen, der Flughafen liegt etwa 15 Kilometer außerhalb der Hauptstadt George Town.

Neben der Penang-Brücke ist auch der Penang Hill mit 830 Meter eine tolle Sehenswürdigkeit und die höchste Erhebung der Insel. Von dort hat man weine wunderschöne Aussicht auf das Festland und die Hauptstadt George Town. Dann gibt es noch eine Standseilbahn mit der man von der Talstation in Air Itam auf den Penang Hill fahren kann.

 

 

Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur sind wir individuell von Bord gegangen. Wir wollten uns ein Taxi außerhalb des Hafens nehmen, das ging aber nicht. Im Kreuzfahrtterminal gibt es einen Schalter für die Taxen, die Preise sind fest – die Routen auch – da gibt es nichts zu handeln. Man wird sogar von Personal zum Taxi begleitet. Wir nahmen uns dort also ein Taxi, da es außerhalb keine gab. Mit dem Taxi sollte es zum China Market gehen in China Town – der Taxifahrer hat uns allerdings am Central Market rausgelassen, das ist nur ein paar Meter von China Town entfernt, später aber auch dort wieder abgeholt. Ich glaube wir hatten rund 40 Euro für den Transfer bezahlt. Die Fahrtzeit war allerdings auch jeweils eine Stunde – KL ist von Port Klang rund 45 Kilometer entfernt. Der Central Market hat einiges an Geschäften zu bieten, auch DHL hat sich dort niedergelassen. Man findet dort viel traditionelle Kleidung und einheimische Handwerkskunst. Es gab da nun nichts was mich vom Hocker gehauen hat – AIDA bietet dorthin auch Ausflüge an, haben dort zwei große AIDA-Gruppen getroffen.

Central Market in Kuala Lumpur

Central Market in Kuala Lumpur

Wir sind dann recht schnell weiter gegangen, etwa 5 Minuten sind wir gelaufen vom Central Market nach China Town zum China Markt. Der China Markt bietet letztlich nichts anderes als die vielen Händler in Thailand – man bekommt sehr gut gefälschte Tag Heuer, Rolex, BreitlingIceWatch – Uhren und viele weitere Marken. Die sollen super sein, ich bin kein Uhrenfetischist und kann das nicht beurteilen und interessiere mich nicht für Uhren. Ansonsten ist der Markt komplett überlaufen, stinkend und die Kleidung in den Läden meist dreckig, jedenfalls die Strassenshops in den Zelten. In Thailand kann man die Händler leichter drücken bei ihren Preisvorstellungen, in China Town ging es aber auch. Letztlich lohnt es wirklich nur wenn man in Thailand nichts gekauft hat und sich noch schnell was besorgen will oder auf so einen Trubel inklusive der verpesteten Luft steht.

Es waren sehr viele Menschen dort unterwegs, man sagte mir durch den chinesischen Neujahrstag seien es doch vergleichsweise wenige Menschen gewesen. Die Strassen waren voll, die Busse waren voll, es wurde gehupt und alle fünf Meter gab es einen Unfall. Die Leute fahren wie sie wollen, die Bürgersteige waren komplett überlaufen. Es war einfach nicht schön sich da zu bewegen, mit Kind war es entsprechend schwieriger.

Das nächste Mal würde ich wohl auf einen Ausflug zurückgreifen beispielsweise die Formel1 Rennstrecke – fand das in Abu Dhabi sehr interessant.  Die Petronas Twin Towers hat man auch schon tausendfach im Fernseher gesehen, da muss ich dann auch nicht hinfahren und mir die Dinger ansehen und die City bringt so richtig auch nichts. Viel zu voll, viel zu stickig – ich konnte der nichts abgewinnen und mit Kind ist das doppelt gefährlich und auch nicht unbedingt angenehm weil Kids da auch null Spaß bei haben.

Ausflüge AIDA Cruises in Kuala Lumpur

AIDA Landausflüge in Kuala Lumpur / © AIDA Cruises

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Über Kuala Lumpur

Kuala Lumpur eine Millionenmetropole und die Hauptstadt Malaysias. Einheimische nennen die Stadt ganz einfach „KL“. In Kuala Lumpur sind viele verschiedene Religionen und Kulturen vertreten, man findet verschiedene chinesische Pagoden, indische Tempel, Moscheen und christliche Kirchen. Als Zeichen des Fortschritts wird ein Wolkenkratzer nach dem anderen gebaut, vor allem im Bankenkviertel von KL. Es sollen etwa 1,5 Millionen Menschen in Kuala Lumpur leben, das lässt sich gar nicht so recht verifizieren da dort keine Anmeldepflicht herrscht.

Kuala Lumpur hat eine Fläche von etwa 244 Quadratkilometern und ist die zweitgrößte Stadt in Malaysia. Das Wetterklima ist tropisch, die höchsten Temperaturen liegen über das Jahr gesehen im Schnitt bei 29 Grad, die niedrigsten Temperaturen liegen bei 23 Grad bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Dazu kommen sehr häufig starke Gewitter, Überschwemmungen im Stadtzentrum sind keine Seltenheit. Durch illegale Waldrodungen und daraus resultierenden Waldbränden liegt eine große Smogglocke über der Stadt, das merkt man auch ganz ordentlich. Der Strassenverkehr ist auch nicht zu verachten – die Luft ist wirklich schlecht dort. Das Wahrzeichen der Stadt sind die Petronas Towers. Kuala Lumpur hat zwei Universitäten.

Die Einheimischen von Kuala Lumpur sind zu ca. 6% Inder, 39% Malaien und 52% Chinesen – dann gibt es noch zahlreiche Philippinen, Europäer, Sri Lanker, Araber und Indonesier. Die Buddhisten sind mit 40,8 % die größte Religionsgemeinschaft, dicht gefolgt von den Muslimen mit 40.6% danach kommen nur noch kleinere Gruppen, Christen miz 8,7%, Hindus mit 5,2% und wenige andere Religionen.

Die Wirtschaft in Kuala Lumpur lebt von IT-Firmen, Bio-Tech Firmen, Maschinen-und Fahrzeugbau, chemische- und Nahrungsmittelindustrie, Banken und Tourismus.

Die Petronas Towers sind die höchsten Zwillingstürme der Welt mit 452 Metern. Sie befinden sich im Stadtteil „The Golden Triangle“ welches auch den kommerziellen Mittelpunkt der Stadt darstellt. Den siebthöchsten Fernsehturm der Welt, den Menara Kuala Lumpur mit 421 Meter kann man auch besuchen, die Aussichtsplattform bietet mit dem höchsten Standpunkt der Stadt einen weitreichenden Blick über KL.

Kuala Lumpur bietet drei verschiedene Museen. Neben dem Muzium Nagara (Malaysiches Nationalmuseum), gibt es das Kuala Lumpur Textile Museum und das Museum of Asian Arts.

 

 

Singapur und Sentosa

Singapur – Ferieninsel Sentosa – Strand, Underwater World und Delphin Lagoon – Die Einfahrt nach Singapur war schon ein tolles Erlebnis mit AIDAdiva, vor Singapur liegen zahlreiche Frachter und Segler auf Reede. Die schmale Einfahrt in den Hafen stellt sich optisch sehr schön da. Im Hafen lag bereits die Seven Seas Voyager an der Pier – darüber sah man die Seilbahn nach Sentosa fahren. In Singapur darf man keine Zigaretten und keinen Alkohol mit von Bord nehmen, das wird rigoros geprüft, ebenso muss man seinen Reisepass zur Hand haben und vorab ein paar Fragen beantworten auf einem Einreiseformular. Im Cruise-Terminal wird man inklusive Gepäck durchleuchtet und auch die Reisepässe werden akribisch geprüft. Auch ganz wichtig: In Singapur sollte man darauf achten wo man raucht – lieber irgendwo dazu stellen bei Leuten die rauchen oder jemanden fragen – das kann sehr teuer werden.

Zum Sonnenaufgang mit AIDAdiva in Singapur

Zum Sonnenaufgang mit AIDAdiva in Singapur

Nach der Passkontrolle und der Durchsicht, findet man sich gefühlt in einem Einkaufszentrum wieder – das Cruise-Terminal in Singapur beherbergt ganz viele Geschäfte. Wenn man nun rechts nach draußen läuft kommt man direkt ins Vivo-City – sprich aus dem Terminal raus und in die Vivo-City rein. Eine gigantische Shopping-Mall, fand ich dennoch völlig uninteressant – einkaufen kann man zu gleichen Preisen in Deutschland auch. In der Vivo-City befinden sich allerdings auch die Abfahrtspunkte der Magnetbahn sowie der Ticketverkauf. Die Seilbahn / Cabla Car – Station befindet sich links vom Terminal – sprich man geht einfach links aus dem Terminal raus, ins nächste Gebäude rein und schon steht man am Ticketverkauf. Wenn man sein Ticket gekauft hat, fährt man in den 15.Stock – dort sieht man dann die Gondeln und die Abfahrtstation der Seilbahn.

Die Seilbahn ist schon schick, man fährt direkt über den Hafen und hat einen Blick auf die Schiffe von oben. Einziges Manko – man kann keine Einzelfahrten buchen – man muss Pakete buchen die mindestens pro Erwachsenem 68 Singapur-Dollar (40,80 Euro) und pro Kind 46 Singapur-Dollar (27,60 Euro) kosten. Das Paket beinhaltet die Hin- und Rückfahrt, das Cable Car Museum, das maritime Museum, den Tiger Tower und das S.E.A Aquarium. – Fanden wir nun nicht so super – die anderen Pakete beinhalten das Paket 1 als Grundsatz und dann jeweils mit weiteren Attraktionen.

Wir haben uns dafür entschieden mit der Magnetbahn zu fahren, die Abfahrtstation dafür befindet sich in der Vivo-City im vierten Stock. Der Weg dahin ist kurz aber mühsam, da sind so viele Menschen die nach Sentosa wollen, unfassbar. Ich habe mir sagen lassen, das es gar nicht so voll war, durch das chinesische neue Jahr waren viele Zuhause bei ihren Familien. Ich möchte dann nicht wissen wie das sonst ausschaut. Allein bei der Seilbahn stand man locker eine Stunde an, bei der Magnetbahn wohl auch. Wir haben es irgendwie geschafft das man uns an einen anderen Schalter schickte so das wir relativ schnell durchkamen. Auch bei der Magnetbahn gab es wieder einen separaten Weg für Familien und Kinder – so konnte man zumindest ohne große Drängelei in Ruhe mit den Kindern in die Bahn steigen.

Inselplan und Broschüren von Sentosa

Sentosa Magnetbahn: Preise und Pakete für Sentosa Singapur

Sentosa Magnetbahn: Preise und Pakete für Sentosa Singapur

Sentosa Inselplan

Sentosa Inselplan

Sentosa Inselplan

Sentosa Inselplan

Sentosa Underwater World Singapur - Plan

Sentosa Underwater World Singapur – Plan

Sentosa Underwater World Singapur - Plan

Sentosa Underwater World Singapur – Plan

Sea Aquarium Plan - Sentosa Singapur

Sea Aquarium Plan – Sentosa Singapur

Die Fahrt mit der Magnetbahn nach Sentosa geht recht schnell. Es gibt drei Haltestationen in Sentosa. Die Waterfront Station am Eingang von Sentosa, die Imbiah Station in der Mitte von Sentosa und die Beach Station – die wie der Name sagt am Ende der Insel am Strand ist. Man kann auch nach Sentosa laufen, mit dem Auto oder dem Bus fahren. Auf der Insel verkehren auch Busse, vier verschiedene Busse mit vier verschiedenen Routen.

Wir sind an der Beach-Station ausgestiegen, kaufte ich im SevenEleven-Shop an der Haltestelle noch ein Päckchen Zigaretten und was zu trinken – 15 Euro waren dafür weg. Von dort gingen wir an den Siloso Beach, an dessen Ende sich die Underwater World mit dem S.E.A Aquarium und der Delphin Lagune befindet. Auf dem Weg dorthin haben wir in der Bar „Mambo“ noch etwas getrunken und sind von dort am Wave House Sentosa vorbeigelaufen wo man unter anderem Flow Rider fahren kann.

Wir besuchten dann Die Underwater World, Eintritt lag für Kids bei 17,60 (10,56 Euro) und für Erwachsene bei 25,90 Singapur-Dollar (15,54 Euro). Die Unterwasserwelt beherbergt die Delphin-Lagune, das größte Aquarium der Welt – das S.E.A Aquarium und ein paar Imbissbuden. Im übrigen kann man da seine Füsse auch in ein Fischbecken halten und die alte Haut abkauen lassen – das nennt sich das Fisch Reflexology – SPA für die Füsse. ;)

Wir haben uns im Aquarium die Rochen angesehen, man konnte dort sogar die Fische streicheln in einem Becken – weiterhin fand man auch hinter Glas ausgestellte Haifisch-Kiefer und Zähne. Das Highlight allerdings ist die 83 Meter lange Röhre – das Herzstück des Aquariums. In diesem Tunnel schwimmen Fische links, rechts und über einem. Man kann dort wahlweise durchlaufen oder sich auf ein Band stellen das durch den Tunnel führt.

Später sind wir zur Delphin-Show gegangen in die Delphin Lagoon – das Außenbecken bietet eine große Tribüne mit vielen Sitzplätzen. Wir haben eine tolle Delphin-Show gesehen, springende Delphin, spielende Delphine – tanzende Delphine und sogar eine Trainerin die mit den Delphinen geschwommen ist.

Zwischen den Delphin-Shows kamen auch zwei Robben zum Vorschein – die beiden waren auch sehr gut trainiert und hatten allerhand drauf.

Auf dem Weg zurück ins Aquarium findet man Imbissbuden, in einer Ecke gibt es auch ein Gehege mit Ottern und vor dem Ausgang ist natürlich ein Souvenir-Shop. Sehr gut gelöst ist natürlich das man da zwingend durch muss um nach draußen zu kommen – gute Geschäftsidee vor allem wenn Kinder dabei sind gibt das tolle Diskussionen. ;)

Auf dem Rückweg von der Underwater World und dem S.E.A. Aquarium sind wir wieder am Silosa Strand entlang gelaufen. Dort haben wir noch eine Pizza gegessen bei „Trapizza“. Das Essen war ok, die Pizza kostete mit einem Saft und einem Mini-Eis 15 Singapur-Dollar (9 Euro).

Da Leon nicht so gut gelaunt war, teilten wir uns auf – ich bin mit Leon noch ein wenig über Sentosa geschlendert während die anderen Beiden in die Vivo-City zum shoppen gefahren sind. Am Abend haben wir uns noch ein wenig die Skyline von Singapur von Bord aus angesehen – das ist schon ein schöner Ausblick den man genießen kann.

Letztlich bietet Singapur bedeutend mehr – aber als Eltern gibt man ja gerne seinen Kids nach und erfüllt deren Wünsche – so haben wir letztlich nur Sentosa gesehen, was aber wirklich toll war.

AIDA Landausflüge in Singapur

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Singapur / © AIDA Cruises

Über Singapur:

Singapur liegt an der Südspitze der malaysischen Halbinsel und hat eine Fläche von ca. 700 Quadratkilometern. 54 weitere Inseln gehören zum Hoheitsgebiet von Singapur – im Stadtstaat Singapur leben etwa 5 Millionen Menschen. Die Regenzeit in Singapur ist von November bis Januar, die Luftfeuchtigkeit liegt bei rund 82 Prozent. Im Schnitt ist es zwischen 25 und 28 Grad warm. Man spricht als Amtssprache englisch, ansonsten malaysisch, Tamil und chinesich. Zahlungsmittel ist der Singapur-Dollar (SGD). 1 Singerpur Dollar sind 100 Cent – etwa 0,60 Euro entsprechen einem Singapur-Dollar.

Singapur ist eine Metropole die gigantisch schnell gewachsen ist und nach wie vor wächst. Der Stadtstaat ist Zentrum der Unterhalts- und Elektroindustrie darüberhinaus ein riesieges Einkaufsparadies. Schöner, größer, schneller ist das Motto in Singapur. Singapur zählt als sauberste Metropole der Welt – das mag sein, dennnoch findet man einigen Müll auf den Strassen. Zigaretten und Kaugumis darf man nicht einführen – bis vor kurzem konnte man Kaugummis nicht einmal kaufen in Singapur – heute bekommt man sie auf Rezept in der Apotheke. Zigaretten kosten umgerchnet rund 10,50 Euro pro Schachtel.

In Singapur steht das größte Riesenrad der Welt – mit 165 Metern Höhe ist der Singapore Flyer ein gigantisches Riesenrad. In 28 Gondeln die im übrigen klimatisiert sind hat man einen unglaublichen Ausblick und überblick über ganz Singapur.

Der Botanische Garten beherbergt mit 150.000 Blumen, Sträucher und Bäume, wem das zu wenig ist der findet im Orchideengarten rund 60.000 verschiedene Orchideen – im übrigen die größte Orchideenansammlung der Welt.

Wer sich auf´s Shopping eingeschossen hat, der wird in Singapur seine helle Freude haben, neben der Suntec City mit der größten Wasserfontäne der Welt, gibt es die traditionsreiche Orchard Road in der man auch sehr gut shoppen kann. Im Chinatown Heritage Center gibt es neben vielen traditionellen Waren auch sehr viel Handwerkskunst zu kaufen. In der Arab Street findet man ausgefallen Handarbeiten aus arabischen Ländern, in den Strassen von Little India gibt es viele Silber- und Messingwaren und natürlich Seide.

Wer sich für hinduistische Tempel interessiert findet den Sri Mariamman sicherlich sehenswert, der Tempel ist der älteste Tempel der Stadt. Die größte Moschee, die Sultan-Moschee mit einer riesigen goldenen Kuppel befindet sich in der Arab Street.

Wer ein Boot fahren möchte, der sollte zur Raffles Lading Site. Dort kann man mit hözernen Bum Boats (Proviantboote aus vergangenen Tagen) auf dem Singapore River fahren. Unter Brücken hindurch bis zum Clarke Quay wo sich heute Einkaufsparadiese befinden in ehemaligen Lagerhäusern.

Historische Gebäude findet man in Singapur rund um das Rathaus, dort befindet sich auch die St. Andrew´s Cathedral. Das Raffles Hotel ist aus dem Jahr 1986 und ist weltweit das einzige große Hotel aus dem 19.Jahrhundert. Im Merlion-Park findet man das Wahrzeichen von von Singapur – den Merlion: halb Fisch, halb Löwe.

Die Freizeit-Insel Sentosa bietet Spiel, Spaß und Erholung für die ganze Familie. Sandstrände, Essen, trinken, Unterhaltung – es gibt nichts was es nicht gibt.

 

 

Brunei Muara Beach

Auf unserer Südostasien-Kreuzfahrt mit AIDAdiva hatten wir in Brunei den günstigsten Ausflug der Reise – der kostet nämlich effektiv nichts (wenn man nicht faul ist) und ist absolut empfehlenswert. Das Areal rund um den Muara Beach der fussläufig in 10 Minuten vom Hafen erreicht werden kann – etwa 1 Kilometer zu laufen. Da die Kids nicht in Marathonlauf-Stimmung waren, nahmen wir uns dennoch ein Taxi für 10 Brunei-Dollar (6 Euro). Die Fahrzeit lag bei 2, vielleicht auch 3 Minuten. Aus dem Hafen raus, rechts die Strasse runter und dann links zum Muara Beach wieder rein. Vor dem Strand ist eine riesige Parkanlage mit Palmen, Sitzgelegenheiten, Fussballfeld, Spielplätzen und sanitären Anlagen. Der Strand soll der schönste und beliebteste Strand in Brunei sein. Am Wochenende muss dort halb Brunei versammelt sein. Der Sandstrand ist komplett naturbelassen – dort liegt allerhand Holz rum, leider im hinteren Bereich auch Müll.

Mit AIDAdiva am Strand von Brunei: Muara Beach

Mit AIDAdiva am Strand von Brunei: Muara Beach

Dort angekommen dachte ich „Wow, schlimmer hätte es nicht kommen können“. Wenn man sich das alles dort dann aber mal näher ansieht und verinnerlicht kann es einen schöneren Platz nicht geben. Ich mag Sultanate sehr, die Menschen sind so unglaublich nett und ausgeglichen – kein Wunder die hausgemachten Steuerprobleme haben sie durch die Steuerfreiheit nicht und auch so scheinen mir die Menschen sehr glücklich mit dem was sie haben.

Das Meer ist unheimlich sauber und klar – das Wasser warm – der Sand total fein – die Aussicht weitreichend. Wir waren mit den Kids super lange im Wasser, haben Muscheln gesammelt, den Spielplatz besucht und haben uns allesamt ordentliche Sonnenbrände eingefangen – trotz mehrmaliger Sonnencreme-Kur. Die Sonne brennt dort enorm, aber das ist nunmal der Preis für Wasser- und Spielspaß am Strand. Wir waren gegen 10:00 Uhr dort, da war keine Menschenseele, außer ein paar Mitarbeiter die aufgeräumt haben, gegen 12 Uhr kam der AIDA Biking-Ausflug kurz vorbei und ab 13 Uhr kamen schon deutlich mehr Menschen – die meisten von AIDAdiva. Wir sind gegen 14:30 Uhr wieder gefahren – wie gesagt, die Sonne war brutal und die Kids bedient und müde.

Am Strand findet man ganz viele Strandkrebse die feine Kügelchen produzieren beim Aufsteigen aus dem Strand – sieht lustig aus und die Jungs rennen immer fein weg wenn sie Gefahr sehen – wenn sie nicht wegkommen stellen sie sich tot. Die Krebse sind etwa 2-3 Zentimeter lang und ungefährlich – also ich lebe noch. ;)

Am Parkplatz der Parkanlage ist eine längliche Hütte, dort findet man zwei „Gastronomen“, dort gibt es für kleines Geld Essen und Trinken. Eine große ordentlich gekühlte (1,5 Liter) Flasche Wasser, Isotonisches Getränk, Cola oder Saft liegt bei 2 Brunei-Dollar – 1,20 Euro umgerechnet.

Offizielle Taxen gibt es in Brunei nicht, da fährt jeder Privatmann wenn er lust dazu hat als Taxi, entsprechend macht auch jeder seine Preise. Wir haben später erfahren das zwei Passagiere von der Diva für die selbe Fahrt 20 Dollar gezahlt haben – der gewiefte Fahrer wollte die sogar pro Person – gezahlt haben sie dennoch nur 20 Brunei-Dollar für beide. Hier gilt also handeln und direkt beim Einsteigen zahlen das keine Diskussionen aufkommen. Man kann Neuwagen ebenso erwischen wie alte Autos die kurz vor dem Zusammenfallen sind – das sieht man dem Fahrer allerdings nicht an.

Ich hätte mir gerne das Wasserdorf angesehen, nur war es extrem warm – bestimmt über 30 Grad – die Kids hatten keine Lust zu laufen, wollten nur schwimmen – so haben wir die etwa einstündige Fahrt nach Bandar Seri Begawan sausen lassen. Die Fahrt mit dem Boot durch das Stelzendorf muss aber unheimlich schön sein, AIDA bietet da auch entsprechende Ausflüge hin an, die durchaus bezahlbar sind. Ich denke das man individuell nicht viel günstiger dort hin kommt – gerade weil die Taxifahrer durchaus wissen wie man Geld verdient. Außer man ist in einer größeren Gruppe – mit so einem Minibus kann man da durchaus günstiger hinkommen. AIDA bietet auch für rund 25 Euro einen Shuttle-Service in die Haupstadt an – den sollte man nutzen wenn man nicht unbedingt in Muara Beach an den Strand möchte – viel mehr gibt es dort nämlich nicht.

Die Moscheen, der Sultan-Palast (der größte der Welt) das Wasserdorf und vieles mehr befindet sich nämlich in der Hauptstadt – Bandar Seri Begawan.

Dennoch war es ein toller Tag in Muara im Sultanat Brunei

AIDA Landausflüge in Brunei

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

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AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

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AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

AIDA Landausflüge in Brunei / © AIDA Cruises

Über Brunei
Brunei ist ein Sultanat in Asien. Der Sultan von Brunai heisst Sultan Hassanal Bolkiah. Der Staat liegt auf der Insel Borneo im südchinesichen Meer an der Grenze zu Malaysia. Brunei heisst amtlich Brunei Darussalam. Früher war Brunei deutlich größer, das heutige Sultanat ist mit 5765 Quadratkilometern Größe nur noch ein Teil dessen was vom 16. – 19.Jahrhundert zu Brunei gehörte. Das Wetterklima in Brunei gleich dem tropischen Regenwaldklima, die Temepraturen liegen im Schnitt bei 31 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit. Eine Trockenzeit gibt es in Brunai nicht, Niederschläge variieren von 2500mm bis 7500mm – die Niederschlagszeit ist von November bis März. Im Landesinneren gibt es noch tropische Regenwälder die von Affen, Vögeln und Reptilien bewohnt werden.

In Brunei leben heute rund 333.000 Menschen, davon sind ca. 66% Malaien, 15% Chinesen und nur noch 7% Ureinwohner – der Rest teilt sich auf verschiedene andere Nationalitäten auf die zu meist als Gastarbeiter in Brunei sind. Die meisten Menschen leben im Westen von Brunei – allein in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan sind das rund 46.000 Menschen. Neben der Hauptstadt sind die wichtigsten Städte Muara, Kuala Belait und Seria.

Das Bildungssystem ist wie in vielen Sultanaten komplett kostenfrei, ebenso wie das Gesundheitssystem. Es gibt eine 9-jährige Schulpflicht in Brunei, wer dann studieren möchte kann das kostenfrei in Brunei aber auch im Ausland tun – das finanziert das Sultanat. In Bandar Seri Begawann ist die Universät von Brunei. In Brunei zahlt man auch keine Steuern, das Benzin kostet umgerechnet pro Liter etwa 0,16 Cent.

Die Wirtschaftszweige von Brunei vergrößern sich gerade aufgrund der schwindenden Erdgas- und Erdölvorräte. Das traditionelle Handwerk besteht aus der Weberei und der Metallverarbeitung. Durch die geringeren Vorräte von Öl und Gas investiert das Sultanat mittlerweile auch im Bereich des Tourismus. Die Landwirtschaft ist hingegen eher schwach ausgeprägt, 80% der Lebensmittel werden importiert – das soll künftig auch verändert werden. Im eigenen Land produziert man Reis, Obst und Gemüse.

In Brunei zahlt man mit dem Brunei-Dollar, der in 100 Cent aufgeteilt wird. 0,60 Euro sind in etwa 1 Brunei-Dollar. Der Brunei-Dollar liegt dauerhaft auf dem selben Wechselniveau wie der Singapur-Dollar.

In Brunei gibt es 2819 Strassenkilometer – dagegen nur 13 Kilometer Eisenbahnstrecke. Die wichtigsten Häfen in Brunei sind in Muara (große Schiffe), Bandar Seri Begawan (passt die AIDAcara noch hin) und Kuala Beleit. Der Flughafen befindet sich in der Gegend von Muara – Brunei hat eine eigene Fluggesellschaft – die Royal Brunei Airlines mit einer Flotte von 10 Flugzeugen + 4 Neubestellungen. Die Airline hat 2 Airbus A319-100, 2 Airbus A320-200 und 6 Boeing 777-200ER (übernommen von Singapore Airlines).

In Brunei gibt es keine Staatsverschuldung, der Haushaltsüberschuss lag die letzten Jahre zwischen 20-30%. Im Sultanat müssen wie erwähnt auch keine Steuern gezahlt werden. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt pro Kopf etwa 37.000 US-Dollar. Das ist eines der höchsten Prokopfeinkommen in ganz Südostasien – bedingt auch durch Erdöl und Gas.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zählen der Sultanpalast „Istana Nurul Iman“ – der Palast hat eine Fläche von 200.000 Quadratmetern, 1788 Zimmer und ist damit der größte Palast der Welt. Ebenso ist die Omar-Ali-Saifuddin-Moschee die 1958 erbaut wurde sehenswert. Die größte Moschee von Brunai ist die Jame’Asr Hassanal Bolkiah Moschee. Das Wasserdorf „Kampong Ayer“ ist auf Stelzen gebaut – ein Dorf über dem Wasser mit kleineren Moscheen und Schulen – dort geht etwa die Hälfte der Bewohner von Bandar Seri Begawans hin.

 
 

 

 

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