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AIDAprima Reisebericht: Norwegens Fjord-Weltkulturerbe ab Hamburg – Drei Generationen, eine Reise

AIDA Ausflug: Berg Ulriken auf eigene Faust
Willkommen an Bord von AIDAprima
Route: Hamburg – Seetag – Eidfjord – Bergen – Geiranger – Åndalsnes – Haugesund – Seetag – Hamburg | Reisezeit: 13.05. – 21.05.2026 | Autorin: Melanie
 

Nach einem Jahr heißt es für uns „Willkommen zurück an Bord von AIDAprima“! Vor ziemlich genau einem Jahr besuchten wir unser persönliches Herzensschiff zum letzten Mal, während der damaligen Festival Cruise. Nun geht es wieder los, doch wir sind nicht alleine, denn es wird eine besondere Reise ganz nach dem Motto: 3 Generationen – 3 Urlaube – 1 Reise. 

Mit dabei sind neben uns und unserem Sohn Leon, noch Kollegen aus dem Team. Anja und Maik die zusammen die Generation X bilden, Tessa und Chantal aus der Gen Z und eben wir als Millenials

Routenbild: AIDAprima Norwegens Fjord-Weltkulturerbe ab Hamburg 3 | Bild: AIDA Cruises

Inhaltsverzeichnis

Mittwoch, 13.05.2026: Anreise nach Hamburg und Leinen los

Was vermisse ich die Zeit, als wir noch im Norden gewohnt haben und innerhalb von weniger als einer Stunde mit dem Auto am Hamburger Hafen waren. Nun von Nordhessen aus ist die Anreise zur Kreuzfahrt ab Hamburg schon etwas umfangreicher. So starte unsere Anreise zu AIDAprima heute nicht erst kurz vor knapp, wie in der Vergangenheit, sondern schon recht früh und genauestens geplant.

Um 08:30 in der Früh war das Auto fertig beladen und der erste Teil von uns startklar und so ging es dann los auf unsere 4,5-stündige Anreise. Anja und Maik hatten es da besser, denn die beiden starteten von Buxtehude aus und waren schon deutlich vor uns beim Cruiseterminal Steinwerder angekommen. Und dann kam auch schon der erste kleine Schock, der Parkplatz war voll – an der Schranke erklärte man den beiden, wenn sie keinen Parkplatz vorab reserviert haben, dann sieht es nun schlecht aus, sie könnten aber mal im Büro des Parkplatzbetreibers nachfragen. Gesagt, getan! Im Büro erklärten sie den Mitarbeitern dann erst einmal, dass noch zwei weitere Autos von uns unterwegs sind, die auch keinen Parkplatz reserviert haben.

Zum Hintergrund: wir reservieren die Parkplätze in Hamburg nie vor. Wir fahren immer einfach hin, bisher war das auch noch nie ein Problem. Drauf fahren, Schiff fahren, wieder ankommen, Parkgebühren zahlen, nach Hause fahren. Dank der netten Mitarbeiter vor Ort, war das auch jetzt so möglich, sie teilten den beiden mit, wo wir unsere Autos gesammelt parken können und so konnten wir dann doch noch alle entspannt anreisen.

AIDAprima am Cruiseterminal Steinwerder in Hamburg

Check In in Hamburg

Nachdem alle Mitreisenden unserer kleinen Gruppe gesund und munter in Hamburg angekommen sind und einen Parkplatz hatten, gaben wir unsere Koffer bei der Gepäckaufgabe ab und begaben uns zum Check in. Wir hatten die letzte mögliche Check In Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr. Auch diese späte Check In Zeit wählen wir immer ganz bewusst, da dann die meisten Gäste einfach schon an Bord sind und sich die Warteschlangen in der Regel schon aufgelöst haben.

Vor dem Terminal ging unser Plan auch sehr gut auf, wir waren um kurz vor 15.00 Uhr dort und konnten direkt zum Check In ins Terminal durchgehen. Im Terminal selbst sah das aber schon etwas anders aus, hier war noch eine ordentliche Schlange vor den Check In Schaltern. Da wir eine Suite gebucht haben, konnten wir aber die Überholspur nutzen und konnten hier Wartezeiten entsprechend umgehen. Die Überholspur bei AIDA ist nicht nur für Suitengäaste, sondern auch für Gäste der Clubstufen Kiss und Smile, für Familien mit kleinen Kindern, sowie für Menschen mit einer Gehbehinderung, taube und blinde Menschen. Hier kann es je nach Ankunftszeit auch schon mal etwas voller sein, vor allem wenn viele AIDA Clubgäste und/oder viele Familien mit kleinen Kindern an Bord sind. Heute zu unserer Anreisezeit war die Überholspur aber so gut wie leer und ein echter Gewinn für uns.

Beim Check In selbst wurde noch schnell ein Sicherheitsfoto von uns allen gemacht, wir bekamen unsere Bordkarte ausgehändigt und dann ging es auch schon weiter zum Security Check und hier brachte es uns dann gar nichts, dass wir eine Suite haben, dass wir einen hohen Clubstatus haben und auch Familien mit Kindern musste jetzt tapfer sein. Die Schlange vor der Security war lang und kostete uns rund 20 Minuten Zeit. Da lobe ich mir wirklich den MSC Yacht Club, dort gibt es nämlich auch beim Security Check eine Fastlane für Gäste des MSC Yacht Clubs. Mögen viele andere Gäste sicher nicht gut finden, aber mit dem Mehrpreis zahlt man schließlich auch ein mehr an Service und dieser Service gehört da für mich ganz klar dazu.

Willkommen an Bord von AIDAprima

Endlich waren wir an Bord angekommen, unsere Kabinen waren bereits bezugsfertig, nichts anderes haben wir aber auch um die Uhrzeit erwartet. Wir freuten uns über unsere SA Suite auf Deck 15 über der Brücke, die anderen jeweils über eine Verandakabine Komfort auf Deck 12, ebenfalls mit Blick zum Bug. Wir sind echt schon gespannt, in wiefern wir die Balkone während der Reise überhaupt nutzen können, denn die Wettervorhersagen sind leider nicht so rosig. Vor allem an Seetagen können dann die Balkone direkt am Bug nahezu unbrauchbar werden. Bei gutem Wetter sind sie allerdings ein absoluter Traum – so zumindest unser persönliches Empfinden.

Unser Tipp: die Fahrstühle am vorderen Treppenhaus sind während der Check In Zeiten meist gut besucht, die Schlange auf Deck 6, wo man an Bord kommt, entsprechend lang. Bei den Fahrstühlen in den hinteren Treppenhäusen ist dann meist deutlich weniger los, so dass man deutlich schneller auf seiner Kabine ankommt, als vorne im Treppenhaus zu warten.

Kaum angekommen auf den Kabinen macht wir uns auch schon daran die Seenotrettungsübung zu absolvieren, lange Zeit blieb uns nämlich nichtmehr, da AIDAprima eigentlich bereits um 17.00 Uhr Hamburg verlassen sollte. Die Seenotrettungsübung besteht aus zwei Teilen, aus einem digitalen Teil, den man entweder am TV oder über die AIDA App auf dem Mobiltelefon erledigen kann und aus einem praktischen Teil. Hier muss jeder Passagier mit seiner angezogenen Rettungsweste bei seiner Musterstation persönlich vorstellig werden. Wo sich die eigene Musterstation gefindet, steht zum einen auf der Bordkarte, zum anderen auf der Rettungsweste, aber auch auf der Sicherheitskarte an der Kabinentür. Hier ist auch nochmal eine Wegbeschreibung, wie man auf dem schnellsten Weg zu seiner Musterstation gelangt. Dort wird dann von jedem Passagier die Bordkarte gescannt und die Seenotrettungsübung ist damit erledigt.

Inzwischen wurde auch von unserem Kapitän der Reise Manuel Pannzek per Durchsage bekannt gegeben, dass wir circa mit einer Stunde Verspätung erst ablegen würden, da noch einiges an Gepäck verladen werden müsse. So entschieden wir uns noch vor dem Ablegen zumindest eine Kleinigkeit zu essen und entschieden uns gemeinsam für das Fuego Restaurant auf Deck 14. Auch wenn das Fuego echt gut besucht war, fanden wir problemlos im Außenbereich im Four Elements einen Tisch für 7 Personen, was wir so tatsächlich gar nicht so einfach erwartet hätten. Hier fiel uns direkt auf, dass obwohl aktuell keine Ferien sind, wahnsinnig viele Kinder an Bord sind. Es handelt sich dabei um Familien mit kleinen Kindern, die eben noch nicht schulpflichtig sind – viele Babys, viele Kinderwagen. Pauschal zu sagen, ich fahre außerhalb der Ferien, damit nicht so viele Kinder an Bord sind, funktioniert also nicht immer, denn schließlich gibt es genügend Kinder, die eben noch nicht schulpflichtig sind und deren Eltern genießen es natürlich noch außerhalb der Ferien verreisen zu können.

Leinen los in Hamburg

Gegen 18.00 Uhr war es dann so weit. AIDAprima legte ab und wir machten uns auf den Weg über die Elbe in Richtung Nordsee. Das Ablegen genossen wir alle gemeinsam von unserem traumhaften Balkon unserer Suite. Von hier aus hatten wir nicht nur einen traumhaften Kapitänsblick, sondern auch wahnsnnig viel Glück mit dem Wetter. Während sich den ganzen Tag bereits Sonne, Wolken und Regen abwechselten, blieben wir beim Ablagen uns Auslaufen aus dem Hamburger Hafen trocken und konnten diesen herrlichen Moment wirklich genießen.

Die Fahrt entlang der Elbe ist wirklich ein Highlight und auch wenn man es schon kennt ist es immer wieder schön. Entlang der Landungsbrücken, der Elbstrände, Blankenese, Ovelgönne, bis sich die Ufer langsam zu grüner Natur entwickeln.

Unser Abendprogramm

Auch wenn wir heute als Suitengäste die Möglichkeit gehabt hätten ein Willkommensdinner im Buffalo Steak House, im Rossini oder im veganen Restaurant einzunehmen, entschlossen wir uns gemeinsam mit unserem Team im Brauhaus zu Abend zu essen. Auch hier bekamen wir problemlos einen Tisch für 7 Personen ohne dass wir irgendwie warten oder groß suchen mussten. Für jeden war etwas passendes dabei, auch für unsere Vegetarierin Tessa. Lediglich Leon als Veganer hatte es wirklich schwer, denn außer Pommes und Laugenstangen gibt es tatsächlich keinerlei vegane Alternativen, auch auf Nachfrage nicht. Ehrlichweise finde ich das tatsächlich schade, denn grad in der jüngeren Generation entscheiden sich immer mehr Menschen dazu sich vegan zu ernähren.

Klar kann man jetzt sagen, es gibt ja ein veganes Restaurant, man kann ja da hingehen, dies ist aber kostenpflichtig und eigentlich ist ja die Vollpension im Reisepreis inklusive, und das sollte sie eben auch für Veganer sein. Er drehte anschließend noch eine Runde im Weiten Welt Restaurant, während der Rest schon mal an die Lanai Bar ging, wirklich glücklich war er hier aber auch nicht. Es gab zwar eine vegane Salatbar, an warmen Hauptgerichten wurden aber lediglich Spaghetti mit Tomatensauce angeboten. Am Ende wurde er satt, wirklich zufriedenstellend war es für ihn aber nicht.

An der Lanai Bar gönnten wir uns ein paar Cocktails und einen schönen Blick auf die Heckwelle. Hier war es verhältnismäßig leer, mag aber auch daran gelegen haben, dass es recht kühl und windig war, weshalb die meisten Gäste sich wahrscheinlich lieber ein gemütliches Plätzchen im Schiffsinneren gesucht haben. Wir fanden es allerdings sehr schön draußen, wenn auch etwas kühl.

Während unsere junge GenZ, bestehend aus Tessa, Chantal und Leon nach der Lanai Bar die Segel strichen und sich auf ihre Kabinen verabschiedeten, begaben wir uns gemeinsam mit Anja und Maik noch für ein knappes Stündchen in den Beach Club. Dort fand eine Schlager Party statt, die wollten wir alten Schlager Hasen natürlich nicht entgehen lassen. Lange blieben wir aber auch nicht und verabschiedeten und gegen 22.30 Uhr auch in Richtung Bett.

Es war ein schöner, aber auch anstrengender erster Tag – sieben weitere folgen noch.

Donnerstag, 14.05.2026: Seetag in Richtung Norwegen

Nach einer durchwachsene ersten Nacht zu dritt in unserer Suite, stellten wir fest, dass die Suite zumindest für uns zu dritt nicht so wirklich passend ist. Warum? Das ist leicht erklärt! Ich musste das eine oder andere Mal in der Nacht zur Toilette, der Zugang zum Bad ist zwar sowohl vom Wohnbereich als auch vom Schlafzimmer zu erreichen, die Toilette hingegen aber alleine vom Wohnbereich aus, wo sich die Schlafcouch für Leon befindet. Das hatte zur Folge, dass er jedes Mal auch wach wurde, wenn ich nachts auf Toilette ging.

Auch am Morgen, Pascal war sehr früh wach, Leon und ich wollten noch etwas schlafen. Pascal hätte sich gerne mit einem Kaffee irgendwo hingesetzt, was aber in der Form nicht möglich war. Auf dem Balkon war es viel zu stürmisch, in den Wohnbereich konnte er sich auch nicht setzen, weil dort Leon versuchte zu schlafen und im Schlafzimmer da lag ich. Zumal jetzt auch Kaffee trinken im Bett nicht die komfortabelste Variante gewesen wäre. Also weckte Pascal mich, meine Nacht war vorbei, denn er wollte gemeinsam mit mir Frühstücken gehen.

Suiten Frühstück im Buffalo Steak House

Als Suiten Gast hat man die Qual der Wahl, denn wir können zwischen drei Optionen für ein exklusiveres Frühstück wählen: Buffalo Steak House, Rossini oder das vegane Restaurant. Wir müssen da tatsächlich nicht lange überlegen, denn wir lieben das Frühstück im Steak House und würden es auch ohne Suite immer extra dazu buchen. Das ist möglich für 14,90 Euro pro Person und Tag. Bucht man es früh vorab über myAIDA gibt es oft auch noch etwas vergünstigt die Möglichkeit, das gleich für die ganze Reise zu buchen.

Wir hören oft Stimmen, dass sich das nicht lohnt, dass man da ja auch nichts anderes bekäme als in allen anderen Restaurants zum Frühstück, im Gegenteil, die Auswahl an den großen Buffets sei noch viel größer. Uns persönlich geht es nicht um eine exklusivere Auswahl an Speisen, wir wählen das Frühstück im Buffalo Steak House in erster Linie auf Grund der tollen Atmosphäre. Man muss nicht nach einem Platz suchen, es ist ruhig und entspannt, das Restaurant ist nicht so groß wie die anderen, so dass man hier viel ruhiger in der Tag startet.

Zudem erhält man hier tolle Kaffeespezialitäten, auch an seiner Ernährungsbedürfnisse angepasst, frisch gepressten Orangensaft, tolle Eierspeisen frisch zubereitet sowie zum Beispiel heute pochierte Eier mit Spinat. Die bekomme ich im Buffet Restaurant wohl eher nicht.

Frühstück im Buffalo Steak House

So starteten wir also gestärkt und entspannt in unseren ersten Seetag in Richtung Norwegen.

Unser entspanntes Tagesprogramm

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg die anderen zu suchen und fanden sie recht schnell beim Frühstück im Bella Donna Restaurant. Gemeinsam gingen wir dan in die Prima Bar auf einen leckeren Kaffee um ein wenig den Tag zu besprechen, wer was geplant hat und zu welchen Aktivitätspunkten wir uns wieder treffen.

Tessa und Chantal, unsere GenZ, hatten gefühlt einen vollen Terminkalender und wollten so viel mitnehmen wie möglich. Ich hörte nur Sudoku, Kunstauktion, Zauberer-Show am Abend und so weiter. Bei Anja, Maik und uns hörte sich das irgendwie entspannter an: nix geplant – einfach mal ein bisschen treiben lassen.

Man könnte jetzt sagen, ja die GenZ, die brauchen Beschäftigung, die möchten was erleben. Den älteren beiden Generation ist eben mehr nach Erholung. Doch liegt das wirklich am Alter? Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir älteren schon deutlich mehr Kreuzfahrten gemacht haben als die Mädels und wir deshalb nicht mehr das Bedürfnis haben den ganzen Programmpunkten des Tages hinter zu rennen? Schließlich kennt man das alles schon, hat man alles schon zig Male gemacht, für die Mädels ist das alles noch recht neu.

Wir schlenderten dann ein wenig durch die Shops, kauften das ein oder andere ein und gingen dann mit Leon ins Markt Restaurant zum Mittagessen. Hier fand er schon deutlich mehr vegane Auswahl als gestern im Weite Welt Restaurant, so dass er auch wieder zufriedener war. Anschließend zogen wir uns zurück auf die Kabine um einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu machen.

Wir trafen den Rest der Gruppe dann wieder im Theatrium bei der Kunstauktion. Die ist immer sehr gut besucht, vor allem bei den Blind Dates, Kunstwerken bei denen man vorher noch nicht weiß was man ersteigert, wird immer fleißig mitgeboten. Unsere beiden Küken machten inzwischen einen echt müden Eindruck, so dass wir sie erst mal zwangen sich auf Kabine etwas auszuruhen, schließlich war der Tag noch lange nicht vorbei.

Wir besorgten indessen eine neue Kabine für Leon, wenn das Schiff nicht ausgebucht ist, bekommt man da durchaus Kabinen zu einem guten Kurs angeboten. Also einfach mal nachfragen. So bekam Leon nun zum schlafen eine Innenkabine auf Deck 11, so dass er nun in Ruhe nachts schlafen kann und wir unsere Suite so nutzen können, wie es für uns Sinn macht, ohne Rücksicht auf ihn nehmen zu müssen. Win-Win Situation für alle.

Anschließend wollten wir mit Anja und Maik etwas trinken gehen. Da es draußen immer noch sehr stürmisch war, selbst der Pool war gesperrt, waren die Innenbereich des Schiffes schon sehr voll. Die Außenbereiche, wie zum Beispiel die Lanai Bar, nicht wirklich nutzbar, so dass wir auf unsere Suite gingen und dort gemütlich zusammensaßen und etwas tranken. 

Abendessen im French Kiss

Bereits vor der Reise haben wir einige Tische für uns alle gemeinsam zum Abendessen reserviert. Heute ging es gemeinsam ins French Kiss. Wir hatten hier einen wirklich schönen Tisch und genossen ein tolles Dinner zusammen.

Im French Kiss werden die Speisen am Platz serviert und sind im Reisepreis inbegriffen. Lediglich die Getränke sind extra zu zahlen sofern mal kein Getränkepaket hat. Hier macht es durchaus Sinn, vor allem beim Wein vorher in der Karte zu schauen, ob dieser im Paket inbegriffen ist, denn das ist nicht bei allen Weinen der Fall. Das nur mal so als Tipp, für all diejenigen, denen es wichtig ist neben dem Getränkepaket nicht noch eine zusätzliche Getränkerechnung zu bekommen.

Auch Leon konnte heute besser mit uns essen als gestern im Brauhaus. Zwar stehen auch im French Kiss keine veganen Gerichte auf der Speisekarte, auf Nachfrage konnte man ihm allerdings vegane Alternativen anbieten, so dass auch er heute satt und zufrieden war.

Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich noch gemeinsam in den Beach Club gehen, zu einem Rock Abend. Wir halben Leon allerdings noch beim umziehen in die andere Kabine, da er nicht mehr mit wollte in den Beach Club und lieber schlafen gehen wollte. Als wir fertig waren, waren dann alle anderen irgendwie auch schon auf ihrer Kabine, so dass auch wir früh schlafen gehen konnten.

Alles in allem, ein sehr schöner und entspannter Seetag an Bord von AIDAprima.

Freitag, 15.05.2026: Eidfjord

Als ich am Morgen erwachte lag Pascal schon nicht mehr neben mir, der Plan sich raus zu setzen und gemütlich seinen ersten Kaffee in der Kabine zu genießen ging also auf. Gedanklich war ich immer noch irgendwie auf See, das Schiff fuhr noch, wir hatten also noch nicht in Eidfjord angelegt. Ich schaute auf mein Handy und sah erste Nachrichten und Bilder vom Team, die sich über den traumhaften Ausblick der Kabinen direkt am Bug freuten. Und da kam es mir plötzlich in den Kopf geschossen: wir machen eine Norwegen Kreuzfahrt, da gibt es meist auch schon lange vor dem Anlegen einiges zu sehen, schließlich fahren wir durch die Fjorde.

Ich sprang also direkt aus dem Bett auf unseren Balkon um ebenfalls diesen traumhaften Ausblick zu genießen.

Draußen war es zwar super windig und entsprechend auch noch recht kalt am frühen Morgen, trotzdem war es herrlich schön die Einfahrt nach Eidfjord vom Balkon aus zu genießen.

Frühstück und Geburtstag im Buffalo Steak House

Zum Frühstück ging es auch heute wieder ins Buffalo Steak House, diesmal aber nicht alleine sondern mit allen zusammen. Schon im Vorfeld haben wir für alle einen Tisch reserviert, den unser Maik feierte heute Geburtstag. Ebenfalls vorab über myAIDA haben wir auch entsprechend eine Geburtstagstorte bestellt, die Geschmacksrichtung und auch die Deko kann man selbst wählen, mit dem Hinweis, dass sie zum Steak House Frühstück geliefert werden soll.

Dort angekommen war der Tisch bereits schön dekoriert und Anja hatte natürlich auch noch das ein oder andere für Maik organisiert. So hatten wir alle gemeinsam wirklich einen fantastischen Start in den Tag. Auch Leon war als Veganer überzeugt vom Frühstück im Buffalo Steak House, denn auch wenn dort keine veganen Speisen zum Frühstück auf der Karte standen, so besorgte man ihm seine Vorlieben zum Frühstück aus dem veganen Restaurant.

Nach dem Frühstück saßen wir noch ein wenig im Café Mare auf Deck 7 zusammen, bevor es gegen Mittag für uns an Land ging. Wir hatten alle zusammen einen Ausflug gebucht, der um 13.00 Uhr begann, wollten aber vorher noch ein bisschen durch den Ort spazieren und ein paar Fotos von AIDAprima im Hafen machen.

Von einem Hafen, wie man ihn von anderen Destinationen kennt, kann man hier allerdings in Eidfjord nicht sprechen, es ist mit einer der schönsten Liegeplätze, wenn es darum geht das Schiff in einer schönen Kulisse zu fotografieren. 

AIDA Ausflug: Mit der Bimmelbahn durch Eidfjord

Schon vor der Reise hatten wir diesen Ausflug über myAIDA für alle reserviert. In einer Stunde soll man hier mit der Bimmelbahn die schönsten Highlights in Eidfjord entdecken. Wir waren sehr gespannt, da wir Eidfjord bereits kennen, wissen wir durchaus, dass man keine Stunde zu Fuß benötigt um den Ort zu erkunden.

Um 13.00 Uhr war Treffpunkt vor dem Schiff. Die Bordkarten wurden abgescannt um zu kontrollieren, ob man den Ausflug auch tatsächlich gebucht hat und entsprechend beim richtigen Ausflug steht. Nach wenigen Minuten saßen wir dann auch schon in der Bimmelbahn, die direkt vorm Hafenausgang auf uns wartete. Wir drehten zunächst eine kleine Runde durch die Ortsmitte und fuhren dann in Richtung Haereid. Wir fuhren entlang grüner Felder, durch Wälder und kamen an einem Aussichtspunkt vorbei, wo wir eine 10-minütige Pause einlegten für einen Fotostop.

Im Anschluss ging es zurück in den Ort, zur Alten Kirche wo wir erneut einen 10-minütigen Stop einlegten, um die Kirche zu besichtigen und Fotos zu machen. Danach ging es tatsächlich auch schon zum Ausgangspunkt des Ausfluges zurück, wo dieser nach einer Stunde wieder endete.

Ehrlicherweise überzeugte uns der Ausflug nicht sonderlich. Empfehlenswert ist es allerdings für Menschen, die nicht sonderlich fit zu Fuß sind, oder Familien mit kleinen Kindern, die auch nicht so weit laufen können, um sich einen kleinen Eindruck von Eidfjord zu verschaffen. Ich würde es allerdings immer bevorzugen, den Ort und die Umgebung zu Fuß zu erkunden.

Eidfjord auf eigene Faust: Haereid Rundwanderweg

Um den Mädels, die noch nie zuvor in Eidfjord waren, auch noch die richtigen Highlights zu zeigen, entschlossen wir uns nach einer Curry-Wurst-Pause nochmal zu Fuß loszugehen. Auch das Wetter lud absolut dazu ein. Zwar war es immer noch windig und etwas kühl, aber es war trocken und hin und wieder kam sogar die Sonne raus.

Los ging es auf den Haereid Rundwanderweg, diesen hatte uns Ex-Kapitän Falk Bleckert vor einigen Jahren mal empfohlen. Da es uns schon damals sehr gut gefallen hatte, wollten wir das unseren Leuten nicht vorenthalten. Hier findet ihr eine genau Ausflugsbeschreibung für den Haereid Rundwanderweg: Eidfjord auf eigene Fast – Haereid Rundwanderweg

Nach knapp zwei Stunden waren wir zurück am Schiff. Dort gingen wir auf direktem Weg zur Lanai Bar. Rein optisch lud diese zum gemütlichen Sitzen in der Sonne ein, die Realität war allerdings eine andere. Es zog so dermaßen, dass ein Teil von uns erst mal einen Glühwein bestellt. Es war echt eisig kalt hinten am Heck, aber dennoch schön.

Wie heißt es so schön: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Das konnten wir von uns allerdings nicht behaupten, wir waren alle recht gut angezogen, so dass wir es auch eine Weile, trotz starkem Wind, in der Lanai Bar aushielten.

Für die nächsten Programmpunkte trennten wir uns. Anja und Maik hatten anlässlich Maiks Geburtstag einen Tisch zum 6-Gang-Menü im Gourmet Restaurant Rossini reserviert. Leon und Tessa wollten sich dem anschließen. Da die Tischreservierung schon recht früh war und sich somit mit dem Ablagen in Eidfjord überschnitt, trafen wir uns allein mit Chantal auf unserem Balkon um uns von dort aus die Ausfahrt anzusehen.

Noch immer war es recht windig und kalt, trotzdem aber wirklich wunderschön. Fast eine Stunde genossen wir einfach nur die Ausfahrt. Chantal, die zum ersten Mal in Norwegen ist, kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Aber auch Pascal und ich, die wir ja schon des öfteren in Norwegen waren, sind immer wieder beeindruckt von den Fjorden.

Abendessen im Casa Nova

Für uns ging es anschließend ins Ristorante Casa Nova zum Abendessen. Ursprünglich hatten wir den Tisch für eine spätere Uhrzeit reserviert gehabt, wir gingen aber einfach schon mal etwas früher hin, da wir alle drei wahnsinnigen Hunger hatten. Fragen lohnt sich immer, und so konnten wir unseren Tisch auch schon früher in Anspruch nehmen.

Im Casa Nova ist es genauso wie gestern im French Kiss, die Speisen sind inklusive, die Getränke müssen zusätzlich gezahlt werden, wenn man kein Getränkepaket hat. Wir entschieden und für ein 5-gängiges Menü, was durchweg, Gang für Gang, wirklich herausragend war. Vor allem die Parmesansuppe hat es uns angetan, die schmeckt wirklich ganz fantastisch. Aber auch die anderen Gänge waren sehr lecker und auch der Service war sehr aufmerksam.

Ein rundum gelungenes Abendessen, an dem wir wirklich rein gar nichts aussetzen können.

Zum Abschluss des Abends trafen wir uns dann alle nochmal gemeinsam im Beach Club um Maiks Geburtstag noch ein wenig zu feiern. Hier fand eine 90th Party statt, passend um Maiks Jugend nochmal revue passieren zu lassen. Es war ein wirklich witziger und schöner Abend, bei gute Musik und guter Laune.

Schade ist nur, dass der Beach Club bisher auf der Reise noch nie richtig voll war, im Gegenteil. Auch heute Abend war es ziemlich leer. Aber das ist wohl das Ergebnis davon, dass wirklich sehr viele Familien mit kleinen Kindern auf dieser Reise unterwegs sind.

Samstag, 16.05.2026: Bergen

Heute wartete Bergen auf uns, die Regenreichste Großstadt Europas, mit über 240 Regentagen im Jahr. Die Wettervorhersagen in den letzten Tagen, wir haben sie engmaschig beobachtet, sagten auch nichts Guten für Bergen voraus. 

Umso schöner und gleichzeitig überraschender war dann der Ausblich aus unserem Fenster, nachdem wir in der Früh aufgestanden sind. Doch wie sagte unser Kapitän Manuel Pannzek so schön, man solle sich von den Sonnenstrahlen nicht beirren lassen, es seien dennoch nur rund 10 Grad draußen. Trotzdem war der Blick ein sehr schöner, so dass wir Hoffnung auf einen tollen Tag in Bergen hatten.

Einfahrt mit AIDAprima nach Bergen

Zum Frühstück waren Pascal, Leon und ich wie nicht anders zu erwarten wieder im Buffalo Steak House, die anderen trafen sich im East Restaurant, wo es eine breite Auswahl gibt und für jeden etwas dabei ist – ein typisch asiatisches Frühstück gibt es hier allerdings nicht, es ist vom Angebot mit den anderen Buffetrestaurants zu vergleichen.

Nach dem Frühstück gingen alle zusammen wieder ins Café Mare, ich hingegen zug mich zurück auf unsere Kabine um ein wenig am Reisebericht für euch zu basteln.

AIDA Ausflug: Berg Ulriken auf eigene Faust entdecken

Während Anja und Maik sich auf den Weg machten Bergen zu Fuß und in Eigenregie zu entdecken, haben Tessa, Chantal, Leon, Pascal und ich einen Ausflug in Bergen gebucht: Berg Ulriken auf eigene Faust entdecken!

Bekannter als der Berg Ulriken ist der Berg Fløyen mit der berühmten Fløibanen. Der Ulriken ist aber nochmal deutlich höher und verspricht einen noch grandioseren Ausblick. Treffpunkt für den Ausflug war um 12.15 Uhr am Ausflugsbus direkt vorm Schiff. Pünktlich ging es dann auch schon los zu unserem Ausflugsziel. 

Der Ausflug wurde sowohl vormittags als auch nachmittags angeboten. Ohne zu wissen wie gut besucht er am Vormittag war, kann ich sagen, dass wir am Nachmittag ein sehr übersichtliches Grüppchen waren, der Bus war alles andere als voll.

Nach ca. 15-20 Minuten kamen wir bei der Ulrikenbahn an, je nach Verkehr in Bergen kann das durchaus auch ein wenig länger dauern oder aber auch schneller gehen. Die Tickets für die Seilbahn wurden bereits im Bus verteilt, hier handelt es sich um ein Roundtrip Ticket, mit dem man sowohl hoch, als auch wieder runter fahren kann. Bevor es losging wurde noch der Treffpunkt auf 14.10 Uhr für die Rückfahrt am Bus ausgemacht.

Möchte man diesen Ausflug individuell machen kann man sich das Roundtrip Ticket auch vor Ort am Automat kaufen zu einem Preis von 435 Kronen, was ungefähr 43,00 Euro entspricht.

An der Seilbahn muss man mit etwas Wartezeit rechnen, da die Anzahl der Personen die in einer Gondel fahren dürfen natürlich begrenzt ist. Die Fahrtzeit selbst mit der Seilbahn betrug ungefähr 7 Minuten.

Oben angekommen hatten wir nun nicht ganz eine Stunde um den Berg Ulriken auf eigene Faust zu erkunden. Uns erwartete ein unglaublicher Ausblick auf Bergen und das angeschlossene Gebirge. Mit mehr Zeit könnte man hier ganz fantastisch wandern, denn unzählige Wanderwege führten durch das Areal. Es gäbe auch die Möglichkeit den Berg komplett runter zu wandern, was sicherlich sehr interessant wäre, wenn etwas mehr Zeit wäre. 

Anfangs dachten wir, dass eine Stunde oben schon recht knapp bemessen ist, will man allerdings nur die Aussicht genießen, vielleicht noch einen Kaffee trinken oder einen Snack zu sich nehmen und nicht wandern gehen, dann ist die Zeit vollkommen ausreichend. 

Zurück im Tal fuhr der Bus pünktlich um 14.10 Uhr zurück ins Zentrum von Bergen. Direkt am Fischmarkt hatte man die Möglichkeit auszusteigen und dort bereits den Ausflug zu beenden, wenn man Bergen noch ein wenig individuell erkunden möchte. Wir stiegen aus, denn schließlich wollten wir bei dem schönen Wetter so noch ein wenig durch Bergen schlendern.

Einige andere Passagiere blieben im Bus sitzen und fuhren damit zum Schiff zurück.

Bergen individuell erkunden

Wir trafen am Fischmarkt auf Maik und Anja. Gemeinsam machten wir uns auf Richtung Bryggen, dem beliebten und wohl bekanntesten Postkartenmotiv in Bergen. In den bunten Holzhäusern befinden sich Shops, Bars, Bäckereien und Restaurants. Es lohnt sich also durchaus dort auch mal in die kleinen Gässchen zu gehen und nicht nur davor an der Promenade daran vorbei zu schlendern. Wir gönnten uns kleine Leckereien beim Bäcker und natürlich durfte ein echtes norwegisches Softeis nicht fehlen. In Norwegen kann man übrigens überall ganz entspannt mit Karte zahlen, man muss sich vorab keine Gedanken um Geldwechsel machen. 

Anschließend machten wir uns zu Fuß zurück auf den Weg zum Schiff. Vom Zentrum am Fischmarkt zum Liegeplatz von AIDAprima kann man mit rund einer halben Stunde Gehweg rechnen, je nachdem wie schnell man läuft und wie gut zu Fuß man ist. Es ist durchaus hügelig und je nachdem in welches Gässchen man abbiegt hat man auch mal mit sehr holprigem Kopfsteinpflaster zu rechnen. Prinzipiell kann man den Weg aber auch auf normalen Gehwegen zurücklegen.

Abendprogramm auf AIDAprima

Zurück an Bord stärkten wir uns mit einer leckeren Currywurst, die es übrigens auch vegan gibt, wodurch Leon an der scharfen Ecke inzwischen bekannter Stammgast ist. Im Anschluss gönnten wir uns einen ausgiebigen Mittagsschlaf, bevor wir Bergen wieder verlassen.

Zum Ablegen verabredeten wir uns wieder auf dem Balkon unserer Suite. Man muss schon sagen, die SA Suiten über der Brücke eignen sich genau hierfür ganz ausgezeichnet. Das Ein- und Auslaufen aus den Häfen ist hier vom Balkon aus wirklich ein unvergesslicher Urlaubsmoment. Grad in den Fjorden, oder auch in den Schären in Schweden lohnt sich eine Bugkabine allemal. Seitlich sieht man ja immer nur die eine Seite, auf der man eben seinen Balkon hat. Abends beim Auslaufen dann entsprechend die andere Seite. Bei einer Kabine mit Balkon am Bug kann man allerdings permanent das komplette Panorama genießen.

Zum Abendessen gingen wir nach der traumhaften Fahrt durch diese wundervolle Fjordlandschaft ganz gemütlich im Bella Donna. Hier gab es eine leckere mediterrane Auswahl an Speisen. Zwar fanden wir auf Anhieb keinen Tisch für 7 Personen, dafür aber zwei direkt nebeneinander liegende freie Tische für jeweils 4 Personen, so dass wir trotzdem alle zusammen sitzen konnten. Auch Leon fand eine ausreichende Wahl an veganen Speisen im Bella Donna Restaurant, so dass alle satt und zufrieden waren.

Im Anschluss gingen wir in den Beach Club, dort war heute White Night angesagt, zuvor aber noch ein Tanztreff, bei dem jeder gerne sein Tanzbein schwingen durfte. Die Tanzlehrerin von Bord war auch vor Ort. Erstaunlicherweise wurde das sogar ganz gut angenommen, obwohl der Beach Club selbst auch heute Abend wieder sehr leer war. Auch die White Night war nicht so gut besucht, wie wir es eigentlich von AIDA kennen.

Entsprechend früh ging es dann auch schon in die Kabine, wobei ich hier zugeben muss, die Zeit ist an Bord grad sehr trügerisch. Denn als wir auf die Kabine kamen war es zwar noch hell, aber es war tatsächlich schon 22.30. So konnten wir vom Balkon aus noch den Sonnenuntergang mitnehmen, bevor wir müde aber glücklich ins Bett fielen.

Sonnenuntergang auf See

Sonntag, 17.05.2026: Geiranger

Morgenstund hat Gold im Mund – vor allem dann, wenn man weiterschlafen kann…. ein Spruch, der für unseren heutigen Hafen Geiranger mal so gar nicht passt, denn hier lohnt sich aufstehen mehr als in jedem anderen Hafen dieser Reise. So verabredeten wir uns alle bereits für 8.30 Uhr auf unserer Kabinen um alle gemeinsam die Einfahrt durch den Geirangerfjord zu genießen. Für diese Uhrzeit wurde auch im Tagesprogramm bereits die akustische Begleitung durch den an Bord anwesenden Lektor angekündigt.

Vorher sollte es aber auf jeden Fall für uns noch zum Frühstück gehen, denn hungrig in den Tag starten, das geht gar nicht. Wir informierten unseren Kellner Joshua im Buffalo Steak House, dass wir es etwas eiliger als sonst haben und so servierte er uns in windeseile unser Frühstück, so dass wir pünktlich und wie vereinbart unser kleines Reisegrüppchen auf unserem Balkon empfangen konnten. Selbst unser Kabinenengel war schon durch, worüber wir uns ebenfalls sehr freuten.

Fahrt durch den Geirangerfjord

Nach dem Frühstück ging es dann auch schon direkt los, kaum mit allen auf unserem Balkon angekommen begann auch schon die Einfahrt vom Sunnylvsfjord in den Geirangerfjord. Wenn man die Einfahrt so sieht, dann glaubt man gar nicht, dass die Breite der Einfahrt rund 1.200 Meter sind, es kommt einem so viel weniger vor, da die Feldmassen der Fjorde einfach so gewaltig sind.

Zwar war es am Morgen noch recht frisch draußen, der Fahrtwind war auch nicht gerade eine laue Brise, aber dennoch war es wie immer ein absolut beeindruckendes Erlebnis mit dem Schiff durch den Fjord zu fahren. Vor allem für Chantal und Tessa, die dieses Ereignis zum ersten Mal erlebten, war es absolut atemberaubend.

Es dauerte nicht lange bis wir bei den berühmten „7 Schwestern“ und ihrem gegenüberliegenden „Freier“ vorbeikamen. Da die 7 Schwestern rein durch die Schneeschmelze gespeist werden, diese aber noch nicht weit genug fortgeschritten war, waren von den 7 Schwestern leider nur vier zu sehen, die anderen befanden sich offensichtlich noch im Winterschlaf. Wenn man die 7 Schwestern in ihrer vollen Pracht kennt, war der Anblick ein klein wenig ernüchternd, da man halt weiß wie beeindruckend sie sonst sein können, Chantal und Tessa haben aber die 4 Schwestern auch schon umgehauen.

Und so erreichten wir dann auch schon kurze Zeit später das kleine beschauliche Örtchen Geiranger und warteten, dass der Seawalk, eine schwimmende Pier, ausgefahren wurde, um dann an Land gehen zu können.

AIDA Landausflug: Kajaktour auf dem Geirangerfjord

Für den Tag heute in Geiranger hatte jeder seine eigenen Pläne. Während Chantal und Leon vorab einen Zipline Ausflug über myAIDA gebucht haben, haben Tessa und ich mich für einen Kajakausflug entschieden. Maik und Anja wollten individuell an Land gehen und Pascal zunächst seine Ruhe an Bord und den fantastischen Ausblick vom Balkon aus genießen.

Pünktlich zur angegebenen Zeit fanden sich Tessa und ich vor dem Seawalk beim Treffpunkt für unseren Ausflug ein. Der örtliche Ausflugsguide benötigte noch Unterschriften von allen teilnehmenden Passagieren und auch die Guides von AIDA überprüften vor Ort nochmal, ob alles Passagiere das Formular für den Haftungsausschluss unterschrieben haben, ohne dessen man an diesem Ausflug nicht teilnehmen darf. Generell sollte man sich am Anreisetag einmal bezüglich des Ausflugs am Ausflugsschalter melden, da der Ausflug neben der Unterschrift auch Alters- und Gewichtsbeschränkt ist.

Nachdem alles überprüft war, folgte dann ein ca. 10-minütiger Fußmarsch zu den Kajaks auf der anderen Seite des Fjords. Dort angekommen bekamen wir unsere Ausrüstung, die aus Paddeln, einer Schwimmweste und einem Nässeschutz bestand und bekamen außerdem eine kurze Einweisung. Der Guide erklärte außerdem, dass der Ausflug kein Wettkampf sei und egal wie schnell man unterwegs wäre, man sowieso immer auf die langsamsten warten müsse. Ich weiß nicht wieso, aber Tessa hatte da bereits den Verdacht, das wir diejenigen sein könnten, auf die der Rest der Gruppe warten muss. Ich war da etwas optimistischer, wurde aber schon kurz drauf vom Gegenteil überzeugt.

Kajak für Kajak wurde nun ins Wasser gelassen und wir bestiegen unsere Kajaks. Dann ging es auch schon los, bei wirklich noch bestem Wetter. Schon nach kurzer Zeit wurde Tessa und mir klar, dass wir uns zu dick angezogen hatten und das wir tatsächlich das Schlusslicht bei diesem Ausflug bilden. Auch wenn der Geirangerfjord unfassbar ruhig von Land und von Bord aus aussieht, so ist die Strömung wirklich nicht zu unterschätzen.

Wir fuhren von der Entfernung her bis unter den Aussichtspunkt der Adlerkehre, von wo aus wir nochmal einen Blick auf die 7 Schwestern werfen konnten. Hier konnten wir auch eine etwas längere Pause machen, bevor es auf den Rückweg ging. Tessa und ich benötigten diese Pause auch dringend, denn wir waren schon ziemlich fertig als wir dort ankamen. Zwischenzeitlich hat es auch leicht angefangen zu regnenund es war bewölkt, was eigentlich ganz angenehm war.

Auf dem Rückweg kämpften Tessa und ich uns nicht mehr so ab und fuhren in unserem eigenen Tempo zum Kajakanleger zurück. Die Sonne kam wieder raus und es wurde richtig heiß in unserem kleinen Bootchen. Auf der Rückfahrt hatten wir permanent Blick auf AIDAprima wie sie dort in Geiranger lag. Es war einfach absolut beeindruckend wie winzig dieses große Schiff doch in dieser Kulisse wirkt – und wir noch winziger. Auch wenn es super anstrengend war, so war dies ein wirklich toller, und gleichzeitig beeindruckender und lohnenswerter Ausflug, den wir jederzeit wieder so machen würden.

Zurück am Anleger gingen wir erst einmal für eine schnelle Stärkung zurück an Bord von AIDAprima um uns dort auch wieder mit den anderen zu treffen.

Individueller Spaziergang zum Kleivafossen

Mitten in Geiranger ist der Wasserfall Kleivafossen, entlang des Wasserfalls führt ein Wanderweg mit einigen Stufen, von wo aus man eine tolle Aussicht auf den Wasserfall selbst und Geiranger genießen kann. Zwar kennen wir diesen Wasserfall bereits von unseren letzten Besuchen, wollten ihn aber Chantal und Tessa nicht vorenthalten, weshalb Pascal und ich uns dazu entschieden nochmal individuell an Land zu gehen und zum Wasserfall zu spazieren und die Treppen auf uns zu nehmen.

Von Bord bis zum Beginn bzw. zum Ende des Wasserfalls läuft man normalen Schrittes ca. 10-15 Minuten. Für den Aufstieg über die Treppen bis zum Aussichtspunkt benötigt man je nach Ausdauern nochmal genauso lang, so dass man rund 30 Minuten einfache Strecke einplanen sollte um zum Kleivafossen zu spazieren und wieder zurück.

Auf dem Rückweg zu AIDAprima entdeckten wir vom Ufer aus eine ziemlich cool gelegene Bar mit einer wirklich tollen Terrasse, die aber tatsächlich gar nicht so leicht zu finden ist. Vom Wasser aus sieht man die Terrasse zwar sehr gut, aber wenn man die Bar dann sucht, muss man wissen dass man erst einmal durch den Laden für RIB Boot Ausflüge durchmuss um zu dieser echt mega tollen Bar zu gelangen.

So gönnten wir uns dort einen Cocktail bei chilliger Musik, komplett ohne Touristen und ausschließlich mit Einheimischen mit einem unschlagbaren Blick auf AIDAprima. Nach dem Preis fragen sollte man aber besser nicht, für drei keine Cocktails und zwei Cola bezahlten wird umgerechnet rund 70 Euro – aber die Atmosphäre war es uns wert. Zurückblickend war das vielleicht sogar der Highlight-Moment während unserer gesamten Reise.

Abendessen im Casa Nova

Zurück an Bord genossen wir die letzten Sonnenstrahlen mit einem „Dodo“ auf unserem Balkon und entschieden uns spontan dazu nochmal im Casa Nova Essem zu gehen, da wir beim ersten Mal nur zu dritt dort waren, wollten nun doch alle nochmal dort essen gehen. Wir hatten Glück und bekamen noch einen Tisch für sieben Personen.

Das Essen war auch heute wieder ganz ausgezeichnet, man kann schon sagen, dass es von den Inklusivrestaurants tatsächlich mein absolutes Lieblingsrestaurant ist. Die Frage wie man hier mit veganen Wünschen umgeht, kann ich an dieser Stelle tatsächlich leider gar nicht beantworten, da Leon total Lust auf Sushi hatte, die nächsten Abende allerdings schon verplant waren und es heute somit die letzte Möglichkeit für ihn war. Also fragte er, ob er auch aus der Sushi Bar etwas bestellen könne, natürlich gegen Aufpreise, was man ihm gerne ermöglichte.

Anschließend ging der Abend auch nicht mehr lange, denn alle waren ziemlich müde und erschöpft von diesem wirklich tollen Tag. Wir saßen also noch kurz auf unsere Suite zusammen bevor sich dann alle ins Bett verabschiedeten.

Montag, 18.05.2026: Åndalsnes

Als wir am Morgen erwachten, legten wir gerade in unserem nächsten Hafen der Reise an, in Åndalsnes. Heute war nicht irgendein Tag, sondern Chantals Geburtstag, für den wir bereits einiges im Vorfeld organisiert hatten. Der heutige Tag war übrigens der einzige Tag laut Wettervorhersage, an dem es während unserer kompletten Reise nicht regnen und an dem es sogar angenehm warm werden sollte. Da wir bisher noch keinen wirklichen Regentag hatten, kann man wohl sagen, dass wir bis hierhin wirklich Glück mit dem Wetter hatten.

So freuten wir uns heute auf einen hoffentlich noch tolleren Tag, auf unserem Balkon war es auf jeden Fall nicht ganz so kalt wie die letzten Tage.

AIDAprima legt in Åndalsnes an

Frühstück und Geburtstag im Buffalo Steak House

Genauso wir an Maiks Geburtstag haben wir auch für Chantals Ehrentag vorab einen Tisch im Buffalo Steak House für alle für das Gourmetfrühstück reserviert, sowie eine Torte, diesmal aber in der Geschmacksrichtung Tropical und mit anderer Dekoration. Man muss schon wirklich sagen, früher als es nur die Schokotorten gab, hätte ich auf Geburtstagskuchen echt verzichten können. Inzwischen mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen, sind die Torten ein echtes Highlight zum Geburtstag. Die Beschriftung kann man übrigens selbst bestimmen bei der Bestellung in myAIDA. Da wir auch fürs Abendessen einen Tisch im Steak House reserviert haben, fragte uns Joshua ob wir die Torte zum Frühstück oder Abendessen serviert haben möchten, natürlich wollten wir diese zum Frühstück.

Wichtig an dieser Stelle zu wissen ist: sobald die Torte angeschnitten ist, darf man sie nicht mehr mit rausnehmen und sie muss dort verzehrt werden. Was nicht geschafft wird, darf man dann entsprechend nicht mit auf die Kabine nehmen. Wenn man sie nicht anschneidet, kann man sie auch mitnehmen und entsprechend auf der Kabine lagern und verzehren. Es lohnt sich also durchaus vorab darüber nachzudenken, ob man eine große oder kleine Torte benötigt. Wir haben uns beide Male für die kleine Torte entschieden, die für 6 Personen (Leon als Veganer verzichtete) zusätzlich zum Frühstück genau die richtige Größe hatte.

Bevor es mittags zu unserem gebuchten Landausflug ging, hatten wir noch einiges an Zeit über. Wie es  inzwischen schon jeden Tag zur Gewohnheit wurde, gingen wir auch heute wieder auf ein Getränk ins Café Mare – dort bekommt man übrigens nicht nur Kaffee sondern auch viele andere Getränke, wie zum Beispiel die AIDA Limonade, die neben dem AIDA Icebreaker zu unserem Gruppengetränke wurde.

Hier stießen wir erneut auf Chantal an und auch die Kellner ließen es sich nicht nehmen, Chantal eine Kleinigkeit zum Geburtstag zu basteln und zu überreichen. Der kleine Trommler war tatsächlich aber schon von Joshua unserem Stammkellner im Steak House. Sehr aufmerksam wie wir finden und eine wirklich goldige Geste.

AIDA Ausflug: Mit der Seilbahn zu malerischen Aussichten

Eigentlich wollte Chantal heute an ihrem Geburtstag mit allen mit dem goldenen Zug durchs Romsdal fahren, allerdings war dieser wirklich einladende Ausflug nicht mehr für 7 Personen verfügbar, so dass wir eine Alternative finden mussten. Sie entschied sich dann für den Ausflug „Mit der Seilbahn zu malerischen Aussichten“ der zu verschiedenen Zeiten angeboten wurde.

Am Treffpunkt bei den Ausflugsbussen angekommen, erwartete uns ein 5-minütiger Fußmarsch zu den Romsdalsgondolen, wo schon eine lange Schlange auf den Zustieg wartete. Hier erhielten wir unser Hin- und Zurück-Ticket und hatten einen festen Slot für unsere Gondel und konnten an der wartenden Schlange vorbei gehen. Oben hatte man dann freie Zeit um sich individuell umzuschauen und konnte individuell wieder runter fahren. Man fragt sich da natürlich, wo da der Vorteil eines AIDA Ausflugs ist, denn das Ticket vor Ort zu kaufen, wäre deutlich günstiger gewesen – am Ende ist es die Zeitersparnis, dass man sich dort jetzt nicht anstellen musste. Zudem gab es oben für uns noch ein Eis und einen Kaffee, doch dazu gleich.

Wir fuhren als mit der Romsdalen-Gondel, die übrigens die längste Seilbahn Norwegens ist und erst im Mai 2021 eröffnet wurde, nach oben auf den Berg Nesaksla. Man erklärte uns wo wir unser Eis und unseren Kaffee bekommen, und anschließend genossen wir dies erst einmal mit einer spektakulären Aussicht. Je nachdem wo man sich hier oben aufhält, es gibt unzählige Wanderwege und Aussichtspunkte, genießt man Ausblick auf den Trollstigen, die Trollwand, das Romsdalen-Tal und den Romsdalfjord.

Auch wenn es etwas bewölkt und nicht so sonnig war, wie angekündigt, war es doch merklich wärmer als die letzten Tage, wobei man hier noch nicht von frühlingshaften oder sommerlichen Termperaturen reden könnte. Eine dicke Jacke für oben ist durchaus empfehlenswert für die Jahreszeit.

Wer möchte kann den Weg nach unten auch zu Fuß zurücklegen, hierfür ist aber festes Schuhwerk mit ordentlich Profil durchaus angebracht, den die Wege sind sehr uneben, steinig und rutschig. Für uns kam das heute nicht in Frage. Nach einer guten Stunde oben auf dem Berg Nesaksla traten wir den Rückweg an. Runterzus hatten wir leider keine eigene Gondel und mussten uns anstellen. Die Wartezeit bis wir dran waren betrug bestimmt eine halbe Stunde.

Wieder unten im Tal angekommen konnten wir noch einen tollen Blick auf unser Schiff AIDAprima genießen und das ein oder andere Foto von ihr hier im Hafen machen. Generell bietet sich eine Norwegen Kreuzfahrt sehr gut an, wenn man gerne Schiffe fotografiert, denn es gibt so viele Häfen wo man einfach wirklich schöne Fotos vom Schiff machen kann. 

Zurück an Bord war erst einmal eine kleine Stärkung angesagt, wir trafen uns alle gemeinsam im French Kiss um ein leckeres Baguette zu essen. Die Baguettes und Kuchen die hier mittags und nachmittags angeboten werden sind nicht nur sehr lecker, sondern auch im Reisepreis inbegriffen. Lediglich die Getränke sind zu zahlen, sofern man kein Getränkepaket gebucht hat. 

Das French Kiss ist nach einem Landausflug immer eine gute Anlaufstelle und oft unterschätzt. Während das Fuego Restaurant nachmittags meist mehr als gut besucht ist, bekommt man im French Kiss eigentlich immer einen gemütlichen Platz.

Leinen los in Åndalsnes an der Lanai Bar

Wenn man nicht so einen fantastischen Ausblick vom Balkon hat, wie wir es haben mit einer Suite oder Kabine am Bug oder Heck, dann bietet sich die Lanai Bar fürs Ablegen an, auch wenn sie zu diesen Zeiten meist noch höher frequentiert ist als sonst. So trafen wir uns zum Ablegen in der Lanai Bar und stießen erneut auf Chantals Geburtstag an. Die Fahrt durch den Romsdalsfjord war wieder einmalig und ein wunderschönes Erlebnis. Eigentlich ist es wirklich vollkommen egal wie die Fjorde heißen durch die man fährt, jeder für sich ist ein Erlebnis und lässt einem zeitweise den Atem stocken.

An diesem Abend viel die Sonne so schön in den Fjord, dass wir bei der Fahrt durch den Fjord unheimlich schöne Lichtverhältnisse hatten, top zum fotografieren oder einfach nur staunen.

Abendessen im Buffalo Steak House

Heute war Chantals Tag, entsprechend durfte sie sich auch wünschen wo heute zu Abend dinniert wird. Sie entschied sich fürs Buffalo Steak House, wo wir bereits im Vorfeld über myAIDA eine Tisch für uns alle reserviert haben.

Wie macht man das eigentlich einen Tisch für drei Kabinen zu reservieren, denn jeder für sich kann ja immer nur einen Tisch für seine Kabine und die entsprechende Personenanzahl reservieren?

Bei der Reservierung kann man im Bemerkungsfeld hinzufügen, dass man gerne einen Tisch gemeinsam mit Kabine X und Kabine Y für insgesamt 7 Personen wünscht. In der Regel wird das dann auch berücksichtigt. Wichtig ist, dass alle Kabinen überhaupt noch einen Tisch reservieren können. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, spricht einfach den Restaurantleiter zu Beginn der Reise vor Ort an Bord nochmal an. Auch wenn eine Tischreservierung im Vorfeld nicht mehr möglich war, dann kann es sich immer lohnen an Bord nochmal nachzufragen. Oft kann es vor Ort noch möglich gemacht werden.

Das Essen war wie man es kennt im Steak House fantastisch. Auch Leon war vom veganen Steak begeistert und auch Tessa sie sich vegetarisch ernährt wurde fündig und war zufrieden. So verbrachten wir einen wirklich tollen Geburtstagabend zusammen an dem alle satt und glücklich waren.

Um den Abend ausklingen zu lassen begaben wir uns in die Spray Bar. Wir hatten keine Lust auf den Beach Club, da uns dort die Musik die letzten Tage immer zu laut war, wir wollten uns einfach mal in Ruhe unterhalten. Die Location selbst ist eigentlich echt toll in der Spray Bar, viele Getränke sind dort aber etwas exklusiver und daher auch trotz Getränkepaket zusätzlich zu zahlen. Es gibt aber auch genügend Getränke die mit Paket inklusive sind.

Wir hatten hier auf jeden Fall einen lustigen und unterhaltsamen Abend. Als hier um Mitternacht Feierabend war, gingen wir dann doch nochmal eine Runde in den Beach Club, wo aber auch bereits die letzte Runde eingeläutet war. Wir nutzen diese für einen letzten AIDA Icebreaker des Abends, bevor es dann für alle ins Bett ging.

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