
AIDA Kapitäne: Aktuelle Kapitänsliste der AIDA Schiffe
AIDA Facebook-Gruppe: Kostenlose Infos! Das sind die AIDA Kapitäne Alle AIDA Kapitäne auf einen Blick: Viele Kreuzfahrer legen ganz viel Wert auf ihren Kreuzfahrt-Kapitän.
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Am Vormittag ging es dann los: Die Reise startete Richtung Hamburg und ich war soooo voller Vorfreude!!
Um kurz nach 10 fuhr ich also mit dem Auto zu unserem Büro in Bottendorf und sammelte Chantal einmal ein. Nachdem unser Gepäck erfolgreich ins Auto geladen war, machten wir uns also erstmal auf den Weg Richtung Norden.
Nach etwa 2,5 Stunden Fahrt machten wir eine Pause und stärkten uns – für Chantals gabs einen Kaffee und ich aß ein Tomate-Mozzarella-Brötchen. Nachdem wir später nochmal getankt hatten, kamen wir dann nach insgesamt etwa 4,5 Stunden am Cruise Center Steinwerder an. Unser zugeteilten Check-In Fenster bei individueller Anreise zwischen 15 und 16 Uhr – eine andere Auswahl hatten wir hier nicht und das Zeitfenster wurde beim Ausfüllen des Manifests bereits im Vorhinein über myAIDA festgelegt. Schon von Weitem hatten wir AIDAperla entdeckt und ich freute mich riesig, wieder an Bord zu gehen! Die Vorfreude war wirklich groß.
Einen Parkplatz hatten wir nicht vorgebucht – wir konnten aber noch ganz entspannt am Terminal parken. Dafür sagten wir einmal vorn an der Schranke den Mitarbeitern Bescheid und durften dann auf das Parkgelände fahren. Dort stellten wir uns erst einmal auf den Seitenstreifen. Dann schauten wir im Büro von Acpoa Parking herein, das sich direkt am Cruise Terminal befindet, und fragten hier, ob wir noch spontan auf dem Terminalparkplatz parken können. Das war tatsächlich dann auch gar kein Problem – der Mitarbeiter zeigte uns einen Parkplatz, auf dem wir parken durften und zahlen würden wir dann einfach nach der Reise am Kassenautomaten.
Nachdem das Auto also erfolgreich abgestellt war, nahmen wir unser Gepäck und machten uns auf den Weg zur Gepäckabgabe, die sich auch im Terminal befindet. Vor dem Abgabepunkt standen mehrere AIDA Mitarbeitende unter einem Pavillion und man sah gleich, wo man hinmusste. Wir mussten dort unseren Reisepass einmal vorzeigen und dann wurden die Koffer von einem sehr netten Mitarbeiter entgegengenommen.
Wir konnten also nur noch mit leichtem Gepäck bepackt zum Check in Schalter gehen. Wir kamen hier um etwa 15 Uhr an und es war wirklich wenig Betrieb, sodass wir keinerlei Wartezeiten hatten!
Am Schalter angekommen wurden die Reisepässe erneut kontrolliert und eine freundliche AIDA Mitarbeiterin nahm noch ein Sicherheitsfoto von jeder von uns auf.
Wir erhielten dann auch schon die Bordkarte sowie die Info, dass unsere Kabine bereits bezugsfertig sei und endlich ging es an Bord! Vorher mussten wir noch einmal kurz durch den Sicherheitscheck. Dafür legten wir unseren Rucksack sowie die Jacken, Handys und alles weitere, was wir noch so dabei hatten, in eine Kiste, die einmal durchleuchtet wurde und liefen durch einen Ganzkörperscanner. Nach wenigen Minuten war aber auch das geschafft und es ging weiter Richtung AIDAperla.
Ich konnte es kaum erwarten und war super gespannt auf unsere Kabine! Wir haben diese Reise im Classic Tarif in der Meerblickkabine gebucht – gleich zwei Neuheiten für mich! Ich war bis hierhin immer in der Balkon- oder einer Verandakabine im Premium Tarif gereist und wir wollten gerne mal etwas anderes ausprobieren, um auch andere Tarife und Kabinen beurteilen zu können.
Über die Gangway auf Deck 6 gings dann an Bord und wir liefen einmal durchs Theatrium zum Treppenhaus, wo wir dann ein Deck nach unten gingen.
Angekommen in unserer Kabine 5206 war ich direkt positiv überrascht! Sie war super geräumig und auch die Gestaltung sagte mir sofort zu. Besonders gefiel mir, dass viel mit Holz und warmen Farben gestaltet war. Die Möbel waren sowohl im Bad als auch in der Kabine teilweise mit dunkler Holzoptik gestaltet, was ich super gemütlich fand.
Sicherlich ist das Geschmackssache, doch mir gefällt es definitiv besser als die oft sehr modern und manchmal aber auch meiner Meinung nach kühl gestalteten Kabinen anderer Kategorien oder Schiffe.
Wir sahen uns hier als erstes das Sicherheitsvideo über das Bordportal auf dem Handy an, statteten uns mit unserer Rettungsweste aus und gingen einmal zu unserer Musterstation. Dort wurde einmal bestätigt, dass wir die Sicherheitseinweisung erfolgreich abgeschlossen hatten und wir gingen zurück auf die Kabine. Der gesamte Ablauf der Sicherheitseinweisung ging super schnell und wir hatten bereits nach etwa 15 Minuten alles hinter uns gebracht. Schon bevor wir zur Musterstation gegangen waren, war auch bereits das Gepäck zur Kabine gebracht worden – das ging also super schnell.
Wieder auf der Kabine angekommen hüpfte ich einmal kurz unter die Dusche und machte mich frisch und dann starteten wir auch schon eine Mini Tour über das Schiff. Wir sahen uns die öffentlichen Bereiche an und konnten das Fitnessstudio, viele der Restaurants und auch ein paar Bars entdecken! Der Weg führte uns dann aber auch bald durch den Beachclub und danach zur 5. Element Bar, wo wir uns ein leckeres Getränk zum Beobachten des ersten Auslaufens holten.
Pünktlich zum Ablegen waren wir dann auf dem Skywalk, von wo ich die Aussicht besonders liebe. Hier hat man wirklich einen uneingeschränkten Blick und kann das Schiff sowie das Meer perfekt sehen. Außerdem ist natürlich auch der Glasboden ein Highlight!
Wir legten etwas später ab als geplant, da noch ein großes Schiff die Elbe blockierte, konnten dann aber um 18 Uhr starten. Es war wirklich toll, als wir vom doch eher industriellen Hafengebiet immer mehr Richtung Stadt und dann ins Grüne fuhren. Zwischendurch konnten wir sogar die Elbphilharmonie von Weitem entdecken.
Wir winkten unseren Kollegen Anja und Maik noch am Lühe-Anleger und genossen dann ein wirklich leckeres Abendessen im East Restaurant! Ich hatte Gemüsereis, Grillgemüse, Salat und Baguette und es hat mir wirklich gut geschmeckt. Das Buffetessen im East Restaurant ist im Reisepreis inkludiert ebenso wie Tischwein, Softgetränke, Bier und Wasser zum Selbstzapfen.
Nach einer kurzen Pause auf der Kabine machten wir einen Abstecher in den Beach Club – hier tobte die Schlager Party! Die Menschen waren super gut drauf und es wurde sehr viel getanzt. Man merkte richtig, dass alle in Urlaubsstimmung waren und den Beginn der Reise feiern wollten.
Unseren Musikgeschmack traf es nicht ganz und wir waren auch etwas müde von der Anreise, sodass wir dann bald auch schon ins Bett gingen. Der Start in die Reise war auf jeden Fall ziemlich unkompliziert und wir freuten uns schon jetzt riesig auf alles, was noch kommen würde.
Gerade aufgewacht starteten wir gleich mit Blick aufs Meer in den Tag. Durch unser Fenster in der Meerblickkabine konnten wir schon aus dem Bett wunderbar hinaussehen! Es war zwar echt neblig, wir genossen es aber trotzdem sehr, das Wasser aus dem Fenster zu sehen.
Nachdem wir am Morgen noch etwas Material sortiert hatten, machten wir uns erst einmal fertig und auf den Weg ins Fuego Restaurant. Das Buffetrestaurant befindet sich auf Deck 14 und grenzt ans Four Elements – einen Bereich mit Wasserrutschen, Liegen und einigen schönen Spielmöglichkeiten für Kinder und Familien.
Das Fuego öffnete um 11 Uhr und wir brunchten hier, um gut gestärkt in den ersten Seetag dieser Reise zu starten. Es gab eine Auswahl aus herzhaften und süßen Speisen. Neben Brötchen, einer Käseauswahl und Obst konnte man verschiedene warme Gerichte genießen. Unter anderem wurden hier auch Pizza und Burger frisch zubereitet. Besonders im Fuego ist auch das kleine Kinderbuffet – extra zum selbst bedienen auf Kinderhöhe und mit verschiedenen kinderfreundlichen Gerichten. Nudeln mit Tomatensoße etwa gibt es dort eigentlich fast immer!
Da wir noch nicht wirklich gefrühstückt hatten, entschieden wir uns erstmal für Brötchen – beziehungsweise Chantal für einen leckeren belegten Bagel – und Obst. Es war lecker und wir genossen besonders den direkten Blick aufs Meer von unserem Fensterplatz! Nach und nach wurde es immer voller im Restaurant und wir machten uns langsam wieder auf den Weg.
Wir gingen erstmal ins Fitnessstudio und haben uns dort den Kursplan einmal genau angesehen, da wir auf jeden Fall den ein oder anderen Kurs ausprobieren wollten. Chantal entschied sich, direkt am gleichen Tag um 14 Uhr zum Bauch-Beine-Po Kurs zu gehen. Gemeinsam beschlossen wir zudem, am nächsten Tag früh aufzustehen und um 7:15 Uhr zur Wirbelsäulengymnastik zu gehen.
Im Anschluss führte uns der Weg noch ins Casino, wo wir uns Bingo-Scheine kauften. Am späteren Nachmittag war auf jeden Fall das für den Seetag typische Bingo für uns angesagt und wir waren schon ganz gespannt, ob wir wohl Glück haben würden!
Danach hielten wir nochmal am Brauhaus, wo gerade der Frühschoppen stattfand. Es gab hier neben frisch gezapftem Bier auch ein bayrisches Buffet mit unter anderem Laugengebäck, aber auch Leberkäse, Weißwurst und co. Wir blieben hier aber nicht lang und waren nochmal im AIDA Shop, wo wir nicht widerstehen konnten, uns jeweils einen Achwasachwas als Kuscheltierclubbie zu kaufen.
Nach einem kurzen Stopp auf der Kabine besuchte Chantal dann den Fitnesskurs und ich machte mich auf den Weg, um einen kleinen Snack einzunehmen.
Ich entschied mich für eine vegane Currywurst an der scharfen Ecke auf Deck 6 – immer wieder eine von mir beliebte Anlaufstelle. Die Currywurst, egal ob mit oder ohne Fleisch, ist im Reisepreis inbegriffen. Nur die Getränke zahlt man extra. Für eine vegane Wurst muss man immer ein paar Minuten anstehen, was mich aber nicht weiter störte. Von der Currywurst mit Fleisch sind in der Regel immer bereits einige am Braten, sodass man hier so gut wie nie Wartezeiten hat. Es schmeckte mir auf jeden Fall sehr gut und ich würde im Laufe der Reise sicher nochmal herkommen.
Gut gestärkt machte ich einen Abstecher in die Hemingway Lounge auf Deck 7 – ein Ort mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten, der zum Lesen und Entspannen einlädt. Leider grenzt die Lounge aber direkt an das Theatrium an und ist offen gestaltet, wodurch es mir persönlich zum richtigen Lesen und Abschalten zu laut und wuselig ist. Daher zog ich mich nochmal auf die Kabine zurück und setzte mich in unser Fenster, um entspannt und ohne große Nebengeräusche mein Buch zu genießen und ein paar Seiten zu lesen. Ich muss sagen, dass das Fenster für mich wirklich ein toller Ort ist, um an nebligen Tagen wie diesen schön im Warmen zu sitzen und dennoch den Blick nach draußen zu genießen.
Bald machte ich mich aber wieder auf den Weg, denn ich wollte unbedingt um 15 Uhr bei der Kunstauktion sein – ebenfalls ein absoluter Klassiker am Seetag. Die Auktion war überraschend gut besucht und ich war gespannt, wie sie wohl verlaufen würde. Zu Beginn war ich sehr positiv überrascht, dass die angebotene Kunst direkt verkauft wurde. Je höher die Preise wurden, desto geringer war dann allerdings auch die Beteiligung und ein paar Gemälde blieben unverkauft. Besonders beliebt allerdings waren die sogenannten „Blind Dates“ – von einem roten Tuch bedeckte Kunstwerke. Man konnte nicht sehen, was genau sich darunter verbarg und hatte auch sonst keine Infos zum zu ersteigernden Werk. Der Preis begann bei 10€ und wurde immer weiter gesteigert bis sie schließlich fast alle für knapp 300€ verkauft wurden. Alles in Allem hat mich persönlich kein einziges der Stücke tiefer angesprochen – aber Kunst ist ja bekanntlich auch Geschmackssache! Unterhaltsam war die Auktion auf alle Fälle und es war super spannend dabei zu sein.
Als sie vorüber war, ging ich nochmal zur Kabine. Dort traf ich die schon wieder frisch gemachte Chantal, die sich dann aber nochmal auf den Weg zu den oberen Decks an die frische Luft machte. Der Bauch-Beine-Po-Kurs hatte ihr sehr gut gefallen, aber war wohl auch echt anstrengend gewesen.
Ich duschte in der Zwischenzeit, machte mich wieder fertig und wir trafen uns um 17:15 Uhr zum Bingo wieder. Wir hatten uns zusammen insgesamt drei Scheine gekauft. Die drei zusammen mit einem Marker hatten uns 39€ gekostet. Wir gewannen im Endeffekt zwar nichts, hatten aber auf jeden Fall Spaß bei dieser sehr Seetag-typischen Beschäftigung. Der Super Jackpot von 6.000 Euro wurde nicht eingelöst, aber eine sehr glückliche Gewinnerin gewann den Tagespreis von 3.000 Euro.
Wir begaben uns dann nochmal auf die Kabine, holten etwas Arbeit nach und gingen dann zum Abendessen ins Marktrestaurant. Auch hier sind Essen sowie Tischwein, Softgetränke, Bier und Wasser im Reisepreis inbegriffen. Wir bekamen ohne Probleme einen Platz und genossen gemeinsam das Essen. Ich hatte Gemüsereis, leider etwas trockene, aber dennoch sehr schmackhafte Falafel sowie Kokossoße, Salat und Brot. Außerdem gab es einen wirklich super leckeren Nachtisch: Vanillecreme mit Cookie Crumble – eine riesige Empfehlung von mir!!
Wir gingen dann auch schon wieder auf unsere Kabine und sortierten schon mal erstes Foto- und Videomaterial.
Ich machte im Anschluss noch einen kurzen Abstecher in den Beachclub, wo lockere Live-Musik lief und ging dann aber auch bald zurück und fiel auf der Kabine ins Bett, da wir am nächsten Tag früh aufstehen wollten.
Der Tag an Bord von AIDAperla startete schon früh: bereits um 7:15 Uhr gingen wir zur Wirbelsäulengymnastik Als Chantal mich wie abgesprochen weckte, war ich allerdings ziemlich verwirrt – meine Handyuhr zeigte kurz vor 6 am Morgen an, das war doch viel zu früh! Dann erst verstand ich aber, dass sich meine Uhr schon auf die englische Ortszeit umgestellt hatte, die Uhr an Bord allerdings nicht umgestellt wurde An Bord war es also kurz vor 7 und damit höchste Zeit, sich für den Kurs im Body & Soul fertig zu machen!
Mit etwas Verspätung trafen wir dort ein und konnten aber noch problemlos einsteigen. Wir waren insgesamt 11 Teilnehmende und es ging moderat los . Zwischenzeitlich wurde es dann allerdings doch recht anstrengend und ich tat mich zugegebenermaßen um die Uhrzeit noch etwas schwer, schon in Bewegung zu kommen. Nichtsdestotrotz war der Kurs ein absolut guter Start in den Tag und es war schön, den Körper schon vor dem Frühstück mal durchbewegt zu haben!
Im Anschluss frühstückten wir dann gemeinsam im Weite Welt Restaurant, wo es noch angenehm leer war. Nach nur wenig Zeit füllte es sich aber immer mehr. Wir hatten allerdings noch ohne Probleme einen Platz bekommen und konnten uns nun am Buffet bedienen. Das Essen im Weite Welt Restaurant ist im Reisepreis mit inbegriffen und befindet sich ganz hinten auf Deck 7, unweit der Lanai Bar.
Es gab hier eine große Auswahl an Süßem wie verschiedenes Gebäck, Pfannkuchen oder Milchreis und auch Herzhaftem wie Würstchen, Bacon, Frikadellen oder Eierspeisen sowie vieles mehr ich entschied mich heute für ein warmes Porridge mit Trockenfrüchten und Cashews – das war richtig wohltuend!
Nachdem wir uns hier gut gestärkt hatten, machten wir uns auf der Kabine frisch und packten schon mal unsere Sachen. Heute war unser erster Ausflug der Reise geplant: Das Rätsel von Stonehenge und mittelalterliches Salisbury. Wir hatten tatsächlich recht hohe Erwartungen und waren super gespannt, da wir beides noch nicht persönlich kannten. Gebucht und bezahlt hatten wir die Ausflüge der gesamten Reise bereits im Vorhinein über myAIDA.
Als alles fertig war, schnappten wir uns unsere Sachen und machten uns auf den Weg zur Einreisekontrolle.
Wir mussten uns dafür in einer Schlange auf Deck 7 anstellen und wurden von Mitarbeitenden dann in den Plaza Bereich auf Deck 6 gelotst, wo lokale Behörden einen sogenannten „Face Check“ durchführten. Sie kontrollierten also, ob bei unseren Pässen alles stimmte, verglichen das Foto mit unseren Gesichtern und wir hatten es schon geschafft. Vorgehen durfte man immer kabinenweise. Man konnte dann direkt von Bord gehen oder blieb an Bord. So oder so erhielt man einen blauen Punkt auf die Bordkarte – als Bestätigung, dass alles erfolgreich kontrolliert wurde. Der Face Check war für jeden Gast verpflichtend!
Wir blieben noch einen kurzen Moment an Bord, ich füllte meine Flasche im Fitnessstudio nochmal mit Wasser auf und dann machten auch wir uns auf den Weg zur Gangway. Unser Ausflug startete um 11:45 Uhr.
In wenigen Minuten erreichten wir die Ausflugsbusse und fanden auch schon bald den unseren. Ein AIDA Mitarbeiter hielt ein Schild mit der Ausflugsbezeichnung in der Hand – diese war auch von außen am Bus zu finden wir stiegen in den Bus und schon kurz danach ging’s los! Die Landschaft unterwegs war wunderschön – alles war super grün und wir konnten im New Forest sogar die für den Bereich bekannten Forest Ponys sehen.
Nachdem wir wegen des frühen Aufstehens dann nochmal kurz eingeschlafen waren, erreichten wir nach ca. einer Stunde und 15 Minuten Stonehenge. Am Busparkplatz erhielten wir von der Ausflugsbegleiterin Armbänder, die zeigten, dass wir den Eintritt quasi bezahlt haben. Extra zahlen musste man hier nichts mehr, da der Preis mit der Zahlung des Ausflugs abgedeckt war. Direkt am Parkplatz konnte man nochmal auf die Toilette gehen und wir starteten danach individuell und eigenständig zum Besucherzentrum. Von dort fuhr ein Shuttlebus dann bis kurz vor den berühmten Steinkreis, den wir in etwa fünf Minuten Fahrt erreichten. Der Shuttlebus war ebenfalls im Preis mit inbegriffen und musste nicht mehr zusätzlich bezahlt werden.
Vor Ort gab es die Möglichkeit, direkt zum Monument zu gehen oder auf einem Rundweg umherzugehen. Wir entschieden uns für Zweiteres und genossen den Blick von allen Seiten sehr wir waren gleich begeistert und ich fand den Ort soooo magisch und mystisch – ich war richtig berührt auf dem Weg befanden sich auch immer wieder kleine Infotafeln mit Informationen rund um die Geschichte von Stonehenge.
Nachdem wir alles bewundert und bestaunt hatten, fuhr uns dann der Shuttlebus zurück zum Zentrum. Dort gab es noch die Möglichkeit, Souvenirs und Snacks zu kaufen und dann ging es nach 2 Stunden Aufenthalt auch wieder zum Bus.
Von hier fuhren wir weiter in das kleine Städtchen Salisbury. Wir begleiteten unsere Reiseleiterin erstmal zur berühmten Kathedrale. Sie ist umgeben von einem wunderschön gestalteten, sehr grünen Areal und wir liefen hier erstmal ein bisschen herum weiter erkundeten wir selbstständig die verschiedenen Gässchen der Stadt, die uns mit ihren alten Gebäuden total begeisterten wir stoppten noch an der geschichtsträchtigen St. Thomas Kirche und trafen einen süßen Gefährten, der auf einer Bank saß – eine Statue von Paddington Bear
Auch in Salisbury hatten wir wieder 2 Stunden Aufenthalt, den wir echt total genossen haben. Die kleine englische, mittelalterlich geprägte Stadt ist schon jetzt definitiv ein Highlight für mich!
Nach einer einstündigen Rückfahrt gingen wir dann total beseelt wieder an Bord. Nach einem kurzen Stopp auf der Kabine machten wir uns dann auch auf den Weg zum French Kiss, wo wir uns schon vor Reisebeginn einen Tisch für den Abend reserviert hatten.
Für mich gab es eine getrüffelte Selleriesuppe, super leckere Gnocchi und ein Mango Tartelette mit Mangomousse es hat mir richtig gut geschmeckt und gut gestärkt ging es dann für uns hoch auf die Oberdecks, um das Auslaufen zu beobachten.
Da es allerdings ganz schön anfing zu regnen, winkten wir Southampton zügig zu und machten uns wieder auf den Weg nach drinnen. Dort besuchten wir nochmal die wirklich besondere Spray Bar und nahmen dort ein leckeres Getränk zum Tagesabschluss ein.
Bald waren wir dann müde von dem ereignisreichen Tag und fielen müde und absolut zufrieden ins Bett!
Der Tag in Le Havre startete gestern gleich mit etwas Verwirrung, das war etwas! Wir hatten für 8:30 Uhr wieder einen AIDA Ausflug vorgebucht, merkten aber bald, dass unsere Handys noch auf englische Zeit eingestellt waren und uns so zu spät geweckt hatten! Nachdem Chantal schon beim Frühstück gewesen war, machten wir uns also auf den Weg zum Ausflugsschalter. Wir wussten, dass der gleiche Ausflug am Nachmittag nochmal stattfinden würde und fragten, ob wir darauf ausweichen konnten. Der AIDA Mitarbeiter bejahte. Wir waren darüber echt super froh – stornieren konnten wir den ehemals gebuchten Ausflug zwar nicht mehr, aber wir konnten ihn für später kostenpflichtig erneut buchen. Da wir ihn unbedingt machen wollten und uns schon so darauf gefreut hatten, haben wir entsprechend den Ausflug erneut eingebucht und nochmal bezahlt. Machen wollten wir den Ausflug „Hoch über den Kreidefelsen von Etretat, auf dem uns eine Wanderung sowie etwas Aufenthalt in der Stadt erwarten würden.
Also hatten wir jetzt entsprechend noch etwas Zeit und gingen nochmal auf die Kabine. Wir nahmen uns Zeit, noch einiges nachzuarbeiten und machten uns dann nochmal gemeinsam auf den Weg ins Weite Welt Restaurant, wo ich frühstückte und Chantal und ich bei Gesprächen über die Tagesplanung noch einen Tee zusammen tranken.
Wir machten dann noch einen Abstecher ins bordeigene Fitnessstudio und schauten uns alles nochmal genau an. Das Fazit: hier ist echt für alle was dabei! Von Cardio über Kraft bis hin zu diversen Kursen und der Zen-Lounge zum Entspannen und Meditieren findet hier sicher jeder etwas für seine Interessen und Ziele! Es gibt extrem viele Cardiogeräte, aber auch Kraftgeräte und Hanteln, an denen man sich auspowern kann. Auch gibt es natürlich den Kursraum, in dem Chantal am ersten Seetag bereits den Kurs mitgemacht hatte. Mein persönliches Highlight ist aber die Zen Lounge, in der man in Ruhe Yoga machen oder meditieren kann.
Vorbei ging es dann nochmal an den Fernwehexperten und es gab noch einen fixen Stopp auf der Kabine. Wir machten uns fertig und gingen nochmal kurz ins Fuego, wo Chantal sich mit einem Bagel und ich mich nochmal mit etwas Pizza stärkte.
Dann gingen wir gemeinsam auf Deck 3, um das Schiff für den Ausflug zu verlassen. Am Pier 3 holten wir uns noch ein kostenfreies, belegtes Brötchen und liefen dann weiter zum Ausgang. Wir mussten dort einen Moment warten, da eine Frau gestürzt war und die Crew sie erstmal versorgte! Als alles geschafft war, konnten wir ganz unkompliziert weiter zu den Bussen gehen.
Wir fanden unseren Ausflugsbus und fanden im Inneren ohne Probleme Platz, da dieser längst nicht gefüllt war. Der Bus fuhr dann auch bald los.
Mit dabei war unser Reiseleiter Ulrich, der von Anfang an mit viel Begeisterung von der Geschichte und den Eigenheiten der Normandie erzählte und uns sofort mit in den Bann zog!
Unser Fahrer ließ uns dann nach etwa 50 Minuten Fahrt an unserem Startpunkt für die Wanderung raus. Unterwegs hatten wir ein bisschen was von Le Havre sowie der Natur und den typischen Steinhäusern der Normandie sehen können Angekommen konnten alle im Bus nochmal auf die Toilette gehen und wir wanderten los. Schon bald waren dann das Meer und die ersten Kreidefelsen zu sehen – was für ein Anblick Wir liefen erstmal eine Weile bergab und zu einem schönen Kieselstrand, von dem man tolle Aussichten genießen konnte.
Von dort wanderten wir dann die Felsen hinauf – es war recht steil und uneben, aber es lohnte sich. Von oben hatten wir dann einen noch besseren Ausblick und sahen die berühmten Felsen von Étretat der Anblick war atemberaubend schön und wir waren ganz gerührt.
Wir stoppten noch an 2-3 anderen Aussichtspunkten und konnten dann auch die Stadt erblicken. Étretat von oben war wunderschön und man konnte auf dem Hügel hinter der Stadt eine süße, kleine Seemannskirche entdecken.
Immer weiter liefen wir Richtung Stadt. Auf dem letzten Hügel davor, erklärte unser sympathischer Reiseleiter noch etwas über Étretat und wir konnten uns selbstständig auf den Weg dorthin machen die Aussichten waren wirklich absolut schön – man sah Klippen, alte Häuschen und Boote.
Unten in der Stadt angekommen, snackten wir erstmal unser mitgebrachtes Brötchen. Anschließend schlenderten wir durch die Gassen Étretats und Chantal erstand in einem Souvenirladen ein paar schöne Magnete als Andenken besonders beeindruckend waren die alten Fachwerkhäuser und die schöne Marktkirche, die im 1. Weltkrieg als Krankenhaus diente und wo man nun allerlei für die Normandie Typisches kaufen konnte.
Wir hatten in der Stadt etwa eine Stunde Zeit und machten uns dann auch bald auf den Weg zum Bus. Unterwegs kamen wir noch am ehemaligen Haus des Schriftstellers Maurice Leblanc vorbei und fuhren nun aber auch wieder los Richtung AIDAperla.
Wieder an Bord angekommen, machten wir uns frisch, schnauften kurz auf der Kabine durch und beobachteten alsbald das Auslaufen aus Le Havre von der Lanaibar aus. Das Wetter war den ganzen Tag recht bewölkt gewesen – nun aber zeigte sich sogar nochmal etwas die Sonne. Da es dann aber doch frisch wurde, gingen wir bald nach drinnen und aßen in der Tapasbar zu Abend. Es war nicht viel los und wir bekamen ohne Probleme einen Platz – waren aber geschmacklich nicht sehr überzeugt. Ich mochte den Tortilla super gern. Zusätzlich hatte ich noch Patatas Bravas sowie Paprika mit Meersalz, was mir beides nicht sehr gut geschmeckt hat. Die Paprika waren recht bitter und die Kartoffeln mir persönlich deutlich zu trocken und geschmacklos.
Da wir auch noch etwas hungrig waren, holten wir uns im Anschluss gemeinsam noch eine vegane Currywurst – die finde ich immer richtig lecker!
Vom Außenbereich auf Deck 6 konnten wir dann einen unglaublich atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten. Für mich persönlich gibt es nichts Schöneres, als Sonnenuntergänge über dem Meer – diese Farben über der Ruhe des Wassers finde ich immer wieder atemberaubend.
Danach kauften wir uns im Casino Bingoscheine und versuchen beim 7.000 Euro Jackpot Bingo im Theatrium nochmal unser Glück! Leider gingen wir wieder leer aus, hatten aber nochmal richtig viel Spaß. Den Super Jackpot gewann wieder niemand, aber eine sehr freudige Dame hat den Tagespreis von 1.400 Euro gewinnen können.
Müde, aber sehr glücklich vom Tag machten wir uns wieder auf den Weg zur Kabine und gingen dann auch schon ins Bett, um uns für den nächsten Tag in Zeebrügge auszuschlafen!
Den Tag in Zeebrügge starteten wir ganz entspannt mit Blick nach draußen. Der Himmel war zwar noch etwas bewölkt, aber zeigte sich recht hell und sogar die Sonne schien etwas – das gab doch definitiv Hoffnung für den Tag, für den wir heute einen AIDA Ausflug nach Brügge geplant hatten! Wir genossen also erstmal den Ausblick aufs Meer, ich kuschelte mich mit der Decke nochmal auf unsere Fensterbank und dann machten wir uns aber auch bald auf den Weg ins vegane Restaurant zum Frühstück. Wir hatten uns dort zuvor über das Bordportal einen Tisch für 9 Uhr reserviert. Wichtig zu wissen ist zudem, dass das Frühstück einen Aufpreis von 14,90 Euro pro Person kostet.
Als wir ankamen, hatten wir schon ordentlich Hunger und freuten uns sehr auf das Essen. Vor Ort gabs dann eine wirklich sehr große und reich gefüllte Frühstücksplatte mit einer Auswahl an Aufstrich, Aufschnitten und allerlei an frischen Gemüse und Obst! Aussuchen konnten wir uns dann noch Brot und/oder Brötchen und wir bestellten noch Waffeln dazu. Besonders lecker war auch der Smoothie, der im Frühstückspreis inbegriffen war. Ich hatte hier den Smoothie „Green Hell“ mit Stachelbeere, Spinat, Apfelsaft und Ahornsirup – der war richtig super! Filterkaffee und Tee sind ebenfalls im Frühstückspreis inkludiert gewesen. Ich bestellte mir einen aufpreispflichtigen Cappuccino, der mit einem sehr goldigen Smiley verziert war – das versüßte mir richtig den Tag!
Sehr glücklich und mehr als satt ging’s dann nach einem kurzen Stopp auf der Kabine auch schon wieder von Bord und auf zu den Ausflugsbussen. Wieder an einem Schild erkennbar fanden wir unseren Bus und nahmen Platz. Dort erhielten wir bereits einen Audioguide, über den wir unsere Reiseleitung besser verstehen konnten sowie ein Notfallkärtchen mit einer Telefonnummer, falls während des Ausflugs etwas sein sollte. Zudem haben wir auch noch eine Stadtkarte von Brügge bekommen, die wir behalten durften.
Nach etwa 30minütiger Fahrt kamen wir in Brügge an und gingen mit der Gruppe gleich los Richtung Innenstadt. Wir spazierten durch parkartige Anlagen und ich war überrascht von dem wunderschönen und kräftigen Grün.
In der Innenstadt angekommen, sahen wir schon viele der typisch mittelalterlichen Steinhäuser – ich war gleich super begeistert! Das Wetter war zwar doch wieder eher grau, aber die ersten Eindrücke waren dennoch wunderschön.
Durch schmale Gassen und vorbei an ersten Geschäften gelangen wir dann erst einmal zum Bootsanleger von dort startete unsere etwa halbstündige Grachtenfahrt durch die Altstadt. Es war wirklich toll, an den historischen Gebäuden, der blühenden Natur und sogar einzelnen Schwänen vorbei zu fahren und den Ausblick zu genießen. Nach einer entspannten Fahrt und vielen Infos von unserem Kapitän Dirk spazierten wir dann noch gemeinsam mit der Gruppe etwa eine Stunde durch die Stadt – vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie etwa dem geschichtsträchtigen Rathaus der Stadt! Alles hier wirkte so magisch und irgendwie wie aus einer anderen Welt entsprungen.
Im Anschluss hatten wir noch etwa eine Stunde zur freien Verfügung, in der wir weder der belgischen Schokolade noch den Pommes widerstehen konnten. Im der Chocolaterie „Home Sweet Home“ wurden die Pralinen im hinteren Teil des Geschäfts sogar noch selbst hergestellt und wir kauften hier für zuhause ein paar leckere Pralinen als Mitbringsel. Auch für uns selbst nahmen wir jeweils eine kleine Schachtel mit, die wir auch später schnell vernascht hatten. In einer Fritterie nur wenige Meter weiter gönnten wir uns dann noch ein paar Pommes – Chantal mit Mayo und ich mit Cheddarsoße. Während wir noch super begeistert von den Pralinen waren, sagten uns die Pommes aber nicht so zu. Sie waren zwar okay, aber auch nicht besonders überragend im Geschmack.
Die Sonne kam dann sogar nochmal raus und wir spazierten noch ein bisschen durch die Stadt. Wir gingen dann bald aber auch zum Treffpunkt zurück. Durch den berühmten Beginenhof führte unsere Reiseleiterin uns dann aber auch bald wieder zurück zum Bus und wir fuhren wieder Richtung Schiff.
Dort angekommen, sortierten wir uns erst einmal ein bisschen und beobachteten dann das Ablegen aus Zeebrügge von der Lanai Bar aus. Die Sonne schien, wir kuschelten uns wegen des Windes etwas ein und genossen bei einem leckeren Gin Tonic die Aussicht! Die Decken konnte man sich tatsächlich aus einem Regal neben der Lanaibar einfach nehmen.
Danach aßen wir nochmal im veganen Restaurant und waren begeistert über das Menü. Zu Beginn gab es zum Teilen in schwarzem Sesammehl gefärbte Brötchen mit Karotten-Ingwer-Dip. Es ging weiter mit veganem Caesar Salad, Süßkartoffelstampf an Spargel mit gebackenen Austernpilzen und zum Schluss gab es noch eine Variation von Nuss! Das Dessert bestand aus einem Teiggebäck mit kleinen Kleksen aus Pistazien-, Schokoladen- und Fruchtmus. Alles war unglaublich lecker und ich empfehle das Restaurant allen unbedingt von Herzen weiter! Der Aufpreis für das Menü beträgt 26,90€ pro Perso – Getränke kosten nochmal extra.
Nachdem wir noch etwas durch die Bordshops bummelten, machten wir noch einen Stopp im Beach Club. Hier war wirklich gute Stimmung bei rockiger Live Musik
Bald waren wir aber müde und gingen ins Bett, um uns für den nächsten Tag in Rotterdam auszuschlafen.
Nun stand bereits Tag 6 unserer Metropolentour an Bord von AIDAperla an – die Zeit verflog ehrlich wie im Flug!
Wir starteten recht früh in den Tag und ließen das Frühstück ausfallen, um pünktlich um 8:30 Uhr an den Ausflugsbussen zu sein Wir hatten den Ausflug „Grachten & Gassen – Bootsfahrt durch Amsterdam“ bereits im Vorhinein über myAIDA gebucht.
Noch etwas müde stiegen wir also ein und die Fahrt nach Amsterdam ging auch schon los wir fuhren etwa 1 Std. und 45 Minuten und konnten dabei bei fantastischem Wetter die Aussicht genießen!
In Amsterdam angekommen, zeigte uns der Tourguide einmal den Treffpunkt für die später anstehende Grachtenfahrt und wir hatten erstmal drei Stunden Freizeit. Ich persönlich habe das richtig genossen und fand es schön, dass wir die Stadt in eigenem Tempo erkunden konnten.
Bevor wir jedoch in die Innenstadt eintauchten, haben wir erstmal bei „Pancakes Amsterdam“ gefrühstückt und es war so unglaublich lecke. Wir hatten typisch niederländische Pfannkuchen, die extrem gut geschmeckt haben.
Danach bummelten wir dann durch die Stadt – vorbei an dem Königspalast, der Neuen Kirche und der Magna Plaza bis hin zu den kleinen Gässchen mit den historischen Grachtenbrücken. Wir gingen hier einfach spazieren und genossen die Aussichten auf die alten Giebelhäuschen und das Wasser. Zwischendurch kamen wir auch an dem alten Wohnhaus von Anne Frank vorbei, hatten aber nicht genug Zeit, um in Ruhe hineinzugehen.
Wir bummelten noch durch ein paar Souvenirgeschäfte und ein wirklich tolles Schmuckgeschäft und genossen das sonnige Wetter!
Bald mussten wir wieder zum Treffpunkt und die Grachtenfahrt ging los.
Wir hatten mit unserer Gruppe von etwa 20 Leuten mehr als ausreichend Platz und das Boot war längst nicht voll besetzt, das fand ich super angenehm. Wir fuhren im entspannten Tempo los und konnten immer wieder tolle Ausblicke erhaschen. Es war richtig schön, die Kanäle, die wir uns vorher schon zu Fuß angesehen hatten, nun nochmal vom Wasser aus zu sehen und eine neue Perspektive zu erhalten. Die Fahrt ging etwa eine Stunde und war total entspannt und entschleunigend!
Danach hieß es dann auch wieder: zurück mit dem Bus nach Rotterdam. Unterwegs konnten wir wieder die Aussicht genießen und ich machte nochmal ein kleines Schläfchen, um mich für den Rest des Tages zu stärken.
Bald kamen wir wieder an Bord von AIDAperla an und machten uns hier erstmal frisch! Im Anschluss machten wir einen Mini Stopp im Theatrium, wo gerade die Quizshow „Wer wird Millionär“ stattfand. Dann aber ging’s auch schon zum Casa Nova, wo wir uns schon vor der Reise einen Tisch reserviert hatten wir waren etwas zu früh, konnten aber nach freundlichem Nachfragen schon Platz nehmen. Das Essen war Mega lecker – zur Vorspeise hatten wir eine Parmesansuppe, zum Hauptgang Pilzravioli in Parmesansoße und zum Nachtisch Panna Cotta mit Kiwi und Erdbeere es war auf jeden Fall ein voller Erfolg!
Nach dem Essen begaben wir uns dann auf Deck 15 und genossen den Ausblick auf den Sonnenuntergang hinter dem Stadtpanorama wir gingen dann um 21 Uhr auf Instagram Live und haben eure Fragen beantwortet und ein bisschen mit euch gequatscht – es war richtig schön, mal so persönlich im Kontakt zu sein!
Danach gings dann zur Silent Party – hier war richtig was los und wir haben getanzt und total viel Spaß gehabt!
Irgendwann waren wir dann aber auch müde und legten uns ab ins Bett, um uns für den letzten Tag an Bord zu erholen!
Am Freitag stand bereits der letzte Seetag unserer Metropolentour an Bord von AIDAperla an. Ich konnte gar nicht glauben, dass die Reise nun schon bald vorbei sein sollte – die Zeit verging wirklich unglaublich schnell und ich war innerlich irgendwie noch nicht bereit, schon wieder von Bord zu gehen.
In den Tag starteten wir ganz entspannt mit einem Frühstück im Buffalo Steak House auf Deck 8. Hier gibt es abends vor allen Dingen allerlei Leckeres für Fleischliebhaber – doch auch am Morgen überzeugt das Restaurant mit seinem ebenso wie das Abendessen aufpreispflichtigen Frühstück. Das Frühstück kostet hier einen Aufpreis von 14,90€ und man hat eine wirklich große Auswahl! Wir konnten aus verschiedenen Brötchensorten auswählen und haben eine Etagere mit wirklich leckerer Käseauswahl erhalten. Auch konnte man noch diverse Eierspeisen bestellen oder sich am Buffet an Müsli, Gebäck, Säften und Gemüse bedienen – es sollte also wirklich für jeden etwas dabei sein! Wenn man hier gut zuschlägt, lohnt sich der Aufpreis meiner Meinung nach auf jeden Fall! Ich habe an dem Morgen gar nicht so viel gegessen, mir sind aber vor allen Dingen die Ruhe und der deutlich geringere Betrieb im Gegensatz zu den Buffetrestaurants den Aufpreis wert. Auch an diesem Morgen war nicht besonders viel los und wir fanden ganz ohne Problem einen schönen Fensterplatz. Wichtig zu wissen ist dennoch, dass das Frühstück im Bordportal oder aber vor der Reise über myAIDA vorreserviert werden muss. Wir sind nach dem Früshtück dann vorbei an der Vinothek nochmal auf den Außenbereich von Deck 8 spaziert und haben uns hier die Infinity Pools angeschaut. Zudem haben wir uns auch die sogenannten „Spannerkabinen“ von außen angesehen. Tatsächlich kann man hier von außen total auf die Kabinenbalkone sowie teilweise auch in die Kabinen schauen, sodass wir beschlossen haben, dass diese Kabinen definitiv nicht unsere präferierte Wahl wären. Es handelt sich dabei um die Verandakabinen mit Loggia auf diesem Deck.
Im Anschluss ging es erstmal in den Waschsalon, wo ich schon mal meine Wäsche wusch. Ein Waschgang kostet hier 2€ und ein Trocknergang ebenso! Man kann zwischen verschiedenen Waschprogrammen wählen – das längste Programm auf 60 Grad dauert etwa eine Stunde.
Während die Wäsche noch in der Waschmaschine war, bummelten wir ein wenig durch die Galerie und machten anschließend einen kleinen Stopp im French Kiss.
Dort gab es an diesem Nachmittag diverse Kuchen und herzhafte Leckereien. Chantal bestellte sich ein Crois’Sandwich César – ein herzhaftes Croissant mit Hähnchenbrust, Bacon, Ei und Caesar Dressing. Ich entschied mich zuerst für eine sehr leckere Lavendel-Pfirsich-Tarte. Da es uns so gut schmeckte, bestellten wir aber beide noch etwas Zweites – ich hatte ein Baguette mit Tomate und Mozzarella und Chantal noch ein Stück Beerentarte. Alles war super lecker und hat uns richtig gut geschmeckt. Mein persönliches Highlight war die Lavendel-Pfirsich-Tarte, die echt mal ganz anders schmeckte und mir richtig zusagte.
Danach zog es uns am Miniclub vorbei nach draußen auf die Oberdecks, denn das Wetter war einfach nur toll. Es war zwar ziemlich windig, aber die Sonne schien um die Wette und das wollten wir natürlich ausnutzen. Auf Deck 14 genossen wir einen ehrlich wunderschönen Blick auf die Heckwelle und spazierten anschließend weiter Richtung Deck 15. Dort liefen wir über den Skywalk – für mich wirklich einer der schönsten Orte an Bord von AIDAperla! Hier hatten wir eine richtig schöne Aussicht auf das Schiff, das Meer und seine Weite.
Der Ausblick von dort oben ist einfach immer wieder unglaublich schön! Da es aber dann doch immer stärker windete, machten wir uns auf den Weg zum direkt am Skywalk gelegenen Panoramaaufzug und fuhren mit Sicht nach draußen wieder nach unten auf Deck 5. Wir verschnauften kurz auf der Kabine und schauten alsbald noch im Pier 3 Market vorbei.
Dort hatten wir heute mal etwas für uns ganz Neues vor: Ein Virtual Reality Abenteuer! Eine sehr nette Mitarbeiterin begrüßte uns an einem kleinen Stand an der Seite des Durchgangs und erklärte uns einmal in Ruhe, wie alles funktioniert. Als Allererstes durften wir uns dafür ein Spiel aussuchen, welches wir spielen wollten. Es gab hier eine Auswahl aus acht verschiedenen Spielen mit unterschiedlichen Alterszulassungen. Diese richten sich nach den Inhalten der Spiele und beginnen ab einem Alter von 8 Jahren. Gut zu wissen: Kinder bis 12 Jahre zahlen 7 Euro, alle Teilnehmenden ab 12 zahlen 10 Euro. Chantal entschied sich für das Spiel „Mission AIDA – Rescue Dodo“ und ich spielte „Spook me“. Die Mitarbeiterin bereitete die Spiele einmal auf ihrem mobilen Endgerät vor und führte uns dann in einen offenen Raum auf Deck 3. Dort wurden wir dann nacheinander mit einer VR-Brille ausgestattet und ich konnte mir genau anschauen, wie Chantal vorbereitet wurde. Die Mitarbeiterin half ihr beim Aufsetzen der Brille, die sich Chantal dann selbst nochmal so richtete, dass sie gut saß und sie keinen Lichtschlitz mehr über hatte. Sie bekam dann noch in jede Hand einen Controller, der mit einer Handschlaufe gesichert war. Die AIDA Mitarbeiterin erklärte dann noch, dass man nur die zwei hinteren Knöpfe benutzen müsse und nun ein Einweisungsvideo starte. Damit das Video sowie anschließend das Spiel losgingen, hielt die Mitarbeiterin nun ihr mobiles Endgerät an die Brille und das Spiel wurde quasi übertragen und es ging los!
Während Chantal virtuell in die Rettung von Dodo startete, wurde ich ebenfalls wie sie ausgestattet und konnte dann auch bald beginnen. Bei mir im Spiel musste ich einen Prinzen bei der Suche nach einem verschollenen Buch unterstützen und dafür verschiedene Aufgaben in einem Geisterschloss bewältigen. Es war sehr unterhaltsam und zwischenzeitlich auch spannend. Es war schon auch manchmal etwas komisch, wenn im Spiel der Boden vor einem zerbrochen ist oder man über etwas drüber schweben musste, weil sich alles so echt anfühlte und ich zwischendurch ganz vergaß, dass ich ja auf echtem, sicherem Boden stand. Es war aber wirklich auch lustig und ich hatte super viel Spaß. Da sich Chantal ja mit mir in einem Raum befand, habe ich auch mitbekommen, wie sie rumgelaufen ist und sich zwischendurch kaputt gelacht hat. Gut zu wissen: Mitspielende im gleichen Raum werden dir in der VR-Brille als rote Figur angezeigt, damit du sie nicht umläufst! Die Spiele dauern alle etwa zwischen 15 bis 20 Minuten. Mein Spiel war etwas schneller zu Ende als das von Chantal – beide hatten wir aber ehrlich riesigen Spaß. Wir haben uns gefragt, warum so wenig am Stand los war an dem Tag und warum wir das vorher eigentlich noch nicht probiert hatten, weil es uns wirklich richtig gut gefallen hat!
Ganz beschwingt von unserem Abenteuer gingen wir gemeinsam nochmal ins Casino, wo sich Chantal erneut drei Bingoscheine kaufte, da sie ihr Glück nochmal versuchen wollte.
Danach trennten sich unsere Wege dann auch kurz: Chantal versuchte nochmal ihr Glück beim Bingo und ich machte mich nach kurzem Umziehen auf der Kabine auf den Weg zum Stretch & Relax Kurs im Fitnessstudio. Leider kam der Kurs nicht zustande, da nur ich als alleinige Teilnehmerin gekommen war und mindestens drei Teilnehmende nötig waren, damit der Kurs stattfand. Der AIDA Kursleiter kommunizierte mir dies kurz, schien aber auch wenig beeindruckt von der Tatsache, dass der Kurs nun eben ausfiel. Stattdessen verbrachte ich dann etwas Zeit in der Zen Lounge, machte Yoga und meditierte in der Ruhe des Raumes. Mit mir waren noch zwei andere Personen im Raum, die sich aber ebenfalls ruhig verhielten. Matten standen hier ausreichend zur Verfügung. Die Zeit hier in der Zen Lounge tat nach den ereignisreichen letzten Tagen auch mal richtig gut und ich genoss die Ruhe in dem doch sonst oft trubeligen Bordalltag.
Danach ging ich wieder zu Chantal auf die Kabine und wir machten uns nochmal frisch für den Abend. Sie war schon wieder zurück und hatte beim Bingo leider wieder kein Glück gehabt. Gemeinsam schauten wir uns noch den Außenbereich der Spray Bar an und genossen den Ausblick vom Bug. Da es hier aber super windig war, blieben wir nicht lange und machten uns auf den Weg zum Essen.
Zum Abendessen ging es für uns ins Brauhaus. Zur Vorspeise teilten wir uns erstmal Laugengebäck mit Obazda, der wirklich richtig lecker war. Danach gab es für mich Semmelknödel mit Pilzrahmsoße und zum Nachtisch Marillenknödel. Auch, wenn es nur ein Semmelknödel in dafür sehr viel Soße war, hat es super lecker geschmeckt und der Marillenknödel in Vanillesoße war auf jeden Fall mein Highlight des Abendessens. Chantal fand ihre Spätzle mit Gulasch eher okay und wollte an diesem Tag keinen Nachtisch.
Später bummelten wir nochmal ganz entspannt durch die Shops. Wir waren nochmal im AIDA Shop, dem Bekleidungsgeschäft und dem Travel Shop. Hier sagte uns aber nichts so richtig zu und wir schauten uns nochmal den bordeigenen Schmuckladen an. Chantal fand hier einen tollen Armbandhanhänger zum Mitbringen, leider war aber nur noch der aus der Auslage da. Da dieser schon ziemlich mitgenommen aussah, kaufte sie ihn also doch nicht und wir gingen heute leer aus.
Zum Abschluss dieses letzten Seetages konnten wir von Deck 6 aus nochmal einen wirklich traumhaften Sonnenuntergang genießen. Er war wirklich wunderschön und machte mich ganz wehmütig über das bereits nahende Ende dieser schönen Reise.
Wir genossen also nochmal den Anblick in vollen Zügen, gingen dann aber auch wieder zurück zur Kabine. Dort wurde dann noch der Koffer fertig gepackt, es ging dann aber auch bald ins Bett. Wir waren doch recht müde, da wir in den letzten Tagen oft früh aufgestanden waren und wollten für die Abreise am nächsten Tag fit sein. Wir waren noch eine Weile wach, um Fotos und Videos zu sortieren, ich las noch ein paar Seiten in meinem Buch und dann schliefen wir auch bald ein.
Samstagmorgen hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Schon war er gekommen: Der Abreise unserer wirklich schönen Metropolentour an Bord von AIDAperla.
Morgens wachten wir gegen 8 Uhr auf und waren bereits wieder in Hamburg angekommen. Schon aus dem Kabinenfenster war zu sehen, dass draußen richtig schön die Sonne schien und wir von bestem Wetter empfangen wurden. Während wir langsam wach wurden, packten wir die letzten Sachen zusammen und pürften nochmal, dass wir nichts vergessen hatten. Wenn man bis 2 Uhr in der Nacht die Koffer rausgestellt hätte, wären diese für einen ins Terminal transportiert worden. Da unser Gepäck sich aber in Grenzen hielt, entschieden wir uns, unser Gepäck individuell mit von Bord zu nehmen.
Am Abreisetag muss die Kabine in der Regel bis 9 Uhr verlassen werden. Bei individueller An- und Abreise kann man theoretisch noch bis 10:30 Uhr an Bord bleiben. Für uns ging es aber direkt von Bord Richtung Parkplatz und es hieß schon mal: auf AIDAsehen!
Durchs Cruise Terminal machten wir uns auf den Weg nach draußen. Wir wurden tatsächlich noch vom Zoll herausgezogen und die Mitarbeiter stellten uns ein paar Fragen dazu, was wir an Bord und an Land erworben hätten. Ihnen ging es wohl hauptsächlich um Alkohol und Zigaretten. Da wir aber davon nichts erworben und im Gepäck hatten, durften wir auch recht schnell wieder gehen und kamen bald am Auto an. Da wir dieses direkt am Terminal hatten parken können, waren wir in Null komma nichts da!
Da wir den Parkplatz nicht vorgebucht hatten, mussten wir vor Ort noch bezahlen und machten uns anschließend schon auf den Heimweg Richtung Hessen. Für eine Woche zahlten wir 150 Euro. Gezahlt haben wir an einem Kassenautomaten unter Eingabe unseres Nummernschilds und konnten dann vom Parkgelände herunterfahren. Normalerweise wäre die Schranke nach dem Einlesen des Nummernschildes automatisch hochgegangen und wir hätten herausfahren können. Aus irgendeinem Grund funktionierte dies bei uns nicht. Ich habe dann über den Rufknopf aber schnell jemanden vom Parkservice erreicht, der uns die Schranke dann öffnete. Nun konnte die Fahrt also losgehen!
Nachdem wir dann noch getankt hatten, ging es immer weiter Richtung Süden. Unterwegs legten wir noch am Rastplatz im Harz einen kleinen Stopp ein, um uns zu stärken und kauften uns beide zwei Brezeln.
Danach ging die Fahrt weiter und nach knapp fünf Stunden kamen wir wieder am Büro in Bottendorf an. Ich war ganz schön platt von der Fahrt, aber dennoch super glücklich, da wir so viele tolle Erinnerungen und Erlebnisse auf dieser Reise erleben durften.
Im Büro ließen wir die vergangenen Tage nochmal Revue passieren, tauschten uns aus und verabschiedeten uns dann auch erstmal, bevor jeder weiter einzeln nach Hause fuhr.
Ich kam also am Nachmittag gut und mit vielen tollen Erfahrungen wieder zuhause an! Wenn ich an die Reise zurückdenke muss ich wirklich sagen, dass mich die Metropolentour total positiv überrascht hat und wir eine wirklich schöne Zeit hatten!
Zusammenfassend lässt sich also sagen: Die Metropolentour war eine absolut positive Überraschung für mich und sie hat mir richtig gut gefallen!
Da die Meinungen zu diesem absoluten Klassiker der Kreuzfahrtrouten ja sehr auseinandergehen und ich sie tatsächlich noch nie gefahren bin, war ich natürlich super gespannt und auch ein bisschen skeptisch, was wohl auf dieser Reise auf mich zukommen würde. Ich hatte die Länder zwar alle schonmal bereist, aber eher mit dem Auto oder Camper, sodass ich mich jetzt auch echt freute, neue Städtchen kennenzulernen und die Perspektive vom Meer aus einzunehmen. Die Städte und Häfen waren mir nämlich alle neu!
Zuerst ein Fazit zur Kabine 5206
Doch bevor ich schreibe, warum diese Reise mir so gut gefallen hat und ich sie eben doch so empfehlenswert finde, erst nochmal ein paar Worte zum gebuchten Tarif und der zugeteilten Kabine:
Wir hatten diesmal ganz bewusst eine Meerblickkabine im CLASSIC Tarif gebucht. Aber warum eigentlich? Bis jetzt war ich mit AIDA immer nur im PREMIUM Tarif in der Balkon- oder Verandakabine gereist und ich wollte einfach mal wissen: Wie ist das eigentlich in einer Meerblickkabine? Wird mir der Balkon fehlen? Was für eine Kabine bekomme ich wohl im CLASSIC Tarif zugeteilt? Wird mir diese gefallen? So können wir euch natürlich auch einfach noch umfänglicher auf eure Bedürfnisse abgestimmt beraten und von den verschiedenen Möglichkeiten berichten.
Zugeteilt wurde uns die Kabine 5206. Diese liegt auf der Backbordseite sehr weit vorne am Bug und hat etwa 22,3 qm. Das Doppelbett steht Richtung Fenster entgegen der Fahrtrichtung und zusätzlich gibt es noch ein Sofa, sodass die Kabine mit maximal 3 Personen belegt werden kann.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Größe der Kabine super angenehm fand. Es war überhaupt nicht eng, man hatte überall genügend Platz zum Durchgehen und konnte auch den Rucksack mal auf dem Boden stehen lassen, ohne dass man gleich Platzmangel hatte. Auch die Gestaltung der Kabine fand ich sehr schön – wie eingangs berichtet, bin ich ein großer Fan von der Holzoptik der Möbel, da diese für mich alles wärmer und gemütlicher erscheinen lässt. Der Schrank ist dreigeteilt und hatte ganz links Möglichkeiten zum Aufhängen, in der Mitte ausschließlich Regalböden und rechts Regalböden sowie den Safe. Zu zweit hatten wir hier für eine Woche absolut ausreichend viel Platz. Zum Jacken aufhängen gab es direkt neben der Kabine noch zwei Kleiderhaken. Auch das Bad war ausreichend groß und hatte schön viel Ablagefläche!
Was ich nicht so gut fand: Es gab ausschließlich zwei Steckdosen in der gesamten Kabine. Diese befanden sich am Schreibtisch. Im Bad gab es noch eine, die allerdings nur für Rasierer benutzbar ist. Da wir zu zweit waren und unsere mobilen Endgeräte durch die viele Benutzung oft laden mussten, hätten wir uns definitiv noch ein, zwei Steckdosen mehr gewünscht.
Aber was macht die Meerblickkabine eigentlich aus? Natürlich das Fenster mit Meerblick! Das hat mir wirklich besonders gut gefallen. Ich fand es richtig toll, morgens immer wieder mit Blick aufs Meer aufzuwachen. Dadurch, dass unter einem keine Decks „herausragen“ hat man hier einen wirklich schönen und ungestörten Blick aufs Meer und ist dem Meer auch einfach näher als von weiter oben. Auch habe ich es richtig genossen, mich einfach ins Fenster hineinzusetzen, zu lesen, rauszuschauen oder von hier aus zu arbeiten – für mich ein absoluter Wohlfühlplatz. Der einzige Nachteil: Der Sitzbereich ist recht hart, sodass eine Polsterung ein totaler Vorteil wäre. Ich habe mir oftmals tatsächlich einfach ein Kissen und eine Decke hinzugenommen, dann war es schon deutlich gemütlicher. Wir hatten ja auch ein, zwei neblige, sehr windige Tage – besonders an diesen fand ich es toll, schön gemütlich im Warmen zu sitzen und auf das Meer bei diesigem Wetter zu schauen. Das hatte für mich so etwas richtig Kuscheliges, Gemütliches.
Auch wegen der Lage hatte ich zuerst bedenken – ganz vorne ist ja meist nicht die beste Wahl, da es hier oft durch die Bugstrahler und den Anker laut werden kann und es bei Seegang echt schwanken kann. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass wir überhaupt keine Probleme mit Lärm hatten! Wir hatten zwischenzeitlich mal etwas Seegang, aber auch das hat man hier nicht bedeutend mehr gemerkt, als in anderen Bereichen des Schiffes. Toll an der Lage fand ich, dass wir die öffentlichen Bereiche so schnell erreichen konnten. Wir hatten es nicht weit zum vorderen Treppenhaus und waren in wenigen Schritten auf den Decks 6-8, wo sich ja unter anderem ein Großteil des Bordlebens abspielt.
Alles in Allem hat mir die Kabine also sehr gut gefallen und auch der CLASSIC Tarif war definitiv kein Verlust. In wärmeren Fahrtgebieten würde ich schon die Balkonkabine bevorzugen, weil ich es einfach sehr mag, die lauen Abende draußen an der frischen Luft abseits der anderen Menschen zu genießen. Für diese Tour zu der Jahreszeit war die Entscheidung aber völlig in Ordnung und ich bin sehr zufrieden. Für ähnliche Reisen oder auch andere Reisen in kühleren Fahrtgebieten würde ich auch privat tatsächlich wieder eine Meerblickkabine buchen!
Mein Fazit zur Reise und der Route
Rückblickend lässt sich wie erwähnt sagen, dass mir die Reise wirklich sehr gut gefallen hat – tatsächlich sogar deutlich besser als erwartet.
Zugegebenermaßen sind die meisten Häfen auf dieser Route eher industriell und auch ich habe mich im ersten Moment überhaupt nicht von ihnen angesprochen gefühlt. Wir hatten ja aber bereits im Vorhinein direkt über AIDA Ausflüge gebucht und haben dadurch so unglaublich schöne Orte gesehen, die die Reise für mich zu etwas Besonderem gemacht haben.
Von Wandern und Natur in Étretat bis zu Kultur und Geschichte in Salisbury, Stonehenge, Amsterdam und Brügge waren so viele tolle Momente dabei, die mir definitiv noch lange in Erinnerung bleiben.
Étretat war mit seinen Kreidefelsen wirklich ein beeindruckendes Erlebnis und es war richtig schön, einfach mal draußen zu sein, entspannt zu wandern und tolle Aussichten genießen. Auch das Städtchen war wirklich süß, wobei ich gern noch etwas mehr Zeit gehabt hätte, um den Felsen hoch zur Seemannskirche zu laufen.
Auch Brügge hat mir total gut gefallen und war einfach nur märchenhaft. Die vielen Steinhäuser, historischen Gebäude und natürlich die Grachten waren einfach nur wunderschön. Ich fand vor allen Dingen die Grachtenfahrt toll – man konnte hier ganz entspannt im kleinen Bootchen sitzen und konnte aus besonderer Perspektive die Aussichten genießen. Auch der Stadtbummel war schön, wobei ich mir auch hier etwas mehr Freizeit gewünscht hätte. Alles in allem war es aber eine total schöne Stadt, deren Besuch ich absolut empfehle.
Amsterdam war nochmal eins meiner Highlights. Dazu beigetragen hat neben der wirklich tollen Stadt vor allen Dingen aber auch das fantastische Wetter, welches wir an dem Tag hatten. Ich fand hier sehr gut, dass wir die drei Stunden Freizeit hatten und einfach mal ganz in Ruhe durch die Gässchen und Geschäfte der Stadt bummeln konnten. Auch hier war die Grachtenfahrt toll und ich fand sehr angenehm, dass wir nicht so eine große Gruppe waren.
Mein absolutes Highlight der Reise ist und bleibt aber der Ausflug nach Stonehenge und Salisbury. Auch hier spielte das gute Wetter sicherlich mit in die Karten, aber ich fand die beiden Orte einfach so magisch. Stonehenge war absolut mystisch und beinahe unwirklich. Das rätselhafte Steinmonument und die Vorstellung, dass es vor unglaublich langer Zeit aus einem bis heute unbekannten Grund gebaut wurde, ließ mich fast ehrfürchtig werden und es war einfach ein besonders magisches Gefühl, an diesem Ort zu sein. Aber auch Salisbury war richtig schön. Die Stadt ist super geschichtsträchtig, beeindruckt mit ihren historischen Gebäuden und sprüht für mich absolut typisch englischen Charme aus. Für mich ist es ein Ort, in dem man sich gleich willkommen fühlt und verweilen möchte.
Aber auch an Bord von AIDAperla habe ich mich wieder sehr wohlgefühlt. Ich durfte sie auf meiner Karibikreise im Januar schon kennenlernen und genau wie da hat es mir total gut gefallen. Die Crew war super nett und zuvorkommend und auch an Bord war alles wunderbar. Mit der Kabine war ich wie gesagt sehr zufrieden und auch die Angebote an Bord waren wieder sehr gut. Einzig der ausgefallene Stretch & Relax Kurs war etwas schade, ansonsten war das Programm wunderbar und Langweilig wurde es nie. Einzig, dass es an Bord keinen so richtig ruhigeren Rückzugsort gibt, finde ich nach wie vor sehr schade. Ich würde mich sehr über einen Bereich wie die Hemingway Lounge freuen, der dann aber auch wirklich ruhig liegt. Unbedingt positiv zu betonen ist auch das Essen in den Spezialitäten- und in den À-la-carte Restaurants. Es war wirklich immer ausgesprochen lecker und ich muss nochmal betonen, wie toll ich das vegane Restaurant finde. Egal ob Fleischesser oder nicht – ihr müsst es unbedingt mal probieren! Ein überraschendes Highlight an Bord war zudem das VR-Erlebnis, welches ich euch auch absolut ans Herz lege.
Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass diese Reise und vor allen Dingen die Route für mich absolut lohnenswert waren bzw. sind. Wenn man sich vorher Gedanken macht, was einem gefällt und was man sehen möchte, kann man wirklich wunderschöne Erfahrungen sammeln und neue Erlebnisse schaffen, die einen Platz im Herzen finden.
Und damit sage ich auch schon wieder: Danke fürs Lesen und Mitverfolgen und bis ganz bald zum nächsten Mal!
Eure Tessa
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