Reisebericht: Jungfernfahrt der Costa Toscana

Reisebericht: Jungfernfahrt der Costa Toscana

Costa Toscana in Civitavecchia © Kevin Dürr
Costa Toscana in Civitavecchia © Kevin Dürr

[Kevin Dürr/ Costakreuzfahrten Fanclub (Facebook) reiste auf Einladung von Costa Kreuzfahrten]

Costa Toscana Jungfernfahrt im Mittelmeer vom 02.03.2022 – 07.03.2022 I Civitavecchia – Seetag – Savona – Savona – Marseille – Barcelona

Autor & Fotos: Kevin Dürr

Das neue Flaggschiff der italienischen Reederei Costa Crociere, die Costa Toscana, verkörpert und erweckt die Farben und Atmosphären der gleichnamigen italienischen Region an einem einzigen Ort zum Leben und nimmt ihre Gäste, mit der derzeit umweltfreundlichsten Antriebstechnologie (Flüssigerdgas – LNG), mit auf eine außergewöhnlichen Reise – auch kulinarisch!

Gemeinsam mit Ronny Herkner hatte ich, auf Einladung von Costa Kreuzfahrten, die exklusive Gelegenheit vom 02.03. bis 07.03.2022, und somit noch vor der offiziell ersten Reise, das neue Flaggschiff zu erleben und genießen sowie an einem Teilstück der Jungfernfahrt dabei sein zu können. Die Route dieser Kurzreise durch das westliche Mittelmeer war dabei wie folgt:

  • Civitavecchia (Overnight) – Civitavecchia & halber Seetag – Savona (Overnight) – Savona – Marseille – Barcelona.

In diesem Reise- und Erfahrungsbericht möchte ich euch ein Stück weit mit an Bord dieses beeindruckenden, neuen Flaggschiffs nehmen und von meiner/unserer Reise berichten.

Hinweis:
Wir wurden auf diese Reise von Costa Kreuzfahrten eingeladen, allerdings nicht bezahlt. Die nachfolgenden Zeilen spiegeln meine/unsere persönliche Eindrücke und Erfahrungen in o. g. Zeitraum wieder, ich berichte unabhängig. Etwaige Informationen, Notwendigkeiten, Gegebenheiten und ggf. Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie beziehen sich auf meinen Reisezeitraum. Bitte informiert euch ggf. tagesaktuell vor eurer eigenen Reise auf etwaige Reisebeschränkungen bzw. Einreisebestimmungen.

Reisevorbereitung
Die eigentliche Reisevorbereitung für eine Kreuzfahrt in Zeiten von Corona ist auch nach zwei Jahren Pandemie „anders“ und definitiv aufwendiger, als es Vielfahrer noch von vor dieser Zeit kannten.

So erhält zwar jeder Gast bei Buchung seiner Kreuzfahrt eine Buchungsnummer, mit welcher er/sie sich auf MyCosta einwählen und bereits vorab seine Reise individuell gestalten kann (z.B. durch das Buchen verschiedener Landausflüge, Wellnessbehandlungen, Spezialitätenrestaurants und ein zusätzliches Getränkepaket). Der obligatorische Web-Check-In für den Erhalt des Kreuzfahrttickets einschließlich Gepäckanhänger etc. ist jedoch erst 72 Stunden vor eigentlicher Abfahrt des Schiffes möglich.

Dies hängt mit dem von Costa aufgelegten und zertifizierten Safety Protocol zusammen, nach welchem ein jeder einzelne Gast nicht nur Angaben zu sich und seiner Person machen muss, sondern auch zu seinem derzeitigen Gesundheitszustand, Herkunftsland bzw. seinem Aufenthalt innerhalb der vergangenen 14 Tage. Daneben ist anzugeben, ob man gegen Covid mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft oder genesen ist. Denn nach derzeitigem Stand müssen für sämtliche Mittelmeerreisen alle Personen ab 12 Jahre einen Impf- oder Genesenen-Nachweis mit sich führen (Achtung: für andere Zielgebiete können abweichende Regelungen gelten).

Hat man den Web-Check-In erfolgreich durchgeführt und seine Einschiffungspapiere sowie Gepäckanhänger erhalten, sollte man sich dringend über die tatsächlichen Einreisebedingungen der jeweiligen Länder informieren (bspw. über das auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland). So muss sich derzeit jeder Reisende für die Einreise nach Italien mittels OnlineFormular „EU dPLF“ anmelden und ein „EU Digital COVID-Certificate“ hinterlegen, das einen der drei folgenden Nachweise enthält:

  •  ein negatives, offizielles Testergebnis (PCR oder Antigen, nicht älter als 72 bzw. 48
    Stunden)
  • eine seit mindestens 14 Tage abgeschlossene Impfung (nicht älter als 9 Monate oder
    „geboostert“), oder
  • Nachweis einer Genesung von COVID-19 (nicht älter als 6 Monate).

So habe ich also wenige Tage vor Abreise das Online-Formular „EU dPLF“ ausgefüllt und meine Reise nach Italien angemeldet. Für unseren Tagesaufenthalt in Marseille in Frankreich sowie die Ausschiffung in Barcelona mit anschließendem direkten Heimflug war nach telefonischer Rücksprache mit Costa kein weiteres Formular notwendig, da dies seitens der örtlichen Behörden als „Transit“ gewertet wird und insoweit eine Einreiseanmeldung oder dergleichen nicht notwendig war.

Kurz vor der eigentlichen Abreise erhielten wir für die Pressereise, an welcher neben Ronny und mir auch Vertreter von Costa sowie weitere Journalisten, Blogger und Youtuber teilnahmen, ein vorläufiges Programm zugesandt. Dieses enthielt verschiedene Programmpunkte, wie etwa Meetings und Pressegespräche, die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Landausflügen sowie den Besuch eines Spezialitätenrestaurants – hierzu im Detail später mehr.

Nachdem ich also alle notwendigen Reiseunterlagen sowie ein aktuelles negatives Test-Zertifikat (Antigen-Test genügt) beisammen und das geplante Programm sowie den Deckplan der neuen Costa Toscana studiert hatte, stand der eigentlichen Reise nichts mehr Weg!

 

1. Tag – Anreise nach Civitavecchia und erste Eindrücke an Bord

Früh morgens, genauer gesagt um 7:00 Uhr, ging es endlich los – die Costa Toscana wartete! Da bei dieser Kreuzfahrt der Start- und Zielhafen nicht identisch waren, wurde mir von Costa freundlicherweise ein Flugpaket ab/bis Stuttgart organisiert. So machte ich mich am frühen Morgen mit einem voll gepackten Koffer per ÖPNV auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen, was sich beinahe als Fehlentscheidung entpuppte. So musste ich mich während meiner Fahrt zum Flughafen nicht nur über eine Stellwerkstörung mit zeitgleichen Zugausfällen ärgern, auch gab es leider einen Notarzteinsatz in meinem Zug mit der Konsequenz, dass auch dieser seine Fahrt vorerst nicht fortsetzen konnte. Nach einigem Hin und Her habe ich dann gerade noch rechtzeitig den Flughafen Stuttgart und mein Abfluggate erreicht – ein entspannter Start in den Tag sieht definitiv anders aus!

In einer A220-300 der Eurowings, operated by Air Baltic, ging es dann aber sehr entspannt und zügig gen Süden nach Rom. Dort angekommen wartete bereits mein Koffer auf dem Gepäckband und ich schließlich auf die weiteren Mitreisenden unserer Pressegruppe, denn diese sollten kurze Zeit später ebenfalls eintreffen – so auch Ronny!

Nach der ersten Vorstellungsrunde am Flughafen, machten wir uns alle auf dem Weg zu unserem Transferbus, der uns in einer guten Stunde nach Civitavecchia und ins Hafenterminal brachte. Und dann stand sie vor mir: die Costa Toscana!
Zwar kenne ich bereits mit der Costa Smeralda ein nahezu baugleiches Schwesterschiff und sollte mich nach nunmehr 19 Kreuzfahrten an die schiere Größe solcher Ozeanriesen eigentlich gewöhnt haben. Doch war ich wieder einmal überwältigt und kam aus dem Staunen kaum heraus, wie die Costa Toscana, bei bestem Wetter im Hafen von Civitavecchia, funkelte. Schnell unternahm ich noch einen kurzen Spaziergang entlang des Hafenbeckens um das neue Flaggschiff von allen Seiten bestmöglich abzulichten – individuelle Landgänge sollten nämlich für die nächsten Tage aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht möglich sein.

Anschließend machte ich mich auch schon bereit für den Check-In. Nach einer kurzen und kontaktlosen Messung der eigenen Körpertemperatur, der Aufgabe des Gepäcks und der Vorlage der notwendigen Reiseunterlagen, fand ich mich bereits beim obligatorischen Coronatest wieder. Für uns gab es an diesem Tag einen Antigen-Test, dessen Ergebnis bereits nach 15 – 20 Minuten da war. Während dieser äußerst kurzen Wartezeit in einem abgetrennten Bereich des Terminals, wurden uns Kaltgetränke zur Erfrischung angeboten. Glücklicherweise war mein Coronatest – und auch die der gesamten Pressegruppe – negativ. Also ging es los an Bord!

Angekommen auf dem Schiff im atemberaubenden Atrium Colosseo, dem sich über drei Decks erstreckenden Dreh- und Angelpunkt der Costa Toscana, bezog ich direkt meine Balkonkabine 12087 (Deck 12, Steuerbord, vorderes Drittel auf Höhe der Aufzüge) und machte mich im Anschluss auf direktem Weg ins The Salty Beach Street Food. Dort wurden neben verschiedenen Focaccia auch Burger, Beilagen und Desserts angeboten.

Ich gönnte mir nach einer doch sehr langen Anreise einen leckeren Burger und unterhielt mich direkt mit meinen neuen und zum Teil auch alten Bekanntschaften innerhalb der Pressegruppe. Auffallend war, dass – für ein Schiff, dass zu dieser Zeit noch gar nicht offiziell in Betrieb genommen wurde – doch verhältnismäßig viele Gäste an Bord zu sein scheinten. Wie mir von Costa mitgeteilt wurde, schifften an diesem Tag in Civitavecchia neben uns auch rund 800 – 1.000 Vertriebler verschiedener Reiseagenturen etc. aus Süditalien ein, die jedoch allesamt bereits am nächsten Morgen wieder ausschiffen sollten. Auf der Überführungsfahrt von Civitavecchia nach Savona seien wir dann aber beinahe alleine auf dem Schiff, sodass während dieser Fahrt nur lediglich rund 80 Gäste an Bord seien! Perfekt also für einen ausgiebigen Rundgang durch das Schiff! In Savona sollten schließlich erneut zahlreiche Vertriebler von Reiseagenturen aus Norditalien zusteigen, die wiederum einen Tag später, am Samstag den 05.03.2022, erneut Platz machten für die ersten zahlenden Gäste und die offizielle Jungfernfahrt der Costa Toscana.

Nach meinem Burger machte ich mich auf dem Weg zu einem ersten schnellen Rundgang über dieses wunderschöne und zugleich überwältigende Schiff, bevor ich mich erneut mit Ronny und meinen Mitreisenden auf der Infinity Terrace mit Bar und Whirlpools zum Aperitivo traf. Bei gutem Wetter erhebt diese Bar, mit fantastischer Aussicht auf das Heck und noch viel schönerem Blick auf die Heckwelle, sicherlich Anspruch auf den Titel „Lieblingsplatz an Bord“ vieler Reisende. Für Anfang März wurde es dann aber doch relativ schnell frisch und so machte ich mich auf den Weg zurück zu meiner Kabine, denn auch der Koffer wollte noch ausgepackt werden.

Da wir über Nacht fest vertäut im Hafen von Civitavecchia lagen, war an diesem ersten Tag die obligatorische Seenotrettungsübung noch nicht von Nöten. Wir trafen uns also kurze Zeit später alle gemeinsam im Restaurant L’Argentario auf Deck 6 wieder und nahmen unser erstes, hervorragendes Abendessen, bestehend aus 4 Gängen, ein.

Aufgrund der Hygienevorschriften, bezogen auf Corona, findet man an Bord zwischenzeitlich keine Menü- und Barkarten mehr in Papierform. Stattdessen können diese über das Smartphone mit einem sog. QR-Scanner gescannt und aufgerufen werden. Hierzu ist zwar die Einwahl in das bordeigene WLAN-Netz notwendig, nicht aber ein Internetpaket. Sollten vereinzelt Gäste Probleme beim Aufruf der Menü- und Barkarten haben, stehen die Kellner stets hilfsbereit zur Seite und überreichen auf Wunsch auch eine ausgedruckte Karte für die Wahl der Speisen und Getränke.

Den ersten Abend an Bord verbrachten wir in kleiner Runde mit einem kurzen Abstecher bei der Show im Colosseo, bevor es noch gemeinsam auf ein Bier in die neue Heineken Bar ging. Dabei handelt es sich um die erste schwimmende Heineken Bar der Welt.

Irgendwann merkte ich den langen und anstrengenden Tag dann doch in meinen Knochen und begab mich zurück in meine Kabine, um vermutlich als erster Gast in diesem sehr bequemen Bett einzuschlafen.

2. Tag – Halber Seetag und Rundgang durch das Schiff

Der erste Morgen an Bord der Costa Toscana begann mit herrlichem Wetter und einem tollen Spektakel, welches ich noch halb verschlafen von meinem großzügigen Balkon aus beobachten konnte: das Vorbeifahren und Einlaufen der Costa Luminosa! In Zeiten von Corona findet man leider beinahe in und vor jedem größeren Hafen Kreuzfahrtschiffe verschiedener Reedereien, die noch immer (oder bereits wieder) außer Betrieb sind. So freut es einen dann doch sehr, wenn man ein im operativen Einsatz befindliches Schiff erblickt und am frühen Morgen einigen Gäste auf den Balkonen und Sonnendecks zuwinken kann. Nachdem ich mich für den Tag frisch gemacht und einen leckeren Kaffee der italienischen Kaffeerösterei „Caffé Vergnano 1882“ getrunken hatte, nutzte ich die Zeit, um mir die verschiedenen Kabinenkategorien an Bord im Detail anzusehen.

Ich machte nicht nur zahlreiche Foto- und Videoaufnahmen von meiner Balkonkabine, sondern auch von einer Innen-, Außen- und Terrassenkabine sowie einer Suite und Grand Suite. Die mediterran und modern designten Kabinen, allen voran die sicherlich am häufigsten gebuchte Kategorie – Balkon –, überzeugt in meinen Augen mit einem frischen, wenn auch bunten Farbkonzept, einem tollen und bequemen Bett sowie einem großzügigen Bad. Lediglich die begrenzte Anzahl an Schrank- und Ablagefläche könnte bei einer Belegung von drei bzw. vier Personen etwas knapp bemessen sein, für zwei Personen auf einer einwöchigen Reise reicht dies aber allemal aus.

Im Anschluss stand ein Treffen mit Riccardo Bellaera, Corporate Pastry & Bakery Chef der CostaFlotte, an. Dieser erzählte uns einiges über sich und seine Arbeit, seine verschiedenen köstlichen und wie Kunstwerke anmutenden Desserts und gab uns einen kleinen Ausblick darauf, was noch alles geplant sei – bspw. die Arbeit mit der ganz besonderen rosafarbenen Kakaobohne, genannt Ruby.

Die Costa Toscana wurde währenddessen zunehmend leerer, denn die meisten der bis hierhin an Bord befindlichen Gäste mussten bis 11 Uhr das Schiff verlassen. Nicht aber wir. Stattdessen stand die obligatorische Seenotrettungsübung bevor, die neuerdings mit Hilfe der Costa-App und einem kurzen Video vonstatten geht. Und dann hieß es endlich: Leinen los!

Begleitet von Keala Settle mit ihrem Song „This is me“ legte die Costa Toscana gegen 12 Uhr mittags allmählich ab und nahm schon bald Fahrt in Richtung Savona auf. Kurze Zeit später galt es sich in Schale zu schmeißen, stand doch das kulinarische Highlight an Bord der Costa Toscana bevor – ein Besuch im Restaurant Archipelago. Dieses Restaurant weiß mit seinen nachhaltigen Designelementen, wie beispielsweise angeschwemmtem Treibholz, auch
optisch zu überzeugen. In diesem aufpreispflichtigen Restaurant (49,00 Euro pro Person) können die Gäste eines von insgesamt drei außergewöhnliche Menüs dreier Sterneköche, Bruno Barbieri, Hélène Darroze oder Ángel León, wählen und unterstützen dabei automatisch die Costa Crociere Foundation, die sich den Schutz der Meere zur Aufgabe gemacht hat. Nach kurzer Überlegung wählte ich das hervorragende und sicherlich auch außergewöhnliche Menü von Ángel León, welches mich mit einem maritimen Geschmackserlebnis aus Plankton, Alge, Seeigel und vielem mehr überraschte, das ich so nicht erwartet hatte.

Bei frühlingshaften Temperaturen, strahlendem Sonnenschein und einem beinahe leeren Schiff nutzte ich im Anschluss die Gelegenheit, meinen ausführlichen Rundgang über das gesamte Schiff zu beginnen.

Wie schon bei der Costa Smeralda kann ich gleich vorwegnehmen, dass mir die Costa Toscana hinsichtlich ihres Designs unglaublich gut gefällt. Jeder Bereich an Bord, federführend entworfen vom Stardesigner Adam D. Tihany, ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt und stellt eine Hommage an Italien und die Region Toskana dar.

Meinen Rundgang über die Costa Toscana begann ich am höchsten Punkt des Schiffes, dem „Volare Skywalk“, einem Laufsteg weit über dem Meeresspiegel, mit einer atemberaubenden Aussicht über das riesige Kreuzfahrtschiff und die unendliche Weite des Meeres. Über großzügig angelegte Sonnendecks ging es weiter in Richtung Bug und vorbei am „Green-Healthy Food @Costa“ und der „Versilia Bar“ zum offen gestalteten Poolbereich „Versilia Beach“, der weiter
vorne auch mit ausreichenden Schattenplätzen überzeugt. Hieran angrenzend und ein Deck höher befindet sich ein kleines, aber durchaus feines Sonnendeck, welches für die Suiten-Gäste reserviert ist, das „Private 19 Solarium“.

Meinen Rundgang setze ich auf Deck 18 in Richtung Heck fort, vorbei an der „Sport Arena“, in der verschiedene Ballsportarten gespielt werden können, und dem „Splash Acqua Park“. Der „Splash Aqua Park“ überzeugt nicht nur mit zwei Wasserrutschen für die kleineren Gäste, sondern auch mit einer Trichterrutsche und einem Racer, bei welchem dann die größeren Wasserratten auf zwei parallel angelegten Röhren um die Wette rutschen können. Ein kurzer Abstecher auf Deck 19 und dem dort befindlichen Sonnendeck gewährt auf den gemütlichen Loungesesseln und Schaukeln einen hervorragenden Blick auf den Heckbereich der Costa Toscana.

Am Heck schließlich angekommen, befindet sich die beeindruckende und über drei Decks terrassenförmig angelegte „Piazza del Campo“. Diese wird umrahmt von einem schwindelerregenden Skywalk mit Glasboden, der „Orizzonte Bar“, einer kleinen Showbühne mit großer LED-Leinwand sowie den Außenbereichen des „Squok Clubs“ und des „Squok Restaurants“ auf dem unteren Deck.

 Doch bleiben wir vorerst auf Deck 17. Wieder zurück in Richtung Bug gelangt man vorbei an zwei seitlich gelegenen Swimmingpools, den „Il Forte Beach“, an die angrenzend eine weitere Showbühne unter freiem Himmel sich befindet, die wiederum von der Snackbar „Kiki Poke“ bzw. einer von zwei „Aperol Spritz Bars“ flankiert wird. Wenige Meter weiter gelangt man in den großzügigen, überdachten Poolbereich „La Spiaggia Beach Club“, in welchem sich neben einem Pool und vier Whirlpools auch eine weitere kleine Bühne für abendliche Poolpartys befindet.

Außerdem finden sich dort auch das „Nutella at Costa“, die „Gelateria Amarillo“, das „The Salty Beach Streed Food“, die „La Spiaggia Beach Bar“ und schließlich eine weitere „Aperol Spritz Bar“. Auf Deck 16 ist dann neben dem Fitnessbereich und Beautysalon auch das groß angelegte „Solemio Spa“ belegen, welches mit Thalassotherapie-Bad, Hammam, Sauna, Snow-Room, verschiedene Liege- und Ruhebereiche sowie Behandlungsräumen für Massageanwendungen überzeugt.

Einige Decks tiefer, genauer gesagt im Bugbereich des Deck 8, fand ich mich schließlich am „Piazza dei Miracoli“ wieder, welcher von der „Gelateria Amarillo“, „Ferrari Spazio Bollicine“, „Bar Sport“ sowie den beiden Restaurants „Archipelago“ und „Bellavista“ umrahmt wird. Meinen Rundgang setzte ich fort, vorbei am „Teppanyaki Restaurant“, „Food Lab“ und der „Pummid’Oro Pizzeria“, bis ich schließlich wieder im Herzstück der Costa Toscana, dem „Atrium Colosseo“, angekommen war. Das dort angrenzende „Kartell Café“ lädt nicht nur auf einen Drink ein, man kann dort auch ein Urlaubssouvenir der italienischen Designermarke erwerben. Angrenzend an das „Colosseo“ befindet sich zudem das große Buffetrestaurant „La Sagra dei Sapori“.

Von hier aus ging es aber nicht gleich ein weiteres Deck nach unten, sondern vielmehr einmal über die 360°-Promenade „Infinity Walk“, rings um das gesamte Schiff herum, wo sich verschiedene Außenbereiche der Bars und Restaurants sowie zahlreiche Sitz- und Liegemöglichkeiten zum entspannen und sonnen befinden.

Im Heckbereich der Promenade ging es dann ein paar Treppenstufen nach unten, auf Deck 7. Hier lädt die „Infinity Terrace“ mit gleichnamiger Bar und zweier Infinity-Whirlpools zum Verweilen ein, bevor es wieder in das Schiffsinnere geht, vorbei an dem „Il Vigneto Osteria Restaurant“, dem „Heineken Star Club & Bistro“, dem weitläufigen „Casino Granducato“ mit zugehöriger Bar und schließlich wieder zum „Colosseo“ mit integrierter „Campari Bar“ und dem „Sushi at Costa“. Weiter vorne befinden sich neben der Rezeption noch einige Shoppingmöglichkeiten, bevor es im Bug dann in das sich über zwei Decks erstreckende Theater „Poltrona Frau Arena“ geht.

Auf Deck 6 schließlich angekommen, befindet sich direkt hinter dem unteren Deck des Theaters die „Leonardo Grand Bar“, das „Caffè Vergnano 1882“ (innerhalb des „Colosseo“), die Hauptrestaurants „L’Argentario“, „Le Anfore“ und „La Maremma“ sowie der Ausflugscounter und die Fotogalerie „MyMoments“. Meinen Rundgang beendete ich schließlich im letzten Hauptrestaurant der Costa Toscana, dem „L’Oliveto Restaurant“ auf Deck 5.

Die Costa Toscana bietet insgesamt neben 18 Bars auch 15 verschiedene Restaurants (z.T. aufpreispflichtig). Eingefleischten Costa-Fans ist sicherlich aufgefallen, dass es an Bord kein herkömmliches Club-Restaurant gibt , wie man es noch von „älteren“ Schiffen der Reederei kennt. Stattdessen ist das Restaurant „Bellavista“ auf Deck 8 exklusiv für Suiten-Gäste reserviert und auch CostaClub-Mitglieder mit dem Club-Status „Perla Diamante“ werden einem speziellen Restaurant zugewiesen. Abhängig von der tatsächlichen Passagierzahl an Bord mit einem entsprechenden Club-Status (einschl. der Mitreisenden), wird für diese das Restaurant „L’Argentario“ und/oder „Le Anfore“ reserviert.

Nachdem der Nachmittag angebrochen und wir bereits auf offener See waren, stand das nächste Pressegespräch mit Gabriele Baroni bevor. Der PR-Chef von Costa erzählte uns einiges zum neuen Flaggschiff und der weiteren Ausrichtung von Costa.

Einen Aperitivo an der Campari Bar später, ging es erneut in das Hauptrestaurant L’Argentario, wo uns wieder ein äußerst leckeres Abendessen serviert wurde.

Den Abend ließ ich schließlich bei einem Drink in der Grand Bar ausklingen und machte mich schon bald auf den Weg zurück in die Kabine.

(Anm. d. R.: Zur Ausführlichen Bildergalerie der Reise: https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.679788436676853&type=3) 

3. Tag – Savona

Savona, der Heimathafen von Costa, empfing uns leicht bewölkt bei angenehmen Temperaturen. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Entspannung, gepaart mit etwas Arbeit und der Bearbeitung des ersten Kabinenvideos. So gesellte ich mich zum Frühstück mit einem leckeren Cappuccino und einer Auswahl verschiedener Cornetti in das Caffè Vergnano 1882, bevor es zu einem kurzen Spaziergang über die Sonnendecks ging.

Zurück im Caffè Vergnano 1882 macht ich es mir erneut gemütlich, um mit dem Bearbeiten der ersten Bilder und Videos zu beginnen. Aufgrund einer außergewöhnlich schlechten Internetverbindung (mobile Daten über Vodafone) hatte dies jedoch länger gedauert als gedacht und erhofft. So musste ich kurzerhand eine Pause einlegen, denn um 12:30 Uhr war ich zum gemeinsamen Sushi-Essen im Sushino at Costa verabredet. Bereits im vergangenen Jahr, auf der Costa Firenze, war ich von dem Sushi an Bord absolut begeistert und angetan.

Und auch auf der Costa Toscana war es abermals eine hervorragende Wahl und unfassbar lecker! Nachdem ich kurze Zeit später das erste Kabinenvideo geschnitten und hochgeladen hatte, gönnte ich mir eine kurze Auszeit auf einer Sonnenliege an Deck und genoss die Sonne mit einem Cocktail in der Hand.

Tatsächlich wurde währenddessen das Schiff allmählich etwas voller, da an diesem Tag weitere Vertriebler, u.a. aus Norditalien und Deutschland, sowie einige weitere Journalisten unserer Pressegruppe an Bord kamen.

Mit diesen fand um 18 Uhr in der Aperol Spritz Bar ein gemeinsames Treffen und Kennenlernen statt, bevor es gegen später zu einem offiziellen Empfang für die deutschen Vertriebspartner und Journalisten in die Leonardo Grand Bar ging. Dort wurden wir von Herrn Dr. Jörg Rudolph, Country Manager Costa Deutschland, sowie Herrn Roberto Alberti, Chief Commercial Officer, an Bord Willkommen geheißen.

Nach einem leckeren Abendessen im Hauptrestaurant ging es erneut zur Campari Bar und etwas später auf einen Abstecher in den La Spiaggia Beach Club. Denn hier sollte an diesem Tag erstmals bei Costa eine Silent Party stattfinden, bei welchen die Gäste auf Wunsch einen Kopfhörer aufsetzen und hierüber eine Auswahl dreier unterschiedlicher DJ’s mit verschiedenen Musikrichtungen je nach Lust und Laune wählen konnten. Auch wenn es für Außenstehende ohne Kopfhörer äußerst lustig ausgesehen haben mag, wie die feierwütigen Passagiere lauthals verschiedene Songs mitgesungen haben – für diese schien die Party offensichtlich ein voller Erfolg gewesen zu sein!

Spät Abends schlenderte ich noch ein wenig durch die zahlreichen Shops an Bord und machte mich anschließend auf den Weg in die Kabine, denn bereits am nächsten Morgen sollte ein geführter Ausflug auf mich warten.

4. Tag – Savona und ein Ausflug nach Genua

Der nächste Morgen überraschte mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über der Provinz Savona. Nach einem schnellen Kaffee an Bord stand auch schon der erste geführte Ausflug dieser Reise bevor. Aufgrund der behördlichen Bestimmungen war zum Zeitpunkt der Reise ein Landgang nur im Rahmen geführter Ausflüge von Costa möglich, umgangssprachlich genannt „Bubble-Ausflüge“.

Auf dem Plan stand der Ausflug „Von Angesicht zu Angesicht mit den Geistern von Genua“. In einer überschaubaren Ausflugsgruppe, bestehend aus unserer Pressegruppe, ging es mit dem Reisebus rund 50 Kilometer entlang der Küstenstraße und -autobahn zu der ligurischen Hauptstadt Genua.

Hier erkundeten wir im Rahmen eines Spaziergangs alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß und kamen dabei u. a. vorbei an der Piazza Caricamento, schlenderten durch verwinkelte Gassen zum Piazza de Ferrari mit seinem monumentalen Springbrunnen und wechselten die Straßenseite, um einen kurzen Stopp beim Opernhaus Teatro Carlo Felice einzulegen. Hier begegneten wir den ersten „Geistern von Genua“ – eine Gruppe ehrenamtlicher Genueser, die ihre Stadtgeschichte mit authentischen Einlagen exklusiv für unseren Ausflug nachspielten und diese somit lebendig machten. Einen weiteren Fußmarsch später, erreichten und besichtigten wir das Jugendhaus von Christoph Kolumbus sowie den Chiostro di Santa Chiara, wo erneut ein „Geist“ auf uns wartete.

Nachdem wir zu Fuß noch einige Meter durch die Altstadt schlenderten, u. a. vorbei an dem Piazza dell’Amor Perfetto und der Chiesa di San Salvatore, begegneten wir einem weiteren „Geist“ an der heutigen Universität und machten uns kurze Zeit später über die Chiesa di San Donato zu unserem inbegriffenen und sehr leckeren Mittagessen im Ristorante Le Terrazze del Ducale, gleich neben dem Palazzo Ducale a Genova.

Nach einem sehr gelungenen Ausflug und zurück in Savona, funkelte die Costa Toscana im Hafenbecken und wartete bereits sehnsüchtig auf die ersten Passagiere – am heutigen Tag sollte die offizielle Jungfernfahrt des neuen Flaggschiffs beginnen!

Zurück an Bord schlenderte ich ein wenig über die Decks und machte mich, gemeinsam mit nahezu allen Passagiere, um 18 Uhr auf den Weg auf das Sonnendeck, um das Auslaufen aus dem Hafen von Savona zu bestaunen.

Nach einem leckeren Abendessen im Hauptrestaurant, stand zunächst ein kleiner Absacker in der Bar Ferrari Spazio Bollicine und anschließend ein Besuch im Colosseo an, wo gerade die Show „EXTRAlive“ begonnen hatte.

Bereits weit auf dem offenen Meer in Richtung Marseille, spazierte ich nach dem Finale der Show über die Freidecks bei Nacht und ging danach wieder zurück auf die Kabine.

5. Tag – Marseille mit einem Abstecher in die Provence

Auf dem Balkon meiner Kabine begann der fünfte Tag an Bord der Costa Toscana mit einer kleinen Überraschung. Bereits fest im Hafen von Marseille vertäut, erblickte ich gegenüber von uns das Schwesterschiff der Costa Toscana – die Costa Smeralda – bei einem tollen Sonnenaufgang!

Erst im Februar 2020 hatten Ronny und ich die Gelegenheit, dieses beeindruckende Schiff auf deren Taufreise lieben und kennenzulernen. Am heutigen Tage stand sie jedoch, aufgrund der Corona-Pandemie, außer Betrieb gesetzt im Hafen und wartete auf den Frühling, bis es endlich wieder los gehen wird.

Nach einem schnellen Frühstück im Caffè Vergnano 1882 stand auch schon mein Ausflug in die französische Universitätsstadt Aix-en-Provence bevor. Im Anschluss zu einer rund halbstündigen Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Provence, begrüßte uns das Städtchen Aix-en-Provence leicht bewölkt. Ein Spaziergang führte uns zum Place des Quatre Dauphins und weiter, vorbei am Hôtel de Caumont, zum Boulevard Cours Mirabeau.

Durch die engen Gassen schlenderten wir weiter und hatten Gelegenheit, in einer Formagerie etwas Käse zu kosten, bevor wir zum Place de Verdun kamen. An einem Markt am Place de l’Hôtel de Ville hatten wir etwas Freizeit, um uns den Platz und die einzelnen Stände anzuschauen und das ein oder andere Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu kaufen. Mit einem Abstecher an der Kathedrale von Aix-en-Provence, welche wir auch von innen besichtigen konnten, und einem Kaffee an der Fontaine de la Rotonde, beendeten wir diesen wirklich schönen Ausflug.

In Marseille und an Bord der Toscana zurück, machte sich allmählich der Hunger bemerkbar. So beschloss ich mit weiteren Reisenden der Pressegruppe die Pizzeria Pummid’Oro zu testen. Zwar sind die Pizzen an Bord seit einigen Jahren aufpreispflichtig, doch hat es sich Costa mit diesem Schritt gleichzeitig zum Ziel gemacht, die beste Pizza auf hoher See anzubieten. Die Pizza meiner Wahl, eine Pizza „Quattro Stagioni“, mit eigens an Bord hergestelltem Mozzarella, war wirklich eine Klasse für sich – sehr zu empfehlen!

Am Mittag stand dann auch schon das nächste Pressegespräch in der Heineken Bar bevor, bei welchem nicht nur Herr Dr. Rudolph, sondern auch Ulrike Soukop, General Manager Costa Österreich und Schweiz, Roberto Alberti und Gabriele Baroni viel Neues rund um Costa erzählten und für Fragen Rede und Antwort standen.

Nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Marseille stand schließlich das große Gruppentreffen an Bord der Costa Toscana an. Rund 20 – 25 Gruppenmitglieder aus unserer Facebook-Gruppe „Costakreuzfahrten Fanclub“ wurden von Frau Hanja Maria Richter, Pressesprecherin Costa Kreuzfahrten Deutschland, in der Aperol Spritz Bar an Bord begrüßt. Wir versammelten uns, um gemeinsam über die Costa Toscana zu schwärmen, uns über vorhergehende und künftige Reisen
auszutauschen und eben auch, um den ein oder anderen Kritikpunkt zu äußern.
Es ist immer wieder schön, Gruppenmitglieder persönlich kennenzulernen und die Möglichkeit zu haben sich auch mal von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten! Vielen Dank an alle, die dabei waren!!

Für das Abendessen stand heute ein weiterer Besuch im Restaurant Archipelago auf dem Plan. Dort entschied ich mich dieses Mal für das unfassbar leckere und toll zubereitete Menü von Bruno Barbieri!

Den letzten Abend an Bord der Costa Toscana verbrachte ich mit vielen Leuten der Presse- und Salesgruppe bei dem ein oder anderen Drink an der Campari Bar, schlenderte nochmals durch die Shops und lies die unglaublich schöne und einmalige Reise Revue passieren. Denn mitten in der Nacht galt es noch, einem jeden Kleidungsstück einen passenden Platz im Koffer zu finden. Die Reise neigte sich also allmählich und spürbar dem Ende entgegen.

6. Tag – Ankunft in Barcelona und Rückreise

Der letzte Tag dieser wunderschönen und einzigartigen Jungfernfahrt stand bevor und es war Zeit von diesem tollen, neuen Schiff und den neuen und alten Bekanntschaften an Bord Abschied zu nehmen.

Nach dem Einlaufen in den Hafen von Barcelona hatten wir noch etwas Zeit das bunte Treiben der ein- und ausschiffenden Gästen zu beobachten, denn unser Transfer zum Flughafen war erst auf 11 Uhr vorgesehen.

So versammelte sich die gesamte Pressegruppe erneut zu einem kleinen Frühstück im Caffè Vergnano 1882 und wir verabschiedeten uns nacheinander von den ersten ausschiffenden Kollegen. Und auch für Ronny und mich kam der Moment der Ausschiffung leider schneller als uns lieb war und auch wir mussten schon bald unsere restlichen Sachen packen und das Schiff verlassen.

Nach einer rund halbstündigen Fahrt im Reisebus zum Flughafen Barcelona galt es, das Reisegepäck aufzugeben und sich allmählich auch von Ronny zu verabschieden. Dieser hatte nämlich seinen Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, während ich gegen 15:05 Uhr meinen Heimflug in einer A321 der spanischen Fluggesellschaft Vueling nach Stuttgart antrat.

Am frühen Abend wieder zu Hause angekommen, war die Reise und das Erlebnis „Costa Toscana – Maiden Voyage!“ endgültig vorbei – leider! Gerne wäre ich noch länger an Bord dieses tollen Schiffs geblieben!

Fazit

Die Costa Toscana ist in meinen Augen ein wunderschönes, beeindruckendes und innovatives Schiff, welches aufgrund der neuen Antriebstechnologie LNG auch wesentlich umweltfreundlicher ist, als es die meisten anderen Kreuzfahrtschiffe dieser Welt sind! Daneben überzeugt das Design des Schiffes mit unglaublich viel Liebe zum Detail!

Die schiere Größe dieses Schiffs ist einfach überwältigend und bietet alles was das Herz begehrt. Egal wo man sich auf diesem Schiff befindet, man fühlt sich überall und von Beginn an wohl, denn die Aufteilung und das neue Design aller öffentlichen Bereiche ist, wie ich finde, unglaublich gut und authentisch gelungen.

Costa hat sich mit der Costa Smeralda und neuerdings auch der Costa Toscana neu erfunden – ist ihren italienischen Werten und Wurzeln aber dennoch treu geblieben! Die Passagierauslastung des Schiffes war auf unserer Reise natürlich nicht unbedingt mit der zu normalen Reisezeiten vergleichbar. Jedoch würde ich mit Blick auf meine Erfahrungen auf der recht gut besuchten Costa Smeralda noch vor der Corona-Pandemie sagen, dass sich die Besucherströme auf diesem großen Schiff voraussichtlich sehr gut verteilen werden. Gefühlt sogar besser, als auf manch anderen, älteren Schiffen. Dies mag sicherlich damit zusammenhängen, dass man an Bord der Costa Smeralda und Costa Toscana Wert auf etwas kleinere, dafür zahlreichere Restaurants und Bars gelegt hat, um die Gäste an Bord besser zu verteilen. Und auch das Herzstück der Costa Toscana, das Colosseo, ist sicherlich nicht die einzige gute Anlaufstelle am Abend, bei der etwas geboten wird. Im Theater, in den verschiedenen Bars mit Live-Musik oder auf der Poolparty im La Spiaggia Beach Club ist für jeden Geschmack etwas dabei.

All dies hilft, die Besucherströme zu entzerren. Aufgrund von Corona werden die Schiffe von Costa Kreuzfahrten derzeit nur zu maximal 60 % ausgelastet. Dies bedeutet für jeden einzelnen Gast an Bord: viel Platz, erstklassigen Service und
einen absolut entspannten Urlaub! Egal in welches Gesicht der zahlreichen Crewmitglieder ich in diesen sechs Tagen an Bord geschaut habe, alle sind unglaublich froh und auch stolz, dass es auf der Costa Toscana, trotz der Pandemie, endlich los gehen kann. Das macht sich auch im Service allemal spürbar!


Natürlich ist eine Kreuzfahrt in Zeiten von Corona „anders“, als man es noch aus früheren Zeiten kennt. So gibt es derzeit verschiedene Auflagen was den Impf-/Genesenen-Status oder auch den obligatorischen Corona-Test betrifft. Daneben müssen alle Gäste in geschlossenen Bereichen des Schiffs eine Maske tragen und die Landausflüge können nur im Rahmen von geführten Touren über Costa gebucht werden. Wenn man sich diesen Änderungen aber bewusst macht und sie akzeptiert, hat man eine wunderschöne und entspannte Zeit auf diesem tollen, neuen Schiff!

Und eins darf man nie vergessen: das Costa Safety Protocol möchte uns nicht ärgern – es möchte die Gesundheit aller Gäste und der Crew schützen! Ein kleiner Spoiler noch zum Ende: Entsprechend der derzeitigen Planungen von Costa und in Übereinstimmung mit den italienischen Behörden sollen voraussichtlich ab April 2022 auch im Mittelmeerraum wieder individuelle Landgänge aller Passagiere möglich sein!

Wer die Costa Toscana ebenfalls auf ihrer ersten Saison im Mittelmeer erleben möchte, hat noch bis in den späten Herbst 2022 die Gelegenheit, dies auf ihren verschiedenen vier- bis siebentägigen Touren ab/bis Savona, Civitavecchia oder Barcelona (für Reisen bis Anfang Mai) zu tun.


Zuletzt möchte ich mich nochmals herzlichst bei Costa Kreuzfahrten für dieses tolle Erlebnis und die wunderbare Zeit an Bord der Costa Toscana bedanken – natürlich auch im Namen von Ronny!! Solltet ihr noch Fragen zur Costa Toscana oder allgemein zu unserer Reise in Zeiten von Corona haben, dürft ihr diese selbstverständlich jederzeit stellen. Ich werde versuchen, alle zu beantworten.

Hinweis: Zur ausführlichen Bildergalerie von Kevin Dürr geht es hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.679788436676853&type=3

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