Mein Schiff 2 Reisebericht Orient Kreuzfahrt

Mit einer Boeing 777-300ER von Emirates sind wir am Nachmittag (14:35 Uhr) von Hamburg nach Dubai gestartet, man muss schon sagen das sich der Service bei Emirates um Weltkugeln zu den deutschen Airlines unterscheidet. Am Abend zuvor wollte ich bereits online einchecken, das ging aber nicht da TUI Cruises Gruppenbuchungen auf dem Flieger hatte und somit keine Codes pro Passagier sondern nur für die Gruppe hatte. Die freundliche Dame am Telefon bei Emirates, hatte mir dann aber zumindest einen schönen Sitzplatz gebucht und mich nach meinen Essen-Wünschen befragt. Angekommen in Hamburg machte ich mich auf zum Check-In am Terminal 1. Das ganze Prozedere mit warten und Koffer abgeben dauerte nicht mal 10 Minuten, das war sehr entspannt.

Blick aus dem Flugzeug

Blick aus dem Flugzeug



Das Boarding hatte sich um 20 Minuten verschoben, war aber sehr ordentlich koordiniert, so ist die Maschine in verschiedene Zonen von A-H eingeteilt und so wurden die Passagiere auch aufgerufen. Gut, es gab wie immer Stau auf der Gangway, aber es ging doch relativ zügig mit den knapp 400 Passagieren die an Bord wollten.



Die Sitze bieten auch in der Economy-Class ausreichend platz, auf jedem Sitz gab es ein Kissen, eine Decke sowie ein Kopfhörer für das „ICE“ – das Entertainment-System das jeder Sitz hat. Auf einem Bildschirm in der Kopfstütze des Vordersitzes lassen sich so CD´s, Radio oder Filme abspielen. Auch kann man durch die Front- oder Bodenkamera zuschauen wo man sich befindet oder was gerade passiert. War schon toll.

Das Essen war auch bestens, kein 5-Gänge-Menü, aber das ist auch nicht nötig – dafür hat es echt gut geschmeckt. Getränke gab es auch ausreichend, gibt da also rund um nichts zu meckern.

In Dubai angekommen, parkte die Boeing irgendwo am Ende des Flughafens, so das wir noch rund 30 Minuten mit dem Bus über den Flughafen gefahren sind, das kannte ich so bisher auch noch von keinem Flughafen. Wir kamen sodann bei der Passkontrolle an und mussten dort sage und schreibe eine Stunde warten, danach gab es noch einen Koffercheck für das Handgepäck und dann ging es zu den Kofferbändern wo mein Koffer auch direkt um die Kurve kam.

Gelandet waren wir planmäßig um 23:50 Uhr Ortszeit, den Koffer hatte ich gegen 1:30, der Transferbus ist dann gegen 1:45 Uhr gefahren, so dass wir um 2 Uhr bei der Mein Schiff 2 im Hafen von Port Rashid waren. Die Koffer durften nicht selbst mitgenommen werden, der Check-In am Schiff selbst ging sehr schnell und problemlos.

TUI Cruises bietet den Anreisenden die in der Nacht kommen, auch noch Essen im Anckelmannsplatz, so dass da auch niemand verhungern muss, zu dem war natürlich das Cliff 24, oder auch Frittenranch genannt wie immer offen.

Gegen 3 Uhr (kurz vorher kam auch der Koffer) hat es mich dann ins Bett verschlagen, denn um 9:30 Uhr war schon die Seenotrettungsübung angesagt und Frühstücken will man ja auch.

 

 

 


 

Mein Schiff 2 Reisebericht Orient-Kreuzfahrt: Muscat im Oman

Mit der Mein Schiff 2 haben wir in der Früh um sieben Uhr in Muscat im Oman angelegt. Der Hafen ist ein kleiner Hafen in dem alles abgefertigt wird was halbwegs schwimmen kann, so gab es dort hunderte Container, aber auch die Oceania Nautica und die AL SAID vom Sultan Quabus von Oman lag in diesem Hafen. Wir hatten einen Mini-Bus für einen Ausflug zur Moschee, dem Fort, zu einem Mittagessen und für den Basar. Ich war überrascht wie gut das alles war, mir hat der Oman richtig gut gefallen. Vorallem ist Muscat, beziehungsweise der Oman super sauber, da liegt kein Dreck rum und nichts. Laut dem Tourguide sei Muscat die zweitsauberste Stadt nach Singapur, ob das so tatsähclich so ist weiss ich nicht, aber da können sich deutsche Städte ruhig ein Scheibchen oder auch zehn abschneiden.

Mein Schiff 2 im Oman - Moschee, Muscat, Fort und Basar 57

Der Palast vom Sultan in Muscat

Im Oman muss man auch keine Steuern zahlen, für nichts, das Bildungssystem ist sehr interessant und natürlich kostenfrei. Die Schulen kosten also keinen Cent, die Universitäten ebenso wenig, da hat dann tatsächlich jeder die gleiche Chance auf Bildung.

Was sehr interessant ist, ein halber Liter Wasser kostet umgerechnet 26 Cent, ein Liter Sprit auch. ;) – Demnach findet man extrem viele hochmotorisierte Fahrzeuge, vor allem viele V8-SUV´s im Oman. Man hat auch ein paar echt hübsche Porsche und Mercedes-Fahrzeuge wie einen SLR und ähnliches gesehen, die könnte ich auch tanken bei den geringen Preisen. ;)

Die Moschee (Sultan-Qabus-Moschee) ist von der Architektur nicht so interessant wie die in Casablanca, die fand ich deutlich ansehnlicher, aber das ich Geschmackssache. Das Fort (Al Jalali Fort) war schön, sehr verwinkelt und groß, interessant dabei ist das jeder bisherige Sultan sein Teil dazu beigetragen hat das es heute so aussieht wie es ist. Das Mittagessen, ein Buffett war super, hat sehr lecker geschmeckt in einer tollen Atmosphäre.

Der Basar, naja ich bin kein Freund von solchen Basaren, erst war alles zu, dann alles total überlaufen. Positiv war das man nicht wie in Istanbul in die Läden gezogen wird, man bekommt zwar alles vor die Nase gehalten von den Ladenbesitzern, aber wird doch noch mehr oder weniger in Ruhe gelassen. Man sollte auf jeden Fall gut handeln, die angesetzten Preise sind oftmals jenseits von Gut und Böse. Die einheimische Währung ist mit 2 und 3 umzulegen, sprich ein Omani Rio sind etwa 2 Euro und 3 Dollar. Man kann also mit Dollar und Euros bezahlen, bekommt aber im schlechtesten Fall auch die einheimische Währung ausbezahlt wenn der Händler nicht zufällig noch Euros in der Tasche hat.

Auf dem Rückweg vom Basar sind wir durch das alte Muscat gefahren, das war echt toll. Beim fotografieren auf dem Berg sind ein Teil von uns dann noch fast von einem Bus überfahren worden, der interessierte sich nicht so richtig für die Menschen auf der Strasse, man fährt hier halt wie man es für richtig hält.

Im Gesamten fand ich den Oman super spannend und könnte mir auch wirklich einen zweiwöchigen Aufenthalt vorstellen, ich glaube das man dort viele interessante Dinge sehen und erleben kann. Die Menschen sehen zwar alle aus wie das typische Bild des Terroristen, sind aber total nett und hilfsbereit, das war schon echt toll. Vor allem der Tourguide war die Krönung, zwischen entsetzen und Fröhlichkeit gab es keine Grenzen, selbst als ne Kollegin das heilige Klo in der Moschee benutzt hat war er relativ schnell wieder relaxt nach dem er irgendwas mit oh Allah vor sich hingestammelt hatte. ;)

Zum Schluss standen wir allerdings auch noch eine halbe Stunde vor dem Schiff, das ist halt so ein Flaschenhals der Eingang mit den Securitychecks an Bord, das kann dann auch mal dauern wenn da reihenweise Busse mit Passagieren angefahren kommen…


 

Mein Schiff 2 Reisebericht Orient-Kreuzfahrt: Emirates Palace in Abu Dhabi

In Abu Dhabi angekommen machten wir uns auf den Weg mit Taxen zum Emirates Palace, dem weltberühmten Hotel der Kempinski-Gruppe. Dabei ist Kempinski nur der Verwalter, das Htel selbst ist in der Hand von einem Scheich. Der ganze Komplex ist schon irrsinnig groß und in Worten nicht darstellbar. Ich glaube auch das man eine Weile braucht um sich darin zurechtzufinden, die Wege ewig lange, die Decken in unerreichbarer Höhe, für viele mag das Luxus pur sein, ich fand es schick anzusehen aber es war nicht meine Welt.

Die besichtigte Suite war schon ne Hausnummer, da war der Eingangsflur schon größer als manche komplette Suite in einem deutschen 5-Sterne-Hotel. Das TV-Zimmer, das Bad und ein weiteres Zimmer haben wir uns ansehen können, den Rest leider nicht, aber es hat auch gereicht um einen ersten Eindruck zu gewinnen von dem Größenwahn der dort gelebt wird. Die Suite kostet laut Liste schlappe 14.000 Euro am Tag, andere fahren dafür auf Weltreise beispielsweise mit der Costa neoRomantica die ab ca. 10.000 Euro angeboten wird.

Wir haben uns auch die ganzen geplanten Neubauten für Abu Dhabi angesehen, da gibt es große Modelle die im Emirates Palace ausgestellt sind. Abu Dhabi soll ja das kulture Highlight werden im mittleren Osten, die Architekturen der Gebäude, da kann man drüber streiten, aber der Plan an sich ist hochinteressant.

Emirates Palace - Abu Dhabi 1

Emirates Palace – beleuchtete Palmen im Hinterhof

Das Essen im Emirates Palace war sehr gut, der Service auch super, da gab es nichts zu meckern. Das Ambiente war ein Traum, wir saßen im Innenhof – herrlich. Nach dem Essen sind wir noch im Außengelände umhergelaufen, das war echt traumhaft. Palmen ohne Ende die in verschiedenen Farben angeleuchtet wurden, ein Sandstrand, eine Beachbar, ich glaube das hat es wahrlich an nichts gefehlt. 190 Köche sind rund um die Uhr damit beschäftigt für die mehrach prämierten Restaurants speisen zu kreieren. Sehr genial war auch ein Automat an dem man Gold kaufen kann. Bei uns gibt es Kaugummi-Automaten, in Abu Dhabi gibt es Goldbarren-Automaten. Die Preise finden irgendwo bei 475 AED an, falls jemand daran interessiert ist.

(Sind nur iPhone-Bilder, daher nicht so gut, aber man sieht alles :) )

Für das Emirates Palace sind rund 8000 Dattelpalmen aus Südafrika importiert worden, das muss man sich mal vorstellen. Die Baukosten des Komplexes lagen bei rund 3 Milliarden Euro, da kann man schon einiges für bekommen, in Abu Dhabi baut man dafür halt ein Hotel.

Den Ausflug kann man regulär buchen, da fährt man statt mit Taxen mit einem Bus, das Taxi hat im übrigen knappe 5 Euro gekostet, wer sich verarschen lässt zahlt auch mal 15 Euro und mehr, die Spanne unserer Taxen ging da schon gut auseinander. Der Ausflug kostet 179,00 Euro und beinhaltet ein 3-Gänge-Menü das wirklich sehr gut war.


 

Mein Schiff 2 Reisebericht Orient-Kreuzfahrt: Formel 1 in Abu Dhabi

YAS Marina Circuit in Abu Dhabi – Formel 1 Rennstrecke – Am zweiten Tag mit der Mein Schiff 2 in Abu Dhabi habe ich die Formel 1 Rennstrecke besucht, eigentlich heisst die Rennstrecke YAS Marina Circuit und beherbergt auch andere Rennserien. So fahren da auch Tourenwagen unter anderem Porsche, Aston Martin und Renault, die Formel 3000 fährt dort und sicher auch andere Klassen. Mit einem Reisebus fährt man etwa eine halbe Stunde auf die YAS-Insel wo sich neben der YAS Rennstrecke auch die Ferrari World und ein riesiger Wasserpark befinden. Auf der Rennstrecke haben wir uns die Kart-Bahn, die Racing-School, das Hotel „YAS“, die Rennkontrollstelle und das Podium angesehen

Die Kartbahn sieht sehr ansprechend aus, dort darf man auch für 120 AED eine Runde drehen, hat aber niemand gemacht, denn Zeit blieb keine dafür. Wenn man allerdings individuell dort hinfährt dürfte das kein Problem sein.

Mein Schiff 2 - Formel 1 Abu Dhabi - YAS Rennstrecke

Mein Schiff 2 – Formel 1 Abu Dhabi – YAS Rennstrecke

Direkt neben der Kartbahn befindet sich die Racing School, dort findet man eine vielzahl von Rennwagen. Da stehen Renault Clio Tourenwagen, Aston Martin Tourenwagen, zwei Mercedes SL 63 AMG als Safety Cars und einige Formel 3000 Rennwagen. Als Highlight ist ein Mercedes Formel 1 Rennwagen ausgestellt in den man sich auch reinsetzen darf um Fotos zu machen.

Von der Racingschool ging es auf die Tribüne vom YAS-Circuit, diese Ecke direkt an der Strecke kostet für 3 Tage 5000 AED, da sind dann aber auch Essen und Trinken inkludiert, wer bei der Herrscherfamilie in der Nähe sitzen möchte zahlt 18000 AED.

Das YAS-Hotel ist unterjährig gar nicht teuer, da kommt man mit etwa 1200 Euro pro Woche aus, so der Reiseführer. Beim Formel 1 Wochenende kostet es allerdings dann auch 18000 AED, dafür führt die Rennstrecke unterhalb des Hotels entlang und die Hotelbewohner haben somit, mit den Besten Blick auf die F1-Boliden von Alonso, Vettel und co. Das 5-Sterne Hotel besitzt 500 Zimmer, die wie gesagt zu jedem Formel 1 Rennen ausgebucht sind.

Die Rennkontrollstelle war ganz spannend, das ist ein Raum mit vielen Monitoren welche die verschiedensten Kameras der Rennstrecke darstellen. Von dort werden die Rennen geleitet und überwacht. Als wir an der Rennstrecke waren, waren zwei Mitarbeiter damit beschäftigt das Training von Formel 3000 Fahrzeugen zu überwachen.

Das Podium haben wir uns zuletzt angesehen, das liegt oberhalb der Rennleitung in der Nähe von Start und Ziel. Dort haben wir den Formel 3000 Fahrzeugen zugeschaut, die gerade ihre Runden drehten. War ganz interessant, aber der Sound war so ein wenig billig. ;)

Der Eingang der Rennkontrolle und des Podiums liegt im übrigen unweit von den Fahrer-Villen entfernt, gegenüber liegt das internationale Medienzentrum und nebendran das Medical Zentrum. Da in der Ecke trifft man dann auch sicherlich Hinz und Kunz während des Rennwochenende.

Die YAS-Rennstrecke ist im übrigen von dem deutschen Architekt Herman Tilke entworfen und ist aktuell die modernste Rennstrecke der Welt. Die Bauzeit betrug nur zwei Jahre. Die Piste ist 5,55 Kilometer lang und wird im uhrzeigersinn gefahren, was eher unüblich ist für Rennstrecken. Auf den fünfeinhalb Kilometer gibt es neun Rechts- und elf Linkskurven. Die Gerade von 1,1 Kilometern mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 320 km/h und der Tunnel am Ende der Boxengasse sind ein Teil Highlights des YAS Marina Circuit. Im Schnitt fahren die Formel 1 Boliden 198 km/h während des Rennens.

Die Anlage die rund 161 Hektar bemisst, ist für rund 44.000 Zuschauer ausgelegt. Eine Vielzahl der Besucher des Formel 1 Rennens sind im übrigen Deutsche. Beim letzten Rennen sollen rund 15.000 deutsche angereist sein.

Der Ausflug ist für 69 Euro bei TUI Cruises buchbar.


 

Mein Schiff 2 Reisebericht Orient-Kreuzfahrt: US Navy in Bahrain

In Bahrain habe ich mich entschlossen auf dem Schiff zu bleiben. Nachdem ich mir einen Teil des Crew Drills angesehen, bin ich zurück auf meine Kabine gegangen. Dort habe ich auf dem Balkon gesessen und bemerkte auf einmal wie ein Schnellboot herangerast kam. Es stellte sich kurz darauf heraus das es sich um ein bewaffnetes Boot der US Navy handelte. Es kam mit Blaulicht und Sirene angefahren und fuhr direkt auf das Heck der Mein Schiff 2 zu. Dort gab die Besatzung kurz und knapp bekannt das sich das Boot hinter uns zu verziehen habe. Das kleine Sportboot das hinter uns lag hat das auch relativ schnell getan und ist dann parallel zum Boot der US Navy davongefahren.

Mein Schiff 2 - US Navy in Bahrain 1

Mein Schiff 2 – US Navy in Bahrain

Danach kam ein zweites Speedboot der US Navy angefahren, die beiden Boote der Amerikaner liegen nun parallel zu uns im Hafen, etwa 300 Meter entfernt und überwachen die Lage. Das andere Sportboot liegt etwa 100 Meter rechts von den Soldaten. Daran merkt man wohl das hier noch ein wenig Unsicherheit herrscht, hab ich so auch noch nicht erlebt.

Ich gehe davon aus das die US Navy alle Kreuzfahrtschiffe beziehungsweise generell die Schiffe hier im Hafen bewacht und beschützt. Auf jeden Fall war es interessant anzusehen wie so en Typ an der Kanone auf dem Boot hier rumfetzt. Das sah nun auch nicht unbedingt so aus als würden die Spaß machen. Zwischen Zuruf und wegfahren des Sportbootes lagen nicht mal 15 Sekunden.

Interessant fand ich auch das der Fahrradausflug der Mein Schiff 2 hier in Bahrain von einer Polizeieskorte begleitet wird. Es soll sich dabei aber nur um Schutz im Strassenverkehr handeln. So muss einer der Biking-Crew von TUI Cruises der Polizei beim Absperren der Strassen helfen, während die beiden anderen Guides je eine Gruppe von 20 Fahrradfahrern begleiten.


 

Mein Schiff 2 Reisebericht Orient-Kreuzfahrt: Wüstenabenteuer Dubai

Der Ausflug mit dem Jeep in die Wüste von Dubai war der Abschluss meiner Orient-Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2 von Tui Cruises. Der Ausflug war echt der Hammer, den muss man gemacht haben, für das schmale Geld bekommt man wirklich viel geboten, weit mehr als bei manch anderem Ausflug. Wir starteten um 14:45 Uhr vor der Mein Schiff 2, wo sich die Jeeps der Veranstalters Tevco schon positioniert haben.

Zuvor trafen wir uns im Theater, dort bekam jeder Ausflugsgast einen Jeep zugeordnet. Die Jeeps vor der Tür sind nummeriert und der Reihe nach aufgestellt, so das jeder gleich sein Fahrzeug findet. In einem Jeep sitzen jeweils vier Gäste – wobei für sechs Gäste Platz ist. Andere Veranstalter sind mit randvollen Jeeps unterwegs gewesen, zu viert war das schon ganz gut.

Wuestensafari in Dubai mit Mein Schiff 2

Wuestensafari in Dubai mit Mein Schiff 2

Der erste Weg führte uns über die Autobahn zur Wüste, das dauerte etwa 35-40 Minuten. Am ersten Treffpunkt am Wüsteneingang findet man eine Gokart-Bahn und Toiletten – die Fahrer schicken die Gäste da gerne auch noch mal drauf, denn in den 45 Minuten Wüstenfahrt gibt es keine Toiletten. Zeitgleich lassen die Fahrer die Luft aus den Reifen der Jeeps und verteilen Wasserflaschen.

Die Fahrt durch die Wüste war total super, unser Fahrer hat hin und wieder die Kurve nicht bekommen so das wir die Dünen runtergerutscht sind und mit Anlauf auf der anderen Seite wieder hoch, das hat wirklich extrem viel Spaß gemacht. Ich glaube ja das er einfach bissel mehr bieten wollte, den sicher fühlt man sich dennoch immer. Auch ist kein Fahrzeug umgefallen und von den 12 Jeeps die da waren, war auch keiner verdellt oder so. Die Jeeps die da öfter mal umfallen sind von den Einheimischen die da mit ihren Privatautos rumfetzen und nicht wirklich wissen was sie tun. Die Jeepführer beim Ausflug sind da alle deutlich erfahrener und müssen auch Trainings absolvieren bevor sie mit Gästen durch die Wüste fahren dürfen.

Während der Jeeptour durch Dubai´s Wüste haben wir mehrfach gehalten, geplant waren ein Besuch bei Kamelen und ein Fotostopp zum Sonnenuntergang. Zwischendurch kamen aber immer Mal Kamele oder andere Tiere zum Vorschein die abgelichtet wurden.

Nach der Tour mit den Autos durch die Wüste, sind wir in ein Wüstencamp gefahren, das hat noch einmal etwa 20 Minuten gedauert, der Weg führte auch durch die Wüste – aber über vorgegebene Strecken und war weniger holprig als zuvor.

Im Wüstencamp angekommen (gegen 18 Uhr) standen schon 2 Kamele mit ihrem Führer vor der Türe und wollten geritten werden – so der Reiseleiter, ob das stimmt lassen wir mal so dahingestellt. Jedenfalls ist das kostenfrei und einige hatten ihren Spaß auf den Kamelen.

Vor dem Wüstencamp ist ein Toilettenhaus aufgebaut, die Anlage war sehr sauber. Neben dem Sanitärhaus ist ein Hügel, dort liegen Snowboards rum mit welchem man im Sandboarden kann, das macht Laune sag ich euch.

Wenn man das Camp betritt bekommt man rechts einen Tee und links selbstgebackenes Fladenbrot – kostet beides nichts und schmeckt super. In der Mitte des Camps sind Sitzgelegenheiten und eine Art Bühne, für die Bauchtänzerin und den Kumpel der sich immer und immer wieder im Kreis dreht, das der nicht kotzt – ein Wunder. :D

Außenrum findet man ein paar Souvenirs, kostenlos Geträmke (alkoholfrei), kostenlose Henna-Tattoos kann man sich machen lassen (hab ich auch, ist toll), ein Fotoshop, eine Shisha-Ecke (kostenlos) und einen Sandkünstler.

Im Camp ist eine Bauchtänzerin aufgetreten, die nach ihrem Auftritt dann auch die ein oder andere Passagierin der Mein Schiff zum Tanzen aufgefordert hatte, war sehr lustig.

Ja und dann war da noch der Kerl der sich da mit seinem Teil im Kreise gedreht hat, da wird es einem auch irgendwann schlecht beim Zuschauen. Später durften (wurden ausgewählt und mussten) auch Paxe das ausprobieren, die ersten beiden sind gescheitert. Dominik von der Mein Schiff Crew sah da schon deutlich besser aus.

Nach dem Programm gab es Essen, erst einmal Vorspeisen die nicht zu definieren sind für mich, aber sehr lecker waren. Danach wurde das Buffett eröffnet mit Lamm, Rind und vielen weiteren leckeren Speisen. Das war echt gut wie der komplette Ausflug – das hat sich wirklich gelohnt.

Gegen 20 Uhr sind wir mit den Jeeps wieder zur Mein Schiff zurückgefahren, das dauert etwa eine Stunde. Auf dem Weg werden auch erstmal noch die Reifen aufgepumpt.

Der Ausflug lag bei 79,00 Euro und war wirklich jeden Cent wert. Bei Rückenproblemen sollte man Abstand halten davon, das haut in der Wüste doch das ein oder andere Mal ganz schön in die Glieder – aber macht auch riesigen Spaß.

Der Veranstalter kann bis zu 150 Jeeps bereitstellen, das zeigt dann auch in etwa die Dimension der Firma, die sind also nicht klein und sehr seriös – bieten so ziemlich alles an was man in Dubai beziehungsweise in den VAE machen kann. Ebenso war das ein relativ kleines Camp das wir besuchten da wir nicht so viele Leute waren, die haben dann auch noch Camps in deutlich größeren Dimensionen.


 

 

 

 

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