Mein Schiff 4 Reisebericht „Kanaren mit Kapverden“

Mein Schiff 4: 14 Tage Kreuzfahrt „Kanaren mit Kapverden“ vom 08.04.18 bis 22.04.18 / Route: Gran Canaria – 2 Seetage – Mindelo, Kap Verden – Praia, Kap Verden – Dakar, Senegal – 2 Seetage – Teneriffa – La Palma – La Gomera – Seetag – Lanzarote – Gran Canaria / Geschrieben von Barb

Diesmal hatten wir uns für die Reise „Kanaren mit Kapverden“ entschieden, mit den Häfen Gran Canaria, Mindelo, Praia, Dakar, Teneriffa, La Gomera, La Palma, Lanzarote und zurück nach Gran Canaria.


Aber da wir gerne länger unterwegs sind, ging’s im Anschluß daran weiter von „Gran Canaria nach Mallorca“ mit den Häfen Gran Canaria, Madeira, Cadiz, Malaga und Palma de Mallorca. Die erste Reise dauerte 14 Tage, die zweite 8 Tage, insgesamt waren wir also 22 Tage unterwegs.

Dieser Bericht behandelt nun zunächst den ersten Teil unserer Kreuzfahrt, der zweite Teil wird dann in meinem Bericht „Mein Schiff 4: Gran Canaria bis Mallorca“ zu finden sein.

07.04.18 Anreise Bremen – Hamburg

Wir gehen gerne auf Nummer sicher und so hatte ich vor dem Flug eine Nacht im Hotel Radisson Blue am Hamburger Flughafen gebucht. Die Rail & Fly Tickets, die beim Anreisepaket von TUI Cruises mit dabei sind, gelten ja auch schon einen Tag vor dem Abflug und auch einen Tag nach dem Rückflug, also kann man das ganz entspannt angehen.

So richtig entspannt wurde es dann doch nicht, denn nachdem wir zunächst mit dem Taxi zur Haltestelle der Nordwestbahn gefahren waren und von dort aus weiter mit der Bahn zum Hauptbahnhof Bremen, hatten wir nur 8 Minuten Zeit zum Umsteigen in den Zug nach Hamburg. Eigentlich kein Problem, aber in Bremen gibt es leider keine Rolltreppen und wir haben uns mit Sack und Pack und einem Rollstuhlfahrer in die Fahrstuhlkabine gequetscht und sind dann zum Zug gehetzt, hat ja auch noch geklappt, aber irgendwie hat mir meine linke Schulter das einige Zeitlang nicht verziehen.



In Hamburg ging’s weiter in die S1 Richtung Flughafen, diesmal aber mit Rolltreppen und nach Ankunft im Hotel konnten wir gleich einchecken, obwohl es erst 13:45 war.

Der Vorabend Check-in bei Condor sollte um 18:00 starten, somit war noch genug Zeit zum essen, bevor wir die Koffer einchecken konnten. Am Vorabend kostet das übrigens 5,- € pro Person, die man möglichst in bar bereithalten sollte. Unsere Plätze hatte ich auch schon einige Zeit vorher über das Internet reserviert, das waren dann nochmal 12,99€ für jeden, allerdings normale Sitze, kein XL, das kostet mehr.

Vor den Condor Schaltern standen schon zwei relativ lange Schlangen, als wir um 17:40 dort ankamen, aber als es um 18:00 pünktlich losging, waren wir doch ziemlich flott dran, das mit unseren reservierten Plätzen hatte auch geklappt und so konnten wir den Abend ruhig angehen lassen (naja, so ruhig, wie man eben vor einer Reise ist).

Anreise mit dem Zug von Bremen nach Hamburg Anreise mit dem Zug von Bremen nach Hamburg

08.04.18 Flug Hamburg – Las Palmas, Gran Canaria

Unser Abflug sollte um 11:35 sein, deswegen sind wir um 9:30 durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate. Zwar ging’s erst mit 20 Minuten Verspätung los, die Landung in Las Palmas war aber trotzdem pünktlich, wenn auch ziemlich wackelig wegen starken Windes, dafür mußten wir dann noch 10 Minuten im Flugzeug sitzen bleiben, bevor sich die Türen geöffnet haben.

Zum Ausgleich kamen aber unsere Koffer mit als erste und wir konnten gleich zum TUI Transferbus, der auch bald losfuhr. Beim Check-in am Schiff war keine Warteschlange und um 17:30 saßen wir schon beim Essen, nachdem wir vorher natürlich das Handgepäck in die Kabine gebracht hatten, Balkonkabine 7038, wie schon so oft.

Nach dem Essen standen die Koffer auch schon vor unserer Tür und es war noch genug Zeit zum Auspacken, bis wir um 21:45 schon ziemlich müde zur Seenotrettungsübung mußten. Netterweise hatte man uns für die Nacht aber eine Stunde geschenkt, da die Uhren eine Stunde zurückgestellt wurden.

Flug von Hamburg nach Gran Canaria Flug von Hamburg nach Gran Canaria

09.04.18 auf See, 26 Grad, bewölkt

Morgens war das Wetter erst nicht so toll mit vielen Wolken, aber so um 10.30 kam die Sonne raus und mit 26 Grad Maximum wurde es noch sehr schön.
Den Vormittag nutzten wir deshalb dazu, diverse Gutscheine einzulösen bzw. Termine im Spa zu reservieren, bevor wir nach dem Mittagessen die Sonne genossen haben. Der Wind blies ziemlich kräftig mit Stärke 6 und 3,5 m Wellen, aber da er von Achtern (hinten) kam, spürte man das nur gering und man konnte gut an Deck liegen.


 

10.04.18 auf See, 24 Grad, teils bewölkt

Am zweiten Seetag Richtung Kapverden war es wieder ziemlich windig mit Stärke 6, allerdings kam der Wind aus nordwestlicher Richtung und somit wiegte das Schiff sich ziemlich stark von einer Seite zur anderen, sodaß auch Spucktüten in den Gängen verteilt wurden. Wir haben mit Seekrankheit kein Problem, bloß das Balancieren meines Salattellers mit einigen Kirschtomaten garniert hat mich doch etwas herausgefordert im Büffetrestaurant und eine war mir dann trotz erhöhter Vorsicht noch entkommen.

Die Temperatur lag am Tag maximal bei 24 Grad und wir haben die Zeit mit viel Nichtstun auf dem Sonnendeck verbracht, unterbrochen von Essen, bei Seegang kriegen wir immer Hunger!


 

11.04.18 Mindelo, São Vicente, Kapverden, (07:00-20:00), 23 Grad, teils bewölkt

Die Kapverdischen Inseln sind eine Inselgruppe im Atlantik ca. 570 km vor der westafrikanischen Küste entfernt und seit der Loslösung von Portugal 1975 eine unabhängige Inselrepublik.
Mindelo, auf Sao Vicente, ist mit ca. 77.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Kapverden, sie ist schon seit dem Jahr 1850 wichtige Versorgungsstation auf der Transatlantikroute.
Vom Liegeplatz des Schiffes bis zum Beginn der Stadt braucht man zu Fuß ca. 15 Minuten, es stehen aber auch Taxen am Hafenausgang, die u.a. auch Inselrundfahrten anbieten, Preis Verhandlungssache.

Seit wir vor 5 Jahren das letzte Mal dort waren, hatte sich viel zum Positiven verändert, die Straßen waren frisch asphaltiert, die Häuser wurden zum Teil renoviert und überhaupt machte alles einen viel moderneren Eindruck. Die Ausflugsbusse sahen inzwischen auch ganz gut aus, vor 5 Jahren hatte man hier noch Schulbusse für unsere Inselrundfahrt zweckentfremdet. Aber auch wenn man hier keinen Ausflug gebucht hat, lohnt es sich auf alle Fälle, die Stadt anzugucken.
Gleich an der Uferpromenade sieht man schon den Torre de Belém, eine exakte Kopie des gleichnamigen Turms von Lissabon. Daneben ist der Fischmarkt (man folge dem Geruch) und gegenüber ein kleiner Kunstmarkt mit skurrilen Objekten. Wenn man etwas weiter in die Stadt geht, trifft man auf den rosafarbenen Gouverneurspalast, die Nossa Senhora da Luz, eine Kirche im kolonialen Stil und das Rathaus gleich in der Nähe der Kirche. Dort ist auch noch die Markthalle, überwiegend mit Lebensmitteln und Produkten der Landbevölkerung, aber auch Kleidung und gebrauchten Ersatzteilen für Fahrzeuge aller Art.

Das Wetter war morgens noch etwas trübe, aber als dann die Sonne rauskam, wurde es uns bei 23 Grad doch ziemlich warm, besonders, da wir mal wieder 2,5 Stunden zu Fuß unterwegs waren. Ach ja, wer mich kennt, etwas Wichtiges, es gab sogar mehrere kostenfreie und saubere öffentliche Toiletten.

Nachdem wir die Stadt vormittags ausgiebig erkundet hatten, sind wir nach dem Mittagessen nochmal in die andere Richtung links aus dem Hafen raus, denn dort ist gleich ein breiter Strand. Allerdings haben wir nicht gebadet, da es doch sehr windig war und wir lieber noch etwas sehen wollten. Allerdings waren dort nur normale Wohngebiete mit einigen Geschäften und einem Hotel, nichts besonderes und so sind wir nach einer guten Stunde wieder zurück zum Schiff, denn am nächsten Tag hatten wir einen Ausflug gebucht und etwas ausruhen muß man sich ja auch noch.


 

12.04.18 Praia, Santiago, Kapverden, (07:00-18:30), 24 Grad, teils bewölkt

mit Ausflug „Praia und Cidade Velha“, 49,- € p. P.
Praia, mit rund 140.000 Einwohnern im Südosten der Insel Santiago, ist die Hauptstadt der Kapverdischen Inseln, sowie das wirtschaftliche Zentrum mit einem internationalen Flughafen.
Weil das Kreuzfahrtterminal diesmal gut 2 km vom Stadtrand entfernt war, hatte TUI Cruises einen Shuttle Bus bis dorthin eingesetzt, 9 Euro pro Person für das Tagesticket, Kinder 6 Euro. Vor dem Schiff und am Hafenausgang standen auch Taxen, sie wollten 3-5 Euro für die einfache Fahrt in die Stadt, allerding nur Scheine, wenn man keine Landeswährung hat (110 Escudo = 1 Euro).

Wir waren zum ersten Mal in Praia und hatten deswegen den Ausflug „Praia und Cidade Velha“ gebucht, um einen möglichst umfassenden Eindruck von der Insel zu bekommen.

Treffen war bereits um 7:35 in der Schau Bar, also hieß es, früh aufstehen. Beim Treffpunkt bekommt man neuerdings nach Vorzeigen des Ausflugstickets eine Plastikkarte mit einer Nummer und kann danach gleich von Bord zu seinem entsprechenden Bus gehen, ohne auf irgendwen warten zu müssen.

Unser Reiseleiter sprach nur Englisch, aber das war bereits vorher bekannt und somit für die meisten kein Problem und falls doch mal, habe ich übersetzt.

Zunächst fuhr unser Bus auf das Felsplateau oberhalb Praias, auf dem sich heute das historische Zentrum befindet. Auf diesem Plateau wurde 1615 das Dorf Santa Maria gegründet und 1770 offiziell zum Hauptort und Verwaltungssitz der Kapverden erklärt.

Bei unserem Rundgang sahen wir die 1826 erbaute Kaserne Quartel Jaime Mota mit einigen Kanonen vor dem Eingang und am Felsrand, direkt auf den Hafen gerichtet, den Präsidentenpalast, das Rathaus, die Hauptkirche und einen Gemüsemarkt. Am Markt hatten wir 20 Minuten Freizeit, bevor es in Richtung Cidade Velha in ca. 15 Minuten mit dem Bus weiterging.

Das Wetter war in Praia noch ziemlich bewölkt und windig, aber als wir den nächsten Besichtigungspunkt, das Forte Real de São Filipe oberhalb von Cidade Velha, erreichten, wurde es zunehmend sonniger. Das Fort wurde 1587 zum Schutz vor Piratenangriffen gebaut, noch heute sind viele, intakte Kanonen oben auf der Mauer zu sehen.

Dort hatten wir 30 Minuten Zeit (inkl. Toilettenpause) und anschließend ging’s per Bus runter in den Ort. Cidade Velha ist die ehemalige Hauptstadt Kap Verdes und hat heute ungefähr 12.000 Einwohner. Schon 1466 erhielt die Siedlung das königliche Monopol auf den Sklavenhandel, Sklaven aus Guinea-Bissau und aus Sierra Leone wurden von hier aus nach Brasilien und in die Karibik verschifft.

Unser geführter Rundgang startete mit der Besichtigung der Kirche Nossa Senhora do Rossario von 1495, in der damals die Sklaven getauft wurden, damit sie mehr wert waren. Danach ging’s durch die Banana Road mit ursprünglichen, kleinen Häuschen zum Platz, auf dem früher die Sklaven versteigert wurden, heute sind dort allerdings Restaurants und Souvenirstände. In den nachfolgenden 40 Minuten Freizeit waren wir noch kurz am Meer und danach etwas den Berg hoch, mit wunderbarer Aussicht über eine Bucht.

Auf der Rückfahrt zum Schiff hat der Reiseleiter im Bus noch kreolischen Punsch ausgeschenkt, aber wir haben dankend abgelehnt, das war auch gut so, denn er soll fürchterlich süß gewesen sein, so gar nicht unser Geschmack. 11:50 waren wir wieder beim Schiff, also fast genau 4 ½ Stunden nach der Abfahrt.

Nachmittags haben wir dann nur noch faul in der Sonne gelegen, der Vormittag war lang genug. Aber dafür hat man uns dann noch eine Stunde Schlaf geschenkt, denn die Uhren wurden in der Nacht noch eine Stunde zurückgestellt.

Für uns persönlich war dieser Tag ein bißchen besonders, denn es war unser 800. Tag auf einem Kreuzfahrtschiff seit unserer ersten Kreuzfahrt 1980 und wir arbeiten dran, die 1.000 noch voll zu machen. ☺


 

13.04.18 auf See, 22 Grad, sonnig, Windstärke 7-8

Wieder ein Seetag und wie sollte es anders sein am Freitag dem 13? Natürlich stürmisch (Windstärke 7 bis 8)! Zwar war es sehr sonnig bei ca. 22 Grad, aber draußen zu liegen war eine echte Herausforderung und mehrere herrenlose (bzw. fraulose) Badelatschen flogen auf dem oberen Sonnendeck auch herum. Viele Liegen waren zudem auch noch stapelweise festgeschnallt, Probleme mit Reservierern gab’s somit keine.

Also verbrachten wir den Tag mit viel Nichtstun unterbrochen von essen, zwar stand auch einiges auf dem Programm, aber wir wollten lieber Kräfte für den nächsten Tag in Dakar sammeln, denn dann war wieder früh aufstehen zum Ausflug angesagt.

Ach ja, beim Essen gab’s diesmal keine Kirschtomaten auf dem Büffet, wahrscheinlich in weiser Voraussicht vom Koch, dann können auch keine vom Teller entkommen.


 

14.04.18 Dakar, Senegal, (06:00-22:30), 24 Grad, teils bewölkt

mit Ausflug „Stadtrundfahrt Dakar“, 49,- € p. P.

Dakar, mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern, ist die Hauptstadt des Senegal auf der Cap-Vert-Halbinsel und als bedeutendstes Wirtschaftszentrum des Landes die am weitesten westlich gelegene Stadt Kontinentalafrikas.

Sie entstand rund um ein französisches Fort 1857, als Einwohner von der nahen Insel Gorée aufs Festland kamen. Genau wie auf den Kap Verden wurden von hier vom 16. bis zum 19. Jahrhundert Sklaven verschifft, allerdings nach Nord- und Südamerika, sowie nach Europa. Den größten Entwicklungsschub bekam die Stadt mit Gründung der Universität 1957 und Ernennung zur Hauptstadt des Senegal 1958. Es gibt hier einen internationalen Flughafen und einen Überseehafen, sehr große Nahrungsmittel-, Kunststoff-, Textil-, Holz- und Möbelindustrie sowie eine Ölraffinerie. Die Bevölkerungszahl hat sich seit 1955 fast verfünffacht.

Wir hatten um 6:00 im Hafen in unmittelbarer Nähe der Stadt angelegt, bis zum Zentrum sind es allerdings rund 2 km. Am Hafenausgang standen Taxen, die mehr oder weniger verbeult aussahen und mir wurde gesagt, daß man für 5 Euro damit zum Zentrum kommt. Wir hatten hier allerdings den Ausflug „Stadtrundfahrt Dakar“ gebucht, Treffen 8:35.

Im Gegensatz zum letzten Ausflug stand beim Treffpunkt eine riesige Schlange und bis es endlich losging, wir unsere Karten mit den Busnummern hatten und der Bus losfuhr, war es dann 8:55, naja. Der Reiseleiter sprach Deutsch (angeblich im Biergarten in München gelernt) und das Mikrofon war grausam laut und quakend. Aber nach 10 Minuten gab es den Geist auf, wie schön und nach einem Hinweis von mir, gelang es dem Fahrer dann auch, die 2. Tür fürs Ein-und Aussteigen zu öffnen.

Ablauf des Ausflugs dann wie folgt: erster Halt für 10 Minuten bei der 1936 geweihten römisch-katholischen Kathedrale, anschließend Außenbesichtigung der großen Moschee mit gegenüberliegendem Monument am Strand. Weiterfahrt zur Universität mit 15 Minuten Stopp.

Danach folgte ein 25 minütiger Aufenthalt beim afrikanischen Freiheitsdenkmal mit verzweifelter Suche nach einer Toilette, die dann in einem Gebüsch hinter einem abgelegenen Gebäude endete.

Weiter ging’s zum Sandmalerei Atelier, auf dem Weg dorthin noch ein kurzer Halt um eine weitere Moschee vom Berg aus zu fotografieren. Aufenthalt beim Sandmalerei Atelier 25 Minuten, dann Fahrt zum Künstlerdorf mit 30 Minuten Zeit.

Danach dann Rückfahrt zum Schiff, Ankunft 12:30. Fazit zum Ausflug, es ging zwar etwas holprig los und alles war recht hektisch, aber man hat doch einen guten Eindruck bekommen.

Ich bezweifle, daß man die Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust hätte besichtigen können, da doch alles ziemlich weit auseinander lag und bei Taxifahrern weiß man auch nie, ob sie immer alles so auf Anhieb finden. Jedenfalls waren die 49 Euro pro Person dafür okay.

Noch was zum Wetter: strahlender Sonnenschein den ganzen Tag, morgens noch ein ziemlich kühler Wind, aber es wurde schnell wärmer und bei 24 Grad war es dann doch schon recht heiß in der Sonne. Deswegen haben wir den Nachmittag auch nur noch faul auf der Liege an Deck verbracht, nochmal raus mußte nicht sein.

Ach ja, Andenkenhändler standen direkt vor dem Schiff, falls man Souvenirs wollte.


 

15.04.18 auf See, 22 Grad, sonnig, Windstärke 5-6

Wieder mal war es ziemlich windig, allerdings kam der Wind fast von vorn, sodaß die Wellenbewegungen beim Windstärke 5 bis 6 nur wenig zu spüren waren.

Wir hatten den ganzen Tag wolkenlosen Himmel bei maximal 22 Grad, doch morgens war es noch so kühl, daß wir es uns zunächst im Hallenbad auf dem Sofa gemütlich gemacht haben.

Nachmittags ist es uns dann gelungen, ein einigermaßen weniger zugiges Plätzchen an Deck zu finden, sodaß wir noch etwas Sonne abbekommen haben. Auf manchen Aussendecks konnte man allerdings gar nicht liegen, da wurde man fast weggeweht.


 

16.04.18 auf See, 20 Grad, sonnig, Windstärke 6

Am 2. Seetag nach Dakar war uns, wie üblich, der Wind erhalten geblieben, umgangssprachlich auch „es zog überall wie Hund“ mit Windstärke 5-6.

Leider ist es uns nicht geglückt, einen richtig windgeschützten Platz an Deck zu finden und so haben wir die meiste Zeit entweder im Hallenbad oder beim Essen verbracht, da geht die Zeit ja auch rum.


 

17.04.18 Santa Cruz, Teneriffa, (06:00-18:30), 25 Grad, wolkenlos

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und mit über 900.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens mit der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, hat eine vielfältige Vegetation und zahlreiche Pflanzen sind z.T. nur auf Teneriffa heimisch.

Da wir auf Teneriffa schon bei früheren Reisen gewesen waren, hatten wir keinen der
angebotenen, aber bestimmt sehr sehenswerten Ausflüge, gebucht, z.B. auf den höchsten Berg Spaniens, den 3718 Metern hohen Pico del Teide, sondern den Tag nach unserem Geschmack verbracht.

Das Schiff lag nur 1.230 m vom Hafenausgang entfernt, für die kurze Strecke gab es aber auch einen kostenfreien Shuttlebus, falls man nicht laufen wollte. Von dort fuhren dann die Hop on Hop off Busse ab, Kosten 22 Euro für Erwachsene, 11 Euro für Kinder, 60 Euro pro Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder). Taxen standen im Hafen und den Parkplatz der Autovermietung haben wir auch gesehen.

Wir sind aber zu Fuß los in Gegenden von Santa Cruz, die wir noch nicht kannten. Rechts den Berg hoch und am Parque Garcia Sanabria vorbei in einem großen Bogen zurück zum Schiff, insgesamt 3,5 Stunden und ich habe versucht, einige schöne Bilder zu machen.

Das Wetter war wunderbar, 25 Grad maximal, es ging eine leichte Brise, bei wolkenlosem Himmel, sodaß wir den Nachmittag nach einem späten Mittagessen noch in der Sonne an Deck verbringen konnten. Da war es dann aber fast zu heiß.


 

18.04.18 Santa Cruz, La Palma, (07:00-22:30), 25 Grad, wolkenlos

Nach einer unruhigen Nacht mit reichlich Geschaukel haben wir morgens um 7:00 in Santa Cruz auf La Palma angelegt.

La Palma ist die nordwestlichste Insel der Kanaren mit der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma, die ca. 13.000 Einwohner hat. Genau wie alle anderen kanarischen Inseln ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs und hat eine ganzjährig grüne Vegetation, deswegen trägt die Insel auch den Beinamen „La Isla bonita“.

Das Schiff lag gleich in der Nähe der Stadt, bis zum Hafenausgang waren es nur 10 Minuten zu Fuß, es verkehrte allerdings auch ein kostenfreier Shuttlebus dorthin. Vor dem Schiff standen Taxen, die verschiedene Inselrundfahrten anboten, eine Bimmelbahn gab es auch. Im Hafengebäude befanden sich Schalter der Mietwagenfirmen Cicar, Comauto und Pluscar, man hatte also genug Alternativen, falls man selbständig etwas unternehmen wollte.

Wir sind allerdings mal wieder gelaufen, da die Stadt wirklich einiges zu bieten hat. Erst die Uferpromenade entlang an den berühmten Balkonhäusern vorbei, dann hoch zum Castillo de Santa Catalina, mit wunderbarem Blick auf die Stadt.

Weiter ging’s dann den Berg ganz hoch und runter zurück durch die Haupteinkaufsstraße zum Schiff. Wir waren insgesamt 2,5 Stunden unterwegs und bei strahlendem Sonnenschein, Wind und Temperaturen von maximal 25 Grad, war es sehr angenehm.

Den Nachmittag verbrachten wir einigermaßen k.o. auf dem Sonnendeck, denn am nächsten Tag wartete ja La Gomera auf uns und wir mußten neue Kräfte sammeln.


 

19.04.18 San Sebastian, La Gomera, (08:00-22:30), 25 Grad, wolkenlos

La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der Kanarischen Inseln mit nur ca. 21.000 Einwohnern. In der Mitte liegt der Nationalpark Garajonay, der circa 10 % der Inselfläche bedeckt, hier findet man u.a. einen immergrünen Nebelwald mit bis zu zwei Meter hohen Farnen. Der Park steht seit 1986 als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

Wir haben um 8:00 in San Sebastian auf La Gomera festgemacht, das Schiff lag in unmittelbarer Nähe der Stadt, zum Hafenausgang lief man nur 7 Minuten. Dort standen Taxen, die Inselrundfahrten anbieten, Preise und Routen siehe Foto. Schalter der Autovermieter AVIS, Budget und Europcar sind dort auch, sodaß man leicht etwas auf eigene Faust unternehmen kann.

Die ganze Insel ist ein Biosphärenreservat und wenn man noch nicht hier war, sollte man unbedingt eine Rundfahrt in Erwägung ziehen. Wir hatten das 2011 bei unserem ersten Besuch gemacht und uns deshalb dazu entschieden, diesmal San Sebastian anzusehen.

Die Stadt liegt zum größten Teil am Berg und wer gerne Treppen steigt, ist dort genau richtig. Wir sind allerdings die Serpentinen hoch gelaufen, zwar nicht ganz bis auf den Gipfel, aber auch mit wunderschöner Aussicht auf den Hafen und die Bucht mit einem schwarzen Strand.

Insgesamt 3 Stunden waren wir unterwegs, das Wetter war wunderbar, wolkenloser Himmel und Wind bei 25 Grad.

Als wir dann nachmittags auf dem Sonnendeck lagen, zogen dicke Wolken über den Berg heran, die haben es aber nicht bis zum Schiff geschafft, allerdings war es dann schon regelrecht stürmisch.


 

20.04.18 auf See und Arrecife, Lanzarote (ab 19:30), 20 Grad, teils wolkig, Windstärke 7-8

Der Wind war mal wieder ein großes Thema, bei Stärke 7 bis 8 und Temperaturen so um die 20 Grad lagen nur die Hartgesottenen im Badezeug in der Sonne, auf den oberen Decks waren vormittags sowieso noch alle Liegen festgezurrt.

Der Kapitän ist wegen des Windes auch die südliche Route im Schutz der Inseln gefahren und somit war der Seegang nur wenig zu spüren. Als wir an Fuerteventura entlangfuhren, kamen auch einige dickere Wolken, die haben sich aber dann bald wieder verzogen.

Wir haben den Tag drinnen verbracht, entweder in der Himmel und Meer Lounge, im Hallenbad oder beim Essen. Das Bordprogramm bot zwar einiges, aber wir sind an Seetagen meist einfach nur faul, dafür laufen wir dann an Land um so mehr.

Abends ab 21:30 war Poolparty mit dem beliebten Schokobüffet und da wir schon um 20:00 in Arrecife festgemacht hatten, war es auch nicht mehr ganz so windig, aber doch ziemlich kühl und die Leute hatten sich draußen in Decken gehüllt beim Sitzen.


 

21.04.18 Arrecife, Lanzarote (bis 18:30), 22 Grad, bewölkt, etwas Regen

Lanzarote, die nördlichste Insel der Kanaren, liegt nur 140 km westlich der marokkanischen Küste und rund 1.000 km vom spanischen Festland entfernt. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, wurde 1993 von der UNESCO komplett zum Biosphärenreservat erklärt und ist zu Dreiviertel mit Lava bedeckt.

Arrecife mit ca. 55.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Lanzarote, besondere Sehenswürdigkeiten gibt es in der Stadt eigentlich nicht, sie hat zwar eine ganz nette Fußgängerzone, aber mehr mit Geschäften für Einheimische, die meisten Touristen sind hauptsächlich in den Zentren um Costa Teguise, Playa Blanca und Puerto del Carmen zu finden.

Der Schiffsanleger ist ziemlich neu und viel näher bei der Stadt (nur 1,2 km) als noch vor einigen Jahren. Bis zum Hafenausgang läuft man gut 10 Minuten und gleich vor dem Schiff stehen jede Menge Taxen, Fahrräder sind dort auch für 10 Euro zu leihen.

Im Hafenterminal ist die Touristeninformation, dort ist auch ein Schalter der Autovermietung Cicar und direkt am Ausgang fährt eine Bimmelbahn. Örtliche Agenturen bieten auch Ausflüge an. Wenn man noch nicht auf Lanzarote war, ist ein Ausflug in den Timanfaya Nationalpark (Feuerberge) sehr lohnenswert, da man hier die unterirdische Hitze des Vulkans aus nächster Nähe erleben und spüren kann. Ich persönlich finde ja das ehemalige Atelier und Wohnhaus des Künstlers Cesar Manrique toll, „Jameos del Agua“, mit einem halb unterirdischen Pool.

Wir waren schon oft auf Lanzarote, einmal auch 2 Wochen im Hotel und haben dort fast alle Ausflüge gemacht, die so angeboten werden. Deswegen waren wir mal wieder fast 3 Stunden nur zu Fuß in Arrecife unterwegs, etwas fernab der Touristenpfade, um auch mal was anderes zu sehen.

Das Wetter war sehr durchwachsen, Sonne und Wolken im ständigen Wechsel und windig war es auch, trotzdem sollen es maximal 22 Grad gewesen sein, mir kam es aber kühler vor. Auf dem Rückweg zum Schiff mußte ich dann auch den Regenschirm aus dem Rucksack holen, den ich schon die ganze Zeit (selbst in Dakar) mit mir rumschleppte, denn es hat einmal heftig geschüttet.

Den Nachmittag verbrachten wir ziemlich müde im Hallenbad, geregnet hat es dann auch nochmal.

Für die meisten Gäste hieß es heute Koffer packen, da die Reise „Kanaren mit Kapverden“ am nächsten Tag in Gran Canaria zu Ende ging. Da wir aber noch an Bord blieben und die nachfolgende Reise mitmachten, konnten wir den Abend entspannt angehen.


 

22.04.18 Las Palmas, Gran Canaria (ab 05:00), 22 Grad, bewölkt, teilweise Regen

Die abreisenden Gäste hatten ihre Koffer größtenteils nachts vor die Kabinentür gestellt, damit diese dann von der Crew in das Hafenterminal befördert wurden, wo sie dann nach Decks sortiert wieder abzuholen waren. Die dazu notwendigen farbigen Kofferbanderolen wurden zwei Tage zuvor zusammen mit den Abreiseinformationen auf die Kabine geliefert.

Wie es für uns an diesem Tag weiterging und natürlich auf der nächsten Reise, kann man in meinem Reisebericht „Mein Schiff 4: „Gran Canaria bis Mallorca “ erfahren.

Beurteilung/meine Eindrücke:

1. Kabine

Unsere Balkonkabine 7038 war 17 qm groß mit einem 7qm Balkon.

Sie hatte sehr viel Stauraum:
– 4 große + 2 kleine Schubladen am Schreibtisch bzw. unter der Nespressomaschine
– 2 Schränke mit vielen Bügeln und genügend Platz zum Aufhängen + je 4 Fächer
– genügend Platz für Schuhe unten in beiden Schränken
– eine große Schublade unter dem Sofa
– 2 Staufächer über den Betten + 2 Regale
– 2 Schubladen im Nachtschrank und 2 Ablagefächer beim 2. Bett

Die Betten, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können, sind hoch genug um die Koffer bequem drunter zu schieben. Die Klimaanlage in der Kabine funktioniert ausgezeichnet, wenn man will, hat man Kühlschranktemperatur. Sie geht aber auch problemlos warm zu stellen und ist nicht laut. Das Sofa in der Balkonkabine ist groß und gemütlich, mein absoluter Lieblingsplatz, wenn ich mal kurz ausruhen wollte.


 

2. Restaurants

2.1 Restaurant Anckelmannsplatz (Büffet) /Gosch Sylt (Büffet)

Das Büffetrestaurant hat neuerdings durchgehend geöffnet, an Seetagen von 7:30 bis 21:30 und an Landtagen von 6:30 bis 21:30, wobei das Frühstück bis 11:00 geht, Mittagessen 11:00 bis 17:00 (zwischendrin noch Kaffee und Kuchen von 15:30 bis 16:30) und Abendessen von 17:00 bis 21:30. Für nachts gibt es dann ja noch das 24 Stunden Bistro, wenn der Hunger gar zu schlimm wird. Die Bedienrestaurants sind gemäß Bordprogramm offen.

Das Büffetrestaurant ist großzügig und übersichtlich gestaltet. Das integrierte Gosch Sylt ist nur auf der Backbordseite Büffet, auf der Steuerbordseite wird bedient. Es sind schon einige Wege zurückzulegen, wenn man im Anckelmannsplatz auf der“ falschen“ Seite sitzt und sich nur mal etwas Fisch von hier dazu holen möchte, da man durch den abgesperrten Bedienbereich des Gosch nicht durch darf.

Wir haben immer einen Platz gefunden, wenn wir abends meist erst um 19:00 eine Stunde nach Beginn der Essenszeit gekommen sind, wohl aber auch deswegen, weil das Schiff nicht ganz ausgebucht war.

Morgens und mittags war es, zumindest an Seetagen, meist ziemlich voll, wir haben aber oft recht früh gegessen und konnten uns dadurch die Platzsuche sparen.

Da es Kaffee nur aus Automaten gibt, entstanden grade zu Stoßzeiten beim Frühstück oft Schlangen und wenn dann noch ab und zu einer defekt war, wurde es besonders ärgerlich (als Frühstücks Teetrinker bin ich da deutlich im Vorteil, am Heißwasserspender ist es meistens nicht so voll). Zusätzlich gibt es auch noch einen großen Behälter mit schwarzem Kaffee zum selber Abfüllen, der vielen aber scheinbar nicht aufgefallen ist.

Die Auswahl im Büffetrestaurant war reichhaltig und die Speisen lecker und ansprechend zubereitet. Besonders die WOK-Station bietet vielfältige Möglichkeiten, sich sein eigenes Essen zu kreieren. Auf diese Art und Weise werden übrigens morgens auch die Omeletts zubereitet, man sucht sich seine Zutaten zusammen, übergibt dem Koch den Teller, bekommt einen Pieper mit und wenn der vibriert, kann man es abholen. Effizient und zeitsparend.

Auch an Gesundheitsbewußte ist gedacht, die „Health Station“ mit leichten Gerichten erfüllt bei Bedarf auch Sonderwünsche, das war besonders für uns wichtig, da mein Mann diverse Lebensmittelprobleme hat.

Die Backstube mit ständig frisch gebackenen Brötchen und kleinen Kuchen ist natürlich verlockend wie immer, sie hat sogar ganztägig geöffnet und bei dem Gedanken an die oft noch warmen Laugenstangen läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Zusammenfassend kann man vom Essen sagen: vielfältig, große Auswahl, sehr wohlschmeckend, qualitativ hochwertig und wie mir versichert wurde, absolut ohne Zusatzstoffe.


 

2.2 Tag + Nacht Bistro (Büffet)

Für den kleinen Hunger zwischendurch (oder auch nachts um 3:00 J ) ist das 24 Stunden Tag + Nacht Bistro auf Deck 5 da. Hier steht ein kleines Büffet mit Burgerbraterei, Pizza, Salat usw. An Getränken gibt es nur Softdrinks, Orangensaft, stilles Wasser und Kaffee, aber da sich die TUI Bar direkt darunter befindet, geht man einfach die Treppe runter und holt sich ein anderes Getränk zum Essen dazu, falls gewünscht. Die Bratwurst ist übrigens sehr lecker und auch als Currywurst ein Gedicht.

2.3 Gosch Sylt (Bedienung)

Wie bereits erwähnt, wird im Gosch Sylt auf der Steuerbordseite à la card serviert, zum Teil aufpreispflichtig (z.B. Hummer, Austern, usw.) Viele Leute haben die Gelegenheit genutzt hier zu essen und waren sehr angetan, da wir aber Selbstbedienung am Büffet vorziehen, kann ich selbst keine Beurteilung abgeben.


 

2.4 Hauptrestaurant Atlantik (Bedienung)

Wir haben alle zwei Bereiche (Klassik und Mediterran) besichtigt, es sah alles wunderschön und ansprechend aus, aber gegessen haben wir aus den oben genannten Gründen nicht. Nach Auskunft von begeisterten Mitreisenden waren die Speisen aber sehr lecker und wenn man kann, sollte man einen Besuch dort nicht versäumen.


 

2.5 Surf & Turf Steakhaus (Bedienung)

Im Surf &Turf müssen alles Speisen und auch Getränke bezahlt werden, man kann drinnen sitzen oder auch auf der Terrasse. Gleich am Eingang ist ein Schaukasten mit Fleisch, das schon sehr appetitanregend aussieht. Gegessen haben wir hier nicht, da für uns die Auswahl am Büffet vollkommen ausreichend war.


 

2.6 Richard’s (Bedienung)

Das Richards ist ein Gourmetrestaurant, edel anzusehen und dabei haben wir es auch bewenden lassen. Das Menü ist aufpreispflichtig (so um die 50€) und die Getränke sind natürlich auch extra zu bezahlen.


 

2.7 Hanami (Bedienung)

Wie man am Namen schon erkennt, ist das Hanami ein japanisches Restaurant, gegen Bezahlung. Es wurde von uns nicht genutzt, das ausgestellte Sushi sah zwar sehr lecker aus, roher Fisch ist aber irgendwie nicht so mein Lieblingsessen.


 

3. Bars und Abendunterhaltung

Die Getränke an den Bars waren alle sehr gut und von hochwertiger Qualität.

Da wir jeden Abend in der Himmel und Meer Lounge verbracht haben, kann ich das Unterhaltungsangebot am Abend nicht beurteilen, aber es gab im Theater diverse Shows, inklusive der sehr beliebten Crewshow, alternativ dazu Filme im Konferenzraum, Vorträge, musikalische Darbietungen im Klanghaus, Tanzmusik in der Schaubar usw.


 

4. Pool/Sonnendeck

Je nach Wetterlage war das Pooldeck gut besucht, aber irgendwo hat man immer noch ein freies Plätzchen gefunden, wenn denn mal die Sonne schien an Seetagen, was bei dieser Reise ja nicht so häufig der Fall war.


 

5. Fitneß/Spa

Das Fitneßcenter bietet hochwertige Ausdauer- und Krafttrainingsgeräte sowie diverse Kurse. Auch ein Spinningraum ist vorhanden, aber wir sind immer nur dran vorbei gegangen, da wir sowieso viel gelaufen sind.


 

6. Service

Alle Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam und haben versucht, möglichst alle Probleme zu lösen.

7. Sauberkeit

Die Kabine wurde morgens und abends gereinigt und wenn man wollte, gab es sogar zweimal täglich frische Handtücher. Das Pooldeck wurde ständig gefegt, die Gläser weggeräumt und gewischt und die öffentlichen Toiletten wurden oft und regelmäßig saubergemacht.

8. Altersdurchschnitt/Publikum

Es waren rund 2.400 Passagiere an Bord, davon ca. 2% Kinder. Der Altersdurchschnitt lag mit Ende 50 relativ hoch, da keine Ferien mehr waren und somit auch wenige Kinder die Fahrt mitgemacht haben.

Da das Schiff nicht komplett ausgebucht war, war das Platzangebot deutlich entspannter in allen öffentlichen Bereichen, wir empfanden das als sehr angenehm und die Mitreisenden wohl auch, denn wir haben niemanden mit schlechter Laune getroffen.

9. Route

Die Route war sehr gut gewählt, alle Ziele interessant und sehenswert, die Liegezeiten waren gut und ausreichend.

10. Wetter/Seegang

Der Wind war unser ständiger Begleiter, meist so um Windstärke 6 von der Seite, sodaß das Schiff rollte (= sich von einer Seite zur anderen wiegte). Mit Temperaturen zwischen 20-26 Grad war es nicht zu heiß und gegen Ende sogar leicht kühl, mit etwas Regen.

11. Sonstiges

Die Geschäfte auf Mein Schiff 4 sind sehr zahlreich, mit vielfältigem Angebot, wie auf großen Schiffen üblich.

Wasserspender gibt’s selbstverständlich auch, zwei in jedem Treppenhaus.

Und natürlich das Wichtigste zum Schluß:
Kapitän: Andreas Greulich
Kreuzfahrtdirektor: Ulrich Hüni

Fazit:

Wir hatten die Fahrt wegen der Kapverden und Dakar gebucht und es hat sich wirklich gelohnt, überall gab es interessante Dinge zu entdecken. Aber auch die uns bereits bekannten Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und Lanzarote waren wieder wunderbar und wir haben sogar Ecken gesehen, die für uns vollkommen neu waren.

Dies war nun die 10. Reise mit der Mein Schiff Flotte, gewohnt angenehm wie immer und
die nächsten 2 Reisen sind schon gebucht, August 2018 mit Mein Schiff 2 und Juli 2019 mit der neuen Mein Schiff 1.


 

 

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