Mein Schiff 4 Reisebericht Mittelmeer mit Kanaren
Mein Schiff 4 Reisebericht Mittelmeer mit Kanaren

Mein Schiff 4 Reisebericht Mittelmeer mit Kanaren

Mein Schiff 4 Reisebericht Mittelmeer mit Kanaren vom 05. Oktober bis 16. Oktober 2016 ab Palma de Mallorca – Häfen der Reise: Palma de Mallorca, Cádiz, Puerto del Rosario, Arrecife, Agadir, Gibraltar und Barcelona

Die Mein Schiff 4 verbringt die kommende Wintersaison in Mittelamerika wo sie von Jamaika und der Dominikanischen Republik aus auf verschiedene 14-tägige Mittelamerika Kreuzfahrten gehen wird. Doch bevor sich das Wohlfühlschiff auf seine große Reise über den Atlantik begeben wird, finden von Palma de Mallorca aus noch zwei Kreuzfahrten in den Herbstferien zu den Kanarischen Inseln statt.


Auf der ersten dieser beiden Reisen sind wir mit der Familie an Bord und nehmen euch mit auf die Reise indem wir  live von unserer Mein Schiff Kreuzfahrt Mittelmeer mit Kanaren berichten.

Gebucht hatten wir ursprünglich im März des vergangenen Jahres, pünktlich zur Veröffentlichung des Katalogs, die Reise Mittelmeer mit Ibiza auf der Mein Schiff 3 in den Sommerferien. Oft kommt es aber anders als gedacht und so waren wir kurzfristig gezwungen umzubuchen. Da wir unsere Kreuzfahrt direkt bei TUI Cruises im Premium Tarif gebucht hatten, war die Umbuchung überhaupt gar kein Problem und ohne zusätzliche Kosten möglich. Lediglich auf die Mein Schiff Familienkabine mussten wir nun verzichten, da es hier für unseren neuen Termin auf der Mein Schiff 4 keine freien Kapazitäten mehr gab. Generell ist es sehr schwierig in den Ferienzeiten eine Familienkabine zu buchen, wenn man nicht direkt beim Buchungsstart mit zu den ersten gehört, ist es sogar fast unmöglich. Da wir ja „nur“ zu viert sind, konnten wir allerdings problemlos auf eine Balkonkabine umbuchen, die zum Teil für bis zu vier Personen zugelassen sind.

Nun freuten wir uns also anstatt auf die Mein Schiff 3, auf der ich gemeinsam mit Leon im Sommer 2014 schon mal eine Mittelmeer Kreuzfahrt unternommen habe, auf die Mein Schiff 4 und ein paar schöne hoffentlich noch sonnige Tage in den Herbstferien.

Mein Schiff 4 Reisebericht Mittelmeer mit Kanaren – Die Route im Detail

TagHäfenAnAb
1. TagPalma de Mallorca21:00
2. TagSeetag
3. TagCádiz08:0018:00
4. TagSeetag
5. TagPuerto del Rosario / Fuertevenura08:0018:00
Arrecife / Lanzarote22:00
6. TagArrecife / Lanzarote18:00
7. TagAgadir08:0021:00
8. TagSeetag
9. TagGibraltar08:0018:00
10. TagSeetag
11. TagBarcelona08:0018:00
12. TagPalma de Mallorca04:00
Mein Schiff 4 Mittelmeer mit Kanaren Mein Schiff 4 Mittelmeer mit Kanaren



Mittwoch, 05. Oktober 2016 – Anreise und Palma de Mallorca

Endlich ist es so weit, die Ferien in Niedersachsen haben vor wenigen Tagen begonnen und wir starten heute unsere Familienkreuzfahrt auf der Mein Schiff 4 von TUI Cruises. Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage sind vielversprechend, so heißt es aktuell noch, dass während unserer kompletten Kreuzfahrt im Mittelmeer und auf den Kanaren zwischen 25° und 30° C erwartet werden.

Anreise von Hamburg nach Mallorca

Schon in denen frühen Morgenstunden starten wir auf unsere Reise, eigentlich war es sogar noch mitten in der Nacht. Um 4.00 Uhr fuhren wir mit dem voll bepackten PKW von Zuhause zum Hamburger Airport. Unser Flug nach Palma mit der Air Berlin war für 6:50 Uhr geplant, ob das nach den Schlagzeilen der letzten Tage alles mal so gut geht war zu bezweifeln. Eingecheckt haben wir bereits am Vorabend online, lediglich das Gepäck mussten wir am Flughafen noch aufgeben. Air Berlin bietet in Hamburg noch keine Gepäckaufgabe-Automaten an, so dass wir uns in einer langen Reise vor den Check In Schaltern einreihen mussten. Lange Zeit nahm das allerdings nicht wirklich in Anspruch, nach einer viertel Stunde waren wir bereits an d!er Reise.

Durch die Sicherheitskontrolle haben wir uns dann auch schon direkt auf den Weg zum Gate gemacht. Die neuen Ganzkörper Scanner sind zwar wirklich super, nehmen aber doch deutlich mehr Zeit in Anspruch als die früheren Sicherheitskontrollen. Am Gate selbst hatten wir dann auch gar nicht mehr so viel Wartezeit bis zum Boarding welches planmäßig um 06:15 Uhr beginnen sollte, was sich allerdings um eine halbe Stunde nach hinten verschob, so dass wir dann auch mit dieser Verspätung gegen 07:30 Uhr gestartet sind – es hätte wirklich schlimmer kommen können.

Unsere Flüge hatten wir direkt über TUI Cruises gebucht, sicher ist sicher. Und wie sich die letzten Tage gezeigt hat, es gab einige drastische Verspätungen und Annullierungen bei Air Berlin, war das auch die richtige Entscheidung. Dadurch hatten wir auch einen Tarif gebucht, bei dem uns trotz dass es bei Air Berlin seit einiger Zeit Getränke und Essen nur noch gegen Bezahlung gibt, für uns pro Person eine Flasche Wasser und einen Snack gratis gab.

Trotz des verspäteten Abflugs kamen wir pünktlich in Palma an, die Piloten konnten die Verspätung während des Fluges komplett rausholen. In Palma gelandet holten wir zunächst einmal das Gepäck hab, was gefühlt ca. 20 Minuten in Anspruch nahm. Am Ausgang warteten dann auch schon Mitarbeiter von TUI Cruises, die uns den Weg zu den Shuttle Bussen wiesen. Im ersten Bus waren noch genau 4 Plätze frei, die besetzten wir direkt, so dass wie auch hier nicht mehr warten mussten und der Bus fuhr direkt ab.

Busfahrt Palma Airport zum Hafen Busfahrt Palma Airport zum Hafen

20 Minuten später standen wir dann auch bereits vor unserem Ziel, der Mein Schiff 4 im Hafen von Palma!

Unsere Planung für Palma

Liegezeit bis: 22:00 Uhr
Sonnenaufgang: ca. 07:50 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:25 Uhr
Wettervorhersage: ca.28° C und heiter – Wassertemperatur ca. 25° C

Auf Grund dieser traumhaften Wettervorhersage, der Tatsache dass wir noch den kompletten Tag in Palma verbrachten und der relativ frühen Ankunftzeit (11:00 Uhr) am Schiff hatten wir geplant zunächst einmal eine Kleinigkeit an Bord zu Essen und uns dann auf den Weg zum Strand zu machen.

Ca. 3km von der Anliegestelle der Mein Schiff 4 entfernt befindet sich der Strand von Cala Mayor, der soll zwar jetzt nicht traumhaft schön sein, aber es ist ein Strand und zudem noch der nächste Strand zum Schiff. Wer dort hin laufen möchte, der sollte wohl eine knappe Stunde Wegzeit einberechnen, man hat aber auch die Möglichkeit mit dem öffentlichen Bus zu fahren oder ein Taxi zu nehmen. Unser Plan war das letztere was gleichzeitig auch der schnellste und gemütlichste Weg gewesen wäre.

Allerdings kommt oft doch einiges anders als vorher geplant und so ging auch unsere Planung leider nicht auf.

Unser Tag in Palma de Mallorca

Wir waren zwar tatsächlich sehr früh am Schiff, allerdings wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Von meinen letzten Mein Schiff Reisen war ich es irgendwie gewohnt, dass ich bei Ankunft am Cruiseterminal direkt auch schon auf die Kabine konnte, hier allerdings wurden diese erst um 15:00 Uhr frei gegeben. Ich weiß nicht mehr ob ich in der Vergangenheit einfach später geflogen bin, oder ob ich da tatsächlich früher auf Kabine konnte. Jedenfalls hatte ich es beim Packen der Koffer versäumt die Badesachen vorsichtshalber ins Handgepäck zu packen und so warteten wir an Bord nicht nur bis 15:00 Uhr auf unsere Kabine, sondern auch auf die Koffer.

Da wir nach der Ankunft sowieso erst einmal einen riesen Hunger hatten, gingen wir erst einmal ins Tag & Nacht Bistro auf Deck 5. Wer glaubt dass es hier rund um die Uhr nur Fast Food gibt, der irrt. So gab es hier zum Mittagessen neben Bratwurst, Pizza und Pommes auch einen wirklich sehr leckeren Lachs, mit Reis und natürlich Salat.

Im Anschluss wollten die Kinder erst einmal die Insel der Seeräuber erobern und so war unser nächster Gang in den Kids Club um die Jungs dort anzumelden. Wie wir dort erfahren haben sind auf unserer Reise in etwa 350 Kinder an Bord, was für die Mein Schiff Flotte schon recht ordentlich ist. Heute am Anreisetag fand dort allerdings noch kein Programm und auch keine Betreuung statt, so dass die Jungs nur in unserer Anwesenheit dort bleiben durften um ein wenig zu schnuppern.

Für die Jungs hatten wir glücklicherweise zwei kurze Sporthosen ins Handgepäck gepackt, so dass die beiden im Anschluss wenigstens eine Runde im Pool drehen konnten. Wir setzten uns also an den Innenpool, den die beiden meiste Zeit komplett für sich alleine hatten.

Leerer Innenpool der Mein Schiff 4 Leerer Innenpool der Mein Schiff 4

Pünktlich um 15:00 Uhr bezogen wir dann unsere Kabine, eine Balkonkabine auf Deck 11 im vorderen Bereich des Schiffes und machten nachdem wir die Koffer ausgepackt haben erst einmal ein Nickerchen, schließlich war der Tag für uns alle auch ziemlich anstrengend.

Danach war es dann auch schon wieder Zeit fürs Abendessen, das wir am heutigen Abend im Buffetrestaurant Anckelmannsplatz einnahmen. Einen Tisch für 4 Personen zu bekommen war überhaupt gar kein Problem und auch die Situation um die Buffetstationen war entspannt. Hier merkt man direkt, dass die meisten Passagiere eher die Bedienrestaurants an Bord aufsuchen, was den Anlauf am Buffet wirklich entzerrt.

Leon ist hier vor allem von der Wok Station sehr angetan, die er noch von unserer Reise mit der Mein Schiff 3 vor zwei Jahren in sehr guter Erinnerung behalten hat. Und wie es sich gehört, hat er seinem Bruder erst mal gezeigt wie das geht und ihn ebenfalls auf den Geschmack gebracht. Wenn wir die beiden in den nächsten Tagen suchen sollten, bin ich mir recht sicher, dass wir sie hier finden würden.

Sonnenuntergang in Palma Sonnenuntergang in Palma

Seenotrettungsübung

Nach dem Abendessen haben wir etwas Zeit auf der Kabine verbracht unter anderem um schon mal ein wenig diesen Reisebericht für euch vorzubereiten. Auch das nimmt einiges an Zeit pro Tag in Anspruch, was auch in den nächsten Tagen für euch vielleicht unerklärliche Lücken im Reisebericht erklärt.

Um 21:15 Uhr war es Zeit für die obligatorische Seenotrettungsübung. 7 kurze und ein langer Ton stellen das einzige für die Passagiere wichtige Notsignal dar, bei dem sich alle Passagiere bei den vorgegebenen Musterstationen einzufinden haben. Unsere Musterstation trägt den Buchstaben B und befindet sich auf Deck 5 in der Abtanzbar und dem Casino & Lounge. Während der Übung wird hier allerdings nicht abgetanzt, sondern die Passagiere mit den wichtigsten Sicherheitshinweisen belehrt. Auch das Anlegen der Rettungsweste wurde demonstriert und konnte anschließend auch nach Lust und Laune von den Passagieren einmal geübt werden. Einige Erstfahrer ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen.

Die Rettungswesten befinden sich übrigens an Bord der Mein Schiff 4 nicht in der Kabine, sondern an den Musterstationen, so dass man sich im tatsächlichen Notfall darüber schon mal keine Gedanken machen muss, sollte man sich während des Notsignals nicht gerade auf der Kabine befinden.

Kinder erhalten schon beim Check In ein farbiges Armband welches die jeweilige Musterstation signalisiert. Halten sich die Kinder im Notfall also im Kidsclub oder sonst wo auf dem Schiff auf, werden sie vom zuständigen Personal zu den Eltern bei der Musterstation gebracht, die Eltern müssen und sollen die Kinder nicht auf dem Schiff suchen oder irgendwo abholen.

Leinen los – Mein Schiff 4 verlässt Mallorca

Pünktlich um 22:00 Uhr und direkt im Anschluss an die Seenotrettungsübung wurden die Leinen der Mein Schiff 4 los gemacht und wir verließen Palma de Mallorca. Eingeleitet wurde das Ablegen typischerweise mit dreimaligem Hupen und der anschließenden Mein Schiff Auslaufhymne „Große Freiheit“. Natürlich gab es hier auch eine runde gratis Sekt!

Kathedrale in Palma bei Nacht Kathedrale in Palma bei Nacht

Die Stimmung auf dem Pooldeck war allerdings ein wenig mager, zwar waren auf den oberen Decks sehr viele Menschen draußen, auch sagte der Kreuzfahrtdirektor kurz „Hallo“, aber das von vielen so wertvolle Gänsehautfeeling kam leider nicht auf, jedenfalls bei uns nicht.

So verließen wir diese Party dann auch schon recht bald und schlossen den Abend bei einer Runde Cocktails in der Himmel & Meer Lounge ab. Morgen werden wir auf See sein, der Wetterbericht hierfür verspricht rund 24° C und mäßigen Wind aus Nordwesten. Das hört sich doch schon mal gut an und so verabschieden wir uns in die Nacht.

Cocktails in der Himmel & Meer Lounge Cocktails in der Himmel & Meer Lounge

Donnerstag, 06. Oktober 2016 – Seetag von Palma de Mallorca nach Cádiz

Sonnenaufgang: ca. 07:55 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:49 Uhr
Wetter: bis zu 24° C mit mäßigem Wind aus Nordwesten

Nach einem doch für uns alle recht anstrengenden Anreisetag gestern, war heute erst einmal ausschlafen angesagt, Frühstück gab es im Buffetrestaurant Anckelmansplatz bis um 11.00 Uhr, somit gab es keinen Grund für Stress oder Hektik und wir konnten uns am Morgen Zeit lassen.

Die Sonne begrüßte uns schon früh, zwar anfangs noch ein wenig mit Bewölkung, doch nach einem Gang ins Bad, konnten wir unseren ersten Espresso bereits bei Sonnenstrahlen auf dem Balkon genießen, während sich auch die Jungs langsam ins Bad bemühten.

Frühstück im Anckelmannsplatz

Zwar war es schön ausgeschlafen und erholt in den Tag zu starten, doch im Nachhinein stellte sich das als Fehler heraus. Die Idee mit ausschlafen und einem späten Frühstück hatten außer uns wohl noch einige andere Passagiere, gefühlt das komplette Schiff. Da nach 10:00 Uhr nur noch der Anckelmannsplatz zum Frühstück geöffnet hatte, war es hier entsprechend brechend voll. Einen Tisch für 4 Personen zu bekommen, war schier unmöglich.

Zwar waren hier und da noch einige Zweiertische frei, bringt einem aber auch nichts, wenn man als Familie zu viert ist – während einige Paare es bevorzugten zu zweit Vierertische allein zu belegen zu belegen. Klar könnte man sich irgendwo dazu setzten, aber auch das bringt zu viert nicht wirklich was, wenn ja bereits zwei Plätze besetzt sind.

Nach unserer sechsten erfolglosen Runde durchs Restaurant war ich so dreist zwei Paare, die jeweils zu zweit an je einem Vierertisch gesessen haben, zu fragen, ob sie sich vielleicht zusammen setzen könnten, dass wir als Familie auch die Möglichkeit haben an einem Tisch zu sitzen. Ohne Diskussionen hatte man hier Verständnis für uns und endlich konnten auch wie gemütlich zusammen am Tisch sitzen.

Planschen im Indoor-Pool

Nach dem Frühstück ging es nun erst mal in den Pool. Mit den Kindern bevorzugten wir den Indoorpool. Zwar war es auch draußen angenehm warm, so dass man auch in den 25-Meter-Pool hätte gehen können, doch drinnen war es doch um einiges leerer und so konnten wir uns direkt auf die gemütlichen Liegen direkt am Pool legen, wo wir die Jungs jederzeit im Blick hatten.

Die Jungs hatten natürlich wahnsinnigen Spaß, auch wenn es hier keine Rutschen, Wasserspiele oder sonstige Bespaßungsmöglichkeiten an Bord gibt. Sehr löblich ist es dass es während der Ferien eine Poolaufsicht gibt, die in erster Linie darauf achtet, dass Kinder und Jugendliche nicht vom Beckenrand springen, im Poolbereich nicht rumrennen, so dass man hier sicherlich Unfälle ganz gut vorbeugen kann.

Zwar steht in den Poolregeln deutlich geschrieben, dass Kinder unter 16 Jahren am Pool von den Eltern beaufsichtigt werden müssen, daran halten tun sich natürlich nur die wenigsten.

Kids Club & X-Lounge

Anschließend wollten die Jungs die Insel der Seeräuber besuchen. Hier war heute ab 12:45 Uhr Freispielzeit angesagt, so dass die beiden hier nach Lust und Laune toben können. Kinder ab 7 Jahre gehören in die Gruppe der Seeteufel und dürfen mit Einverständnis der Eltern den Kidsclub selbstständig besuchen und verlassen. Da Leon und Julian ja durchaus Kreuzfahrt erfahren sind, Leon sich an Bord sehr gut auskennt und die beiden wissen, was man an Bord zu tun und zu lassen hat, räumten wir ihnen diese Freiheit ein.

Wir besuchten in der Zwischenzeit die X-Lounge und setzen uns hier in den Außenbereich von wo aus man einen traumhaften Blick über den Bug genießt. Hier ging zwar ein ganz gutes Lüftchen, aber die Sonne war herrlich warm und so genossen wir unsere Stunde Freizeit in ungewohnter Ruhe bei einem Gläschen Cola. Ja, man möge es kaum glauben, aber in der X-Lounge bekommt man tatsächlich nicht nur Champagner, auch wenn man dies wirklich vermuten könnte.

Mittagessen im Tag & Nacht Bistro

Um 14:00 Uhr verabredeten wir uns mit den Jungs am Kidsclub um gemeinsam essen zu gehen. Eigentlcih hatten wir geplant in der Aussenalster Bar eine Kleinigkeit vom Grill zu uns zu nehmen, einen Platz zu finden, war aber auch hier unmöglich für 4 Personen, so dass wir auch heute wieder ins Tag & Nacht Bistro gingen.

Pascal wollte hier eh mal die Burger ausprobieren, von denen er schon viel gehört, sie aber noch nie gegessen hat, also packten wir die Gelegenheit beim Schopf. Die Burger bestellt man hier je nach Belieben am Buffet, diese werden dann frisch zubereitet. Ein Pager, den man mitbekommt, signalisiert einem dann, wenn der eigene Burger fertig ist.

Geschmacklich wirklich einwandfrei und genau das richtige für den kleinen Hunger zwischendurch. Für den etwas größeren Hunger sollte man lieber gleich zwei bestellen. Dennoch finde ich die Größe der Burger super, denn so sind sie auch für Kinder zu schaffen.

Pralinen und Kaffee

Nach dem essen soll man ruh’n oder 1.000 Schritte tun. Genau, das machten wir – und zwar beides! Zunächst einmal drehten wir eine Runde ums Schiff auf Deck 5 entlang, wo man die Mein Schiff 4 einmal komplett umrunden kann. Sogar an die Spitze des Bugs kann man hier gehen.

Anschließend gönnten wir uns einen leckeren Latte Macchiato in der Café Lounge, für die Kinder gab es eine Eisschokolade und hausgemachte Pralinen. Gleichzeitig fand hier eine Kaffee-Verkostung statt, die man zum Preis von 20 Euro pro Person buchen kann. Wie wir feststellten, war diese wirklich gut besucht, ich würde behaupten voll bis auf den letzten Platz. Allgemein war die Café Lounge sehr gut besucht, was ich so von meinen bisherigen Mein Schiff Kreuzfahrten auch noch nicht kannte.

Pralinen & Kaffee in der Café Lounge Pralinen & Kaffee in der Café Lounge

Ein wirklich sehr entspannter Nachmittag der durch angenehme Piano-Musik perfekt abgerundet wurde.

Kompass-Workshop „Schöner Schmuck – selbst gemacht“

Um 16:00 Uhr hatte ich meinen ersten Termin an Bord. Über das Meine Reise Portal hatte ich mich für heute zu einem neuen Workshop im Atelier angemeldet in dem man eigenen Schmuck kreieren kann. Elke, die Bordmalerin der Mein Schiff 5 schwärmte mir bereits im Juli während meiner Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 5 davon vor, so dass ich das nun hier unbedingt in Anspruch nehmen wollte.

Der Grundpreis für den Workshop beträgt 25 Euro, die Materialien die man benötigt kommen dann allerdings noch hinzu. Hierbei handelt es sich im übrigen nicht um „billigen“ Modeschmuck, sondern um hochwertige Materialien. Echtes Silber, Silber vergoldet, echte Korallen sowie hochwertig verarbeitete Edelsteine.

Zunächst sucht man sich seine gewünschten Materialien zusammen und kann sich dann nach belieben Ketten, Armbänder und Ohrringe gestalten. 2 Stunden sind für den Workshop eingeplant, je nachdem wie aufwendig man seinen Schmuck gestaltet, benötigt man diese auch. Der Workshop war bis auf den letzten Platz ausgebucht und einige weitere Damen die noch spontan daran teilnehmen wollten, mussten auf spätere Termine vertröstet werden.

Für meine Kette, die ihr hier sehen könnt, kam ich am Ende auf einen Preis inkl. der Grundgebühr von 81,30 Euro.

Workshop "Schöner Schmuck - selbst gemacht" Workshop „Schöner Schmuck – selbst gemacht“

Abendessen im Anckelmannsplatz

Als ich nach meinem Workshop wieder auf die Kabine kam, warteten hier schon drei hungrige Mäuler auf mich, die den restlichen Nachmittag im Pool verbracht hatten. Somit blieb mir nicht viel Zeit, schnell ein wenig frisch gemacht und dann ging es zum Abendessen ins Anckelmannsplatz.

Auch heute am Abend war das Buffetrestaurant gut besucht und ordentlich gefüllt, allerdings fanden wir nun bereits bei unserer ersten Runde einen freien Platz für 4 Personen.

Theater-Show: Musical-Gala “ Wenn ich einmal reich wäre“

Den Abend verbrachten wir im Theater, die Jungs wollten eigentlich in den Kidsclub, da hier heute Abend allerdings ein Flashmob einstudiert wurde entschieden sie sich doch lieber auf die Kabine zu gehen, denn weder auf Flashmob noch auf Theater hatten sie wirklich Lust.

Im Theater wurden zunächst einmal der Kapitän Jens Troier und seine wichtigsten Offiziere vorgestellt. Darunter auch der Staffkapitän, der mit sehr viel Humor für den ersten Lacher sorgte. So erklärte er was so die Hauptaufgaben eines Staffcaptains sind, dass er in der Regel dass tut, worauf sein Kapitän keine Lust hat und das auch noch für die Hälfte des Geldes.

Offiziersvorstellung im Theater Offiziersvorstellung im Theater

Anschließend gab es eine Darbietung einiger bekannter Musicals. Dass die ersten Passagiere nach der ersten musikalischen Darbietung bereits aufstanden und das Theater verließen, kann ich ihnen persönlich nicht verübeln, denn die Schuhe die sich die Musiker hier anzogen waren teilweise mindestens 10 Nummern zu groß. Vor allem bei dem eigentlich sehr schönen Stück „Dir gehört mein Herz“ aus dem Musical Tarzan wollte man eigentlich nur noch dass es aufhört. Dass am Ende eine Zugabe gegeben wurde, ohne das eine vom Publikum gefordert wurde, war doch schon sehr bezeichnend.

Theatershow "Wenn ich einmal reich wäre" Theatershow „Wenn ich einmal reich wäre“

Doch es war nicht alles schlecht, der Sänger der zum Beispiel den Glöckner von Notre Dame zum Besten gab, war grandios und auch die junge Dame die nicht wollte dass Argentinien um sie weint war wirklich top. Am besten fanden wir persönlich das Bühnenbild, wirklich top – einziger Minuspunkt: auf den oberen Rängen wo wir saßen wurde man des öfteren sehr stark geblendet.

Auch die beiden Moderatoren, die mit viel Witz und Humor durch den Abend leiteten waren sehr unterhaltsam – sehr köstlich!

Im Anschluss ans Theater besorgten wir uns noch eine Cola an der Bar und fanden unsere beiden Jungs schlafend in der Kabine, so dass auch wir die Augen bald schließen konnten.

Morgen werden wir in Cádiz sein, wo uns hoffentlich wieder ein schöner und sonniger Tag begrüßen wird.


Freitag, 07. Oktober 2016 – Cádiz, Spanien

Ankunft: 08:00 Uhr
Liegezeit bis: 18:00 Uhr
Liegeplatz: Puerto de Cádiz, Alfonso XIII Terminal

Sonnenaufgang: ca. 08:26 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 20:00 Uhr
Wetter: ca. 27° C, sonnig und heiter

Cádiz gehört zu den ältesten Städten Westeuropas und ist mit rund 120.000 Einwohnern die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cádiz im südspanischen Andalusien. Die Stadt erhebt sich auf einer Landzunge in der Bucht von Cádiz. Zu den Haupteinnahmequellen gehören neben der Fischerei und der Salzindustrie vor allem der Tourismus. Viele Schiffe fahren von hier aus zu den Kanarischen Inseln und nach Afrika.

Die Schiffe legen in Cádiz sehr zentral am Rande der Altstadt, so dass die meisten Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten der Stadt gut zu Fuß zu erreichen sind, ebenso wie der Badestrand Playa de la Caleta.

City-Sightseeing bietet in Cádiz auch einen Hop On – Hop Off Bus an. Die Kosten hierfür betragen 18,00 Euro pro Erwachsenen und 9,00 Euro pro Kind von 7 bis 16 Jahre. Die komplette Tour mit dem Bus dauert eine Stunde und wird in der Zeit zwischen 10:00 und 18:00 Uhr angeboten. Der erste Halt befindet sich direkt am Hafen, anschließend geht es zu den folgenden Stops:

  • Avenida del Puerto
  • Plaza Hispanidad
  • Puertas de Tierra
  • Playa Santa María
  • Playa Victoria
  • Glorieta Ingeniero de la Cierva
  • Catedral
  • Playa de la Caleta
  • Parque Genovés
  • Alameda Apodaca
  • Plaza Sevilla
  • Bahía de Cádiz – CCEl Corte Inglés

Frühstück im Anckelmannsplatz

Nachdem wir gestern Abend nach der Show bei offenen Balkontür recht bald eingeschlafen waren, wurden wir plötzlich vom Typhon der Mein Schiff 4 geweckt, nicht etwa weil wir unseren Tag in Cádiz verschlafen hatten und nun bereits wieder am auslaufen waren, nein! Sehr dichter Nebel war plötzlich in der Nacht aufgezogen, so dass die Brücke verpflichtet war in regelmäßigen Abständen mit dem Typhon auf uns aufmerksam zu machen.

Auch am Morgen als wir Cádiz erreichten war es noch sehr bedeckt, wobei die Wettervorhersage eigentlich sonniges Wetter versprach.

Unser Frühstück nahmen wir wie auch gestern im Anckelmannsplatz ein. Heute war es schon etwas leichter einen freien Platz für vier Personen zu finden, ich nehme an, dass einige Passagiere bereits an Land gegangen sind, vor allem die, die einen Ausflug ins Umland gebucht haben.

Kids Club & X-Lounge

Da es draußen auch nach dem Frühstück noch immer etwas bedeckt war entschieden wir uns, den Vormittag erst mal an Bord zu verbringen. Die Jungs wollten gerne zur Insel der Seeräuber, hier gestalteten sie ein eigenes Activity, das wohl auch noch am selben Tag zum Einsatz kommen wird.

Wir hingegen machten es uns in dieser Zeit in der X-Lounge bei einem Kaffee gemütlich, wobei wir die Zeit zum arbeiten nutzten und man somit von gemütlich machen in dem Zusammenhang eigentlich nicht reden kann.

Arbeiten in der X-Lounge Arbeiten in der X-Lounge

Bevor wir dann anschließend auch an Land gingen nahmen wir im Tag & Nacht Bistro noch einen kleinen und schnellen Imbiss zu uns, denn wie es so ist wenn man etwas vorhat, dann haben die Jungs erst mal noch hunger.

Individueller Landausflug Cádiz

Da die Mein Schiff 4 sehr zentral am Rande der Altstadt von Cádiz festgemacht hat entschieden wir uns am Nachmittag zu Fuß ein wenig die Stadt zu erkunden. Einige Sehenswürdigkeiten, wie das Monument a la Constitucion de 1812, die Kathedrale oder der Park Genovés standen hier in unserer Planung, ebenso wie der Strand Playa de la Caleta, den wir uns auf jeden Fall einmal anschauen wollten.

Stadtkarte Cádiz Stadtkarte Cádiz

Vom Schiff aus konnte man das Monument a la Constitution de 1812 bereits sehen, dementsprechend war dies unser erstes Ziel und in gerade mal 5 Minuten zu Fuß erreicht.

Monumento al la Constitutión de 1812 Cádiz Monumento al la Constitutión de 1812 Cádiz

Weiter ging es dann in Richtung Küste, die man vom Monument aus auch schon sehen konnte. Die Promenade an der Steinküste entlang ist wirklich sehr schön angelegt und man kann hier super entlang flanieren mit einem traumhaften Blick aufs Meer.

Nach einer gefühlten halben Stunde Fußweg die Küste entlang kamen wir am Park Genovés an, diesen kann man wenn man der Promenade folgt nicht verfehlen und kommt automatisch darauf zu. Der Park hat täglich von 08:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, ist kostenfrei und man kann hier einige tolle Pflanzen begutachten. Auch einen Spielplatz gibt es hier, wo die Kinder auch mal eine Weile toben und schaukeln können, während es sich die Eltern im naheliegenden Café gemütlich machen können.

Park Genovés Cádiz Park Genovés Cádiz

Weiter ging es dann die Küstenstraße entlang zu unserem nächsten Ziel, dem Playa de la Caleta. Zwar hatten wir es im Vorfeld geplant hier her zu kommen, aber ohne einen Badestop einzulegen. Dies bereuten wir ziemlich schnell als wir dort ankamen. Ca. 27° C und angenehm warmes Wasser luden nämlich tatsächlich zum baden ein.

Playa de la Caleta Cádiz Playa de la Caleta Cádiz

Also hieß es für uns Schuhe aus und wenigstens mit den Füßen in die Fluten. Sollten wir mal wieder mit einem Kreuzfahrtschiff in Cádiz sein, steht für uns fest, dass wir hier auf jeden Fall schwimmen gehen werden.

Möchte man vom Schiff aus direkt zum Strand, so erreicht man diesen zu Fuß in ca. 20 Minuten.

Nach einem ca. einstündigen Aufenthalt am Playa de la Caleta gingen wir weiter entlang der Küste in Richtung Cádiz Cathedral, die von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet hat. Wir schauten uns diese allerdings nur kurz von außen an und machten uns anschließend auf direktem Weg zurück zu Schiff, durch einige enge und verwinkelte Gassen.

Cádiz Cathedral Cádiz Cathedral

Vorbei kamen wir hier auch an de Calle del Rosario, der Haupteinkaufstrasse in Cádiz. Hier wären wir sicherlich noch etwas shoppen gegangen, denn die Preise in den Schaufenstern waren mehr als ansprechend. Allerdings war heute Feiertag in Spanien, Rosenkranztag, und somit waren die Geschäfte leider geschlossen.

Zurück an Bord dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir pünktlich um 18:00 Uhr Cádiz wieder verließen und uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel Fuerteventura machten.

Abendessen im Anckelmannsplatz

Fragt man die Jungs wo sie am Abend gerne essen möchten, dann heißt es immer nur „oben“! Darunter verstehen die beiden den Anckelmannsplatz. Bei Leon steht das Buffetrestaurant ganz oben auf seiner Liste wegen der Wok-Station, bei Julian ist es die Vielfalt an Eis, die es dort zum Nachtisch gibt.

Also nahmen wir auch heute wieder unser Abendessen im Anckelmannsplatz ein, auch wenn ich persönlich schon mal das Bedürfnis hätte ein anderes Restaurant zu besuchen. Die Platzsuche gestaltete sich heute recht einfach, so genossen scheinbar viele Passagiere noch die Sonnenstrahlen auf dem Pooldeck, denn im Restaurant waren noch einige freie Plätze zu finden.

Spieleabend im Kidsclub

Nach dem Abendessen wurde im Kidsclub ein Spieleabend für Familien angeboten, die Eltern waren recht herzlich eingeladen daran gemeinsam mit ihren Kindern teilzunehmen. Die meisten Kinder nahmen allerdings alleine daran teil, unsere im Übrigen auch, aber nicht weil wir keine Lust hatten, sondern weil die Jungs der Meinung waren, dass sie auch mal ihre Ruhe haben möchten und es würde ja nicht umsonst Kidsclub heißen.

So drehten wir also noch die ein oder andere Runde übers Schiff und nutzten die Zeit bis zum Theater um noch ein wenig auf der Kabine zu arbeiten.

Abendshow „Varieté – die Show der Artisten“

Zur Theatervorstellung sollten wir die Jungs dann allerdings auch wieder abholen, denn heute wollten sie sich die Show bei der wohl ein verrückter Zirkus auftritt nicht entgehen lassen. Einlass für die Show ist ab 21:00 Uhr, Beginn ist um 21:30 Uhr. Möchte man gute Plätze haben lohnt es sich frühzeitig dort zu sein.

Interessant zu beobachten ist auch hier im Theater die „Liegen reservieren“ Mentalität, so wird nicht selten eine Person vorgeschickt, die erst mal reihenweise Plätze reserviert, bis die anderen dann kurz vor Beginn eintrudeln. Auch konnten wir beobachten, wie ein Paar mehrere Plätze für Freunde frei hielt, die auch den restlichen Abend über frei blieben.

Die Show an sich hat uns heute Abend sehr gut gefallen, die Darbietungen der einzelnen Artisten war großartig und sehr schön anzusehen. Auch der Zirkusdirektor der durch den Abend führte war sehr lustig und begeisterte gegen Ende sogar noch mit einem sehr interessanten und zugleich witzigen Zaubertrick. Auch die Jungs fanden die Vorstellung sehr gut, die für Kinder durchaus geeignet ist. Da wurde über jeden Witz gelacht und bei allen Artisten mit großem Staunen Beifall geklatscht.

So kann der Tag dann auch zu Ende gehen… morgen sind wir wieder auf See und nehmen Kurs auf die Kanaren.


Samstag, 08. Oktober 2016 – Seetag von Cádiz nach Fuerteventura

Sonnenaufgang: ca. 07:36 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:27 Uhr
Wetter: bis zu 23°C, wechselhaft zwischen Sonne und Wolken

Im Urlaub eine zusätzliche Stunde geschenkt zu bekommen, das ist schon etwas wirklich schönes, auch wenn es tatsächlich nur eine Stunde mehr Schlaf ist. Letzte Nacht wurden die Uhren eine Stunde zurück gestellt, wodurch wir heute eine Stunde länger im Bett liegen konnten, oder aber ohne früher aufstehen zu müssen eine Stunde früher unterwegs sein konnten… wie man es nimmt.

Frühstück im Atlantik – Brasserie

Um das Frühstücksdesaster von unserem ersten Seetag nicht wiederholt zu wissen, war es mir heute wichtig etwas früher zum Frühstück zu gehen, so dass noch mehr als nur ein Restaurant geöffnet hat. Zudem hatte ich wahnsinnige Lust ins Atlantik Brasserie zu gehen, da man hier das Frühstück a la carte serviert bekommt und sich nicht selbst am Buffet bedienen muss. Das kostete gegenüber meiner drei Männer erst mal ein wenig Überzeugungskraft. Pascal hatte ich damit am Haken, dass ich ihm erklärte, dass es hier keiner Weltreise bedarf um einen laktosefreien Latte Macchiatto zu bekommen, weil er diesen hier einfach ganz normal bestellen kann, so jedenfalls die Theorie…

Im Atlantik Brasserie angekommen bekamen wir gleich einen schönen Tisch für 4 Personen zugeteilt, ohne vorher Runden drehen und nach einem freien Platz suchen zu müssen. Es fing so schön entspannt an, bis wir den laktosefreien Latte Macchiatto bestellten und uns zunächst mitgeteilt wurde, dass dies aber 15-20 Minuten dauern würde. Kurz drauf kam ein anderer Mitarbeiter, der uns dann erklärte, dass dies nun während dem Frühstück gar nicht möglich sei, nur in der Café Lounge, da man auf dem ganzen Schiff nur zwei Maschinen hätte mit denen man diesen zubereiten könne und während des Frühstücks könne man da jetzt den Behälter nicht austauschen…. so weit so gut….

Das restliche Frühstück verlief dann leider ähnlich, die Jungs fanden auf dem Servierwagen nicht wirklich etwas passendes zu essen, für jedes zusätzliche Brötchen musste der Kellner gerufen werden, anstatt dass man einfach einen kleinen Brotkorb auf dem Tisch zur Verfügung stellt. Nach einer knappen Stunde waren wir dann fertig und ich um das Wissen reicher, dass wir auf dieser Reise wohl nicht mehr ins Atlantik Brasserie gehen werden.

Um Pascal doch noch seinen laktosefreien Latte Macchiatto zu ermöglichen machte ich auf dem Weg zurück zur Kabine noch einen Abstecher zur TUI Bar, aber auch hier schien das ein größeres Thema zu sein. Zwar bekam ich den Kaffee dann noch, allerdings mit einer Wartezeit von 20 Minuten, da man erst noch die Milch an einer anderen Bar holen musste.

Laktosefreier Latte Macchiatto Laktosefreier Latte Macchiatto

Arbeiten in der X-Lounge

Anschließend machten wir es uns ein wenig in der X-Lounge gemütlich bei einem Kiba und einer Cola. Die Jungs wollten ein wenig im Kidsclub spielen, so hatten wir die Möglichkeit ein wenig zu arbeiten.

Dabei konnten wir beobachten, wie plötzlich die eine Hälfte der X-Lounge komplett umgestellt wurde, der Grund hierfür waren nicht etwas Reinigungsarbeiten oder ähnliches, sondern Vorbereitungsarbeiten für eine Hochzeit, die am Nachmittag in der X-Lounge stattfinden würde.

Hochzeitsvorbereitungen in der X-Lounge Hochzeitsvorbereitungen in der X-Lounge

An Bord der Mein Schiff Flotte ist es möglich vom Kapitän des Schiffes rechtmäßig getraut zu werden. Dies ist der maltesischen Flagge zu verdanken, die eine Hochzeit nach maltesischem Recht ermöglicht, das besagt, dass man außerhalb der 12-Meilen-Zone auf hoher See Ja sagen darf.

Milchshakes auf dem Pooldeck

Da die Jungs nicht wirklich viel gefrühstückt hatten, war es kein Wunder, dass sie schon zeitig wieder Mittag essen wollten, so fanden wir uns recht bald schon wieder im Anckelmannsplatz.

Im Anschluss wurden auf dem Pooldeck frische Milchshakes angeboten, das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Frische Früchte und natürlich Milch wurden hier frisch zusammen gemixt. Sehr erfrischend, sehr lecker, sehr reichhaltig und für 1,90 Euro pro Shake alles andere als teuer.

Klanghaus: Trolle und Elche – ein skandinavisches Märchenkonzert

Da ich ein großer Fan vom Klanghaus auf der Mein Schiff Flotte bin, wollte ich mir das Märchenkonzert um 15.00 Uhr dort nicht entgehen lassen, die Jungs hatten da weniger Lust drauf, also machte ich mich alleine auf den Weg.

Obwohl das Wetter sehr gut und es dazu noch früh am Nachmittag war, war das Klanghaus sehr gut besucht, fast bis auf den letzten Platz war alles besetzt.

Das Märchenkonzert war eine Kombination aus Lesungen verschiedener Märchen beruhigende Klänge eines Cellos, die auf der Leinwand mit traumhaften Impressionen aus Skandinavien untermalt wurden. Skandinavien-Fans werden hier sicherlich ihre Freude haben, auch die Märchen waren toll gelesen und boten meist einen netten Schmunzler am Ende.

Badespaß im Pool

Im Anschluss ging es wieder für eine Runde Spiel & Spaß zum Innenpool, wo heute dank des leichten Seegangs im Atlantik auch ordentlich Seegang war – Wellenbad inklusive! Die Jungs hatten hier natürlich wahnsinnigen Spaß mit den Wellen. Wir machten es uns lieber im Whirlpool gemütlich, denn dort ist die Wassertemperatur um einiges angenehmer.

Abendessen im Tag & Nacht Bistro

Da uns heute zum Abendessen irgendwie nach Hamburgern war, ging es auf direktem Weg ins Tag & Nacht Bistro auf Deck 5. Hier werden nicht nur die Hamburger frisch zubereitet, sondern zwischen 18.00 und 22.00 Uhr auf die Pizzen, individuell nach jedem Geschmack.

Besondern schön im Tag & Nacht Bistro finde ich ja, dass es hier nie Platzmangel gibt und immer freie Tische zur Verfügung stehen. Zwar ist hier am Buffet die Auswahl jetzt nicht so groß und vielfältig wie im Anckelmannsplatz, aber wenn man mit dem Bedürfnis dort hingeht einen Hamburger zu essen, dann braucht man eh nicht mehr.

Abendprogramm

Das Abendprogramm war heute irgendwie nicht ganz so nach unserem Geschmack, im Theater trat der Gastkünstler Klaus Hoffmann mit seinem Programm „Sehnsucht“ auf und im Klanghaus gab es Anekdoten aus „Innenkabine mit Balkon“. Ich habe das Buch einst gelesen und es begeisterte mich so dermaßen, dass ich da gut und gerne drauf verzichten kann – es gibt wirklich besseres.

So konnten wir uns heute Abend mit ruhigem Gewissen auf unsere Kabine verziehen und Fußbal-Länderspiel schauen ohne das Gefühl zu haben anderswo vielleicht irgendwas zu verpassen, was man hätte sehen oder erleben hätte müssen.

Morgen sind wir auf Fuerteventura und machen von dort aus einen Ausflug auf die Insel Los Lobos. Das Wetter soll auch mitspielen, so dass wir uns schon jetzt auf einen schönen Tag freuen.


Sonntag, 09. Oktober 2016 – Puerto del Rosario, Fuerteventura

Ankunft: 08:00 Uhr
Liegezeit bis: 18:00 Uhr
Liegeplatz: Muelle Puerto del Rosario, Cruise Ship Dock

Sonnenaufgang: ca. 07:53 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:32 Uhr
Wetter: bis zu 26°C, Sonne und Wolken im Wechsel

Fuerteventura ist nach Teneriffa die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, zudem ist sie die östlichste und gleichzeitig auch die älteste Insel der Kanaren. Bis zum afrikanischen Festland sind es von hier aus gerade mal 100km. Die Landschaft auf Fuerteventura, die ihren Namen den oft vorherrschenden starken Winden verdankt, wird dominiert von Sand und Felsen.

Puerto del Rosario ist mit rund 38.000 Einwohnern nicht nur die Hauptstadt von Fuerteventura sonder auch die größte Stadt der Insel. Die Kreuzfahrtschiffe legen in Puerto del Rosario sehr zentral gelegen an, bis ins Stadtzentrum und zum Strand Playa Blanca sind es nur wenige Gehminuten zu Fuß. Ein Shuttlebus ins Zentrum wird demnach nicht benötigt und somit auch nicht angeboten.

Als wir Fuerteventura am Morgen erreichten war es noch dunkel, der Wecker klingelte etwas früher als sonst, da wir heute auf einen Landausflug gehen würden. Nach einem fixen Frühstück im Anckelmannsplatz machten wir uns dann auch schon auf den Weg zu unserem Treffpunkt für den Ausflug, dieser war um 08:45 Uhr in der Schaubar auf Deck 5. Bei einem Blick nach draußen sahen wir zunächst eine graue Wolkendecke aber dennoch war es mit rund 20°C um diese frühe Uhrzeit angenehm warm.

Landausflug FUE08G – Mit dem Glasbodenboot zur Insel Los Lobos

Für Familien empfohlen wird der TUI Cruises Landausflug „Mit dem Glasbodenboot zur Insel Los Lobos“ zum Preis von 49,00 Euro pro Person. Dies ist ein Halbtagesausflug, bei dem neben den Transfers und dem Ausflug auch ein kleiner Snack am Mittag inklusive ist, was wenn man mit Kindern unterwegs ist nicht ganz unwichtig ist.

Landausflug: Mit dem Glasbodenboot zur Insel Los Lobos Landausflug: Mit dem Glasbodenboot zur Insel Los Lobos

Nachdem wir uns um 08:45 Uhr in der Schaubar versammelt hatten, ging es gemeinsam direkt auch schon von Bord, runter zu den Reisebussen. Für diesen Ausflug wurden zwei Busse zur Verfügung gestellt, die auch beide recht voll waren, der Ausflug war also durchaus gut gebucht und es ist empfehlenswert diesen bereits vorab über Meine Reise zu buchen und nicht erst spontan an Bord.

Mit dem Bus ging es dann erst einmal eine knappe halbe Stunde in den äußersten Norden von Fuerteventura, nach Corralejo. Die Landschaft hier ist sehr karg und trocken. Außer Felsen, Wüste und Sand war hier nicht wirklich etwas zu sehen. Nachdem wir uns ein wenig von Puerto del Rosario entfernt haben tauchten an der Küste traumhafte Dünenstrände auf. Hier sah man selbst aus der Ferne, dass es sich hierbei um keine künstlich angelegten Strände handelt, sondern dass lediglich die Natur ihre Hand im Spiel hatte.

In Corralejo angekommen wartete auch bereits unser Glasbodenboot auf uns sowie eine recht raue See. Das kann an Bord sicherlich lustig werden, wenn manch einer vielleicht nicht ganz so seefest ist. Die Überfahrt von Corralejo nach Los Lobos dauerte ca. 15 Minuten und war doch sehr ruhig und entspannt, die raue See merkte man eigentlich überhaupt nicht.

Zuerst stieg ein Wanderausflug, die ebenso mit uns an Bord waren, auf Los Lobos aus. Wir blieben noch für kurze Zeit auf dem Glasbodenboot und machten zunächst an einer Boje vor der Insel fest. Hier wurden die Fische etwas angefüttert, damit die Kinder im Glasboden auch etwas zu sehen haben.

Dann ging es auch für uns an Land. Nach kurzen Instruktionen wo wir was auf der Insel finden und wo wir uns wieder treffen wurden aus den anwesenden Kindern erst einmal Piraten gemacht. Dabei geholfen haben Piratenbanderolen so wie ein wenig Faschingsschminke – jetzt hatten wir nichts mehr zu befürchten auf der unbewohnten Insel, angreifen würde uns nun keiner mehr.

Also machten wir uns auf den Weg zum Strand Playa La Concha, dem einzigen Strand auf der Insel Los Lobos. Die Reiseleiterin, ebenfalls als Piratin verkleidet erklärte den Nachwuchspiraten während des ca. 10 Minütigen Fußmarschs wie die Insel Los Lobos entstanden ist und dass sie zwar jegliches Gestein anschauen und auch anfassen dürfen, es aber nicht erlaubt ist irgendwas von der Insel mitzunehmen. Kurz vor der Ankunft am Strand wurde dann eine kurze strategische Pause gemacht, denn die Kids hatten ein Date mit Jak, dem Piraten der Insel, der nun erst einmal gerufen werden musste.

Piraten erobern Los Lobos Piraten erobern Los Lobos

Nachdem gemeinsam mit Jak ein Lager am Strand errichtet und das Proviant das in der Gemeinschaft zum Strand getragen wurde, verstaut war benötigte der Pirat die Hilfe seiner neuen Freunde. Auf der Insel war nämlich ein Piratenschatz versteckt und es wurde Zeit, dass dieser endlich gefunden wurde. Die Kinder machten sich also gemeinsam mit Jak und der Reiseleiterin auf eine ca. einstündige Schatzsuche auf, während die Eltern Zeit hatten am Strand zu relaxen oder die Insel zu erkunden.

Wir entschieden uns dazu am Strand zu bleiben, eine kleine naturbelassene Bucht, die trotz dass es nach wie vor bewölkt war einlud in ihr zu baden. Gesagt getan, rein in die Fluten.

Im ersten Moment war das Wasser eisig kalt, doch wenn man erst mal richtig drin war ging es, so dass wir es tatsächlich bis zur Rückkehr der Kinder im Wasser aushielten. Dazu muss man sagen, dass sich zwischenzeitlich auch immer mehr die Sonne einen Weg durch die Wolken schaffte, es wurde von Minute zu Minute freundlicher und entsprechend auch wärmer.

Zurück von der Schatzsuche präsentierten die Kinder erst einmal ihre Schätze, bevor auch sie in die Fluten sprangen.

So ein Tag als Pirat macht hungrig, zum Glück war im Rahmen des Ausflugs ein Mittagsimbiss geplant der in Form eines Picknicks am Strand stattfand. Hier gab es neben einer Flasche Wasser, die es bereits bei Beginn des Ausflugs pro Person gab, nun auch gekühlte Getränke wie Cola und Fanta, ein mit Käse und Schinken belegtes Baguette sowie einen kleinen Kuchen als Nachtisch. War das plötzlich still am Strand, als alle Piraten ihre Münder voll hatten.

Picknick am Strand Picknick am Strand

So verging die Zeit am Strand recht schnell und das Wetter wurde besser und besser. Der Strand La Concha scheint auch bei Touristen uns Einheimischen von Fuerteventura sehr beliebt zu sein, denn nach der Mittagszeit wurde es voller und voller…

Um 14:45 Uhr war Treffpunkt an der Anlegestelle um uns wieder auf den Rückweg nach Fuerteventura zu machen. Wir machten uns also gegen 14:00 Uhr auf den Rückweg und nutzten die Zeit um beim Besucherzentrum an der Anlegestelle noch das kleine Museum von Los Lobos anzuschauen.

Dann legte auch schon das Glasbodenboot wieder an, das uns alle gemeinsam zurück nach Fuerteventura brachte. Eine viertel Stunde später waren wir dann auch schon in Corralejo, wo die Busse bereits warteten um uns zurück nach Puerto del Rosario zurück zur Mein Schiff 4 zu bringen. Während der Busfahrt merkte man schnell wie anstrengend so ein Piratenleben doch ist, ich glaube es gab keinen einzigen Nachwuchspiraten der nicht in kürzester Zeit die Augen zu hatte. Wahrscheinlich träumten sie von ihren Abenteuern mit Jak…

Impressionen Los Lobos

Puerto del Rosario – Strand Playa Blanca

Wer auf Fuerteventura nicht den Anspruch hat sich die Insel anzuschauen, sondern lieber ein paar schöne Stunde am Strand verbringen möchte, der hat von Puerto del Rosario aus verschiedene Möglichkeiten. Die erste wäre es an den naturbelassenen und wunderschönen Strand von Corralejo zu fahren, den wir vom Bus aus gesehen haben. Mehr Infos dazu und wie ihr vom Schiff aus am besten dort hin kommt erfahrt ihr in Nadines Mein Schiff 4 Reisebericht Kanaren mit Madeira vom Dezember 2015, die mit ihrer Familie den Strand von Corralejo besuchte.

Eine weitere Möglichkeit wäre der Strand Playa Blanca in Puerto del Rosario, den man nicht nur vom Schiff aus bereits sehen kann, sondern auch in wenigen Gehminuten von der Anlegestelle aus erreicht. Wir schauten uns den Strand nach unserem Landausflug nach Los Lobos noch an, schon allein deswegen weil man von hier aus einen wunderschönen Blick auf die Mein Schiff 4 genießen kann.

Mein Schiff 4 in Puerto del Rosario Mein Schiff 4 in Puerto del Rosario

Der Strand Playa Blanca ist klein aber fein und vor allem ist er sehr gepflegt und sauber. Auch das Wasser ist klar und es liegt weder Seetang noch Müll oder sonst irgendwas rum. Auch wenn wir nur kurz dort waren, so bin ich mir sicher dass man auch hier ein paar schöne Stunden verbringen kann. Das einzige was fehlt sind Schattenplätze, aber die sind ja generell eher Mangelware an Stränden.

Direkt am Strand befindet sich auch ein begehbarer Wall der ins Wasser führt, auch hier kann man es sich gemütlich machen und für einige Zeit aufs Meer blicken. Als wir dort waren, war auch ein Musiker dort, der das Ganze mit spanischen Klängen passend untermalte.

Zurück am Schiff wurde erst einmal eine kleine Erfrischung an der Pier gereicht, diese war auch dringend nötig bei der Hitze die inzwischen herrschte. Auch wenn der Tag doch eher trüb begann, so hatten wir zwischenzeitlich Sonne pur und rund 26°C, was aber gefühlt doch mehr war, durch die Sonne die doch recht ordentlich brannte – vor allem auch auf der Haut.

Zurück an Bord

An Bord durfte es dann erst mal eine Vernünftige Abkühlung sein und was geht da am frühen Abend besser als ein Aperol Spritz? Einmal mit dem Fahrstuhl runter und ab in die Waterkant Bar. Dies ist zwar wie ich finde die schönste Bar an Bord, das Design und die Aufmachung sind wirklich sehr gut gelungen, dennoch genossen wir den Drink auf unserem Balkon mit einem schönen Ausblick auf die MS Artania, die uns gegenüber lag, während wir ausliefen.

Unser Abendessen genossen wir auch heute wieder im Anckelmannsplatz sowie einen einmaligen Sonnenuntergang auf dem Pooldeck.

Poolparty mit Schokobuffet

Am Pool ging es dann auch für den Rest des Abends weiter, denn hier war erst einmal Poolparty angesagt. Mit dabei das allseits beliebte und berühmte Offiziers-Shaken, wo der Cocktail zwar 2,50 Euro kostet dafür aber auch anstatt von Barkeepern von Hoteloffizieren gemixt, gerührt oder geschüttelt wird.

Das Highlight des Abends und somit auch der Poolparty war ganz klar das Früchte- & Schokoladenbuffet, nicht nur zum ansehen und fotografieren sondern vor allem auch zum kosten – doch Vorsicht, unzählige Kalorien sind hier definitiv vorprogrammiert und müssen erst mal verdaut werden.

Um 22.00 Uhr liefen wir bereits unser nächstes Reiseziel an, Arrecife auf Lanzarote, wo wir jetzt über Nacht liegen werden. Die Wettervorhersage für morgen hört sich auch wieder gut an, so dass wir uns jetzt bereits auf einen bestimmt wieder schönen Tag auf der nächsten Insel freuen.


Montag, 10. Oktober 2016 – Arrecife, Lanzarote

Ankunft: 22:00 Uhr am Vorabend
Liegezeit bis: 18:00 Uhr
Liegeplatz: Muelle de Cruceros

Sonnenaufgang: ca. 07:53 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:29 Uhr
Wetter: bis zu 26°C, Sonne und Wolken im Wechsel

Arrecife ist die Hauptstadt der kanarischen Insel Lanzarote. Das Landschaftsbild der Vulkaninsel wird geprägt durch ihre Kargheit in Kombination mit einer Farbpalette aus Hellbraun, Ocker, Violett und Rostrot. Unter der Lavalandschaft im Nationalpark Timanfaya brodelt es noch heute. Rund 300 Vulkankegel mit Höhen zwischen 400 und 600 Metern erheben sich auf der Insel, sie sind die Überbleibsel des letzten großen Ausbruchs im 18. Jahrhundert.

Doch auch der Architekt und Inselkünstler César Manrique hat das Inselbild nachhaltig beeinflusst, vor allem der Norden der Insel profitiert von dieser Gestaltung.

Unser Tag auf Lanzarote

Der Liegeplatz Muelle de Cruceros, an dem die Mein Schiff 4 anlegt, ist ca. 2 km vom Stadtzentrum Arrecife entfernt, ein Shuttlebus wurde nicht angeboten, so dass man zunächst darauf angewiesen war entweder ein Taxi zu nehmen oder in die Stadt zu laufen. Die Taxikosten sind allerdings durchaus sehr human, eine Fahrt ins Stadtzentrum kostet 10,00 Euro, da wäre man mit einem kostenpflichtigen Shuttle auf keinen Fall günstiger unterwegs gewesen.

Die Taxis fahren nicht nur ins Stadtzentrum, sondern man kann auch ganz spontan Landausflüge auf Lanzarote mit ihnen unternehmen, hier eine Übersicht, was angeboten wird und was möglich ist.

Taxikosten für Landausflüge Lanzarote Taxikosten für Landausflüge Lanzarote

Wir wollten hinzus erst einmal in die Stadt laufen mit dem Strand Playa del Reducto als Ziel und evtl. später dann auf dem Rückweg ein Taxi nehmen. Auf dem Weg durch die Marina, wo sich einige tolle Geschäfte befinden entdeckten wir dann doch noch einen kostenlosen Shuttletransfer auf einem Parkplatz, der direkt vom Hafen angeboten wurde. Wir entschieden uns trotzdem weiter zu laufen um ein wenig in den Geschäften zu bummeln. In einem Schuhgeschäft deckten wir uns alle mit einem Schwung neuer havaianas ein, die es dort wirklich günstig gab.

Da wir unsere Einkäufe nicht mit durch die Stadt zum Strand schleppen wollten gingen wir nochmal zurück zum Schiff, unser großes Glück wie sich im Nachhinein herausstellte, denn auf dem Weg zurück zur Pier entdeckten wir zufällig an der Stelle wo eben noch der Shuttlebus stand eine Cicar Autovermietung. Wir hätten zwar nicht damit gerechnet, dass wir spontan noch einen Wagen bekommen, doch das Schicksal meinte es gut mit uns, und so hatten wir wenige Minuten später einen schicken Volvo XC90 als Leihwagen für den Tag.

Volvo XC90 - Mietwagen Lanzarote von Cicar Volvo XC90 – Mietwagen Lanzarote von Cicar

Dieser kostete 90,00 Euro inkl. Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung. Zwei Sitzschalen für die Jungs waren ebenfalls im Preis inbegriffen, für kleinere Kinder hätte man auch richtige Kindersitze bekommen.

Individueller Landausflug mit Mietwagen auf Lanzarote

Da wir für unseren individuellen Landausflug mit dem Mietwagen nur 5 Stunden Zeit zur Verfügung hatten empfahl uns die nette Dame der Touristeninformation uns entweder für eine Tour in den Süden oder den Norden zu entscheiden, da wir die komplette Insel in dieser Zeit nicht schaffen würden. Der Norden ist geprägt von der Gestaltung des Inselkünstlers César Manrique und der Süden von den Vulkanen. Wie ließen die Kinder entscheiden und die wollten lieber Vulkane anschauen.

Also machten wir uns zunächst auf den Weg zum Nationalpark Timanfaya, wo sich die Montañas del Fuego, zu deutsch Feuerberge, befinden. Die Landschaft wie angekündigt ist sehr karg, das aber in den schönsten Farben. Dass diese Landschaft durch Vulkanausbrüche geschaffen wurde ist nicht zu übersehen.

Nach einer halben Stunde Fahrzeit in etwa verließen wir die Landstraße LZ2 und bogen in Richtung Timanfaya ab. Kurz darauf erreichten wir auch schon das Gebiet rund um die Vulkane.

Nationalpark Timanfaya Lanzarote Nationalpark Timanfaya Lanzarote

Das Landschaftsbild veränderte sich von hier an schlagartig, rund um uns herum war Lavagstein in das eine Straße hineingebaut wurde. Entsprechend uneben war die Straße streckenweise. Es war wirklich sehr beeindruckend hier durchzufahren, rechts und links von der Straße waren schwarze Lavasteine und in der Ferne sah man die roten Berge.

Unseren ersten Halt im Timanfaya machten wir beim Echadero de los camellos, einer Station wo es möglich war auf Kamelen durch die Vulkanlandschaft zu reiten. Die Jungs konnte ich von dem Plan irgendwie nicht so begeistern, Julian hatte in Ägypten mit Kamelen „schlechte Erfahrungen“ gemacht, eines hatte versucht ihm seineblonden Haare vom Kopf zu fressen, seitdem sind Kamele für ihn Monster und er hat Angst, dass Kamele ihn fressen wollen.

Echadero de los camellos Lanzarote Echadero de los camellos Lanzarote

Anschließend hatten wir geplant zur Hauptattraktion des Nationalparks Timanfaya zu fahren, zu den Geysiren, allerdings stand an der Zufahrt ein Schild dass es je nach Auslastung bis zu 45 Minuten dauern kann, bis die Zufahrt erlaubt wird. Da noch einige wartende Autos vor uns waren und es nicht wirklich voran ging war uns die wenige Zeit die wir zur Verfügung hatten zu schade um sie an einer Stelle mit Warten zu verbringen.

Also fuhren wir weiter in Richtung Küste, denn hier warteten bereits die ein oder anderen sehenswerten Ecken auf uns, die wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten.

Unseren nächsten Stop legten wir am Playa Montaña Bermeja ein, ganz nach dem Motto schwarz trifft rot. Der Playa Montaña Bermeja ist ein wunderschöner naturbelassener schwarzer Strand umringt von rauen Klippen aus Lavagestein, dessen Hintergrundkulisse der rote Berg Montaña Bermeja ist. Auch wenn man bei einem Traumstrand eigentlich eher immer an einen weißen Sandstrand denkt, muss ich gestehen, dass dieser Strand einer der schönsten ist die ich je gesehen habe. Einfach nur absolut beeindruckend.

Playa Montaña Bermeja Lanzarote Playa Montaña Bermeja Lanzarote

Die nächste Attraktion erreichten wir nur wenige hundert Meter weiter, genau genommen hat es sich nicht mal gelohnt den Motor unseres Leihwagens dafür anzuwerfen, kaum losgefahren waren wir auch schon da. Los Hervideros ist eine Höhle in Steinklippen, die von den Wellen der Brandung geformt wurde. Wenn die Wellen in der Höhle einbrechen könnte man meinen es donnert, außerdem muss man aufpassen, dass man oben nicht nass wird.

Los Hervideros Lanzarote Los Hervideros Lanzarote

Da die Jungs den kompletten Tag den Plan hatten an den Strand zu gehen und im Atlantik zu baden wollten wir ihnen da natürlich keinen Strich durch die Rechnung machen, doch es sollte nicht irgendein Strand sein, sondern das Highlight an Strand das Lanzarote zu bieten hat. Die Rede ist vom Playa de Papagayo an der absolut südlichsten Spitze der Insel.

Bis dahin hatten wir allerdings noch ein Stückchen Weg vor uns, unter anderem vorbei am Salinas de Janubio, einem See wo Salz gewonnen wird, und durch den beliebten Urlaubsort Playa Blanca.

Nachdem wir Playa Blanca verlassen haben, von wo aus man im Übrigen einen tollen Blick auf Los Lobos und Fuerteventura hat, folgte der aufregendste Teil der Fahrt zum Playa Papagayo, denn hier gab es keine befestigten Straßen mehr und der Weg erinnerte eher an eine Schotterpiste.

In etwa 10 Minuten und gefühlte 3.000 Schlaglöcher später erreichten wir das Ziel, den Punta del Papagayo im Süden von Lanzarote. Hier befindet sich ein Parkplatz, für den man eine Gebühr von 3,00 Euro entrichten muss. Hier wird geparkt wie es in Spanien üblich ist, gerne Stoßstange an Stoßstange und auch das Einparken anderer Autos ist nicht ungewöhnlich. Wenn man natürlich zeitlich gebunden ist um am Ende das Kreuzfahrtschiff zu erwischen, dann sollte man darauf achten so zu parken dass man nicht zugeparkt werden kann.

Hier am Punta del Papagayo gibt es mehrere wunderschöne Strände, die am Fuße der Klippen liegen. Wer schwach zu Fuß ist oder gar auf eine Gehhilfe oder einen fahrbaren Untersatz angewiesen ist, dem muss ich leider sagen, dass er sich den Weg hier her sparen kann, denn der Parkplatz ist oben auf den Klippen und zu den Stränden gehen recht steile Wege nach unten.

Punta del Papagayo Lanzarote Punta del Papagayo Lanzarote

Allen anderen möchte ich aber empfehlen sich diese Strände hier nicht entgehen zu lassen wenn man auf Lanzarote ist. Wir waren direkt am Playa del Papagayo, der Strand ist traumhaft schön, naturbelassen und umgeben von Klippen. Schattenplätze wird man hier eher vergeblich suchen, da der Strand gen Süden ausgerichtet ist und somit die Sonne voll drauf knallt. Das Wasser ist glasklar mit einem Hauch türkis, der Strand gepflegt und sauber.

Schön auch für Familien mit Kindern ist, dass der Strand flach abfällt und man somit doch relativ weit ins Wasser gehen kann ohne dass es gleich zu tief wird. Die Kinder können so also schön im flachen Wasser spielen und in den Wellen toben.

Nach etwas mehr als einer Stunde Aufenthalt am Playa del Papagayo mussten wir uns leider auch schon wieder zurück auf den Weg nach Arrecife machen, gerne hätten wir hier noch mehr Zeit verbracht, aber so wissen wir fürs nächste Mal, sollten wir mal wieder auf Lanzarote sein, was wir machen werden. Prinzipiell hat uns die Insel im allgemeinen sehr gut gefallen und können uns durchaus vorstellen hier auf der Insel auch mal „normal“ Urlaub zu machen.

Nicht ganz 45 Minuten brauchten wir vom Parkplatz am Punta del Papagayo zurück zur Marina in Arrecife, so dass wir pünktlich wieder an Bord der Mein Schiff 4 waren. Die Fahrzeugrückgabe war genauso unkompliziert wie die Anmietung, bei Cicar werden wir sicherlich nicht zum letzten Mal ein Auto gemietet haben.

Schlagershow „Ein bisschen Spaß muss sein!“

Zurück an Bord ging es zunächst einmal ins Anckelmannsplatz zum Abendessen, schließlich war der Hunger groß nachdem das Mittagessen ja heute ausgefallen war. Anschließend gönnten wir uns eine kühle Erfrischung auf dem Balkon während die Jungs noch ein Stündchen die Insel der Seeräuber unsicher machen wollten. Den beiden ist es immer sehr wichtig dann in den Kidsclub zu gehen wenn Freispielzeit angesagt ist, denn auf Programm haben sie nicht wirklich Lust. Und was machen sie denn dann eigentlich dort? Sie spielen Mr. X! Dieses Spiel ist so ähnlich wie Verstecken, nur dass es über das komplette Schiff gespielt wird. Eine kleine Gruppe Kids versteckt sich und ruft dann im Kidsclub an und gibt einen Tipp wo sie sind, die andere Gruppe der Kids geht dann auf die Suche. Mr. X darf im Übrigen nur von Kindern gespielt werden, die zwei Löcher im Armband haben, sprich die Erlaubnis haben den Kidsclub eigenständig zu betreten und zu verlassen, alle anderen Kinder müssen im Kidsclub bleiben.

Am Abend besuchten wir wieder das Theater, hier war heute Schlager angesagt. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen – zum Glück!

Die Show war einfach nur köstlich und hat wahnsinnigen Spaß gemacht, teilweise haben wir Tränen gelacht. Vor allem Sascha, der kleinere der beiden Hauptdarsteller, hat einen Platz in unserem Herzen gefunden: tolle Stimme, sympathisches Auftreten, einfach nur grandios. Er ist uns bei der ersten Show schon positiv aufgefallen in der er unter anderem den Glöckner von Notre Dame spielte. Das einzig negative an der Show war, dass sie einfach viel zu kurz war, gerne hätte ich hier noch so ein oder zwei Stündchen verbracht…

Nach dem Theater gingen wir noch auf einen kurzen Imbiss ins Tag & Nacht Bistro bevor wir dann auch schon auf die Kabine sind. Morgen sind wir in Agadir und wir sind schon sehr gespannt was uns in Marokko erwartet.


Dienstag, 11. Oktober 2016 – Agadir, Marokko

Ankunft: 08:00 Uhr
Liegezeit bis: 21:00 Uhr
Liegeplatz: Port of Agadir

Sonnenaufgang: ca. 07:38 Uhr
Sonnenuntergang: ca. 19:11 Uhr
Wetter: bis zu 25°C, meist sonnig

Agadir, auch die weiße Stadt am Meer genannt, liegt direkt an der Atlantikküste und ist zu einem beliebten Reiseziel für Touristen geworden. Während moderne Bauten und neue Hotels das Stadtbild prägen, wacht auf einem Hügel über der Stadt die alte Kasbah. Von Agadir aus bieten sich Ausflüge vor allem ins Umland an wie beispielsweise nach Marrakesch mit seinen unzähligen Souks, Palästen, Moscheen und Schlangenbeschwörern. Wer in Agadir vor allem baden möchte findet unmittelbar am Stadtrand einen langen Sandstrand.

Unser Tag in Agadir

Nach einem Frühstück im Anckelmannsplatz wollten wir uns direkt auf den Weg ins Zentrum von Agadir auf machen. Wirklich etwas geplant hatten wir nicht, denn egal wo ich mich vorab über sehenswertes versucht habe zu informieren, so wirklich fündig wurde ich nicht. Also packten wir auf jeden Fall mal die Badesachen ein und fuhren mit dem Mein Schiff Shuttlebus rein ins Zentrum von Agadir. Der Shuttle fuhr auf einfacher Strecke in etwa 10 Minuten und kostete 9,00 Euro pro Person und 6,00 Euro pro Kind. Bei einem Gesamtpreis von 30 Euro für 4 Personen wären wir mit einem Taxi sicher günstiger in die Stadt und wieder zurück gekommen, schaut man sich die Taxis allerdings unterwegs mal an, dann bezahlt man gerne ein paar Euro mehr, freiwillig wäre ich da wohl in kein Taxi gestiegen.

Der Shuttlebus hält in Agadir direkt an der Strandpromenade auf einem Parkplatz bei einem Riesenrad, von hier aus ist es unweit bis zum Strand und nur wenige Meter ins Stadtzentrum zu den Shopping-Meilen und zu den verschiedenen Souks. Da die Jungs so gar keine Lust auf Sightseeing hatten und direkt an den Strand wollten, hatte ich die Idee die drei erst mal allein zum Strand vorzuschicken und selbst eine Runde durchs Zentrum zu drehen. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, kam ich von diesem Gedanken auch schnell wieder ab. Wir waren noch nicht richtig mit dem Fuß auf marokkanischem Boden kamen auch schon verschiedene Händler und Verkäufer der Reihe nach auf uns zugestürmt mit dem Ziel etwas zu verkaufen. Bei dem einen war es eine Taxifahrt, der nächste bot uns Kamelreiten an und dann waren da auch noch Sonnenbrillen, Gürtel, Taschen und Co im Angebot. Signalisierte man, dass man kein Interesse hat, kamen sie einem nachgelaufen um über den günstigsten Preis zu reden. Da hatte ich so allein als Frau nun absolut keine Lust drauf und somit gingen wir alle gemeinsam an den Strand.

Strand in Agadir Strand in Agadir

Da auch hier Schattenplätze mal wieder Mangelware waren fragten wir in einem abgegrenzten Bereich des Strandes des Hotel Atlantik nach ob es möglich wäre hier auch als Besucher Liegen und einen Schirm zu mieten. Für 4,00 Euro hatten wir nun zwei Liegen und einen Schirm für den Rest des Tages – super! Sehr praktisch, dass man hier scheinbar überall mit Euro zahlen kann, obwohl die Währung in Marokko Dirham ist.

Nachdem wir die erste Runde im schönen Atlantik genossen dauerte es auch nicht lange bis wir Gesellschaft bekamen. Ein sehr netter Einheimischer unterhielt sich mit uns über dies und das, über Deutschland und über das Leben in Marokko und wie sich durch den Tourismus Agadir verändert hat. Als er die Jungs im Sand spielen sah fragte er uns ob das unsere Kinder seien und gab uns für die beiden je ein Brandteiggebäck, die wohl seine Mutter gebacken hatte. Wir sollten sie probieren und als wir ihm bestätigten dass sie sehr lecker seien, gab er uns noch zwei für uns – wie nett! Pascal wollte dann so freundlich sein und gab ihm zwei Euro , denn schließlich war es ja sein Job die Teile eigentlich zu verkaufen. Der gute Mann erklärte Pascal dann erst mal dass er 4 Euro bekäme, denn ein Stück koste einen Euro – alles klar, wie kann man eigentlich so doof sein ernsthaft zu glauben, dass er uns die Teile schenken wollte. Nun, wir gaben ihm das Geld und hatten dann erst mal Ruhe, auch die anderen Obst, Tee und was weiß ich nicht alles Verkäufer machten nun einen Bogen um uns. Scheinbar ist das der Trick, kauf bei einem was und du wirst in Ruhe gelassen, schließlich gehören die ja wahrscheinlich eh alle zusammen.