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Reisebericht MSC Seaview Mittelmeer

MSC Seaview mit Tessa in Palma
MSC Seaview und Tessa in Palma
Route: Cannes – Genua – La Spezia – Civitavecchia (Rom) – Seetag – Palma de Mallorca – Barcelona
| Autorin: Tessa Hagenbach
 
Mein Name ist Tessa, ich bin 23 Jahre alt und hatte das Vergnügen, vom 22. bis 28. Juni eine unvergessliche Kreuzfahrt mit der MSC Seaview zu erleben. Die Reise führte mich über das schöne Mittelmeer mit Stopps in malerischen Städten und vorbei an atemberaubenden Küstenlandschaften. Da die Kreuzfahrt meine erste mit MSC war, war ich besonders gespannt, was mich erwarten würde.

Inhaltsverzeichnis

Sonntag, 22. Juni 2025: Anreise

Früh morgens um etwa fünf Uhr begann meine Reise in Burgwald. Noch müde, aber voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Dort verlief alles problemlos: Die Sicherheitskontrolle verlief zügig und unkompliziert und der Flug nach Nizza startete pünktlich um acht Uhr. Schon beim Landeanflug zeigte sich die französische Riviera von ihrer sonnigen Seite. Nach 1,5 Stunden konnten wir pünktlich landen.Von hier aus nahm ich dann selbstständig ein Taxi – vor dem Terminal stehen immer welche bereit, sodass das kein Problem war – und ließ mich nach Cannes an den Hafen fahren, wo ich nach etwa 40-minütiger Fahrt ankam. 

Am Hafenterminal angekommen, konnte ich direkt meinen Koffer abgeben und meine Reiseunterlagen und Personalien wurden kontrolliert. Im Hafenterminal gab es dann einen kurzen Warteaufenthalt, bis das nächste Tenderboot verfügbar war. Im Wartebereich gab es erfrischende Getränke und das Personal erwies sich als sehr freundlich. Nach kurzer Zeit ging es dann durch die Sicherheitskontrolle und anschließend auf das Tenderboot, mit dem wir auf die MSC Seaview übersetzten.

An Bord angekommen, begab ich mich zur Rezeption auf Deck 5, um meine Bordkarte abzuholen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass ich mich nicht anmelden müsse, da meine Karte bereits an der Kabinentür hängen würde. Nachdem sie dort nicht zu finden war, kehrte ich zur Rezeption zurück und bekam ohne viel Wartezeit meine Bordkarte ausgehändigt. Ich verknüpfte sie direkt am Terminal auf Deck 5 mit meiner EC-Karte, wodurch sie als Zahlungsmittel für die gesamte Reise auf dem Schiff gültig war.
Endlich auf der Kabine angekommen, machte ich mir erstmal ein Bild von der großzügigen Balkonkabine und dem dazugehörigen Balkon. Gerne hätte ich mich nach der doch recht anstrengenden Anreise geduscht und umgezogen, doch mein Koffer war noch nicht auf der Kabine angekommen. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass der Gepäcktransfer bis 18 Uhr dauern könne. Es wäre also eine gute Wahl gewesen, ein frisches Outfit und die wichtigsten Utensilien fürs Bad im Handgepäck zu haben – darauf werde ich bei meiner nächsten Reise achten!

Beim Ankommen lief bereits auf dem Kabinenfernseher das verpflichtende, etwa 10-minütige Sicherheitsvideo. Doch wusste ich leider nicht genau, wie es danach bezüglich der Sicherheitseinweisung weitergeht. Diesbezüglich habe ich bei der Anreise keine Informationen bekommen. Nach Rückfrage an der Rezeption erfuhr ich, dass um 16:45 Uhr eine kurze Seenotrettungsübung im Odeon Theater stattfindet – diese verlief sehr übersichtlich und dauerte nochmal etwa zehn Minuten.

Später wurde ich vom Direktor des Yacht Clubs begrüßt, der mir eine kleine persönliche Tour durch den exklusiven Bereich gab. Nach der Anmeldung beim Concierge und kurzem Warten in der Top Sail Lounge (exklusive Lounge für Yacht Club Gäste) führte er mich durch das Yacht Club Restaurant und erklärte, dass hier alle Mahlzeiten und exklusive Getränke eingenommen werden können. Anschließend durfte ich die Kabine 16020 besichtigen – eine Yacht Club Deluxe Suite. Die Suite verfügte über einen Balkon, eine Sitzecke, ein Doppelbett sowie ein Marmorbad. In allen Yacht Club Suiten sind Hausschuhe, ein Bademantel und eine Nespresso-Maschine zu finden. Außerdem sind die Minibar und täglich frisches Obst inklusive und ein persönlicher Butler kümmert sich um persönliche Wünsche. Ebenso wurde ich anschließend über das Pooldeck des Yacht Clubs geführt. Hier können die Yacht Club Gäste in Ruhe entspannen, baden und verschiedene Mahlzeiten und Getränke an der Bar genießen. Der Service versorgt sie mit Getränken und Handtüchern. Auch können hier gegen einen Aufpreis private Cabanas gemietet werden.
Nach der Tour nahm ich mein erstes Abendessen im Marketplace Buffet Restaurant auf Deck 8 ein. Zwar war die vegetarische Auswahl begrenzt, doch die Pizza war frisch und sehr lecker!
Erschöpft von der Anreise ging ich im Anschluss früh schlafen. Auf der Kabine lag bereits das Ausflugsticket für den kommenden Tag – mit Gruppennummer und Treffpunkt.

Montag, 23. Juni 2025: Genua und die ligurische Küste mit Portofino

Am nächsten Morgen legten wir bei bestem Wetter in Genua an. Dort startete für mich direkt nach dem Aufstehen der Ausflug nach Portofino und entlang der ligurischen Küste. Treffpunkt war um 8:30 Uhr das Odeon Theater, wo alle Ausflugsgruppen nach und nach aufgerufen wurden. Am Ausgang wurde meine Bordkarte kontrolliert, bevor es mit dem Bus losging. Wegen eines Unfalls auf der Autobahn musste kurzfristig umdisponiert werden und wir mussten erst eine Weile durch Genua fahren, bevor wir auf der Autobahn Richtung Recco starten konnten.

In Recco angekommen erhielten wir Audioguides, die über Kopfhörer die Ausführungen unserer sympathischen, dreisprachigen Reiseleiterin verstärkten, sodass man auch aus der Entfernung hören konnte, was sie sagte. Sie sprach italienisch, deutsch und englisch, wodurch sie für alle Gäste eine verständliche Kommunikation anbot. Die Führung war meiner Ansicht nach besonders informativ, charmant und gut verständlich gestaltet. Nach einer kurzen Besichtigungstour durch Recco, das mit seinen schönen Häusern, kleinen Geschäften und der Küstenlage überzeugte, blieb etwa eine Stunde Zeit zur freien Verfügung. Ich nutzte sie, um durch die Gassen zu schlendern und eine köstliche, für hier ganz typische Focaccia mit Käse zu probieren – einfach herrlich.

Danach ging es mit dem Boot weiter Richtung Portofino. Während der rund 40-minütigen Fahrt erfuhren wir viel über die Küstenorte und die Geschichte der Region. In Portofino angekommen, hatten wir etwa zwei Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Es war sehr heiß, weshalb der im Ausflug enthaltene Gutschein für ein Eis besonders willkommen war. Ich bummelte durch die schönen, kleinen Straßen, bewunderte den Yachthafen, genoss die Aussicht von verschiedenen Aussichtspunkten und durfte sogar einen Heiratsantrag beobachten. Besonders beeindruckend war die Stadt durch ihre historischen Gebäude, exklusiven Geschäfte und vielseitigen Restaurants. Alles ließ sich wunderbar zu Fuß erreichen, sodass die zwei Stunden gut ausreichten.

Nach der Rückfahrt mit dem Boot blieb in Recco noch etwas Zeit für einen Kaffee oder einen kleinen Einkauf – ich entschied mich für Wasser und Erfrischungsgetränke, da es immer heißer wurde. Zurück auf dem Schiff verlief die Sicherheitskontrolle zügig: Bordkarte vorzeigen, Gepäck scannen und wieder auf in die Kabine.
Am Nachmittag klärte ich am Ausflugsschalter noch ein Versehen – ich hatte die Ausflüge bereits vor Abreise ausgesucht und es war für den nächsten Tag ein falscher Ausflug eingebucht worden. Nach einer kurzen Rücksprache wurde das Problem von einem sehr freundlichen Mitarbeiter behoben, der Ausflug ganz unkompliziert umgebucht und ich erhielt direkt das Ausflugsticket für den nächsten Tag.

Abends habe ich im Golden Sand Restaurant gegessen – dem mir zugeteilten Hauptrestaurant. Das Essen war sehr gut und auf Nachfrage wurde mir sogar eine größere vegetarische Auswahl angeboten als auf der Karte auf den ersten Blick ersichtlich war. Später genoss ich beim abendlichen Motto “Just White” die Livemusik im Atrium, bevor ich mich zum Pool auf Deck 7 begab. Dort legte ein DJ auf und sorgte für entspannte Sommerstimmung unter freiem Himmel, welche ich mit einem leckeren Cocktail genoss.

Dienstag, 24. Juni 2025: La Spezia und Strandclub Viareggio

Der nächste Tag begann mit dem Anlegen in La Spezia. Mein gebuchter Ausflug führte mich direkt am Morgen in den Strandclub Nettuno im Ort Viareggio. Nach dem schon von gestern bekannten Ablauf mit Treffpunkt im Theater, Bordkarten- und Ausflugsticketkontrolle ging es mit dem Bus zum Ziel. Leider war es morgens noch etwas bewölkt, sodass ies mir persönlich zum Baden zu kalt war. Stattdessen las ich am Strand ein Buch und genoss die ruhige Atmosphäre.

Zum Mittagessen kehrte ich in eines der ältesten Restaurants der Stadt ein, wo ich gutes Essen und erfrischende Getränke genießen durfte. Von dort aus kehrte ich nochmal in den Strandclub zurück, wo wir uns mit der Ausflugsgruppe trafen, um in einem etwa zweiminütigen Fußmarsch zurück zum Bus zu laufen. 

Am frühen Nachmittag fuhren wir also mit dem Bus zurück zum Schiff, wo mich auf der Kabine ein frischer Obstteller erwartete – eine schöne und sehr willkommene Geste. Da die Sonne inzwischen herauskam, verbrachte ich den Rest des Nachmittags am Panorama Pool auf Deck 16. Dort genoss ich die warmen Sonnenstrahlen, während ich auf einer der bequemen Liegen entspannte. Das Deck war bei den Temperaturen sehr gut gefüllt, ich hatte aber als Einzelperson Glück, noch eine Liege zu finden. Während ich mich dort ausruhte, gab es auch die Möglichkeit, im offenen Bereich hinter dem Pool an einem Quiz oder anschließend auch einem Tanzangebot teilzunehmen.

Zwischendurch machte ich noch eine Pause auf dem Balkon und ließ die Eindrücke des Tages Revue passieren. Die Erlebnisse in Viareggio und die entspannte Rückkehr auf das Schiff machten diesen Tag zu einem besonders angenehmen und erholsamen Erlebnis.

Bevor es für mich zum Abendessen ging, machte ich noch einen Abstecher ins Aurea Spa, um mir eine Massage für den nächsten Tag zu buchen. Das Personal war sehr freundlich und wir fanden schnell einen passenden Termin.

Am Abend besuchte ich dann das „Hola! Tacos“ – das mexikanische Spezialitätenrestaurant an Bord. Das All-you-can-eat-Menü mit Nachos, Tacos, Quesadillas und Dessert war köstlich und überzeugte mich auf voller Linie. Dazu eine erfrischende Mango Margarita – für mich perfekt.

Zum Abschluss gab es noch einen traditionell mexikanischen Tequila. Das Personal überzeugte mit seiner freundlichen, aber authentischen Art und Weise und viel Wissen über das dargebotene Essen und die Getränke. Auch hielt es für Unentschlossene wertvolle Tipps bereit. Zu beachten ist, dass die Spezialitätenrestaurants einen Aufpreis kosten, der sich meiner persönlichen Erfahrung nach hier aber absolut lohnt. Nach dem Essen ging es für mich gut gesättigt und sehr zufrieden ins Bett.

Mittwoch, 25. Juni 2025: Civitavecchia an Bord und im Aurea Spa

Der vierte Tag führte uns nach Civitavecchia, von wo aus die Gäste hauptsächlich Ausflüge nach Rom machten. Da ich Rom bereits kannte, entschied ich mich, den Tag an Bord zu verbringen.

Nach einem süßen Crêpe im Venchi Café ging ich um 8:30 Uhr zur gebuchten balinesischen Massage im Aurea Spa. Die 50-minütige Behandlung war mehr als wohltuend, das Personal äußerst nett und kompetent. Ich blieb noch eine Weile im Spa, testete die Dampfbäder und Saunen sowie das Innenbecken mit Whirlpoolfunktion und genoss den Außenbereich mit Jacuzzi in der Sonne. Der Wellnessbereich ich überzeugte mich mit seinem vielfältigen Angebot und bot für mich eine willkommene, sehr ruhige Abwechslung zu dem sonst doch sehr gut besuchten Schiff. Der Spa-Bereich ist nur gegen Aufpreis oder in Verbindung mit einer Anwendung besuchbar. Für Menschen, die gerne auch mal ihre Ruhe haben und einfach ausspannen möchten eine lohnenswerte Empfehlung.


Am Nachmittag gönnte ich mir ein Eis auf Deck 16 an der Panoramabar (sehr lecker!) und erkundete weitere Bereiche des Schiffs. Das Schiff bietet neben dem beeindruckenden Atrium einige Geschäfte, verschiedene Lounges, einen Billiardbereich, Kinderbereiche sowie weitere öffentliche Bereiche, die je nach individuellem Bedürfnis zum Verweilen einladen.


Abends aß ich wieder im Golden Sand Restaurant, wo ich mich gut aufgehoben fühlte. Den Tag beendete ich mit dem Genießen des Sonnenuntergangs von Deck 17 und einem Theaterbesuch im Odeon Theater – eine Sängerin namens Simona Scartozzoni trat auf. Schön zum Zuhören, aber für mich ohne großen Spannungsbogen. Nach dem Theaterbesuch verabschiedete ich mich vom Tag und ging ins Bett.

Donnerstag, 26. Juni 2025: Seetag

Der folgende Tag war ein Seetag – für mich einer der erholsamsten der ganzen Reise. 

Den Morgen startete ich mit dem Sunrise Stretch im Fitnessstudio um 7 Uhr, welchen ich Frühaufstehern als Start in den Tag absolut ans Herz legen kann. In kleinen Gruppen leitet die Kursleitung sanfte Dehnübungen an, die helfen, wach zu werden und den Körper zum Tagesbeginn einmal komplett durchzubewegen.


Anschließend entspannte ich den Vormittag am Pool auf Deck 16. Dort war es an dem Tag wie zu erwarten sehr voll, aber ich konnte mit viel Glück noch eine Liege ergattern. Wie die letzten Tage war es auch am Seetag sehr sonnig und heiß, sodass das Sonnen und Erfrischen am Pool für mich heute genau das Richtige war. Nachmittags gönnte ich mir zu meinem Buch einen Strawberry Daiquiri auf meinem Balkon – begleitet von Meeresrauschen und der Weite des offenen Wassers.
Abends war Galarobe angesagt. Die Menschen waren in verschiedensten, eleganten Outfits anzutreffen und gingen ihrem Abendprogramm nach.


Ich hatte für diesen Abend einen Platz im Teppanyaki-Restaurant (auch ein Spezialitätenrestaurant gegen Aufpreis) reserviert – ein wirklich empfehlenswertes Erlebnis. Der Koch bereitete live vor unseren Augen das vorher ausgewählte Menü zu – ein unterhaltsames Spektakel mit viel Witz und Können. Auch das vegetarische Menü überzeugte: ein leckerer Salat, Miso-Suppe, Sushi, Omelette mit Gemüse, gebratener Reis, Tofu-Steak und karamellisierte Ananas mit Ingwereis zum Dessert. Während des Essens kam ich mit einer netten Familie ins Gespräch – wir tranken zum Abschluss des Abends gemeinsam etwas im Außenbereich der Sports Bar und tauschten Reiseerfahrungen aus. Anschließend ging es für mich zurück auf die Kabine, wo für den nächsten Tag wieder mein Ausflugsticket zu finden war. Ich bereitete alles für den nächsten Tag vor und ging schlafen.

Freitag, 27. Juni 2025: Palma de Mallorca mit dem Katamaran

Am sechsten Tag erreichten wir Palma de Mallorca. Nach dem Frühstück im Buffet-Restaurant startete ich zu einem Segelausflug mit dem Katamaran. Treffpunkt war wieder das Odeon Theater, von wo aus unsere Ausflugsgruppe das Schiff nach Vorzeigen der einzelnen Bordkarten verließ.

Nach einer zehnminütigen Busfahrt zum entsprechenden Hafen ging es direkt aufs Wasser. Die Tour war ein Traum: Wir segelten entlang der Küstenlinie, vorbei an Illetes und Cala Mayor, wo jeweils Badestopps zumErfrischen im türkisblauen Wasser eingelegt wurden.

Die Aussicht auf die Altstadt Palmas und ihre berühmte Kathedrale vom Wasser aus war ein echtes Highlight zum Abschluss der Fahrt.

Von hier aus konnte man sich entscheiden, ob man den Bus in die Altstadt nehmen wollte oder sich wieder auf den Weg zum Schiff machte. Da mir sehr warm war und ich den letzten Abend noch etwas an Bord genießen wollte, entschied ich mich für die Rückfahrt zur MSC Seaview.

Zurück auf dem Schiff legte ich eine kurze Pause ein, las auf meinem Balkon und ließ den Tag langsam ausklingen. Abends zog es mich – noch einmal – ins „Hola! Tacos“, wo ich in aller Ruhe mein letztes mexikanisches Abendessen genoss.

Danach spazierte ich über die gläserne „Infinity Bridge“ und betrachtete den wunderschönen Sonnenuntergang über Palma. Ein für mich wirklich schöner Moment.

Ich unterhielt mich später noch mit ein paar netten Mitreisenden, bevor ich zur Rezeption ging, um den morgigen Transfer zu klären – leider lagen zwar die Kofferanhänger, aber keine Informationen zur Abreise auf der Kabine. Der Rezeptionsmitarbeiter schien selbst sehr irritiert über die fehlende Information zu sein, half mir aber nach etwas Wartezeit weiter, indem er mir den Treffpunkt und die Uhrzeit für den Transfer mitteilte. Auch unklar war die Zeit, zu der ich die Kabine verlassen sollte, sodass ich auch hier nochmal extra informiert werden musste. Es stellte sich jedoch heraus, dass mein Transfer um 8:15 Uhr gehen soll und die Kabine um 8:30 Uhr geräumt werden muss – es hatte sich damit also erledigt.

Im Anschluss packte ich bereits meinen Koffer und versah diesen mit dem entsprechenden Kofferband. Ich stellte ihn vor die Kabine, sodass er für den morgigen Transfer vorbereitet werden konnte. Zuvor war ich gebeten worden, das Gepäck bei Bedarf doch bitte zwischen 22 und 24 Uhr dort abzustellen.Ich genoss noch ein abschließendes Getränk auf dem Balkon, bevor ich mich dann Schlafen legte.

Samstag, 28. Juni 2025: Abreisetag

Am siebten und für mich letzten Tag legten wir in Barcelona an. Ich hatte mich wie bereits erwähnt am Vorabend über den Treffpunkt für den Transfer informiert und war pünktlich um 8:15 Uhr dort (mein Treffpunkt war der Ausflugsschalter auf Deck 6). Nach einiger Wartezeit rief ein Mitarbeiter di entsprechenden Kabinennummern auf. Nach weiterer Wartezeit, da noch nicht alle Personen da waren, machten wir uns dann auf dem Weg vom Schiff.

Doch das Ausschiffen gestaltete sich für mich recht unübersichtlich: Beim Verlassen der MSC Seaview vermischten sich Gruppen verschiedener Treffpunkte. Ich verlor meine Gruppe kurzfristig, wurde aber von einem Mitarbeiter wiedergefunden. Unten im Terminal wurden die Koffer eingesammelt. Alle Gruppen hatten eine entsprechende Nummer, welche ausgeschildert war, um die Koffer zu finden. Auch hier verlor ich kurzfristig den Anschluss Zum Glück sammelte mich der für unsere Gruppe zuständige Mitarbeiter schon bald wieder ein und führte mich zum passenden Bus, welcher vor dem Terminal wartete. Am Bus angekommen wurden nochmals meine Kabinennummer sowie mein Name abgefragt. Das Gepäck musste selbst in den Bus verladen, was sich recht chaotisch gestaltete, aber nach mehrfachem Modifizieren glückte.

Nach etwa 20 Minuten dann doch sehr entspannter Busfahrt kamen wir am Flughafen in Barcelona an. Dort verlief alles unkompliziert und ich konnte nach kurzer Wartezeit die Gepäckabgabe und Sicherheitskontrolle zügig hinter mir lassen. Mein Flug sollte um 12:50 Uhr gehen und im Bereich nach der Sicherheitskontrolle war ich gegen 9:50 Uhr, sodass ich noch gut drei Stunden Aufenthalt hatte. Da ich am Morgen recht kurz vor Abfahrt erst aufgestanden war, kam mir das recht gelegen und ich gönnte mir erstmal ein Frühstück in einem der Cafés. Anschließend las ich noch ein bisschen und wir flogen nach kurzer Verzögerung um etwa 13 Uhr ab. Der Flug verlief entspannt und ich schlief fast die kompletten 2,5 Stunden Flugzeit, bevor wir gut in Frankfurt landeten.

Dort angekommen, gab es eine kurze Verzögerung in der Gepäckrückgabe, die sich dann aber doch in Grenzen hielt.

Um ca. 15:50 Uhr saß ich im Auto und es ging für mich wieder Richtung Burgwald, wo ich zwar müde aber sehr erfüllt und mit ganz vielen Erinnerungen im Gepäck ankam.

Fazit

Die Reise mit der MSC Seaview auf der Route über das Mittelmeer war für mich insgesamt ein aufregendes Abenteuer voller unvergesslicher Erinnerungen.
Trotz einiger organisatorischer Hürden konnte ich die Vielzahl an Ausflügen und Aktivitäten an Bord in vollen Zügen genießen. Bei Fragen standen die Mitarbeiter von MSC stets hilfsbereit zur Seite.

Die vielseitige Schönheit der besuchten Orte, die kulinarischen Erlebnisse sowie die entspannenden Momente im Spa und an den Pools machten die Reise insgesamt zu einer wertvollen Erfahrung. Außerdem bot meine Kabine, die ich allein bewohnte, mehr als ausreichend Platz und war sehr komfortabel eingerichtet.

Besonders die von MSC organisierten Ausflüge und die Spezialitätenrestaurants kann ich wärmstens empfehlen – sie gehörten zu meinen persönlichen Highlights. Insgesamt boten das Schiff und die Route für mich die perfekte Balance zwischen Action und Entspannung.

Rückblickend war es eine Reise voller Entdeckungen und Erlebnisse, die mir noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird!

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