Verkauf von Scandlines kurz vor dem Scheitern


    Der Verkauf der Reederei Scandlines steht kurz vor dem Scheitern. Bislang konnte man sich mit keinem Interessenten auf einen Preis einigen. Als letzter Interessent war noch TPG mit einem Angebot für Scandlines vertreten, aber auch dies war für die Eigentümer zu niedrig.

    Neue Scandlines Fähren / © STX Finnland

    Neue Scandlines Fähren / © STX Finnland



    So werden wohl die Eigentümer 3i und Allinaz Capital Partners den Verkauf der Reederei Scandlines auf Eis legen. Die beiden Eigentümer wollen mindestens 1,4 Milliarden Euro für die Reederei Scandlines, TPG bot zuletzt nur 1,3 Millarden Euro. Aus diesem Grund wird wohl der Verkauf der Reederei gestoppt werden. Beide Eigentümer haben sich bislang nicht weiter geäußert. Zuletzt war auch die Reederei DFDS aus den Verhandlungen ausgestiegen, weil auch ihr Angebot zu niedrig für die Eigentümer war.



    Allerdings zeigt DFDS immer noch Interesse an Teilen der Reederei Scandlines. Welche Teile das genau sind, ist nicht bekannt.

    Für einen Stopp des Verkaufs der Reederei Scandlines spricht auch, dass die Reederei in dieser Woche einen Vorvertrag für zwei neue Fähren mit STX Finland geschlossen hat. Diese sollen auf der Route Rostock – Gedser eingesetzt werden. Optional kann man die beiden Neubauten auch zwischen Puttgarden und Rodby einsetzen.

    Die Eigentümer 3i und Allianz Capital Partners hatten 2007 noch rund 1,5 Milliarden Euro zusammen mit der deutschen Seereederei bezahlt. 2010 haben beide dann die Restanteile der deutschen Seereederei übernommen und halten seitdem jeweils 50 Prozent an Scandlines.



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