MS Georg Büchner vor Danzig gesunken!


    Der Untergang eines Rostocker Denkmals! – Die Georg Büchner ist gesunken im baltischen Meer auf der Reise nach Klaipeda! Polnische Behörden bestätigen das die Büchner  gesunken ist! An Bord waren keine Menschen! Das Wetter war gar nicht schlecht (Sonne und WS4 / Seegang 3)! Vor der Danziger Küste soll das ehemalige Ausbildungsschiff der Deutschen Seerederei gesunken sein nach dem der Schlepper mitteilte das die GB eine Schlagseite von 45 Grad hatte. Das teilten die polnischen Behörden mit. Wieso und weshalb ist unklar (ob allein die Schlagseite verantwortlich war oder man doch nachgeholfen hat mit dem Zick-Zack-Kurs?), die Sternfahrt war jedenfalls der Anfang vom Ende der Georg Büchner.

    MS Georg Büchner / © www.pixxelbrei.de

    MS Georg Büchner / © www.pixxelbrei.de



    Der Schlepper AJAKS ist nach der Sternfahrt mit 10 Knoten in den Heimathafen nach Danzig gefahren wo er um 2:00 Uhr in der Nacht festgemacht hat. Kein Schiff kam zur Hilfe, das sieht alles erstmal sehr, sehr komisch aus. Ich bin gespannt auf nähere Infos und einen Unfallbericht aus Polen – sofern denn einer kommt…



    Auffällig war ja nun auch die Routenführung, nach Klaipeda führte die Route irgendwie nicht, dafür ist der Zug viel zu nah an der Küste Polens entlang gefahren, was nicht verboten ist, aber Fragen aufwirft- Die eigentliche Wasserstrasse Richtung Klaipeda ist deutlich weiter oben.Die Sternfahrt mit der Büchner im Schlepptau, sofern sie noch am Schlepper hing könnte auch einfach nur dazu gedient haben internationale Gewässer zu erreichen (sie liegt in polnischen Gewässern), das Schiff abzuwimmelm, aufzuschaukeln oder die Schlagseite (Steuerboard) zu verstärken, da helfen solche Linkskurven und 360° Manöver natürlich nach….

    Der Schlepper AJAKS wurde von dem Cuxhavener Schlepper-Betrieb „Wulf Otto GmbH & Co. KG“ für den Käufer der Georg Büchner gechartet. Der Geschäftsführer verweigerte laut einem Rostocker Internetportal jegliche Auskunft weshalb die AJAKS so umher geirrt ist bevor die Büchner verlassen wurde und letztlich gesunken ist.

    Georg Büchner ein Versicherungsbetrug?

    Die Georg Büchner war natürlich versichert für diese Reise das wurde bestätigt. Laut (Dr. Tobias Schulze) Insolvenzverwalter des Trägervereins, soll das Schiff NICHT überversichert gewesen sein. Der Kaufpreis soll auf einem Treuhandkonto in Hamburg eines Notars liegen. Die Stadt Rostock würde nach wie vor rund 400.000 der Kaufsumme erhalten – der Rest wird für Insolvenzschulden drauf gehen. Auch seien die Käufer durchaus überrascht gewesen zu dem Ausgang und dem Untergang der Georg Büchner.

    Die Polnischen Behörden kündigten bereits Untersuchungen an, stellten auch in Frage ob das Schiff überhaupt seetüchtig war als es in Rostock abgeschleppt wurde. Der Rostocker Hafenkapitän (Gisbert Ruhnke) hingegen sagt das alles in Ordnung gewesen sei und die Georg Büchner seefest gewesen ist.

    Georg Büchner gesunken/ © www.marinetraffic.com

    Georg Büchner gesunken/ © www.marinetraffic.com

    Route der Georg Büchner

    Route der Georg Büchner

    Sternfahrt der AJAKS und das Wrack der Georg Büchner / © www.marinetraffic.com

    Sternfahrt der AJAKS und das Wrack der Georg Büchner / © www.marinetraffic.com

    Gegen 18 Uhr begann eine Irrfahrt vom Schlepper AJAKS vor der Danziger Bucht die erstmal nicht zu erklären war, später fuhr das Schiff mit 10 Knoten in den Hafen von Danzig – da war es wohl schon aus für die Büchner die binnen kürzester Zeit komplett gesunken sein soll und zwar um 20:24 Uhr. Bis zu dieser Stelle fuhr der Schleppzug im Schnitt 4-5 Knoten, eine normale Schleppgeschwindigkeit. Fest steht die Büchner bereits mit Schlagseite aus Rostock rausgezogen wurde, das beweisen diverse Bilder von den vielen Fotografen die beim Abschied dabei waren. Ob Seeventile geöffnet wurden (was spekuliert wird) steht auch noch zur Klärung aus, sofern Taucher zum Wrack geschickt werden…

    UPDATE zum Hergang

    Um 18:54 Uhr soll die Ajaks laut NDR die polnische Küstenwache informiert haben über die enorme Schlagseite der Georg Büchner die sich „auf einmal“ auf die Seite neigte. Um 19:53 Uhr soll der Schlepper die Verbindung gelöst haben, komplett versunken sei die Georg Büchner um 20:24. Die polnischen Behörden wollen auch ein Flugzeug losgeschickt haben um das Meer zu beobachten – auch ein Schiff wurde entsendet um zu sehen das kein Treibstoff in die Ostsee läuft. – (Mehr Infos unten)

    Das Seeamt in Gdingen sagt das die Georg Büchner in einer Tiefe von rund 35-40 Meter liegt (wird aktuell lokalisiert, sieht unten), acht Seemeilen von der Küste entfernt. Untersuchungen wurden eingeleitet, erste Schiffe waren schon vor Ort von der Regierung. (Siehe unten).  Laut polnischer Nachrichtenagentur berichteten die Seefahrtsbehörden das die Georg Büchner in eine Schräglage von 45-Grad gekommen sei und demnach auch nicht mehr manövrierbar für den Schlepper war und deshalb die Schleppverbindung gelöst wurde.

    Die Polnischen Behörden melden:

    ON 30 1904 UTC, MAY
    POLISH NAWIGATIONAL WARNING NO 087
    POLISH COAST. NE OFF LT. ROZEWIE.
    HULL OF A SHIP WITH A LENGTH OF 154M. SANK IN THE APPROXIMATE POSITION:
    1. LAT = 54-55,871’N LONG = 018-31,308’E
    OF DEPTH UNKNOWN.ARE ASKED TO USE CAUTION.

    Georg Büchner - Stelle wo sie gesunken sein soll

    Georg Büchner – Stelle wo sie gesunken sein soll / © www.marinetraffic.com

    UPDATE: 01.06.13 22:30 Uhr – Genaue Position der polnischen Behörden

    Genaue Positionsbestimmung Georg Büchner 01.06.13 durch polnische Behörden/ © Google Earth

    Genaue Positionsbestimmung Georg Büchner 01.06.13 durch polnische Behörden/ © Google Earth

    Wassertiefe des Wracks von Georg Büchner / ©http://www.nv-pedia.de/pedia/?q=node/722

    Wassertiefe des Wracks von Georg Büchner / ©http://www.nv-pedia.de/pedia/?q=node/722

    Ob das nun von Anfang an so geplant war oder die Verschrottung im Fokus lag – man weiss es nicht. Es ist so vieles schief gelaufen rund um die Georg Büchner das man so nichts mehr glauben kann. Tatsache ist, das die Georg Büchner gestern Abend gesunken ist auf der Fahrt nach Klaipeda!

    Die Stelle an der die Büchner gesunken sein soll bei knapp 35 Metern liegen (Laut Seefahrtamt in Gdingen) – in polnischen Gewässen – 8 Seemeilen von der Küste entfernt. Daher könnte das Schiff wohl eine Gefährdung darstellen und wird eventuell geborgen werden müssen. Möglich wäre auch die Auslegung von Tonnen das man drumherum fahren muss. Die Georg Büchner ist in der Ostsee nordöstlich von Rozewie und westlich von Danzig gesunken. Wegen der zuerst unbekannten Tiefe wurden die Schiffe in diesem Gebiet zur Vorsicht aufgerufen.

    Vorgestern wurde die MS Georg Büchner (das frühere Ausbildungsschiff der Deutschen Seereederei) von einem polnischen Schlepper, der AJAKS im Rostocker Stadthafen an den Haken genommen. Der Schleppzug sollte nach Klaipeda fahren, dort droht der Georg Büchner die Verschrottung – Die Ankunft war für Freitag den 31.Mai geplant. Am gestrigen Abend (30.Mai) konnte man via Marinetraffic sehen wie der Schlepper AJAKS auf einmal begonnen hat Sternfahrten zu fahren im baltischen Meer oberhalb von Gdyna. Anfangs sah es danach aus als habe sich die Georg Büchner losgerissen, mittlerweile weiss man das die Georg Büchner gesunken ist. In Gdyna liegen und lagen sowohl die SZTORM von den Seenotrettern sowie ein Behördenschiff – beide sind nicht rausgefahren, fand ich auch ungewöhnlich.

    Die Webseite www.damv.de zeigte bis um drei Uhr in der Nacht AIS-Signale der Büchner an – wobei sich immer nur die Geschwindigkeit und Position veränderten bis zum Stopp im Hafen von Danzig. Der unfreundliche Hafenkapitän in Rostock machte mit einem deutlichen und unverschämten Ton klar das die Büchner kein AIS hatte. Fraglich wieso die Seite dann AIS-Signale der Büchner ausgeliefert hat. Marinetraffic und co. haben keine Daten von der Büchner gesendet. (Update siehe unter den Bildern)

    Hier die Screenshots von heute Nacht:

    Georg Büchner mit 10 Knoten an der AJAKS vor Danzig

    Georg Büchner mit 10 Knoten an der AJAKS vor Danzig / www.damv.de by © BTFietz GmbH

     

    Georg Büchner mit 10 Knoten im Schlepp der AJAKS vor Danzig

    Georg Büchner mit 10 Knoten im Schlepp der AJAKS vor Danzig / www.damv.de by © BTFietz GmbH


    Die BTFietz Gesellschaft für kommunales Geomanagement mbH, welche das Portal betreiben, haben mir nun bestätigt das man einfach nur das AIS-Signal der AJAKS auf die Georg Büchner im System übertragen habe. Das hat dazu geführt, das man dachte die Büchner sei in Fahrt.

    Hier ein Video der letzten Fahrt von der Georg Büchner, das Auslaufen aus Rostock mit dem polnischen Schlepper:

    Georg Büchner im Detail:

    Die MS Georg Büchner wurde 1950 als Charlesville in Belgien gebaut und 1951 in Dienst gestellt. Die Charlesville war im belgischen Liniendienst bis in das Jahr 1967 im Einsatz. Sie für die Fährlinie zwischen Antwerpen und dem Kongo. Die Deutsche Seereederei hat im Jahr 1967 die Charlesville übernommen, in MS Georg Büchner umnbenannt und bis 1977 als Frachter eingesetzt. Danach wurde es als Ausbildungsschiff für die DSR genutzt. Im Jahr 1991 ist die Georg Büchner zum Eigentum der Stadt Rostock geworden. Vor einem Jahrzehnt übergab man dem Rostocker Förderverein Traditionsschiff, das die Georg Büchner im Stadthafen als Hotelschiff bewirtschaftet hat. 2012 ist dem Verein das Geld ausgegangen und die Tragödie nahm ihren Lauf…

    Technische Daten der MS Georg Büchner:

    • Indienststellung: 1950 als Charlesville
    • Länge über alle: 153 Meter
    • Breite: 19,6 Meter

    Wrack der Georg Büchner in Marinetraffic

    Marinetraffic - Wrack Georg Büchner / © www.marinetraffic.com

    Marinetraffic – Wrack Georg Büchner / © www.marinetraffic.com

    Georg Büchner Wrack vor der Danziger Bucht / © www.marinetraffic.com

    Georg Büchner Wrack vor der Danziger Bucht / © www.marinetraffic.com

    Search and Rescue Schiff „Kapitan Poinc“ im Einsatz

    Kapitan Poinc fährt Schlepproute nach / © www.marinetraffic.com

    Kapitan Poinc fährt Schlepproute nach / © www.marinetraffic.com

    Die Kapitan Poinc gehört zur Maritime Search and Rescue Einheit und ist heute Mittag ausgelaufen aus dem Hafen von Gdynia. Sie ist hoch zur Unglücksstelle der Georg Büchner gefahren und fährt nun auch in dem Bereich der Schlepproute entlang wo der Schlepper die Sternfahrten gemacht hat. Die Kapitan Poinc untersuchte die Gegend nach Umweltverschmutzungen, Treibstoff und ähnlichem. Sie ist ein Vielzweck-Schiff, sie ist da zum Löschen von Feuer, Umweltschäden, Ölaufnahme auf See und der Erkennung von Umweltverschmutzungen. Ebenso hat das Schiff neben der Brankbekämpfungsanlage und den Anlagen zur Entfernung von Ölverschmutzungen und einem Gaswarngerät auch Tauchausrüstungen und einen Kran an Bord.

    Militärschiff „Orp Arctowski“ (Hydrografie Schiff) ist an der Unglücksstelle

    ORP ARCTOWSKI - Militärschiff mit hydrografischer Ausrüstung sucht Wrackstelle ab / © www.marinetraffic.com

    ORP ARCTOWSKI – Militärschiff mit hydrografischer Ausrüstung sucht Wrackstelle ab / © www.marinetraffic.com

    ORP ARCTOWSKI - Militärschiff mit hydrografischer Ausrüstung sucht Wrackstelle ab / © www.marinetraffic.com

    ORP ARCTOWSKI – Militärschiff mit hydrografischer Ausrüstung sucht Wrackstelle ab / © www.marinetraffic.com

    Die Opr Arctowski dreht nach gut 20 Stunden ab und fährt zurück nach Danzig, nachdem sie den Unglücksbereich der Georg Büchner intensivst abgefahren ist.  / © www.marinetraffic.com

    Die Opr Arctowski dreht nach gut 20 Stunden ab und fährt zurück nach Danzig, nachdem sie den Unglücksbereich der Georg Büchner intensivst abgefahren ist. / © www.marinetraffic.com

    Die Orp Arctowski ist teil der polnischen Millitärs-Flotte und ist ein Schiff mit hydrografischer Ausstattung. Das Schiff spürt unteranderem Wracks auf und nimmt andere Hydrografische-Vermessungen vor. Unter anderen hat das Schiff auf das Wrack eines deutschen Flugzeugs aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Sie erforschte die genaue Lage der Georg Büchner. Die Opr Arctowski dreht nach gut 20 Stunden ab und fährt zurück nach Danzig, nachdem sie den Unglücksbereich intensivst abgefahren ist. In der Mitte ist sie ein Kreuz / Stern gefahren, die Positionsangabe vom Wrack der Büchner sollte demnach relativ genau sein. Fraglich ist jetzt nur wie tief sie wirklich liegt und ob sie den Verkehr oder Pipelines beeinträchtigt, denn dann müsste sie geborgen werden die Georg Büchner.

     Belgische „Watererfgoed Vlaanderen“ will Bergungschancen prüfen

    Professor Eric Van Hooydonk, Präsident der Heritage City Water, spricht die Seetauglichkeit der Büchner an. Er sprach damit die sehr tiefsitzenden Bullaugen auf der Steuerbordseite an. In der verlinkten Presssemeldung sind dazu auch Bilder.

    Auch prüfen die Belgier etwaige Bergungsmöglichkeiten, ebenso stellen sie in Frage wie es sein kann das einige historische Dinge vom Schiff genommen wurden in Rostock bevor die Georg Büchner abgeholt wurde.

    Mehr Infos aus Belgien:

     

    Berichterstattungen vom NDR – auch bzgl. der Belgier und dem Denkmalschutz

    UPDATE: 01.06.13 – 22:50 Uhr

    • Link: => Neue Informatioen zur MS Georg Büchner aus Polen

    UPDATE: 02.06.13 – 21:50 Uhr

    UPDATE: 02.06.13 – 23:30 Uhr

    UPDATE: 03.06.13 – 11:30 Uhr

    UPDATE: 03.06.13 – 22:15 Uhr

    • Link: =>  Erste Bilder vom Georg Büchner Wrack am Grund der Ostsee



    21 Kommentare

    1. Ludger Pahlkamp sagt:

      Auf der Georg Büchner habe ich als Lehrling 1976 meine erste Reise gemacht. Es ist traurig, dass ich nun das alte Stück nicht mehr in Rostock besuchen kann. Allerdings gefällt mir der Gedanke, sie in einem nassen Grab zu wissen. Verschrotten wäre bei dieser Geschichte irgendwie würdelos.

      • Klaus Knöfel sagt:

        Ich war 1976 als Lehrling mit der Georg Büchner in Kuba.Das war ein tolles Erlebnis! Und jetzt dieses mysteriöse Ende.Einfach traurig!!!

    2. Klaus Mißner sagt:

      Zitat: „Einige Stimmen sprechen von 4 Millionen Euro Versicherungssumme – Kaufpreis soll bei 800.000 Euro gelegen haben“
      Ein Schelm der böses dabei denkt..

      • Pascal Wepner sagt:

        Der Insolvenzverwalter sagte er kenne die Versicherung und die Police. Das Schiff sei nicht überversichert gewesen. Demnach sollten die 4 Millionen Euro die spekuliert wurden nicht stimmen.

    3. Diana sagt:

      Kaum zu fassen erst dieses ständige Hin und Her und jetzt gesunken…mysteriös, hoffentlich wird man bald mehr dazu erfahren.

    4. Timo sagt:

      Danke für den detaillierten Bericht. Aber bitte „Update“ Bereiche verwenden und nicht immer den Artikel wieder im TExt erweitern. Man übersieht sonst die Neuigkeiten.

      Gibt es schon Fotos?

      • Pascal Wepner sagt:

        Nein, es gibt keine Fotos. Ich wage auch zu bezweifeln das die Schlepperbesatzung noch Bilder gemacht hat und die jetzt durch´s Netz schiesst.

    5. Thomas Müller sagt:

      Ich filme nie ein schiff beim auslaufen von achtern, denn das bringt unglück .Dieses mal habe ich es getan, weil ich wusste, das es so kommen muss.Die profitgier ist einfach zu gross,da spielt einfach die vergangenheit und moral keine rolle.Vielen dank an alle, die dieses schiff haben absaufen lassen.

      Danke,danke

    6. Margrit Müller sagt:

      Mein Mann und ich sind sehr entsetzt, was für ein Ende diesem Schiff angetan wurde!!!!! Statt Tradition zu erhalten, bestimmt nur Geld!!! die Welt.

    7. Jens sagt:

      Sicher kein erfreuliches Ende für ein Schiff.Stellt sich die Frage:“Wo bleibt die Kaufsumme?“ Streiten sich jetzt dubiose Anwälte und Gutachter bis nichts mehr übrich ist?

    8. Rico Vogt sagt:

      Das ist echt nicht zu glauben!Habe auf dem Schiff meine Ausbildung gemacht und war letztes Jahr als Gast des Hotels für zwei Tage auf dem Schiff.Habe noch geile Fotos vom Maschinenraum, der Brücke und dem Schiff allgemein. War ein tolles Wiedersehen. Ein echter Trauertag.Hoffentlich sind nicht schmutzige Geschäfte der Hintergrund dieser Aktion.

    9. Burkhardt-Norbert Diedrich sagt:

      Ersteinmal ein Dank an Pascal für die Zusammenfassung und Berichterstattung von Anfang an.

      Gibt es irgendeinen Kontakt zu den Belgiern? Könnten diese die Pressemitteilung auch in Deutsch, zumindest in Englisch verfassen? Das Thema ist ja für die (nord)deutschen Menschen und Medien auch sehr interessant.

      • Pascal Wepner sagt:

        Ich hab da keinen Kontakt. Sicherlich haben die auf der Webseite irgendwelche Ansprechpartner die auch englisch können an die Du Dich wenden kannst.

    10. Gerold Müller sagt:

      Auch wenn alles sehr tragisch ist. So bleibt die G. Büchner besser in Erinnerung auf dem Boden der Ostsee als zur Verschrottung in Klaipeda. Für das Schiff und allen Anhängern war es die bessere Lösung.

    11. Erna Ruetzler sagt:

      Betrug!!!
      Haben es die Altkommunisten und Schärgen um Ruhnke & Co. doch geschafft, das asbestverseuchte maritime DDR-Denkmal gewinnbringend zu entsorgen.

    12. H. Zeidler sagt:

      Es ist schon eine Schande, dass weder Rostock, noch das Bundesland MV Geld aufbringen konnte, um das Schiff vor Ort in Rostock als ein würdiges Denkmal zu erhalten. Es ist fast offensichtlich, dass hier die billigste Abwrackvariante gefunden wurde.

    13. Thomas Opel sagt:

      Habe selbst 1980 meine Lehre auf der Georg Büchner begonnen und schöne Erinnerungen daran. Wollte dieses Jahr eigentlich meinem Ausbildungsschiff einen Besuch abstatten, nun ist es leider zu spät. Mit dem Untergang hat man uns ein Stück Geschichte genommen und ich hoffe nur das es nicht nur des Geldes wegen war.

    14. Gerd Kränert sagt:

      Auch ich habe 1980 auf der GB gelernt und habe viele schöne Erinnerungen . Ich habe schon drei mal das Vergnügen gehabt auf der GB ein Wochenende zu verbringen. Es war jedesmal ein Erlebnis. Einmal war ich mit meinem Sohn , einmal mit meiner Frau und einmal mit zwei Lehrlingskollegen. Meine Frau ist auch traurig ,da ich Ihr auf der GB im Jahr 2006 einen Heiratsantrag gemacht habe.Somit geht für mich ein Stück „alte“ und „neue“ Vergangenheit zu Ende. Schade Gerd K.

    15. a.fis sagt:

      Ich habe meine erste Reise auf dem MS „Georg Büchner“ gemacht. Es war nicht nur für die maritimen Traditionen Rostocks und der DSR ein Denkmal, sondern auch technisch was besonderes. Die Büchner hatte eine der letzten funktionierenden Gegenkolbenmaschinen der Welt. Mein zweites Schiff war das MS „Mansfeld“, auch die ist gesunken. Schon traurig, wie das alles verhökert wird.

    16. Hans Ulrich sagt:

      Aus der Werbung

      Der Schlepper AJAKS , mit dem die „Georg Büchner“ gesunken ist, gechartert von:

      Otto Wulf GmbH & Co. KG: Wir schleppen Sie zum Erfolg

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