Sea Diamond Untergang vor Santorini im Jahr 2007


    Dreizehn Menschen sind vor Gericht erschienen, die im Zusammenhang mit dem Untergang der Louis Hellenic Cruises betriebenen Sea Diamond im Jahr 2007 vor Santorini stehen. Der Staatsanwalt zählte vor Gericht auf der Insel Naxos eine Reihe an Umständen auf, die eine Rolle bei diesem Unfall spielten. Die Namen der Angeklagten wurden nicht öffentlich gemacht.

    Staatsanwältin Evi Salma warf den 13 Verdächtigen Verletzung der Sicherheit des Seeverkehrs, Totschlag durch Fahrlässigkeit, Verschmutzung der Meere und Verletzung internationalen Sicherheitsbestimmungen vor. Laut Salma traf Sea Diamond auf einen Riff vor Santorini nach einer Reihe von Fehlern und Versehen der Crew.



    Seadiamond Ölsperre vor Santorini / Thiera im April 2012

    Seadiamond Ölsperre vor Santorini / Thiera im April 2012



    Sea Diamond ist im April 2007 auf ein Riff gelaufen und kostete zwei Leben von den 1500 Passagieren und Besatzungsmitgliedern. Das Wrack liegt auf einem Felsvorsprung ca. 125 meter unter der Wasseroberfläche. Trotz großer Ängste von den Auswirkungen des Wracks auf das marine Ökosystem in den Gewässern von Santorini, ist die Gefahr minimal, laut dem letzten Bericht (1.März) des griechischen Zentrums für Meeresforschung.

     

     

    Salma erklärte, dass das Schiff sich nach dem Unfall nur 50m vom Ufer befand, statt der vorgeschriebenen 285m. Das Riff war zwar nicht auf Seekarten abgebildet, jedoch hätte die Kollision vermieden werden können, wenn der Sonar und einer der drei Radaranlagen funktioniert hätten. Sie fügte hinzu, dass einer der vier Motoren des Schiffes kurz vor dem Unfall repariert wurde.




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