Mit Wind und Wellen – Segeln als Passion


    Schon die Wikinger verstanden es, dass man über den Wind nicht bestimmen, aber die Segel richten kann. Auch Jahrhunderte später verstehen es die Menschen und haben dabei eine wahre Leidenschaft entwickelt. Ob in der Freizeit oder im Bereich des Profisports, das Segeln erfreut sich überaus großer Beliebtheit. Segelschiffe waren schon früher begehrt, damals aber noch nicht im Freizeitbereich. Denn ursprünglich wurden die Schiffe zum Transport, zum Fischfang und sogar für Kriege eingesetzt. Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Segelboote allmählich von moderneren Schiffen abgelöst, die maschinengetrieben, robuster und weniger klimaanfällig waren. Weitere Gründe für die damalige Entwicklung waren verringerte Fahrtzeiten und ein kleinerer Personalaufwand, was gleichzeitig zu einer Senkung der Transportkosten führte. Ganz anders sieht es heute aus, denn hierzulande erfahren die Segelschiffe eine wahre Revolution – sowohl im Freizeit- als auch im Sportbereich.

    Mercedes - Segelschiff

    Mercedes – Segelschiff



    Schon früh eine olympische Disziplin
    Die Geschichte des Segelsports kommt im Jahr 1900 so richtig ins Rollen, denn seither ist die Sportart eine olympische Disziplin. In Paris, genauer gesagt auf der Seine, fand damals die Premiere statt, bei der sowohl Frauen als auch Männer teilnahmen. Vier Jahre zuvor sollte Segeln eigentlich schon in Athen olympisch sein, doch aufgrund miserabler Wetterbedingungen entschieden sich die Organisatoren dagegen. Heutzutage warten Segler mit Vorfreude auf die Olympischen Spiele 2016, die in Rio de Janeiro stattfinden werden. Auch Profi-Segler Erik Heil, der gemeinsam mit seinem Teamkameraden Thomas Plößel in der Klasse der olympischen 49er antritt, möchte da an Bord sein. Dem Reiseportal Expedia hat er nicht nur seine großen Ambitionen, sondern auch seine weltweiten TOP 5 Segelspots verraten. Und von diesen gibt es noch weitaus mehr.



    Gute Winde, idyllische Landschaften
    Um Segelerlebnisse der Extraklasse zu erfahren, muss man nicht zwingend weit reisen. So bieten alleine schon der bayrische Ammersee, der italienische Gardasee oder aber das niederländische Ijsselmeer grundsätzlich hervorragende Wetterbedingungen. Wen es hingegen lieber in die weite Welt hinaus zieht, der darf sich aber auch freuen. In der Reisebranche ist etwa San Francisco längst als Top-Destination bekannt, nicht nur zur Stadtbesichtigung, sondern auch für unnachahmliche Segeltörns. Aus diesem Grund hat beispielsweise Expedia sein Angebot um individuelle San Francisco Specials erweitert. Neben den USA zählen aber auch Australien, Neuseeland, Kroatien, Norwegen, Sardinien oder die Balearen zu sehr beliebten Segel-Destinationen. Wer das Glück hat, dort einmal die Segel zu hissen, den erwarten generell nicht nur gute Winde und klares Wasser, sondern auch eine spektakuläre Flora und Fauna, bei der das Segeln gleich doppelt viel Spaß macht.

    Keine Furcht vor dem Wasser
    Wer jetzt sagt, „das möchte ich gerne mal machen“, sollte vorher allerdings prüfen, ob es auch wirklich das Richtige für sie oder ihn ist. Man sollte nämlich vor allem eines nicht haben – Angst vor dem Wasser. Denn nicht immer segelt man unter „normalen“ Konditionen. Davon kann auch Erik Heil ein Lied singen, schließlich war sogar er als Profi froh, nach einem Segeltörn vor dem australischen Perth wieder an Land gehen zu können. Doch der Ehrgeiz und die Liebe zum Segeln treiben ihn immer wieder aufs Meer hinaus.



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