Stena Line wächst in Europa weiter


    Stena Line entwickelt sich und wächst in Europa ständig weiter. Mit der Übernahme von fünf Ostsee-Routen im Herbst 2012 von Scandlines ist Stena Line nun auch im Baltikum vertreten.



    Stena Scandinavica in Kiel © Marcel Brech

    Stena Scandinavica in Kiel © Marcel Brech



    Die Reederei Stena Line bietet mit 22 Linien und 38 Fähren vom Baltikum bis nach Irland ein umfassendes und flexibles Netzwerk in Nordeuropa an. Zusätzlich betreibt Stena Line mit einem Schwesterunternehmen eine Route im Schwarzen Meer zwischen Istanbul und IIIyichevsk (Odessa) in der Ukraine sowie eine Route zwischen Sokcho in Südkorea und Zarubino sowie Wladiwostock in Russland. Zusätzlich sucht man bei Stena Line nach weiteren Möglichkeiten um neue Kunden zu finden. So untersucht die Reederei beispielsweise Möglichkeit für intermodale Lösungen auf verschiedenen Märkten. Zudem setzt Stena Line deutlich auf das Angebot maßgeschneiderter Logistiklösungen für seine Kunden.

    „Wir verzeichnen ein Wachstum in südosteuropäischen Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn und den Balkanländern. Seit einiger Zeit sind wir zusammen mit unserem Vertriebspartner Harborsz stark auf diesen Märkten vertreten. Soweit wir wissen, sind wir das einzige Fährunternehmen, das sich an die Kunden in Südosteuropa wendet”, sagt Jacob Koch-Nielsen, Freight Commercial Manager Area Scandinavia.

    Das Frachtgeschäft bei Stena Line entwickelt sich auf allen Routen gut. Dieses Jahr hat sich die Anzahl der Frachteinheiten auf den Fähren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits um 10 Prozent erhöht. Dazu hat auch die Etablierung in neuen Märkten beigetragen, so Stena Line.

    „Eine gute Nachricht ist auch, dass wir ab dem 8. Juli 2013 eine weitere Fähre auf der Strecke Karlskrona-Gdynia einsetzen. Wir freuen uns darauf, für den ständig wachsenden Markt zwischen Polen und Schweden eine höhere Kapazität anbieten zu können. Mit dem Eintritt ins Baltikum sind wir ebenfalls in Russland und der gesamten GUS-Region stark vertreten.”

    „Wir möchten unseren Kunden einen größtmöglichen Zugang zu ihren Märkten bieten und breiten darum unser Angebot auf logistische und intermodale Lösungen aus. Wir haben beispielsweise eine große Nachfrage nach eben diesen intermodalen Lösungen bemerkt und darum im Herbst 2012 die Zugverbindung Kiel-Verona eröffnet. Damit transportieren wir sowohl Trailer als auch Container, sodass unsere Kunden ihre Frachteinheiten über einen Ansprechpartner und einen Preis ganz einfach zwischen Verona und Göteborg per Zug und der Fähre Kiel-Göteborg transportieren können. Wir sind gerade dabei, ähnliche Lösungen in verschiedenen anderen Märkten auszuloten”, so Jacob Koch-Nielsen weiter.



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