Stena Line will Arbeitsplätze nach Schweden und Polen verlagern


    Stena Line bleibt bei der Entscheidung in Kiel weiter Arbeitslätze abzubauen. Dabei will aber nun einige Abteilung nach Schweden und Polen auslagern und nicht wie angenommen nach Rostock. Dies ergab ein Gespräch am Freitag zwischen Stena Line (Geschäftsführung) und dem Betriebsrat.



    Dunkle Wolke über Stena Line in Kiel - Stena Germanica am Schwedenkai in Kiel © Seefahrt-Aktuell/Marcel Brech

    Dunkle Wolke über Stena Line in Kiel – Stena Germanica am Schwedenkai in Kiel © Seefahrt-Aktuell/Marcel Brech



    Nach einem weiteren Gespräch am Freitag zwischen Stena Line und der Gewerkschaft wird man nun Arbeitsplätze abbauen und verlagern. Wie viel Arbeitsplätze in Kiel genau abgebaut werden sollen, ist immer noch nicht klar. Europaweit will die Reederei Stena Line rund 400 Arbeitsplätze an Land streichen. Die Besatzungen an Bord sind von dem Arbeitsplatz abbau nicht betroffen. In Kiel soll in den nächsten Wochen über die Entlassung weiter verhandelt werden und welche Abteilung verlagert werden. Der Gewerkschaft ist aber völlig schleierhaft, wie so die Abläufe in Kiel erhalten werden können. Auch ist völlig unklar, welche Abteilungen nach Schweden und Polen verlagert werden sollen. Klar ist nun das Es keine Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Rostock geben wird.
    Grund für die Streichungen sind laut Stena Line, die ab 2015 geltenden strengen Umweltauflagen für die Nord- und Ostsee. Die Reederei geht davon aus, dass man übergangsweise teueren Diesel an Bord der Fähren einsetzen muss. Zumindest solange bis man alternative Kraftstoffe zum Einsatz kommen. Stena Line testet dafür Methanol als Kraftstoff an Bord der Stena Germanica.


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