Mein Schiff 1 Brücke und Kabine vom Kapitän


    Der aktuelle Kapitän Dimitris Papatsatsis hat uns auf die Brücke der Mein Schiff 1 eingeladen. Es gab eine obligatorische Brückenführung auf der Mein Schiff 1 und ganz ganz viel nautisches Fachwissen auf die Ohren, fand ich persönlich super interessant und aufschlussreich. Er erklärte alle Instrumente und Geräte die es auf der Brücke gibt, diverse Abläufe und so weiter. Die Brücke der Mein Schiff 1 unterscheidet sich nicht viel von den neuen AIDAs, der Celebrity Silhouette oder der Brücke der Liberty of the Seas, letztlich ist der Aufbau immer gleich und die Funktionen auch. Einzig der Seitenausguck ist bei der Mein Schiff 1 und auch bei der Mein Schiff 2 außerhalb der Brücke – bei AIDA und Celebrity´s Solstice-Schiffen ist der mittlerweile vollintegriert.

    Mein Schiff 1 - Brücke - manuelles Ruder

    Mein Schiff 1 – Brücke – manuelles Ruder



    Nach der Führung auf der Brücke und diversen Fragestellungen und auch einem Gespräch mit dem Staff-Kapitän haben wir die Brücke verlassen und sind irgendwie in der Kabine vom Kapitän gelandet. Dort findet sich eine Art Wohnzimmer, Tagungszimmer und sein Büro. Die Schlafräume sind separat. Der Kapitän hat ganz stolz sein Motorrad auf seinem iMac präsentiert. Dimitris ist im übrigen auch ganz aktiver Fotograf und Videofilmer, auf Facebook und Youtube findet man allerhand Bilder und Videos von ihm während diversen Manövern und natürlich auch Bilder der Kreuzfahrtschiffe die der Mein Schiff 1 auf den Weltmeeren begegnen.



     

     

    Auslaufen aus Casablanca aus Sicht des Kapitän

    Kapitän Dimitris Papatsatsis hatte uns auf die Brücke geladen zum Auslaufen aus Casablanca. Ich finde das immer wieder super spannend. Das Schiff musste ein Stück weit von der Pier „gedrückt“ werden mit dem Bugstrahlruder und den Heckstrahlrudern. Nach dem wegdrücken wurde die Mein Schiff 1 um 120° gedreht, nahezu auf einem Fleck – ein sehr spannendes Manöver wie ich finde. Mit ungeschultem Auge und ohne Sicht auf die Kameras und den weiteren elektronischen Geräten könnte man auch durchaus meinen das es sehr eng wird beziehungsweise war. Letztlich lagen aber vorne wie hinten um die 30-40 Meter zwischen Schiff und Pier.

    Auslaufen aus Casablanca - die Sicht vom Kapitän auf der Mein Schiff 1

    Auslaufen aus Casablanca – die Sicht vom Kapitän auf der Mein Schiff 1

    Das spannende beim Auslaufen aus dem Hafen von Casablanca auf der Kommandobrücke, waren 2 nahezu parallel zueinander gelegene Schwimmbagger die ihre Arbeiten verrichtet haben in der Hafenausfahrt wodurch die MS1 durchfahren musste. Auch hier dachte ich mit Sicht aus der Mitte das dass doch sehr eng sei, deshalb bin ich zum seitlichen Brückenausgang gegangen um zu sehen ob es so eng ist wie es ausschaut, das war es aber gar nicht, da lag auch genügend Abstand dazwischen.

     

    Die Crew auf der Brücke funktionierte sehr professionell wie, man stellt relativ schnell fest das doch alle gleich arbeitet auf der Kommandobrücke und niemand das Rad neu erfindet. Sprich, nur die Destinationen ändern sich, die Manöver und die Kommandos aber nur unwesentlich.

    War eine tolle Erfahrung für die ich dem Kapitän sehr dankbar bin.

     




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