Europa-Kooperationen für die Meyer Werft! Fincantieri? STX Europe?


    Die Papenburger Kreuzfahrtschiff-Schmiede will in Europa mit anderen Werften kooperieren. Da fällt mir gerade ein das man in Italien gerne staatliche Anteile der Fincantieri-Werft verkaufen möchte, ob die Meyer Werft hier einsteigt? Genaue Details hat man auf der Werft in der heutigen Betriebsversammlung bei der im übrigen keinerlei Presse beiwohnen durfte nicht gesagt. Man sprach nur davon das man strategische Änderungen plant und durchziehen wird. In den nächsten Monaten sollen weitere Ziele und Maßnahmen verkündet werden. Arbeitsplätze sollen hingegen in Papenburg nicht abgebaut werden, auch will man durch die Kooperation ganz klar den Standort Papenburg und somit Deutschland stärken und keinesfalls schwächen. Die Nachfrage nach Container-Schiffen oder anderen „normalen“ Schiffen geht immer weiter zurück, immer mehr Werften kommen in den Kreuzfahrtmarkt und machen es den Schiffswerften nicht einfacher. So scheint es für die Meyer Werft konsequent und richtig zu sein in Europa mit anderen Werften zu kooperieren. Möglichkeiten gibt es da ja viele. Die STX Werft steht auftragsmäßig jetzt nicht so gut da, der Mutterkonzern will sie nicht mehr und hat auch kein Geld mehr, somit wäre ein Einstieg dort eine Option. Ebenso wie Eingangs erwähnt ist aber auch die Fincantieri-Werft eine Option wenn der italienische Staat tatsächlich Anteile veräußern wird. Fincantieri hat auch eine ganz nette Auftragslage aktuell. Die Meyer Werft selbst ist bis 2017 ausgelastet zum heutigen Stand. Es waren aber nun auch schon öfter chinesische Werften im Gespräch im Bezug auf deutsche Werften, die haben aber mit Europa jetzt nicht so viel am Hut und dürften dabei außen vor sein.

    Meyer Werft in Papenburg / © Meyer Werft

    Meyer Werft in Papenburg / © Meyer Werft



    Globaler Wettbewerb erfordert Kooperationen in Europa



    Papenburg, 13. Januar 2014 – Die MEYER WERFT will ihren Heimatstandort Papenburg weiter stärken. Auf einer Betriebsversammlung wurden die Mitarbeiter in Papenburg heute über strategische Veränderungen informiert. Gemeinsam mit dem Betriebsrat, der IG Metall Küste und dem Land Niedersachsen diskutiert die Unternehmensleitung in den nächsten Wochen weitere Ziele und Maßnahmen.

    Die Werften in Deutschland und Europa stehen auch in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Die Zahl der Insolvenzen im europäischen Schiffbau sowie die nicht existente Nachfrage nach Standardschiffen wie Containerschiffen oder Tankern schafft eine extreme Wettbewerbssituation.

    Nur mit Know-how, höchster Produktivität und Flexibilität beim Bau komplexer Spezialschiffe haben europäische Werften eine Chance. Die Entwicklung der MEYER WERFT hat dies seit Jahren bewiesen. Um auch zukünftig diesem Druck standzuhalten, sind auch engere Kooperationen und Partnerschaften mit anderen europäischen Werften für die MEYER WERFT nicht mehr ausgeschlossen. Voraussetzung ist jedoch, dass eine solche Partnerschaft den Standort Papenburg stärkt und nicht schwächt. Kandidaten müssen zudem über besonderes Know-how, Technologie und Erfahrung im Markt großer Kreuzfahrtschiffe, Fähren oder Offshore- und Forschungsschiffen verfügen.

    Durch eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Forschung, beim Aufbau eines umfassenden Lieferantennetzwerkes und beim Austausch von Fachkräften könnte der europäische Kreuzfahrtmarkt nachhaltig gestärkt werden.

    Zitat: Meyer Werft Pressemeldung



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