16 Jahre Haft für Concordia-Kapitän Schettino


    Das Gericht in Grosseto ist dem geforderten Freispruch von Schettinos Anwälten nicht gefolgt. Der Todes-Kapitän der Costa Concordia ist zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess ging eineinhalb Jahre lang, Schettino sah sich bei weitem nicht so schuldig wie das Gericht, am Ende verlangte er einen Freispruch.

    Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Francesco Schettino der Hauptverantwortliche der Costa Concordia Havarie ist. Am 13. Januar 2012 fuhr Schettino mit der Costa Concordia gegen einen Felsen, dass Schiff drohte zu sinken, die Rettungsmaßnahmen wurde zu spät eingeleitet und Schettino flüchtete als einer der Ersten von Bord der Costa Concordia.



    Costa Concordia Wrack im Juni 2014 vor Giglio / © Nils Kallmeyer (Screenshot Video)

    Costa Concordia Wrack im Juni 2014 vor Giglio / © Nils Kallmeyer (Screenshot Video)



    Bei dem Unglück vor der toskanischen Insel Giglio sind 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwölf deutsche Staatsbürger, auch Kinder wurden Opfer der Havaria.

    Das Urteil ist nicht rechtskräftig und man geht davon aus, dass Francesco Schettino in Berufung gehen wird. Zudem stellte er fest in seinen Schlussworten, dass die Medien in falsch in der Öffentlichkeit darstellen – auch ein Teil von ihm sei am 13.Januar 2012 gestorben. Es sei schwierig das Leben dass er lebt als „Leben“ zu bezeichnen nach dem Unfall. Nach diesen Worten versagte die Stimme von Francesco Schettino.

    Die Nebenkläger fordern noch immer, die Reederei Costa Crociere vor Gericht zu ziehen. Costa Kreuzfahrten konnte aber mit einer Zahlung an die Justizkasse eine Einstellung des Verfahrens bewirken. Schettino sieht sich ebenso als Opfer, da er Costa auch auf der Anklagebank sieht, da er nicht die alleinige Schuld an dem Unglück habe.



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