Seenotretter befreien Ehepaar mit Segelyacht vor Norderney


    Die Norderneyer Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern, Montag, den 18. Juli 2016, ein niederländisches Ehepaar auf seiner Segelyacht aus einer extrem gefährlichen Situation in der Brandungszone im Seegatt zwischen Juist und Norderney befreit.

    Die Segelyacht war beim Anlaufen des Seegatts (Bereich zwischen den Inseln) außerhalb des Fahrwassers festgekommen und in die Brandungszone der Sandbänke geraten. Bei einer Dünung von bis zu eineinhalb Metern wurde die Yacht immer wieder hart auf die Sandbank geworfen. Über den UKW-Not- und Anrufkanal 16 alarmierte die Frau die Seenotretter.



    Mit Tochterboot und Seenotrettungskreuzer gemeinsam gelang es der Besatzung der BERNHARD GRUBEN, die Yacht in tieferes Wasser zu ziehen und nach Norderney einzuschleppen. Das etwa zwölf Meter lange Boot soll dort zunächst auf Schäden untersucht werden.

    Das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers BERNHARD GRUBEN hat eine Schleppleine zum Havaristen gebracht, der stark gefährdet in der Brandungszone liegt. / © DGzRS

    Das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers BERNHARD GRUBEN hat eine Schleppleine zum Havaristen gebracht, der stark gefährdet in der Brandungszone liegt. / © DGzRS



    Das Seegatt zwischen den Ostfriesischen Inseln Juist und Norderney gilt auch unter erfahrenen Seglern als anspruchsvoll. Eine exakte Navigation ist erforderlich, da die Fahrwasser an gefährlichen Sandbänken vorbeiführen.

    Eine Strandung in diesem Bereich ist extrem gefährlich für Schiff und Besatzung. Durch natürliche dynamische Prozesse können sich die Fahrwasser ständig verlagern, weshalb vor dem Anlaufen des Seegatts unbedingt aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden sollten.



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